Mortimer Hicks, 72 und seit Jahren verwitwet, legt Wert auf Ruhe, Ordnung und Sparsamkeit. Doch kurz vor Weihnachten gerät seine perfekt organisierte Welt aus den Fugen: Seine Nachbarin schiebt ihm ihren kleinen Sohn in die Tür, mit der Bitte, auf ihn aufzupassen. Dabei verabscheut Mortimer nichts mehr als Kinder, weil sie jedes seiner drei Prinzipien verletzen: Ruhe, Ordnung, Sparsamkeit. Und dann platzt auch noch Gwendolyn in sein Leben, eine resolute und ziemlich propere Museumswärterin. Unmöglich, wie forsch sie ihn immer zurechtweist! Trotzdem will sie Mortimer nicht aus dem Kopf gehen. Ohnehin ist ihm in letzter Zeit oft so anders, er leidet unter Schwächeanfällen und seltsamen Visionen. Wird er langsam senil? Oder ist das etwa...Liebe? In seinem Alter?
Kundinnen und Kunden meinen
4.9/5.0
Tanjas Bücherstübchen
aus Velbert
5/5
27.11.2020
eBook (ePUB 3)
Eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte
Mortimer Hicks ist ein griesgrämiger alter Herr, der sich nach dem Tod seiner Frau Marge vor 7 Jahren völlig in seine Einsamkeit zurückgezogen hat. Ein klarer Tagesplan ist für ihn sein Halt. Er trinkt jeden Morgen Tee mit seiner verstorbenen Frau und unterhält sich regelmäßig mit ihr am Grab. Plötzlich ist alles anders, er verschläft, hat neuerdings Ohnmachtsanfälle und sieht komische Dinge. Er begegnet der alleinerziehenden Jenny mit ihrem Sohn Charlie und durch eine Verwechslung in der Wäscherei der liebenswerten Gwendoline. das Schicksal meint es gut mit Mr. Hicks. Eigentlich ist er gar nicht so sonderbar und grimmig wie es scheint. Außerdem schließt er Freundschaft mit dem Kater Bob. Mr. Hicks und Gwendoline sind so ein schönes Paar, sie haben solch schöne Momente zusammen, dass mir ganz warm ums Herz wurde beim Lesen. Jenny ist eine tolle, alleinerziehende Mutter die Charlie zu einem netten und verständnisvollen Kind erzogen hat. Einzig mit der Kocherei steht sie etwas auf Kriegsfuß, doch was sollst, Sandwiches gehen immer. sollte sie lassen, auf die Dauer mag keiner angebranntes Essen. Im Ganzen war dies ein Buch, das glücklich macht.
Fazit:
Eine wunderschöne Geschichte, die einen tief im Herzen berührt und die Seele wärmt. Solltet Ihr manchmal denken, wie wunderlich manch ältere Leute sind, so ist meistens Einsamkeit die Ursache. Ich wünsche jedem der einsam ist einen Wink des Schicksals. Wenn man sein Herz öffnet, findet man liebenswerte Personen, die das Leben wieder lebenswert machen.
Giselas Lesehimmel
aus Landshut
5/5
04.11.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine herzerwärmende Weihnachtsgeschichte
Meine Meinung
Mit Mortimer Hicks erleben wir eine sehr besinnliche Londoner Vorweihnachtszeit. Mortimer ist auch nach 7 Jahren noch nicht über den Tod seiner Frau hinweggekommen. Jeden Morgen stellt er ihre eine Tasse Tee auf ihren Platz und spricht mit ihr. Er steht jeden Tag um die gleiche Zeit auf. Sein Tag ist gut strukturiert. Er ist sparsam und ernährt sich ziemlich einseitig. Als er einmal verschläft, scheint nichts mehr so zu laufen, wie er es gewohnt ist. Er geht aus dem Haus und wird sofort wieder von seiner neugierigen Nachbarin abgefangen. Ein schmutziger abgemagerter Kater verschafft sich zudem noch Eintritt in sein Haus. Weil das noch nicht genug ist, werden seine Hemden in der Reinigung vertauscht. Was bitte schön soll er mit Blusen anfangen? Als er denkt es kann nicht mehr schlimmer kommen, bittet ihn seine junge Nachbarin auf ihren Jungen aufzupassen. Katze und Kind in seinem Haus? Das geht doch eigentlich gar nicht. Na, und dann noch die Museumswärterin Gwendolyn, die bestimmt seine Hemden nicht mehr rausrücken will!
