Im Schatten des Turms

Ein Wien-Roman

René Anour

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Beschreibung

Hinter den Mauern des Narrenturms, der ersten psychiatrischen Heilanstalt der Welt ... Ein hervorragend recherchierter und extrem spannender Roman, der ein außergewöhnliches Stück Medizinhistorie vor der Kulisse weltgeschichtlicher Ereignisse erzählt.

Wien, 1787. Der Medizinstudent Alfred ist fasziniert vom sogenannten Narrenturm. Hier werden erstmals die Irrsinnigen behandelt, ein ganz neuer Zweig der Medizin. Doch die Zustände sind erbarmungswürdig. Und der Anblick einer jungen Frau mit seltsamen Malen auf den Armen lässt ihn nicht los.
Die junge Adlige Helene war noch nie am Wiener Hof. Ihr Vater hält Schönbrunn für eine Schlangengrube und will seine Tochter möglichst lange von dort fernhalten. Doch er kann sie nicht beschützen.
Der Student, der zu viel sieht. Und die Adlige, die frei sein will. Zwei Menschen, ein Schicksal - das sich im Schatten des Turms entscheiden wird ...

Ein großes historisches Panorama: vom Narrenturm bis nach Schönbrunn, vom idyllischen Jagdschloss bis in die Türkenkriege.

Produktdetails

Verkaufsrang 4757
Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 01.10.2019
Verlag Rowohlt Verlag
Seitenzahl 656 (Printausgabe)
Dateigröße 3051 KB
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
EAN 9783644406650

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Ganz grosses Kino

Bewertung aus Oberursel am 07.02.2020

Bewertet: eBook (ePUB)

Wien, 1787. Alfred Wagener, aus ärmlichen Verhältnissen stammend, ist ein talentierter und intelligenter Medizinstudent. Um sich sein Studium zu finanzieren, bekommt er die Gelegenheit, der Komtesse Helene auf Schloss Weydrich, Erbin eines bedeutenden Adelsgeschlechtes, Unterricht zu erteilen. Alfred ist überzeugter Gegner der Standesordnung, und anfangs wenig begeistert, überhaupt mit dem Adel in Kontakt zu treten. Helene allerdings ist das Gegenteil von dem, was er erwartet hat: alleine und fernab vom Hof Schönbrunn mit ihrem liebevollem Vater aufgewachsen, überzeugt sie nicht nur durch Schönheit, sondern auch durch Intelligenz und Warmherzigkeit. Und so entwickelt sich eine Liebesgeschichte zwischen Alfred und Helene, die eigentlich gar nicht sein darf…. Der Titel des Buches, „Im Schatten des Turms“ weist auf einen weiteren Erzählstrang hin: Der Turm, das ist der Wiener Narrenturm, die erste psychiatrische Heilanstalt der Welt, zur damaligen Zeit die modernste medizinische Institution schlechthin, gegründet auf Geheiss des Kaisers. Hier wurden die „Irren“, erforscht und behandelt, und Alfred ist fasziniert von diesem neuen Zweig der Medizin. Fasziniert, aber auch schockiert, als er feststellt, wie mit den Patienten teilweise umgegangen wird, denn die Zustände sind erbarmungswürdig. In der Nähe des Narrenturmes nun treffen sich Helene und Alfred, und im Schatten dieses Turms wird auch Alfred entführt und gegen seinen Willen als Soldat in den Krieg gegen die Türken verschickt. Die Zukunft mit Helene scheint plötzlich nur noch ein ferner Traum zu sein. Mehr will ich zum Inhalt auch gar nicht sagen, es wird Zeit, meine Begeisterung zum Ausdruck zu bringen: Denn dieses Buch hat mich echt begeistert. Knappe 650 Seiten, prall gefüllt mit Spannung, Abenteuern, Liebe, Verschwörung, Spionage im grossen Stil, Politik und Herzschmerz. Dieser historische Roman hat alles was ein gutes Buch braucht: Protagonisten zum Mitfiebern, ganz grosse Gefühle, und ganz viele permanente Spannungsbögen. Flüssig geschrieben, und mit fundiertem historischem Hintergrund. Und immer wieder sind wir auch im Narrenturm, und bekommen einen interessanten Einblick in die frühen Arten der Behandlung von mentalen Krankheiten, die vor 230 Jahren noch nichtmals einen Namen hatten. Mich hat das Buch von der ersten Seite an mitgerissen und überzeugt, und auch wenn ein paar kurze Worte diesem dicken Schmöker nicht gerecht werden, ich hoffe, mein Enthusiasmus kommt rüber. Grosses Kino! Definitive Leseempfehlung!

