Produktbild: Hopfenbitter

Hopfenbitter Oberbayern Krimi

Aus der Reihe Allgäu Krimi
3

13,95 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.08.2020

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,5/13,4/3 cm

Gewicht

370 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-0769-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.08.2020

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,5/13,4/3 cm

Gewicht

370 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-0769-6

Herstelleradresse

Emons
Cäcilienstr. 48
50667 Köln
DE
info@emons-verlag.de

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  • Bibliomarie

    aus Düsseldorf

    5/5

    15.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Empfehlenswert

    Sehr zum Leidwesen seiner Tochter frönt der Metzgermeister im (Un) Ruhestand weiterhin seinem ungewöhnlichen Hobby. Er hat sich auf seine unnachahmliche freundliche und gleichzeitige hartnäckige Weise als Hobby-Detektiv etabliert. Aber nicht nur seiner Tochter ist das ein Dorn im Auge, auch die zuständigen Kripo Beamten sehen das nicht gern, allerdings müssen sie schon zugeben, dass Wimmer ihnen allzu voraus war, wobei er seine Kenntnisse immer gern teilte. Wimmers Ruf hat sich bis München herumgesprochen, so engagiert ihn der Privatdetektiv Dirk Biss um einen alten Holledauer Bauernhof ausfindig zu machen. Nur ein altes, sehr unscharfes s/w Foto als Erkennungsmerkmal gibt es. Natürlich ist Wimmer erfolgreich, aber als kurz darauf die Leiche von Dirk Biss in der Nähe des Hofes gefunden wird, gerät er unter Mordverdacht. Gut, dass er ein Alibi hat, aber nun fühlt er sich erst recht herausgefordert. Ein zweiter Handlungsstrang führt zurück in die Nachkriegsjahre. Die junge Münchnerin Franziska Wollner verbringt die Urlaubszeit als Hopfenpflückerin in der Holledau. Das ist ein gutes Zubrot zu ihrem Lohn als Fabrikarbeiterin und die harte Arbeit im Kreis der Frauen macht auch Freude. Allerdings wird sie von ihrem letzten Aufenthalt ein Andenken mitnehmen, sie ist nach einer kurzen Beziehung schwanger und als ledige Mutter hat man es in den 50iger Jahren nicht leicht. Bálly hat nun schon den fünften Wimmer Roman vorgelegt und wie zuvor hatte ich eine ganze Menge Lesevergnügen. Da passen die schönen niederbayerischen Landschaftsbeschreibungen und der in kleinen Dosen eingestreute Dialekt, da machen die Vater und Tochter Reibereien Spaß und mit Enkelin Anna hat Wimmer noch eine ideale Verbündete. Und immer wieder fließt so ganz nebenbei viel Wissenswertes ein, ob es über die Geschichte des Hopfenanbaus ist, der einen ganzen Landstrich veränderte, die Herausforderungen durch den Klimawandel oder die neuen Biersorten, der Leser erfährt eine Menge an Hintergrundinformation. Ein rundum gelungener Krimi, der unterhaltsam und spannend ist und mit guter Menschenkenntnis punktet, die Protagonisten sind allesamt gut gezeichnet. Ein sehr empfehlenswerter Regionalkrimi.

  • sommerlese

    5/5

    09.09.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ein echter Leckerbissen und schwungvoller Krimi

