Produktbild: Die im Dunkeln sieht man nicht
Band 1
Artikelbild von Die im Dunkeln sieht man nicht
Andreas Götz

1. Die im Dunkeln sieht man nicht (Ungekürzte Lesung)

Die im Dunkeln sieht man nicht

Aus der Reihe Die Karl-Wieners-Reihe
Gesprochen von
11
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Richard Barenberg

Spieldauer

12 Stunden und 33 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

28.08.2019

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

202

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732453344

Beschreibung

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Ja

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Gesprochen von

Richard Barenberg

Spieldauer

12 Stunden und 33 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

28.08.2019

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

202

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732453344

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Bewertung

    4/5

    22.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Der Fall ist spannend, Zeit und...

    Der Fall ist spannend, Zeit und Ort (München 1950) sind interessant, aber das "Gefühls-Drumherum" verwirrend, zu viel und für die Handlung unerheblich.

  • Bewertung

    4/5

    31.03.2020

    eBook (ePUB 3)

    fesselnder Krimi mit Tiefgang

    Es ist das Jahr 1950 in München. Der Schwarzmarkt blüht und dubiose Geschöpfe der Unterwelt haben das Sagen in der Stadt. Karl Wieners, ein ehemaliger Schriftsteller, kehrt nach vielen Jahren zurück in diese Stadt, die mal seine Heimat war. Ihm wird von einem alten Bekannten eine Stelle als freier Journalist bei einer neu entstehenden Zeitschrift angeboten. Er soll eine Reportage schreiben über die Raubkunst, die 1945 unter ungeklärten Umständen aus dem Führerbunker verschwand. Gemeinsam mit seiner Nichte Magda macht er sich an die Recherche und kommt dabei nicht nur der Polizei, sondern auch unliebsamen Gesellen in die Quere… Andreas Götz ist ein fesselnder Krimi gelungen, bei dem die Grenzen zwischen Fakten und Fiktion oftmals fließend sind und der neben der spannend geschriebenen Geschichte auch das gesellschaftliche Klima der damaligen Zeit bildgewaltig einfängt. Sie war einerseits geprägt durch Verdrängung und Schuld, auf der anderen Seite aber auch durch die Opfer des Krieges, die Verlierer und Verzweifelten, die Traumatisierten und Vertriebenen. Diesen Zeitgeist herauszuarbeiten, ist ihm ausgezeichnet gelungen. Er gewährt dem Leser einen oftmals tiefen Einblick in das Seelenleben der Protagonisten, wodurch dieser noch intensiver in die Geschichte eintauchen kann. Durch das Wechseln der Perspektiven zwischen den verschiedenen Hauptpersonen gewinnt man als Leser einen Rundumblick, der die Auflösung des Falls jedoch in keiner Weise vorwegnimmt. Die Beziehungen, die die einzelnen Charaktere zueinander haben und wie diese sich im Verlauf der Handlung verändern, ist nachvollziehbar und packend. Ich habe mit Karl, Magda und alle den anderen mitgefiebert und mitgerätselt bis zur letzten Seite. Daher freue ich mich sehr, dass es mit Karl Wieners weitergehen wird. Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung. Mein Fazit: Dieser Krimi ist sicher nichts für hartgesottene Thriller-Fans, aber klassische Krimi-Leser und auch solche, die sich normalerweise mehr für Zeitgeschichte-Romane interessieren, werden hier voll auf ihre Kosten kommen.

  • Sikal

    4/5

    15.10.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Kriminalfall, Zeitgeschichte, Liebesgeschichte