Ganz grosses Kino

Bewertung aus Oberursel am 07.02.2020
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Wien, 1787. Alfred Wagener, aus ärmlichen Verhältnissen stammend, ist ein talentierter und intelligenter Medizinstudent. Um sich sein Studium zu finanzieren, bekommt er die Gelegenheit, der Komtesse Helene auf Schloss Weydrich, Erbin eines bedeutenden Adelsgeschlechtes, Unterricht zu erteilen. Alfred ist überzeugter Gegner der Standesordnung, und anfangs wenig begeistert, überhaupt mit dem Adel in Kontakt zu treten. Helene allerdings ist das Gegenteil von dem, was er erwartet hat: alleine und fernab vom Hof Schönbrunn mit ihrem liebevollem Vater aufgewachsen, überzeugt sie nicht nur durch Schönheit, sondern auch durch Intelligenz und Warmherzigkeit. Und so entwickelt sich eine Liebesgeschichte zwischen Alfred und Helene, die eigentlich gar nicht sein darf…. Der Titel des Buches, „Im Schatten des Turms“ weist auf einen weiteren Erzählstrang hin: Der Turm, das ist der Wiener Narrenturm, die erste psychiatrische Heilanstalt der Welt, zur damaligen Zeit die modernste medizinische Institution schlechthin, gegründet auf Geheiss des Kaisers. Hier wurden die „Irren“, erforscht und behandelt, und Alfred ist fasziniert von diesem neuen Zweig der Medizin. Fasziniert, aber auch schockiert, als er feststellt, wie mit den Patienten teilweise umgegangen wird, denn die Zustände sind erbarmungswürdig. In der Nähe des Narrenturmes nun treffen sich Helene und Alfred, und im Schatten dieses Turms wird auch Alfred entführt und gegen seinen Willen als Soldat in den Krieg gegen die Türken verschickt. Die Zukunft mit Helene scheint plötzlich nur noch ein ferner Traum zu sein. Mehr will ich zum Inhalt auch gar nicht sagen, es wird Zeit, meine Begeisterung zum Ausdruck zu bringen: Denn dieses Buch hat mich echt begeistert. Knappe 650 Seiten, prall gefüllt mit Spannung, Abenteuern, Liebe, Verschwörung, Spionage im grossen Stil, Politik und Herzschmerz. Dieser historische Roman hat alles was ein gutes Buch braucht: Protagonisten zum Mitfiebern, ganz grosse Gefühle, und ganz viele permanente Spannungsbögen. Flüssig geschrieben, und mit fundiertem historischem Hintergrund. Und immer wieder sind wir auch im Narrenturm, und bekommen einen interessanten Einblick in die frühen Arten der Behandlung von mentalen Krankheiten, die vor 230 Jahren noch nichtmals einen Namen hatten. Mich hat das Buch von der ersten Seite an mitgerissen und überzeugt, und auch wenn ein paar kurze Worte diesem dicken Schmöker nicht gerecht werden, ich hoffe, mein Enthusiasmus kommt rüber. Grosses Kino! Definitive Leseempfehlung!

"Es war die Nachtigall und nicht ..." - Hervorragend!

