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Aufbrechen Roman

Aus der Reihe afrika bewegt
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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.12.2019

Verlag

Orlanda Verlag GmbH

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

20,2/13,4/2,6 cm

Gewicht

392 g

Farbe

Kaffee / Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Nervous Conditions

Übersetzt von

Ilija Trojanow

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-944666-60-0

Beschreibung

Rezension

»In ihrer Romantrilogie beschreibt Tsitsi Dangarembga am Beispiel einer heranwachsenden Frau den Kampf um das Recht auf ein menschenwürdiges Leben und weibliche Selbstbestimmung in Simbabwe. Dabei zeigt sie soziale und moralische Konflikte auf, die weit über den regionalen Bezug hinausgehen und Resonanzräume für globale Gerechtigkeitsfragen eröffnen.« Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
»Viele gute, von Männern geschriebene Romane, sind in Afrika entstanden, aber wenige von Schwarzen Frauen. Dies ist der Roman, auf den wir gewartet haben ... und dieses Buch wird ein Klassiker.« Doris Lessing

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.12.2019

Verlag

Orlanda Verlag GmbH

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

20,2/13,4/2,6 cm

Gewicht

392 g

Farbe

Kaffee / Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Nervous Conditions

Übersetzt von

Ilija Trojanow

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-944666-60-0

Herstelleradresse

Orlanda Buchverlag GmbH
Karl-Liebknecht-Str. 36
04107 Leipzig
DE

Email: mail@orlanda.de

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Aufbruch in ein neues leben - extrem spannende Geschichte eines Mädchens aus Rhodesien

Bewertung aus Oberursel am 25.10.2021

Bewertungsnummer: 1594082

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

2004 erschien „Nervous Conditions“ bei The Women’s Press, UK, 2019 wurde das Buch erstmals auf Deutsch veröffentlicht, und ich habe mir die Neuauflage 2021 von der Büchergilde Gutenberg gekauft. Und jetzt muss ich vorwegschicken, das Buch habe ich jetzt nicht bewusst ausgewählt, sondern ich bin Abonnent der „Büchergilde Weltempfänger“, und da kriegt man jedes Quartal ein Buch eines Autors aus teils ganz exotischen Ländern – es ist also immer ein Überraschungspaket, und dieses Mal also „Aufbruch“ aus Zimbabwe, respektive dem ehemaligen Rhodesien. Das Buch hat übrigens auch gerade den Friedenspreis des deutschen Buchhandels gewonnen, und Ms Dangarembga wurde letzte Woche auf der Frankfurter Buchmesse geehrt. Ich war nicht dabei, habe mir aber berichten lassen, dass es sich hierbei ganz nebenbei um eine sehr charismatische, sehr intelligente Autorin handelt. Hierum geht’s: Dies ist die Geschichte von Tambu aus einem kleinem rhodesischem Dorf; wir sind in den 1960ern Jahren, der Kolonialismus ist offiziell vorbei, inoffiziell nicht. Tambu ist intelligent, was aber von ihrer Kernfamilie nicht beachtet wird, denn sie ist schliesslich nur ein Mädchen. Ihr Vater ist ein