    München 1950: Nachdem Karl Wieners viele Jahre in Berlin verbrachte, alles in seinem Leben verloren hat und an den Auswirkungen des Krieges abgestumpft ist, kehrt er wieder in seine Heimatstadt München zurück. Ein Schulfreund bietet ihm eine Stelle als Journalist an. Es gilt eine heikle Story zu recherchieren. Karl soll herausfinden, wohin die Kunstschätze aus dem Führerbunker in den letzten Kriegstagen verschwunden sind. Unterstützt wird er von seiner Nichte Magda, die sich mit eher zweifelhaften Gestalten herumtreibt und ihr Geld auf dem Schwarzmarkt verdient. Außerdem sind die beiden einander sehr verbunden, wenngleich Karl zu Gefühlen nicht mehr fähig scheint und auch ein Problem mit der Onkel-Nichte-Verbindung hat. In einem weiteren Handlungsstrang begegnen wir Ludwig Gruber, der als Kriminalbeamter einen Mord an einem Spediteur aufzuklären hat. Lange tappt Ludwig im Dunkeln und erkennt kein Motiv. Als noch zwei Leichen aufgefunden werden, beginnen sich die Schatten ein wenig zu lichten und Verbindungen können hergestellt werden. Außerdem muss ich Ludwig noch mit dem Kollegen Emil Brennicke herumärgern, der ihn unterstützen soll, aber Ludwig etwas suspekt erscheint. Als sich Emil im Gasthof von Karls Bruder einquartiert, kreuzen sich nicht nur deren Wege sondern auch die von Emil und Magda … Bald sind die Vorgänge so dermaßen verstrickt, dass es scheint, die Protagonisten kommen aus dem Chaos nie mehr heraus. Wem ist noch zu trauen? Wer steckt hinter diesen Machenschaften? Und werden Karl und Magda doch noch ihr Glück finden? Der Autor Andreas Götz hat hier einen Kriminalfall mit etwas Zeitgeschichte und einer Liebesgeschichte verbunden. Wobei für meinen Geschmack die Liebesgeschichte zu sehr im Fokus steht. Gut kann man in die Atmosphäre der Nachkriegszeit eintauchen, die verschleppten Nazi-Gedanken, der blühende Schwarzhandel, der Kampf um ein besseres Leben. Der Schreibstil ist flüssig, die Handlung spannend – obwohl vieles vorhersehbar, ist man doch neugierig, wie der Autor dieses Labyrinth an Handlungen aufzulösen gedenkt. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und man vermutet mehr hinter der Oberfläche als es anfangs den Anschein hat. Hier finde ich, dass der Autor gute Arbeit geleistet hat – man denkt über die Figuren nach. Auch wenn für meine Begriffe die Liebesgeschichte zu sehr im Vordergrund war, habe ich das Buch gerne gelesen und vergebe dafür auch 4 Sterne.

  • Gertie G.

    aus Wien

    4/5

    20.09.2019

    eBook (ePUB 3)

    Nachkriegszeit - Tummelplatz für dubiose Gestalten

    Karl Wieners hat im Krieg alles verloren: die geliebte Frau und seine Töchter. Desillusioniert kehrt er in das München von 1950 und zu seiner Familie zurück. Einerseits um zu vergessen und einen neuen Anfang als Journalist zu wagen. Andererseits behagt es ihm gar nicht, im Gasthaus seiner Eltern Quartier zu beziehen, das von seinem Bruder Veit geführt wird. Bei der neu gegründeten Zeitschrift „Blitzlicht“ erhofft er sich einen Job. Man setzt ihn auf das Thema „Raubkunst“ an. Wobei hier das Verschwinden von arisierten Kunstwerken aus dem Führerbunker gemeint ist. Gemeinsam mit seiner Nichte Magda, die Verbindungen zum Schwarzmarkt und allerlei zwielichtigen Gestalten hat, beginnt er zu recherchieren. Dabei kreuzt Ludwig Gruber, ein ehemaliger Schulkollege und nunmehriger Kriminalbeamter, Karls Weg. Ludwig ist mit dem Mord am Fuhrwerksunternehmer Otto Brandl beschäftigt. Das Motiv ist unklar, aber es scheint, als hätte dieser Tod mit den verschwundenen Kunstwerken zu tun. Neben diesem Mord muss sich Ludwig mit dem Sonderermittler Emil Brennicke herumschlagen, der ihm einigermaßen suspekt vorkommt, aber von den Vorgesetzten einige Unterstützung erhält. Dazu kommt, dass sich Brennicke an Magda heranmacht. Doch nicht nur Karl und Brennicke haben Interesse an Magda. Da ist noch der mächtige Schwarzhändler Walter Blohm, der seine illegalen Geschäfte nun auf seriöse Beine stellen will. Je weiter Karl und Ludwig in ihre eigenen Recherchen eindringen, desto offensichtlicher wird, dass hier Kräfte am Werk sind, die buchstäblich über Leichen gehen und die aus dem Dunklen ihre Fäden ziehen. Meine Meinung: „Die im Dunklen sieht man nicht“ - mit diesem Zitat aus Bertold Brechts „Dreigroschenoper“ hat Autor Andreas Götz den Nagel auf den Kopf getroffen. Es dauert recht lange, bis sich der Schleier etwas lüftet und der Leser kann sich nicht sicher sein, ob die Drahtzieher wirklich erkannt werden. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Die Stimmung im München von 1950 ist recht authentisch eingefangen. Dazu tragen so kleine Details wie die Erwähnung der Zeitschrift „Burda Moden“ bei, die 1949 von Aenne Burda gegründet wurde, und vielen Frauen die Möglichkeit gab, Kleider selbst zu nähen, ohne Schneiderei gelernt haben zu müssen. Die Krimi-Handlung tritt ein wenig zu Gunsten der Zeitgeschichte zurück, so dass man sich eher in einem historischen Roman wähnen könnte. An manchen Stellen könnte das Buch ein wenig Straffung vertragen. Die Liebesgeschichte zwischen Karl und Magda nimmt für meinen Geschmack ein bisschen zu viel Raum ein. Das Ende ist für mich nicht wirklich überraschend, obwohl der Autor versucht, die Leser durch allerlei Umwege und Sackgassen zu verwirren. Die Charaktere haben Ecken und Kanten. Gut sind das nach wie vor vorhandenen braune Gedankengut und das nicht vorhandene Unrechtsbewusstsein geschildert. Fazit: Mehr historischer Roman denn Krimi, der einen guten Einblick in die Zeit von 1950 bietet. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

