Produktbild: Spieglein, Spieglein

Spieglein, Spieglein

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

21247

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

6 - 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.07.2019

Abbildungen

durchgehend farbig illustriert

Illustriert von

Lukas Vogl

Verlag

Tyrolia

Seitenzahl

48

Maße (L/B/H)

24,6/17,5/1,2 cm

Gewicht

349 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7022-3800-1

Beschreibung

Rezension

„Lukas Vogls ausdrucksstarke Illustrationen machen aus diesem Bilderbuch für Kinder ab acht Jahren ein Buch für die ganze Familie.“
PotsKids!
„Lukas Vogl legt ein Meisterwerk der Illustrationskunst vor.“
Vorarlberger Nachrichten
„Ein ganz besonderes Buch, das mit einer außergewöhnlichen Story im Gedächtnis bleibt.“
Adriana Schneider, MyBookWorld

Produktdetails

Verkaufsrang

21247

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

6 - 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.07.2019

Abbildungen

durchgehend farbig illustriert

Illustriert von

Lukas Vogl

Verlag

Tyrolia

Seitenzahl

48

Maße (L/B/H)

24,6/17,5/1,2 cm

Gewicht

349 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7022-3800-1

Herstelleradresse

Tyrolia GmbH, Verlagsanstalt
Exlgasse 20
6020 Innsbruck
Österreich
Email: auslieferung@tyrolia.at
Url: www.tyrolia-verlag.at

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Jugendbuch über die oft schwierige Suche nach der eigenen Identität

Bewertung aus Tulfes am 29.09.2019

Bewertungsnummer: 1251986

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Entgegen anderweitigen Rezensionen empfinde ich dieses Buch als sehr cooles, den Nerv von Jugendlichen treffendes Buch: In wenigen, sehr ausdrucksstarken Sätzen wird beschrieben, wie sich ein Mädchen mit ihrem Spiegelbild beschäftigt. Wie auch in der Realität ähnelt das insbesondere ab einer gewissen Altersgruppe ("Pubertiere") einer Art Hassliebe. Da wird der sich im Spiegel zeigenden Person mit Wut entgegengebrüllt, sie solle sich endlich zeigen. Aber wehe, sie zeigt sich und tut doch, was sie möchte. Insbesondere, wenn die Protagonistin gerade nicht hinschaut. "Es ist nämlich ein ziemlich verlogenes Ding, dieses Spiegelbild". Von einer solchen anfänglichen Ablehnung und Abwehr erzählt dieses Buch, bis schließlich die Neugier obsiegt und sich das Mädchen aufmacht, um diese Person im Spiegel näher kennen zu lernen. Es bedarf einiges an Mut, um durch den Spiegel zu schreiten, Nähe zum eigenen Spiegelbild zu wagen und festzustellen: Die Person im Spiegel hat vieles gemein mit ihr, fühlt sich warm an und lebendig, "sie fühlt sich an wie ich". Letztendlich gelingt die Annäherung, die Akzeptanz und Integration ungeliebter Anteile in dem Wissen: Das alles bin ich und es ist gut so. Neben dem ausdrucksstarken, prägnanten Text haben es mir insbesondere die Illustrationen sehr angetan: Die matten, düsteren Farben spiegeln wunderbar diesen anfänglichen Widerstand der Protagonistin wider sowie den Weltschmerz und die Selbstzweifel heranwachsender junger Menschen. Gleichzeitig vermitteln sie Gefühle von Wut, Traurigkeit und Selbstunsicherheit; Emotionen, mit welchen sich viele Jugendliche auseinandersetzen müssen, die ihnen aber auch Angst machen und die sie womöglich auch abwehren. Insofern eignen sich auch die Illustrationen zur Identifikation, zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich, mit Persönlichkeitsaspekten, die sich verändern, weiter entwickeln und anfangs völlig fremd erscheinen. Last but not least empfinde ich die Illustrationen auch in Kombination mit dem Titel als äußerst stimmig. "Spieglein, Spieglein", so der Titel, der auf die Frage der bösen Stiefmutter im Märchen Schneewittchen anspielt. Doch empfinden sich viele der Jugendliche eben nicht als strahlend und sonnig, als "Schönste im Lande", sondern sehen sich selbst in eher düsterem, matt glänzenden Licht. Doch auch hier wirkt die Botschaft des Buches: Du bist du und das ist gut so. Ich kann dieses Buch empfehlen für alle Jugendlichen ab zehn Jahren, die auf der Suche sind, die sich mit Fragen nach ihrer eigenen Identität, mit geliebten und eher ungeliebten Anteilen ihrer Selbst beschäftigen und mit Hilfe des Buches spüren: Es geht vielen so wie mir, ich bin nicht alleine. Das Buch erscheint mir gut geeignet für das Thema Identität im Rahmen von Ethik-, oder Religionsunterricht, aber auch für Firmstunden oder aber als anregende Lektüre für daheim. Absolute Kaufempfehlung!