arbeitsscheuer Hallodri, der sich voll und ganz und leider auch immer wieder zurecht darauf verlässt, dass die Arbeitskraft seiner Frau auf dem Feld und im Haus und im Zweifelsfalle das Geld und das Ansehen seines älteren Bruders ihm aus der Patsche helfen werden. Tambus älterer Bruder Nhamo darf Erziehung und Bildung in der vom Onkel geleiteten Missionsschule in der Stadt geniessen, die jüngeren Schwestern haben Pech gehabt. Doch dann stirbt Nhamo, und Tambu darf nachrücken – ein Ereignis, dass ihr Leben für immer verändern soll. Sie zieht zur Familie des Onkels in die Stadt, und ganz neue Möglichkeiten eröffnen sich ihr. Und was sie schon immer dunkel gespürt hat, tritt immer deutlicher zutage: der Konflikt zwischen den alten, patriarchischen Strukturen, und den Möglichkeiten, die sich ihr durch Bildung eröffnen. Bei Zusammenkünften der erweiterten Grossfamilie treten diese Dinge erst recht in Erscheinung. Und zusätzlich gibt es natürlich das Aufeinandertreffen der westlichen Werte, und der traditionellen afrikanischen Strukturen. Das Buch ist also echt prall voll: mit Tambus persönlicher Geschichte, aber auch mit der Geschichte Rhodesiens und den Anfängen des Feminismus. Die Büchergilde schreibt: „Dieser Roman ist das ausgezeichnete Porträt einer Gesellschaft, die von Kolonialismus und Patriarchat dominiert wird und deren jüngere Generation von Frauen um Selbstbestimmung kämpft. (…) Tsitsi Dangarembga gilt als eine der radikalsten weiblichen Stimmen des afrikanischen Kontinents.“, und dem kann ich voll und ganz zustimmen. Ich habe mich mit Rhodesien / Zimbabwe bislang noch nie grösser beschäftigt, und fand diesen Einblick extrem spannend. Tambu erzählt viel von ihrer Grossfamilie, und vor allem die innere Zerrissenheit ihrer Cousine Nyasha, die als Kind einige Jahre mit ihren Eltern in London verbracht hatte, um dann wieder in ein Land zurück zu kehren, in denen Mädchen nichts wert sind, hat mich berührt. Faszinierende Geschichte, spannend erzählt. Und noch besser: das war erst der erste Teil einer Trilogie. „Aufbruch“ endet, als Tambu ein Stipendium für eine von Nonnen geleitete höhere Schule bekommt – als eine von insgesamt 6 Afrikanerinnen wird sie auf einer ansonsten weissen Internatsschule angenommen. Der Aufbruch ist also getan; und ihre Lebensgeschichte geht mit „Überleben“ weiter, und der dritte Teil ist glaube ich noch gar nicht ins deutsche übersetzt worden. Wobei: die Autorin hat auf Englisch geschrieben, ich werde wohl die anderen Teile im englischen Original lesen. Der Roman ist übrigens keine Autobiographie – das habe ich mal naiv vermutet, aber wenn man auf Wikipedia den Lebenslauf der Autorin anschaut, hat sie eher einiges gemein mit Nyasha (Kindheit in UK, ihre Mutter war die erste rhodesische Frau mit einem Bachelor-Abschluss, Rückkehr nach Afrika), und ihre Lebensverhältnisse waren ein wenig wohlhabender als die Tambus. Nichtsdestotrotz, mein Gefühl sagt mir, dass in diesem Buch sehr viele autobiographische Elemente drin sind. Und das macht es zu einer so spannenden und mitreissenden, wichtigen Lektüre!