Bewertung am 29.11.2019

Bewertet: eBook (ePUB)

Der Plot: Wenn aus einer Liebesgeschichte ein Thriller wird. Ein hervorragender Spannungsbogen: Er erinnerte mich ein Wenig an die alte Reichsbrücke in Wien: Zunächst steigt die Spannung steil nach oben um im Mittelteil ein Wenig nachzulassen. Das schafft einerseits Raum für die Beschreibungen der Lebensumstände, des dichten Ambientes „Altes Wien“ mit seinen Menschen und andererseits für die Veranschaulichung der gesellschaftlichen Standesdünkel. Hervorragend recherchiert und umgesetzt. Man hat das Gefühl, mitten im vielschichtigen Geschehen zu sein. Zuletzt steigt die Spannung wieder. Ist es eine Liebesromanze? Oder doch nur ein Märchen für Erwachsene? Oder gar von Shakespeare abgekupfert „Es war die Nachtigall und nicht …“. Die Charaktere: Die sind der Spielball ihrer Liebe. Romeo und Julia gleich, werden sie immer wieder auf irrwege geschickt. Wie sie das Schicksal verändert, was es bedeutet sein eigenes Leben in die Hand zu nehmen, wie sich die Psyche der einzelnen Personen verändert und entwickelt, ist für den Leser bis ins kleinste Detail nachvollziehbar. Die Analogie zu Vögeln ist bestechend. Anfangs verwirrend, aber je weiter man den Roman liest umso verständlicher. Die Sprache: Großartig, beeindruckend geschrieben, leicht zu lesen, trotz der immer wieder verwendeten Mundart! Selbst die Ausdrucksweise ist über weite Passagen der Zeit angepasst. Wunderschöne, alte Worte sind im Text zu finden. Der Roman glänzt mit einer Vielzahl von trefflichen Metaphern! Fazit: Die schaurigen, gruseligen Ereignisse, die Intrigen, die vielen Wendungen und detailreichen Beschreibungen haben mich beeindruckt. Schade dass dieser historische Roman erst Ende 2019 erschienen ist. Dieser Text hat das Zeug um Buch des Jahres zu werden. Empfehlenswert! Lesenswert! Ein großartiger Schmöker!

"Es war die Nachtigall und nicht ..." - Hervorragend!

Bewertung am 29.11.2019
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Der Plot: Wenn aus einer Liebesgeschichte ein Thriller wird. Ein hervorragender Spannungsbogen: Er erinnerte mich ein Wenig an die alte Reichsbrücke in Wien: Zunächst steigt die Spannung steil nach oben um im Mittelteil ein Wenig nachzulassen. Das schafft einerseits Raum für die Beschreibungen der Lebensumstände, des dichten Ambientes „Altes Wien“ mit seinen Menschen und andererseits für die Veranschaulichung der gesellschaftlichen Standesdünkel. Hervorragend recherchiert und umgesetzt. Man hat das Gefühl, mitten im vielschichtigen Geschehen zu sein. Zuletzt steigt die Spannung wieder. Ist es eine Liebesromanze? Oder doch nur ein Märchen für Erwachsene? Oder gar von Shakespeare abgekupfert „Es war die Nachtigall und nicht …“. Die Charaktere: Die sind der Spielball ihrer Liebe. Romeo und Julia gleich, werden sie immer wieder auf irrwege geschickt. Wie sie das Schicksal verändert, was es bedeutet sein eigenes Leben in die Hand zu nehmen, wie sich die Psyche der einzelnen Personen verändert und entwickelt, ist für den Leser bis ins kleinste Detail nachvollziehbar. Die Analogie zu Vögeln ist bestechend. Anfangs verwirrend, aber je weiter man den Roman liest umso verständlicher. Die Sprache: Großartig, beeindruckend geschrieben, leicht zu lesen, trotz der immer wieder verwendeten Mundart! Selbst die Ausdrucksweise ist über weite Passagen der Zeit angepasst. Wunderschöne, alte Worte sind im Text zu finden. Der Roman glänzt mit einer Vielzahl von trefflichen Metaphern! Fazit: Die schaurigen, gruseligen Ereignisse, die Intrigen, die vielen Wendungen und detailreichen Beschreibungen haben mich beeindruckt. Schade dass dieser historische Roman erst Ende 2019 erschienen ist. Dieser Text hat das Zeug um Buch des Jahres zu werden. Empfehlenswert! Lesenswert! Ein großartiger Schmöker!

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