Ich habe mich in dieser Geschichte pudelwohl gefühlt. Das eine oder andere Tränchen verdrückt. Weihnachten rückt mit diesem warmherzigen Buch in greifbare Nähe. Mr. Hicks ist mit seinen Ritualen festgefahren, um so seiner Einsamkeit zu entgehen. Doch manchmal braucht es nur eine eine einsame, halb verhungerte Katze und eine gestresste Nachbarin mit Kind, um dem Leben eines betagten Mannes wieder neuen Glanz zu verleihen. Ich mochte Mortimer von Anfang an. Sein liebenswertes Wesen hat er hinter einer Fassade versteckt. Seinen strukturierten Alltag finde ich wirklich gut. So fällt er in kein tiefes Loch. Der Kater bekommt den Namen Bob. Der Nachbarjunge Charlie schleicht sich mit seinem guten Benehmen und seiner quirligen Art zusätzlich in Mortimers Herz. Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass an diesem einen Tag nichts mehr so war wie vorher? Ja, und manchmal kann vertauschte Wäsche aus der Reinigung wahre Wunder wirken ………….
Fazit
Es gibt viele Weihnachtsromane. Mit „Mr. Hicks feiert Weihnachten“ habe ich die Vorweihnachtszeit aber wirklich erlebt. Dieses Büchlein ist mir sehr zu Herzen gegangen. Das Setting reflektiert London um die Weihnachtszeit. Die Protagonisten könnten liebenswürdiger nicht sein. Auf 173 Seiten habe ich alles bekommen, was ich mir von einer Weihnachtsgeschichte wünsche. Mr. Hicks, ich mag dich. Besonders deine Visionen fand ich spannend.
Ich verschreibe dieses herzerwärmende Büchlein jedem Weihnachtsmuffel. Nebenwirkungen:
Lust auf Weihnachten
Appetit auf außergewöhnliche Sandwiches
Veränderung der Gewohnheiten
Herz
Liebe
Menschlichkeit
Lust auf weitere Geschichten von Mr. Hicks
Danke Kate Roseland. Ich habe jedes Wort genossen.
HSL
5/5
24.02.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Mein Eindruck
„Mr. Hicks feiert Weihnachten“ von Kate Roseland, eine Geschichte in der guten Tradition von Charles Dickens.
Das Buch ist hübsch gestaltet mit einem englischen Karomuster als Cover. Im Grunde könnte es als Adventskalender dienen und in Etappen gelesen werden. Das erste Kapitel lautet „Vier Wochen bis Weihnachten“, das letzte „Weihnachten“, ein schönes Geschenk für die Adventszeit.
Es ist wunderbar gewürzt mit flüssigem Erzählstil, zauberhaften und wiedererkennbaren Charakteren, etwas Grusel, überraschenden Wendungen, erfüllten Hoffnungen und viel Liebe. Eine perfekte Lektüre, um sich auf das Weihnachtsfest einzustimmen.
Für den 70jährigen Witwer Mortimer Hicks, der Hauptperson der Handlung, sind Ordnung, Ruhe und Sparsamkeit die wichtigsten Tugenden. Um einigermaßen mit dem Tod seiner Frau zurechtzukommen, entwickelt er einen strikten Zeitplan für seinen Tagesablauf. Dieses extrem geordnete und eintönige Leben wird durch unerwartete Ereignisse geradezu erschüttert. Als Erstes läuft ihm eine hartnäckige streunende Katze zu, dann tritt das reizende Nachbarskind Charlie in sein Leben und zuletzt begegnet er einer Frau, in die er sich widerstrebend verliebt. Die Gefühlswelt von Mortimer Hicks wird sehr plastisch beschrieben, und als Leser durchlebt man die Emotionen gerne mit.
