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Nach der Flut das Feuer The Fire Next Time

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13,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.06.2020

Verlag

dtv

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

11,8/18,8/1,3 cm

Gewicht

130 g

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

The Fire Next Time

Übersetzt von

Miriam Mandelkow

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14736-1

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Der afroamerikanische Autor konnte das alles sein, schwarz, weiss, jung, alt, hetero-, homosexuell. ("NZZ")
Um sich in die Musikalität, die Baldwins Sprache innewohnt, einzufinden, sei ihre Art zu übersetzen eine sehr körperliche, sagt Mandelkow. ("Deutschlandfunk Kultur")
Das Buch ist eine Sprach-, Verständnis- und Lebensschule. ("Die Welt")
Wie häufig in seinen Texten basiert Baldwin auch diese Essays ganz erheblich auf seinen persönlichen Erfahrungen und erreicht so eine faszinierende Direktheit. ("Hamburger Abendblatt")
Präzise und zielgenau trifft er mitten ins Herz und im selben Moment den Verstand. ("Berliner Zeitung")
Der Baldwin aber, der einem mit einem einzigen Satz das Herz bricht, ist nicht der Romancier, sondern der Essayist. ("Welt am Sonntag")
Miriam Mandelkow setzt mit ihrer kraftvollen und klugen Neuübertragung die Wiederentdeckung des amerikanischen Klassikers Baldwin fort, die wir in entscheidendem Maß ihr verdanken. ("Helmut-M.-Braem-Übersetzerpreis 2020, Mai 2020")
Es ist ein Essay, das mich tief beeindruckt und mich dazu gebracht hat, mich selbst in die Waagschale zu werfen – sprachlich sehr eindrücklich und aufwühlend. ("livebreathwords.de")
Auch mehr als dreißig Jahre nach James Baldwins Tod 1987 ist sein Werk hochaktuell, seine literarische Bedeutung immens und auf weitere Neuübersetzungen von Miriam Mandelkow bei DTV darf man sich freuen. ("literaturreich.de")
Mit ›Nach der Flut das Feuer‹ hat uns James Baldwin ein flammendes Plädoyer für die humanistischen Werte einer auf Liebe und Verantwortung basierenden, gerechten Gesellschaft hinterlassen. Ein zeitlos wichtiges Buch. ("soundsandbooks.com")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.06.2020

Verlag

dtv

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

11,8/18,8/1,3 cm

Gewicht

130 g

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

The Fire Next Time

Übersetzt von

Miriam Mandelkow

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14736-1

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

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  • @ivyliestalles

    aus Niedersachsen

    5/5

    28.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Beeindruckend und immernoch aktuell

    Ich bin mal wieder raus aus meiner Lese-Komfort-Zone und habe mich der Realität gestellt. 'Nach der Flut das Feuer' war mein erstes Werk von James Baldwin, aber ganz sicher nicht mein Letztes. Dieses Essay ist unbequem, brisant und immernoch aktuell. Dieses doch sehr persönliche Büchlein strotzt vor Kraft und hat mich wirklich beeindruckt. Baldwin bringt seine Gedanken in Form zweier Briefe zu Papier. Einen davon richtet er an seinen Neffen. Das macht dieses Essay noch persönlicher. Mit seinen autobiographischen Inhalten bekommt der Leser einen kleinen Blick auf Baldwin als Person. Mich hat sein Schreibstil, aber vor allem der Inhalt sehr beeindruckt. Baldwin wirft einen kritischen Blick auf die Gesellschaft, aber auch auf sich selbst. Es geht um Rassismus, aber auch um Religion. Dieses Essay ist nicht in die Jahre gekommen, obwohl es bereits 1963 geschrieben wurde. Mich begleitetet das Büchlein gedanklich immernoch, denn Baldwin legt seinen Finger ordentlich in die Wunde, aber er ist auch sehr versöhnlich. Ich habe zuerst bezweifelt ob dieses Werk als Einstieg in die Literatur von Baldwin geeignet ist, aber ich glaube, es hätte nicht besser sein können. Ich durfte einen kleinen Blick über Baldwins Schulter werfen und habe mich ihm extrem nahe gefühlt. Es gibt nicht genug Worte um dieses Werk zu beschreiben. Ich könnte noch so viel mehr dazu sagen! In diesem Jahr wäre James Baldwin 100 Jahre alt geworden. Ein großartiger Schriftsteller, auf dessen weitere Werke ich jetzt nur um so gespannter bin! Ein Autor der sich ausgiebig mit den Themen Rassismus und Se&ualität beschäftigt hat. Ich kann dieses Essay, aber auch James Baldwin als Person, jedem Bücherfreund wirklich empfehlen!

