Leben, schreiben, atmen

Eine Einladung zum Schreiben

Doris Dörrie

Die Leseprobe wird geladen.
eBook
eBook
14,99
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i

Weitere Formate

Gebundene Ausgabe

€ 18,90

Accordion öffnen
  • Leben, schreiben, atmen

    Diogenes

    Sofort lieferbar

    € 18,90

    Diogenes

eBook (ePUB)

€ 14,99

Accordion öffnen

Hörbuch (CD)

€ 26,99

Accordion öffnen

Hörbuch-Download

€ 16,95

Accordion öffnen

Beschreibung

Schreiben heißt für Doris Dörrie, das eigene Leben bewusst wahrzunehmen. Wirklich zu sehen, was vor unseren Augen liegt. Oder wiederzufinden, was wir verloren oder vergessen haben. Es ist Trost, Selbstvergewisserung, Anklage, Feier des Lebens. Doris Dörrie denkt in diesem einzigartigen Buch über das autobiographische Schreiben nach, gibt Tipps und kreative Anleitungen. Und sie legt gleich selbst los und erzählt hinreißend ehrlich von ihrem eigenen Leben.

Doris Dörrie, geboren in Hannover, studierte Theater und Schauspiel in Kalifornien und in New York, entschloss sich dann aber, lieber Regie zu führen. Parallel zu ihrer Filmarbeit (zuletzt der Spielfilm >Kirschblüten und Dämonen<) veröffentlicht sie Kurzgeschichten, Romane und Kinderbücher. Sie unterrichtet an der Filmhochschule München >creative writing< und gibt immer wieder Schreibworkshops. Sie lebt in München.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 28.08.2019
Verlag Diogenes
Seitenzahl 288 (Printausgabe)
Dateigröße 747 KB
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
EAN 9783257609752

Das meinen unsere Kund*innen

4.9

7 Bewertungen

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Von der Kunst, sich Zeit zu nehmen