Jugendbuch über die oft schwierige Suche nach der eigenen Identität

Bewertung aus Tulfes am 29.09.2019
Bewertungsnummer: 1251986
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Entgegen anderweitigen Rezensionen empfinde ich dieses Buch als sehr cooles, den Nerv von Jugendlichen treffendes Buch: In wenigen, sehr ausdrucksstarken Sätzen wird beschrieben, wie sich ein Mädchen mit ihrem Spiegelbild beschäftigt. Wie auch in der Realität ähnelt das insbesondere ab einer gewissen Altersgruppe ("Pubertiere") einer Art Hassliebe. Da wird der sich im Spiegel zeigenden Person mit Wut entgegengebrüllt, sie solle sich endlich zeigen. Aber wehe, sie zeigt sich und tut doch, was sie möchte. Insbesondere, wenn die Protagonistin gerade nicht hinschaut. "Es ist nämlich ein ziemlich verlogenes Ding, dieses Spiegelbild". Von einer solchen anfänglichen Ablehnung und Abwehr erzählt dieses Buch, bis schließlich die Neugier obsiegt und sich das Mädchen aufmacht, um diese Person im Spiegel näher kennen zu lernen. Es bedarf einiges an Mut, um durch den Spiegel zu schreiten, Nähe zum eigenen Spiegelbild zu wagen und festzustellen: Die Person im Spiegel hat vieles gemein mit ihr, fühlt sich warm an und lebendig, "sie fühlt sich an wie ich". Letztendlich gelingt die Annäherung, die Akzeptanz und Integration ungeliebter Anteile in dem Wissen: Das alles bin ich und es ist gut so. Neben dem ausdrucksstarken, prägnanten Text haben es mir insbesondere die Illustrationen sehr angetan: Die matten, düsteren Farben spiegeln wunderbar diesen anfänglichen Widerstand der Protagonistin wider sowie den Weltschmerz und die Selbstzweifel heranwachsender junger Menschen. Gleichzeitig vermitteln sie Gefühle von Wut, Traurigkeit und Selbstunsicherheit; Emotionen, mit welchen sich viele Jugendliche auseinandersetzen müssen, die ihnen aber auch Angst machen und die sie womöglich auch abwehren. Insofern eignen sich auch die Illustrationen zur Identifikation, zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich, mit Persönlichkeitsaspekten, die sich verändern, weiter entwickeln und anfangs völlig fremd erscheinen. Last but not least empfinde ich die Illustrationen auch in Kombination mit dem Titel als äußerst stimmig. "Spieglein, Spieglein", so der Titel, der auf die Frage der bösen Stiefmutter im Märchen Schneewittchen anspielt. Doch empfinden sich viele der Jugendliche eben nicht als strahlend und sonnig, als "Schönste im Lande", sondern sehen sich selbst in eher düsterem, matt glänzenden Licht. Doch auch hier wirkt die Botschaft des Buches: Du bist du und das ist gut so. Ich kann dieses Buch empfehlen für alle Jugendlichen ab zehn Jahren, die auf der Suche sind, die sich mit Fragen nach ihrer eigenen Identität, mit geliebten und eher ungeliebten Anteilen ihrer Selbst beschäftigen und mit Hilfe des Buches spüren: Es geht vielen so wie mir, ich bin nicht alleine. Das Buch erscheint mir gut geeignet für das Thema Identität im Rahmen von Ethik-, oder Religionsunterricht, aber auch für Firmstunden oder aber als anregende Lektüre für daheim. Absolute Kaufempfehlung!

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Spieglein, Spieglein

von Corinna Antelmann

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