Es ist eine herzerwärmende Geschichte, ein wenig sentimental und etwas vorhersehbar, die ich in einem Zug mit Genuss gelesen habe.
Von mir bekommt das Buch 5 Sterne.
aebbies.buechertruhe
5/5
10.12.2019
Buch (Gebundene Ausgabe)
Weihnachtlich romantisch mit viel Herz
Der 70jährige Mr. Hicks hat seit dem Tod seiner Frau einen geregelten Zeitplan für seinen Tagesablauf. Als ihm eines Tages ein Kater zuläuft und ihn seine Nachbarin bittet auf ihren kleinen Sohn Charlie aufzupassen, gerät dieses Leben allerdings durcheinander. Noch dazu der Ärger mit seinen in der Wäscherei vertauschten Oberhemden. Diese müssen eigentlich bei der Besitzerin der bunten Blusen sein, die er fälschlicherweise in seinem Paket hatte. Doch sie werden nicht zurückgegeben. Als Mr. Hicks eines Tages mit Charlie das Museum besucht, entdeckt er bei den Aufseherinnen eine Frau mit einer dieser bunten Blusen! Er beschließt, sie nach seinen Hemden zu fragen. Diese Frage wird das Leben aller vier Menschen von Grund auf ändern....
"Mr. Hicks feiert Weihnachten" aus der Feder von Kate Roseland gibt den Geist der Weihnacht auf wunderschöne Art wieder. Hier lernt man bezaubernde Menschen kennen, die man sofort ins Herz schließt. Ihre privaten Probleme rühren zu Tränen und man wünscht sich für sie, daß sie ihr Glück finden. Kate Roseland hat einen wahrlich bezaubernden Stil, der dem Leser alles sehr nahe bringt. Man sieht die Menschen und ihre Umgebung bildlich vor sich. Ebenso liest sich die Handlung flüssig und man bekommt ein kuscheliges Weihnachtsgefühl. Ein wenig gruselig sind die Ohnmachtsanfälle von Mr. Hicks - seine Sprünge in die Vergangenheit haben doch etwas für Gänsehaut gesorgt.
Dieses Buch ist der perfekte Begleiter für die Adventszeit!
Chrissysbooks
5/5
14.11.2019
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine herzerwärmende Weihnachtsgeschichte
Mortimer Hicks ist 70 Jahre alt, verwitwet und lebt alleine in seinem Haus in London. Er hat einen genauen Tagesablauf auf den er viel Wert legt und distanziert sich lieber von anderen Menschen. Doch vier Wochen vor Weihnachten läuft seine perfekt organisierte Welt plötzlich nicht mehr nach Plan. Zuerst sitzt eine ausgehungerte Katze vor der Tür und dann muss sich Mortimer Hicks noch ungewollt um ein Nachbarkind kümmern. Zusätzlich lernt er Gwendoline kennen, die ihm nicht mehr aus dem Kopf geht.
Die Autorin Kate Roseland hat mit "Mr. Hicks feiert Weihnachten" eine herzerwärmende Weihnachtsgeschichte geschrieben, die darüber hinaus auch eine Botschaft vermittelt. Sie ist leicht zu lesen und hat mich richtig begeistert. Leider war die Geschichte viel zu schnell zu Ende.
Der zurückgezogene Mr. Hicks lernt es durch die liebevolle Art anderer Menschen wieder zum Leben zurück zu finden und sich ihnen zu öffnen. Als Hauptprotagonist ist mir Mortimer Hicks im Laufe der Geschichte immer mehr ans Herz gewachsen, besonders durch die gute Darstellung seiner Gefühle.
Einsamkeit, Liebe, Familie und ein Weihnachtsfest stehen im Fokus dieses schönen Romans, der auch zum Nachdenken anregt. Wer die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens mag, wird bestimmt auch dieses stimmungsvolle Weihnachtsbuch mögen.
Eine berührende Geschichte mit einem sehr schön gestaltetem Cover, die ich wärmstens empfehlen kann, besonders auch als Weihnachtsgeschenk.
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