  • StephanieP

    aus Innsbruck

    4/5

    20.08.2019

    Buch (Taschenbuch)

    lesenswert

    München in den fünfziger Jahren: Karl, der lange Zeit in Berlin gelebt hat und einen schweren Verlust verarbeiten muss, kehrt nach München zurück um eine Arbeit als Journalist anzunehmen. Dort begegnet er seiner Nichte Magda, welche er seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Gemeinsam recherchieren sie bezüglich jener Raubkunst, welche im Krieg aus dem Führerbau verschwunden ist. Die beiden geraten dabei in ein Netz aus Intrigen und große Gefahr. Andreas Götz hat einen flüssigen und fesselnden Roman verfasst, welcher vor allem die gesellschaftlichen Entwicklungen in den fünfziger Jahren und den Münchner Lokalkolorit sehr glaubwürdig wiederspiegelt. Der Autor konnte mich binnen weniger Seiten in den Bann der Handlung ziehen und ich fand Karls und Magdas Recherchen äußerst interessant. Das Buch ist dem Genre Kriminalroman zugeordnet, was meiner Meinung nach nur bedingt der Fall ist. In der ersten Hälfte des Buches findet sich kaum Spannung sondern vielmehr eine gesellschaftliche Studie. Diese war zwar interessant und fesselnd zu lesen, aber hatte nichts mit einem Krimi zu tun. Erst in der zweiten Hälfte kann der Autor Spannung aufbauen und Krimielemente in die Handlung einfließen. Trotz der fehelenden Spannung im ersten Teil fand ich die Handlung durchgehend fesselnd und ich hatte nie den Eindruck gelangweilt zu werden. Die einzelnen Protagonisten sind äußerst authentisch und glaubhaft an die Zeit angepasst. Alle geschichtlichen Fakten wirken sehr gut und ausführlich recherchiert und machen die Handlung dadurch besonders glaubwürdig. Besonders faszinierend finde ich, dass sehr viel Münchner Lokalkolorit aus den fünfziger Jahren einfließt. Allen voran Magda und ihren Onkel Karl fand ich wirklich sympathisch und daher habe ich ihre Jagd nach den Bildern sehr gerne und begeistert verfolgt. Fazit: „Die im Dunkeln sieht man nicht“ ist ein solider Kriminalroman, der erst ab der Hälfte Spannung aufbaut. Allerdings fand ich die Beschreibungen der Gesellschaft und den historischen Hintergrund äußerst atmosphärisch und faszinierend. Daher vergebe ich 4 Sterne!

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