    "Hopfenbitter" ist der fünfte Band der Krimireihe von Autor Alexander Bálly, die sich um den Metzgermeister im Ruhestand dreht. Die Reihe erscheint im Emons Verlag. Der Ruhestand ist für Ludwig Wimmer total langweilig. Die Suche nach einem Hopfenhof in der Holledau kommt daher genau richtig und beschert Wimmer eine bezahlte Detektivarbeit. Leider gerät er dadurch aber auch unter Mordverdacht, denn der Auftraggeber, ein Münchner Kollege wurde erschossen aufgefunden. Was steckt hinter dem Fall? Nachdem Wimmer ein Alibi bringen kann, beginnt er selbst mit seiner Enkelin zu recherchieren. Die Buchreihe mit dem ermittelnden Metzger Wimmer und seiner Enkelin Anna sind echte Schmankerl, die mich immer wieder begeistern. Endlich bekommt Wimmer mal einen Auftrag, der auch noch bezahlt wird und schon stirbt sein Auftraggeber. Natürlich ist Hauptkommissar Karl Konrad von der Kripo Ingolstadt gar nicht erfreut, weiß er doch, dass Wimmer gern selbst mitmischt bei den Ermittlungen. Auch Anna, Wimmers Enkelin, ist ihrem Opa gern bei der Spurensuche behilflich. Sie verfügt über die nötigen Internetkenntnisse und so können beide viele Sachverhalte klären und am Ende den Täter dingfest machen. Bei diesem Krimi teilt sich die Erzählperspektive in zwei Stränge, eine zeigt die Ermittlungen in der Gegenwart, die andere führt in die Vergangenheit ab1954 und erzählt die Geschichte von Franziska Wollner, die als Saisonarbeiterin in der Holledau auf einem Hopfenhof als Hopfenplückerin arbeitete. Franziskas Leben hängt mit dem aktuellen Fall zusammen, die Verbindungen werden Kapitel um Kapitel aufgedeckt und gerade ihre Lebensgeschichte und die ihres Kindes hat mich besonders berührt und interesssiert. Alexander Bálly hat einen wunderbar zu lesenden Schreibstil und bringt auch eine Menge Lokalkolorit, Dialekt und Humor in die Geschichte. Seine Figuren sprühen nur so vor Leben und sie werden mit all ihren unterschiedlichen Charakterzügen sehr authentisch und lebensnah dargestellt. Kaum angefangen, ist man schon sofort in der Handlung gefesselt und wird von den Personen mitgerissen. Wo Oberbayern Krimi draufsteht, ist auch Oberbayern drin. Bálly stammt selbst aus der Gegend und bringt die Schauplätze eindrucksvoll in die Handlung ein. Außerdem gibt es viel Hintergrundwissen über den Hopfenanbau und die Ernte, die früher noch von Hand, heute von großen Maschinen getätigt wird. Mal wieder ein voller Lesegenuß mit einer interessanten Krimihandlung, viel regionalem Flair und Humor und vielschichtigen Charakteren. Diese Reihe ist einfach immer wieder wie ein Ausflug nach Bayern.

  • sommerlese

    5/5

    09.09.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ein echter Leckerbissen und…

    Ein echter Leckerbissen und schwungvoller Krimi "Hopfenbitter" ist der fünfte Band der Krimireihe von Autor Alexander Bálly, die sich um den Metzgermeister im Ruhestand dreht. Die Reihe erscheint im Emons Verlag. Der Ruhestand ist für Ludwig Wimmer total langweilig. Die Suche nach einem Hopfenhof in der Holledau kommt daher genau richtig und beschert Wimmer eine bezahlte Detektivarbeit. Leider gerät er dadurch aber auch unter Mordverdacht, denn der Auftraggeber, ein Münchner Kollege wurde erschossen aufgefunden. Was steckt hinter dem Fall? Nachdem Wimmer ein Alibi bringen kann, beginnt er selbst mit seiner Enkelin zu recherchieren. Die Buchreihe mit dem ermittelnden Metzger Wimmer und seiner Enkelin Anna sind echte Schmankerl, die mich immer wieder begeistern. Endlich bekommt Wimmer mal einen Auftrag, der auch noch bezahlt wird und schon stirbt sein Auftraggeber. Natürlich ist Hauptkommissar Karl Konrad von der Kripo Ingolstadt gar nicht erfreut, weiß er doch, dass Wimmer gern selbst mitmischt bei den Ermittlungen. Auch Anna, Wimmers Enkelin, ist ihrem Opa gern bei der Spurensuche behilflich. Sie verfügt über die nötigen Internetkenntnisse und so können beide viele Sachverhalte klären und am Ende den Täter dingfest machen. Bei diesem Krimi teilt sich die Erzählperspektive in zwei Stränge, eine zeigt die Ermittlungen in der Gegenwart, die andere führt in die Vergangenheit ab1954 und erzählt die Geschichte von Franziska Wollner, die als Saisonarbeiterin in der Holledau auf einem Hopfenhof als Hopfenplückerin arbeitete. Franziskas Leben hängt mit dem aktuellen Fall zusammen, die Verbindungen werden Kapitel um Kapitel aufgedeckt und gerade ihre Lebensgeschichte und die ihres Kindes hat mich besonders berührt und interesssiert. Alexander Bálly hat einen wunderbar zu lesenden Schreibstil und bringt auch eine Menge Lokalkolorit, Dialekt und Humor in die Geschichte. Seine Figuren sprühen nur so vor Leben und sie werden mit all ihren unterschiedlichen Charakterzügen sehr authentisch und lebensnah dargestellt. Kaum angefangen, ist man schon sofort in der Handlung gefesselt und wird von den Personen mitgerissen. Wo Oberbayern Krimi draufsteht, ist auch Oberbayern drin. Bálly stammt selbst aus der Gegend und bringt die Schauplätze eindrucksvoll in die Handlung ein. Außerdem gibt es viel Hintergrundwissen über den Hopfenanbau und die Ernte, die früher noch von Hand, heute von großen Maschinen getätigt wird. Mal wieder ein voller Lesegenuß mit einer interessanten Krimihandlung, viel regionalem Flair und Humor und vielschichtigen Charakteren. Diese Reihe ist einfach immer wieder wie ein Ausflug nach Bayern.

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