Libertine Literatur am 16.08.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hast du als Kind gelogen? Hast du schonmal etwas verloren, oder jemanden? Schreibe über dein Elternhaus, was ist noch da? So oder so ähnlich lauten einige der Fragen und Anregungen, die Doris Dörrie in ihrem neuen Buch ›Leben schreiben atmen‹ für den Leser bereithält. In 50 Kapiteln, die zumeist nur wenige Seiten lang sind, begegnen ihnen die Lesenden und mit ihnen der »Einladung zum Schreiben«. Dörrie löst dieses Versprechen ein, das der Untertitel des Buches gibt: Kaum hat man das Buch aufgeschlagen, begegnet man der ersten dieser Fragen und Anregungen, die zum Schreiben inspirieren. Doch ›Leben schreiben atmen‹ ist kein Frontalunterricht, bei dem Dörrie die Fragen diktiert und die Lernenden brav eine Antwort geben sollen. Vielmehr erinnert das Buch an einen Dialog, denn noch bevor die Lesenden die Frage kennenlernen, gibt die Autorin kurze Erzählpassagen von sich preis, die sich um die kommende Frage drehen. »Meine Erinnerungen vermischen sich mit deinen Erinnerungen. Wenn ich über Verlorenes schreibe, erinnerst du dich an Verlorenes. Wenn ich über Gewonnenes schreibe, erinnerst du dich an Gewonnenes.« ›Leben schreiben atmen‹ ist ein Kennenlernen durch Schreiben und Geschriebenes. Während das Bild der Erzählerin durch ihre Erzähltexte Kontur annimmt, werden die Lesenden auch auf ihre eigenen Konturen stoßen und diese neu abzutasten versuchen. Doris Dörrie gelingt es, ihren Lesern – wenn diese sich auf ihre Einladung einlassen und zu Schreibenden werden –, mit einem unerschöpflichen Vorrat an Geschichten vertraut zu machen: Jene Geschichten, die der Mensch durch seine Erlebnisse und Erinnerungen in sich trägt. Fragen, die zunächst leicht beantwortbar erscheinen, entpuppen sich als Goldgruben. Denn Dörries Prinzip, mindestens zehn Minuten am Stück zu schreiben, führt dazu, dass es bei der schnellen Antwort auf eine Frage nicht bleiben kann, Assoziationen werden geweckt, der Lesende gräbt tiefer nach einer Antwort und noch ehe er sich versieht, ist die Antwort auf die Frage weit größer geworden, als sie je ausgesehen hat. Und größer, als dass sie in zehn Minuten niederzuschreiben wäre. »Erinnerungen aufschreiben ist wie Perlen auf eine Kette aufziehen. Eine nach der anderen. Nichts ist verloren.« Wer sich auf Dörries Einladung zum Schreiben einlässt, lernt schnell, den eigenen Kopf beim Schreiben nicht mehr als Gegner oder Blockade wahrzunehmen, sondern ihn zur Quelle dessen zu machen. »Wenn wir darüber nachdenken, was wir so denken, schämen wir uns schnell. Und wenn wir uns schämen, können wir schlecht schreiben. Wofür schämen wir uns?« ›Leben schreiben atmen‹ versucht nicht, letztgültige Regeln darüber festzulegen, wie geschrieben werden soll. Es belehrt nicht und kann dennoch eine große Wirkung auf seine Leser und Leserinnen entfalten: Dörries Fragen inspirieren, sie regen an und helfen, sich selbst zum Schreiben zu verhelfen. Doris Dörries neues Werk ist kein Buch, das am Stück gelesen werden soll, um dann in den Untiefen des Bücherregals neben dicken Wörterbüchern zu verschwinden. Vielmehr kann es immer wieder hervorgezogen werden, um erneut zum Schreiben einzuladen. Wer nach klaren Vorgaben sucht, wie geschrieben werden soll, wird bei Dörrie nicht fündig. Doch was sich durch das Buch zieht, ist die Aufforderung, das geschrieben werden soll, am besten täglich, mindestens zehn Minuten. Wer lernen will, im eigenen Kopf einen Weg zu pflastern, der zu einem Quell an Inspiration führt, sollte ›Leben schreiben atmen‹ in seinen Werkzeugkasten packen, denn manche Einladungen sollte man nicht ausschlagen.

