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Produktbild: Forschungsgeschichte der Kammerwasserphysiologie

Forschungsgeschichte der Kammerwasserphysiologie Der Beitrag Erich Seidels zum Verständnis der Glaukomentwicklung

1

35,97 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

07.08.2018

Verlag

Springer

Seitenzahl

98 (Printausgabe)

Dateigröße

2658 KB

Auflage

1. Auflage 2018

Sprache

Deutsch

EAN

9783662577493

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Produktdetails

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PDF

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Barrierefreiheit

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Erscheinungsdatum

07.08.2018

Verlag

Springer

Seitenzahl

98 (Printausgabe)

Dateigröße

2658 KB

Auflage

1. Auflage 2018

Sprache

Deutsch

EAN

9783662577493

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Die Erforschung des Glaukoms

S.A.W am 29.10.2018

Bewertungsnummer: 1142515

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Erich Seidel revolutionierte durch seine Arbeiten zwischen 1916 und 1932 die Glaukomforschung. Zu Beginn des 20. Jhdt. stritten die Ärzte, ob das Kammerwasser in der Iris oder im Ziliarkörper entstehe. Sie glaubten, dass Druckunterschiede zwischen Vorder- und Hinterkammer die Kammerwasserströmungen bestimme und eine Blockade derselben die Glaukomentstehung erkläre. Die Retentionstheorie postulierte eine reduzierte Filtration des Kammerwassers als Ursache des Glaukoms. Bei Glaukom erhöht sich der Augendruck, was Seidl auf einen blockierten Abfluss zurückführte, was auf Dauer den Sehnerv und die Netzhaut beschädigt und bis zur Erblindung führt Der Augendruck ist normalerweise höher als der Druck in den Venen. Seit Seidel wissen wir, dass das Kammerwasser im Ziliarkörper produziert wird. Es fließt über den Schlemm´schen Kanal ab , aber zu 25% auch über den uveoskleralen Weg. Zur Klärung der Frage wurden gefärbte Lösungen injiziert. Seidel stellte dabei eine Färbung des Ziliarkörpers ohne Färbung der Iris fest, was für ihn die Frage der Entstehung entschied. Auf Grund von Seidels Forschung kann das Glaukom heute über medikamentöse Senkung des Augendrucks oder durch einen künstlichen K Abflusskanal behandelt werden. Interessanter medizingeschichtlicher Exkurs in die Frühzeit der Ophtalmologie.

Die Erforschung des Glaukoms

S.A.W am 29.10.2018
Bewertungsnummer: 1142515
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Erich Seidel revolutionierte durch seine Arbeiten zwischen 1916 und 1932 die Glaukomforschung. Zu Beginn des 20. Jhdt. stritten die Ärzte, ob das Kammerwasser in der Iris oder im Ziliarkörper entstehe. Sie glaubten, dass Druckunterschiede zwischen Vorder- und Hinterkammer die Kammerwasserströmungen bestimme und eine Blockade derselben die Glaukomentstehung erkläre. Die Retentionstheorie postulierte eine reduzierte Filtration des Kammerwassers als Ursache des Glaukoms. Bei Glaukom erhöht sich der Augendruck, was Seidl auf einen blockierten Abfluss zurückführte, was auf Dauer den Sehnerv und die Netzhaut beschädigt und bis zur Erblindung führt Der Augendruck ist normalerweise höher als der Druck in den Venen. Seit Seidel wissen wir, dass das Kammerwasser im Ziliarkörper produziert wird. Es fließt über den Schlemm´schen Kanal ab , aber zu 25% auch über den uveoskleralen Weg. Zur Klärung der Frage wurden gefärbte Lösungen injiziert. Seidel stellte dabei eine Färbung des Ziliarkörpers ohne Färbung der Iris fest, was für ihn die Frage der Entstehung entschied. Auf Grund von Seidels Forschung kann das Glaukom heute über medikamentöse Senkung des Augendrucks oder durch einen künstlichen K Abflusskanal behandelt werden. Interessanter medizingeschichtlicher Exkurs in die Frühzeit der Ophtalmologie.

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Forschungsgeschichte der Kammerwasserphysiologie

von Dieter Schmidt

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