  • Bewertung

    aus Rüschlikon

    5/5

    23.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Nach der Flut das Feuer

    Unglaublich, absolut lesenswert, immer noch aktuell. Obwohl ich den Eindruck habe, dass ich mich nicht rassistisch verhalte, hat mir das Buch nochmals einen Eindruck vermittelt, was es heisst eine andere Hautfarbe zu haben. Ich werde noch achtsamer mit meinen Worten umgehen. Auf jeden Fall werde ich das Buch weiter empfehlen.

  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    26.07.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Der Essayband „Nach der Flut…

    Der Essayband „Nach der Flut das Feuer“ machte den US-amerikanischen Schriftsteller James Baldwin in den 1960er-Jahren schlagartig berühmt. Das schmale Buch wurde zu einem Bestseller. Die beiden persönlich gefärbten Essays setzten sich mit dem afroamerikanischen Leben in den USA auseinander. In einigen US-Bundesstaaten war 1962 die Rassentrennung nur formaljuristisch aufgehoben. Der Rassismus war aber weiterhin allgegenwärtig, obwohl Abraham Lincoln bereits 100 Jahre zuvor die Abschaffung der Sklaverei in den Südstaaten erklärt hatte. Der Band enthält den Brief „Mein Kerker bebte“, den Baldwin „zum hundertsten Jahrestag der Sklavenbefreiung“ an seinen15-jährigen Neffen, der ebenfalls James heißt, adressiert hat. Darin berichtet er von der Herkunft der Familie und schildert seine persönlichen Erfahrungen mit dem Rassismus. Außerdem erläutert er dem Jungen die Bedeutung von „race“ in der amerikanischen Gesellschaft und wie die politische Differenzierung Schwarze brutal unterdrückt: „Du wurdest geboren, wo Du geboren wurdest, mit Zukunftsaussichten, die Deine Aussichten waren, weil Du schwarz bist – aus keinem anderen Grund.“ Das Thema der Hautfarbe prägt auch den zweiten Aufsatz „Vor dem Kreuz“, der den zentralen Text des Buches darstellt. Hier schildert Baldwin seinen Weg zu einer von Liebe und Solidarität geprägten Haltung. So berichtet er von seiner Jugend, in der er den Verlockungen der Straße durch die Religion entkam. Nach über einem halben Jahrhundert ist „Nach der Flut das Feuer“ immer noch ein zeitlos wichtiges Buch, das jetzt im Deutschen Taschenbuch Verlag in einer neuen Übersetzung von Miriam Mandelkow erschienen ist. In einer Nachbemerkung „Das N-Wort und seine Übersetzung“ macht sie darauf aufmerksam, dass es „beim Übersetzen keine Lösungen gibt, nur Entscheidungen.“

  • Bewertung

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    10.03.2021

    eBook (ePUB 3)

    So aktuell wie 1963, leider

    Der Autor war 10 Jahre alt als er zum ersten Mal die Polizeigewalt weißer Männer am eigenen Leib spüren musste. Dreißig Jahre später, 1963, schrieb er diese Zeilen, die bis heute an Aktualität nichts einbüßten. Und daher verwundert es nicht, dass es damals wie heute ein Bestseller wurde. Er rief in dem Buch dazu auf, den Rassismus zu bekämpfen und die Vorherrschaft des „Weißen“ zu beenden. James Baldwin war ein Schriftsteller, der etliche Auszeichnungen erhielt. Sein Traum fand immer wieder Einzug in seinen Werken: Zu erleben, dass kein Mensch aufgrund seiner Hautfarbe, seiner sexuellen Orientierung, seines Glaubens oder seiner Herkunft diskriminiert wird. Leider wurde dieser Traum bis heute, im Jahr 2021, nicht erfüllt. Aber es gibt zum Glück viele, die daran arbeiten und sein Vermächtnis in Erinnerung halten. Das Buch beginnt mit einem Vorwort von Jana Pareigis und die schreibt über die Situation heute. Dann folgt ein emotionaler Brief Baldwins an seinen Neffen und danach seine Gedanken zum Rassismus in den USA. Ich werde das Buch mit Sicherheit noch mehrmals lesen. Zu viele wertvolle Erkenntnisse sind hier aufgeführt. Die Rolle der Kirche und die Ansichten von Christen und Muslimen sowie die Willkür der Staatsdiener sind nur zwei Beispiele. Frau Miriam Mandelkow übersetzte das Werk und ihre Gedanken zum N-Wort, welches damals noch nicht als rassistisch galt, sind interessant. Zum Schluss gibt es noch Erläuterungen zu den Endnoten und hier auffallend viele Verweise auf Kirchenlieder. Aber auch Hinweise auf antiquarische Bücher, die ihre Aktualität nicht einbüßten. Wussten Sie zum Beispiel, dass es in den Staaten den Begriff „Dreifünftel-Mensch“ gab? Ich nicht aber hier erfuhr ich es. Fünf Sterne und eine dringende Leseempfehlung gebe ich für dieses Highlight.