Von der Kunst, sich Zeit zu nehmen

Libertine Literatur am 16.08.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hast du als Kind gelogen? Hast du schonmal etwas verloren, oder jemanden? Schreibe über dein Elternhaus, was ist noch da? So oder so ähnlich lauten einige der Fragen und Anregungen, die Doris Dörrie in ihrem neuen Buch ›Leben schreiben atmen‹ für den Leser bereithält. In 50 Kapiteln, die zumeist nur wenige Seiten lang sind, begegnen ihnen die Lesenden und mit ihnen der »Einladung zum Schreiben«. Dörrie löst dieses Versprechen ein, das der Untertitel des Buches gibt: Kaum hat man das Buch aufgeschlagen, begegnet man der ersten dieser Fragen und Anregungen, die zum Schreiben inspirieren. Doch ›Leben schreiben atmen‹ ist kein Frontalunterricht, bei dem Dörrie die Fragen diktiert und die Lernenden brav eine Antwort geben sollen. Vielmehr erinnert das Buch an einen Dialog, denn noch bevor die Lesenden die Frage kennenlernen, gibt die Autorin kurze Erzählpassagen von sich preis, die sich um die kommende Frage drehen. »Meine Erinnerungen vermischen sich mit deinen Erinnerungen. Wenn ich über Verlorenes schreibe, erinnerst du dich an Verlorenes. Wenn ich über Gewonnenes schreibe, erinnerst du dich an Gewonnenes.« ›Leben schreiben atmen‹ ist ein Kennenlernen durch Schreiben und Geschriebenes. Während das Bild der Erzählerin durch ihre Erzähltexte Kontur annimmt, werden die Lesenden auch auf ihre eigenen Konturen stoßen und diese neu abzutasten versuchen. Doris Dörrie gelingt es, ihren Lesern – wenn diese sich auf ihre Einladung einlassen und zu Schreibenden werden –, mit einem unerschöpflichen Vorrat an Geschichten vertraut zu machen: Jene Geschichten, die der Mensch durch seine Erlebnisse und Erinnerungen in sich trägt. Fragen, die zunächst leicht beantwortbar erscheinen, entpuppen sich als Goldgruben. Denn Dörries Prinzip, mindestens zehn Minuten am Stück zu schreiben, führt dazu, dass es bei der schnellen Antwort auf eine Frage nicht bleiben kann, Assoziationen werden geweckt, der Lesende gräbt tiefer nach einer Antwort und noch ehe er sich versieht, ist die Antwort auf die Frage weit größer geworden, als sie je ausgesehen hat. Und größer, als dass sie in zehn Minuten niederzuschreiben wäre. »Erinnerungen aufschreiben ist wie Perlen auf eine Kette aufziehen. Eine nach der anderen. Nichts ist verloren.« Wer sich auf Dörries Einladung zum Schreiben einlässt, lernt schnell, den eigenen Kopf beim Schreiben nicht mehr als Gegner oder Blockade wahrzunehmen, sondern ihn zur Quelle dessen zu machen. »Wenn wir darüber nachdenken, was wir so denken, schämen wir uns schnell. Und wenn wir uns schämen, können wir schlecht schreiben. Wofür schämen wir uns?« ›Leben schreiben atmen‹ versucht nicht, letztgültige Regeln darüber festzulegen, wie geschrieben werden soll. Es belehrt nicht und kann dennoch eine große Wirkung auf seine Leser und Leserinnen entfalten: Dörries Fragen inspirieren, sie regen an und helfen, sich selbst zum Schreiben zu verhelfen. Doris Dörries neues Werk ist kein Buch, das am Stück gelesen werden soll, um dann in den Untiefen des Bücherregals neben dicken Wörterbüchern zu verschwinden. Vielmehr kann es immer wieder hervorgezogen werden, um erneut zum Schreiben einzuladen. Wer nach klaren Vorgaben sucht, wie geschrieben werden soll, wird bei Dörrie nicht fündig. Doch was sich durch das Buch zieht, ist die Aufforderung, das geschrieben werden soll, am besten täglich, mindestens zehn Minuten. Wer lernen will, im eigenen Kopf einen Weg zu pflastern, der zu einem Quell an Inspiration führt, sollte ›Leben schreiben atmen‹ in seinen Werkzeugkasten packen, denn manche Einladungen sollte man nicht ausschlagen.

Doris Dörrte

Bewertung aus Bern am 29.05.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Für alle, die sich an ein eigene Biografie wagen, eine höchst spannende und anregende Lektüre!

Doris Dörrte

Bewertung aus Bern am 29.05.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Für alle, die sich an ein eigene Biografie wagen, eine höchst spannende und anregende Lektüre!

Unsere Kund*innen meinen

Leben, schreiben, atmen

von Doris Dörrie

4.9

0 Bewertungen filtern

Unsere Buch­händler*innen meinen

Profilbild von Oliver Mertens

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Oliver Mertens

Thalia Wien - Mariahilfer Straße

Zum Portrait

4/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Leben, schreiben, atmen, viel mehr brauchen manche Menschen nicht. Dörrie zeigt entlang ihres eigenen Lebens wie gut es tun kann, etwas hervorzubringen statt ständig passiv zu konsumieren. Wer sich für autobiographisches Schreiben interessiert, sollte ihre Einladung annehmen.
4/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Leben, schreiben, atmen, viel mehr brauchen manche Menschen nicht. Dörrie zeigt entlang ihres eigenen Lebens wie gut es tun kann, etwas hervorzubringen statt ständig passiv zu konsumieren. Wer sich für autobiographisches Schreiben interessiert, sollte ihre Einladung annehmen.

Oliver Mertens
  • Oliver Mertens
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Unsere Buchhändler*innen meinen

Leben, schreiben, atmen

von Doris Dörrie

0 Rezensionen filtern

  • Leben, schreiben, atmen