Aufbruch in ein neues leben - extrem spannende Geschichte eines Mädchens aus Rhodesien

Bewertung aus Oberursel am 25.10.2021
Bewertungsnummer: 1594082
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

2004 erschien „Nervous Conditions“ bei The Women’s Press, UK, 2019 wurde das Buch erstmals auf Deutsch veröffentlicht, und ich habe mir die Neuauflage 2021 von der Büchergilde Gutenberg gekauft. Und jetzt muss ich vorwegschicken, das Buch habe ich jetzt nicht bewusst ausgewählt, sondern ich bin Abonnent der „Büchergilde Weltempfänger“, und da kriegt man jedes Quartal ein Buch eines Autors aus teils ganz exotischen Ländern – es ist also immer ein Überraschungspaket, und dieses Mal also „Aufbruch“ aus Zimbabwe, respektive dem ehemaligen Rhodesien. Das Buch hat übrigens auch gerade den Friedenspreis des deutschen Buchhandels gewonnen, und Ms Dangarembga wurde letzte Woche auf der Frankfurter Buchmesse geehrt. Ich war nicht dabei, habe mir aber berichten lassen, dass es sich hierbei ganz nebenbei um eine sehr charismatische, sehr intelligente Autorin handelt. Hierum geht’s: Dies ist die Geschichte von Tambu aus einem kleinem rhodesischem Dorf; wir sind in den 1960ern Jahren, der Kolonialismus ist offiziell vorbei, inoffiziell nicht. Tambu ist intelligent, was aber von ihrer Kernfamilie nicht beachtet wird, denn sie ist schliesslich nur ein Mädchen. Ihr Vater ist ein arbeitsscheuer Hallodri, der sich voll und ganz und leider auch immer wieder zurecht darauf verlässt, dass die Arbeitskraft seiner Frau auf dem Feld und im Haus und im Zweifelsfalle das Geld und das Ansehen seines älteren Bruders ihm aus der Patsche helfen werden. Tambus älterer Bruder Nhamo darf Erziehung und Bildung in der vom Onkel geleiteten Missionsschule in der Stadt geniessen, die jüngeren Schwestern haben Pech gehabt. Doch dann stirbt Nhamo, und Tambu darf nachrücken – ein Ereignis, dass ihr Leben für immer verändern soll. Sie zieht zur Familie des Onkels in die Stadt, und ganz neue Möglichkeiten eröffnen sich ihr. Und was sie schon immer dunkel gespürt hat, tritt immer deutlicher zutage: der Konflikt zwischen den alten, patriarchischen Strukturen, und den Möglichkeiten, die sich ihr durch Bildung eröffnen. Bei Zusammenkünften der erweiterten Grossfamilie treten diese Dinge erst recht in Erscheinung. Und zusätzlich gibt es natürlich das Aufeinandertreffen der westlichen Werte, und der traditionellen afrikanischen Strukturen. Das Buch ist also echt prall voll: mit Tambus persönlicher Geschichte, aber auch mit der Geschichte Rhodesiens und den Anfängen des Feminismus. Die Büchergilde schreibt: „Dieser Roman ist das ausgezeichnete Porträt einer Gesellschaft, die von Kolonialismus und Patriarchat dominiert wird und deren jüngere Generation von Frauen um Selbstbestimmung kämpft. (…) Tsitsi Dangarembga gilt als eine der radikalsten weiblichen Stimmen des afrikanischen Kontinents.“, und dem kann ich voll und ganz zustimmen. Ich habe mich mit Rhodesien / Zimbabwe bislang noch nie grösser beschäftigt, und fand diesen Einblick extrem spannend. Tambu erzählt viel von ihrer Grossfamilie, und vor allem die innere Zerrissenheit ihrer Cousine Nyasha, die als Kind einige Jahre mit ihren Eltern in London verbracht hatte, um dann wieder in ein Land zurück zu kehren, in denen Mädchen nichts wert sind, hat mich berührt. Faszinierende Geschichte, spannend erzählt. Und noch besser: das war erst der erste Teil einer Trilogie. „Aufbruch“ endet, als Tambu ein Stipendium für eine von Nonnen geleitete höhere Schule bekommt – als eine von insgesamt 6 Afrikanerinnen wird sie auf einer ansonsten weissen Internatsschule angenommen. Der Aufbruch ist also getan; und ihre Lebensgeschichte geht mit „Überleben“ weiter, und der dritte Teil ist glaube ich noch gar nicht ins deutsche übersetzt worden. Wobei: die Autorin hat auf Englisch geschrieben, ich werde wohl die anderen Teile im englischen Original lesen. Der Roman ist übrigens keine Autobiographie – das habe ich mal naiv vermutet, aber wenn man auf Wikipedia den Lebenslauf der Autorin anschaut, hat sie eher einiges gemein mit Nyasha (Kindheit in UK, ihre Mutter war die erste rhodesische Frau mit einem Bachelor-Abschluss, Rückkehr nach Afrika), und ihre Lebensverhältnisse waren ein wenig wohlhabender als die Tambus. Nichtsdestotrotz, mein Gefühl sagt mir, dass in diesem Buch sehr viele autobiographische Elemente drin sind. Und das macht es zu einer so spannenden und mitreissenden, wichtigen Lektüre!

Gestoßen bin ich auf dieses…

Leseratte_95 am 01.01.2023

Bewertungsnummer: 2877149

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Gestoßen bin ich auf dieses Buch über die Weltempfänger der Büchergilde Gutenberg. Es spielt im Rhodesien der 60er Jahre und erzählt die Geschichte eines 13-jährigen Mädchens, das unerwartet eine Missionsschule besuchen darf, was für sie eine lang ersehnte Chance auf Bildung bedeutet. Die Geschichte schildert bewegend die „Kluft“ zwischen Tradition und Heimat sowie der Weltsicht, welche aus dem weit entfernten England mitgebracht wird

Gestoßen bin ich auf dieses…

Leseratte_95 am 01.01.2023
Bewertungsnummer: 2877149
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Gestoßen bin ich auf dieses Buch über die Weltempfänger der Büchergilde Gutenberg. Es spielt im Rhodesien der 60er Jahre und erzählt die Geschichte eines 13-jährigen Mädchens, das unerwartet eine Missionsschule besuchen darf, was für sie eine lang ersehnte Chance auf Bildung bedeutet. Die Geschichte schildert bewegend die „Kluft“ zwischen Tradition und Heimat sowie der Weltsicht, welche aus dem weit entfernten England mitgebracht wird