  • bolie

    aus Langscheid

    5/5

    11.02.2021

    eBook (ePUB 3)

    Der Autor war 10 Jahre alt…

    Der Autor war 10 Jahre alt als er zum ersten Mal die Polizeigewalt weißer Männer am eigenen Leib spüren musste. Dreißig Jahre später, 1963, schrieb er diese Zeilen, die bis heute an Aktualität nichts einbüßten. Und daher verwundert es nicht, dass es damals wie heute ein Bestseller wurde. Er rief in dem Buch dazu auf, den Rassismus zu bekämpfen und die Vorherrschaft des „Weißen“ zu beenden. James Baldwin war ein Schriftsteller, der etliche Auszeichnungen erhielt. Sein Traum fand immer wieder Einzug in seinen Werken: Zu erleben, dass kein Mensch aufgrund seiner Hautfarbe, seiner sexuellen Orientierung, seines Glaubens oder seiner Herkunft diskriminiert wird. Leider wurde dieser Traum bis heute, im Jahr 2021, nicht erfüllt. Aber es gibt zum Glück viele, die daran arbeiten und sein Vermächtnis in Erinnerung halten. Das Buch beginnt mit einem Vorwort von Jana Pareigis und die schreibt über die Situation heute. Dann folgt ein emotionaler Brief Baldwins an seinen Neffen und danach seine Gedanken zum Rassismus in den USA. Ich werde das Buch mit Sicherheit noch mehrmals lesen. Zu viele wertvolle Erkenntnisse sind hier aufgeführt. Die Rolle der Kirche und die Ansichten von Christen und Muslimen sowie die Willkür der Staatsdiener sind nur zwei Beispiele. Frau Miriam Mandelkow übersetzte das Werk und ihre Gedanken zum N-Wort, welches damals noch nicht als rassistisch galt, sind interessant. Zum Schluss gibt es noch Erläuterungen zu den Endnoten und hier auffallend viele Verweise auf Kirchenlieder. Aber auch Hinweise auf antiquarische Bücher, die ihre Aktualität nicht einbüßten. Wussten Sie zum Beispiel, dass es in den Staaten den Begriff „Dreifünftel-Mensch“ gab? Ich nicht aber hier erfuhr ich es. Fünf Sterne und eine dringende Leseempfehlung gebe ich für dieses Highlight.

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Bewertungen (7)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Gregor Schwarzenbrunner

    Gregor Schwarzenbrunner

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    04.08.2019

    eBook (ePUB 3)

    "Wir können erst frei sein, wenn sie frei sind.“

    Dem DTV Verlag ist es zu verdanken, dass die Bücher von James Baldwin neu übersetzt und 56 Jahre nach der ersten Veröffentlichung dem deutschsprachigen Lesepublikum näher gebracht werden. In diesem Roman wendet sich der Schriftsteller im ersten und kürzeren Teil, an seinem Neffen, dem er anlässlich 100 Jahre Sklavenbefreiung den Brief „Mein Kerker bebte“ geschrieben hat. Der zweite und längere Teil des Essays heißt „Vor dem Kreuz. In „Nach der Flut das Feuer“ macht es sich James Baldwin nicht einfach: Er verurteilt nicht die Weißen in Bausch und Bogen, sondern die Ideologie des Rassismus. Mit diesem Zitat bringt er es auf den Punkt: „Dieses Land feiert hundert Jahre Freiheit hundert Jahre zu früh. Wir können erst frei sein, wenn sie frei sind.“ Es ist ein sehr gut gelungenes Essay, dass bis heute nichts an Aktualität verloren hat.

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