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Aufbrechen

von Tsitsi Dangarembga

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Herbert Hofer

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

Zum Portrait

5/5

Als Frau und als dunkelhäutige Person doppelt benachteiligt

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Aufbrechen ist der erste Band der autobiografisch geprägtenTambudzai-Trilogie rund um eine junge Rhodesierin dieses Namens, die sich als junge Frau und als dunkelhäutige Person nach bestmöglicher Bildung sehnt - in einer von Männern und von Weißen geprägten Welt, die sich ihr gegenüber nie als gerecht erweisen wird. ____ Nachdem ihr Bruder überraschend verstorben war erhält die Ich-Erzählerin Tambu, so die zumeist verwendete Kurzform, die Möglichkeit eine Missionsschule zu besuchen, die von ihrem Onkel Babamukuru geleitet wird. Babamukuru und dessen Ehefrau Maiguru, in deren Haus Tambudzai künftig wohnen wird, zählen zu den ersten Afrikanern, die in England akademische Ausbildungen absolvieren konnten. ____ Sie war von ihrem Bruder, der stolz auf seine höhere Bildung gewesen war, immer wieder sehr demütigend behandelt worden, somit geht diese Veränderung, wie auch viele Folgende, für Tambu mit intensiven Gefühlen einher. Dangarembge lässt den Leser sehr genau und sehr nahe an diesen reichen Emotionen und oft ängstlichen und zweifelnden Selbstbetrachtungen der jungen Protagonistin teilhaben. Dabei gelingt es der Autorin, diese Gefühlsebene unmittelbar mit einer analytischeren Stimme zu begleiten, die die Ereignisse auf ganz reale Weise beschreibt. Eine Analyse, die vielleicht nicht die noch jugendliche Tambu in der jeweils aktuellen Situation vorgenommen haben könnte, die aber so etwas wie eine nachträgliche Betrachtung darstellen könnte. ____ Diese Welt, in der Tambu sich nach Bildung und Selbstbestimmung sehnt - das Rhodesien der 60er Jahre - ist nicht nur von Weißen dominiert, es ist auch die Gesellschaft der Shona, denen Tambus Familie angehört, extrem patriarchal und geradezu beklemmend hierarchisch strukturiert. Diese Themen werden anhand von Tambus Cousine Nyasha dargestellt, die mit ihren Eltern in England gelebt hatte und dieser patriarchalen Ordnung offen kritisch gegenübersteht. ____ „Aufbrechen“ von Tsitsi Dangarembge war für mich ein ganz besonders intensives und wirklich herausragendes Leseerlebnis, das einen Blick auf die Welt wiedergibt, der nach wie vor zu wenig Beachtung findet.
  • Herbert Hofer
  • Buchhändler/-in

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5/5

Als Frau und als dunkelhäutige Person doppelt benachteiligt

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Aufbrechen ist der erste Band der autobiografisch geprägtenTambudzai-Trilogie rund um eine junge Rhodesierin dieses Namens, die sich als junge Frau und als dunkelhäutige Person nach bestmöglicher Bildung sehnt - in einer von Männern und von Weißen geprägten Welt, die sich ihr gegenüber nie als gerecht erweisen wird. ____ Nachdem ihr Bruder überraschend verstorben war erhält die Ich-Erzählerin Tambu, so die zumeist verwendete Kurzform, die Möglichkeit eine Missionsschule zu besuchen, die von ihrem Onkel Babamukuru geleitet wird. Babamukuru und dessen Ehefrau Maiguru, in deren Haus Tambudzai künftig wohnen wird, zählen zu den ersten Afrikanern, die in England akademische Ausbildungen absolvieren konnten. ____ Sie war von ihrem Bruder, der stolz auf seine höhere Bildung gewesen war, immer wieder sehr demütigend behandelt worden, somit geht diese Veränderung, wie auch viele Folgende, für Tambu mit intensiven Gefühlen einher. Dangarembge lässt den Leser sehr genau und sehr nahe an diesen reichen Emotionen und oft ängstlichen und zweifelnden Selbstbetrachtungen der jungen Protagonistin teilhaben. Dabei gelingt es der Autorin, diese Gefühlsebene unmittelbar mit einer analytischeren Stimme zu begleiten, die die Ereignisse auf ganz reale Weise beschreibt. Eine Analyse, die vielleicht nicht die noch jugendliche Tambu in der jeweils aktuellen Situation vorgenommen haben könnte, die aber so etwas wie eine nachträgliche Betrachtung darstellen könnte. ____ Diese Welt, in der Tambu sich nach Bildung und Selbstbestimmung sehnt - das Rhodesien der 60er Jahre - ist nicht nur von Weißen dominiert, es ist auch die Gesellschaft der Shona, denen Tambus Familie angehört, extrem patriarchal und geradezu beklemmend hierarchisch strukturiert. Diese Themen werden anhand von Tambus Cousine Nyasha dargestellt, die mit ihren Eltern in England gelebt hatte und dieser patriarchalen Ordnung offen kritisch gegenübersteht. ____ „Aufbrechen“ von Tsitsi Dangarembge war für mich ein ganz besonders intensives und wirklich herausragendes Leseerlebnis, das einen Blick auf die Welt wiedergibt, der nach wie vor zu wenig Beachtung findet.

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