Produktbild: Der Junge, der zu viel fühlte

Der Junge, der zu viel fühlte Wie ein weltbekannter Hirnforscher und sein Sohn unser Bild von Autisten für immer verändern

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.01.2020

Verlag

Bastei Lübbe

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,5/12,3/2,2 cm

Gewicht

220 g

Farbe

Cool Grey

Auflage

12. Auflage 2020

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-404-61694-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.01.2020

Verlag

Bastei Lübbe

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,5/12,3/2,2 cm

Gewicht

220 g

Farbe

Cool Grey

Auflage

12. Auflage 2020

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-404-61694-7

Herstelleradresse

Lübbe
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

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  • fromme Helene

    4/5

    02.08.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Über einen Wissenschaftler, der auch Vater ist

    Das Buch schildert den Weg der wissenschaftlichen Erforschung und der Suche nach Behandlungsmethoden von Autismus und erzählt gleichzeitig die Geschichte der Familie Markram und ihres autistischen Sohnes Kai. Es wurde von einem Journalisten geschrieben, basierend auf den Interviews und Briefen und Dokumenten, die von der Familie zur Verfügung gestellt wurden. Leider kommt für meinen Geschmack Kai zu kurz. Er ist am Ende der Geschichte bereits 22 Jahre und mich hätte seine Sicht ebenfalls sehr interessiert. So basiert der Großteil der Erzählung auf den Erinnerungen von Vater und Mutter später auch auf die Schilderung Markrams zweiter Ehefrau. Der ständige Zwiespalt zwischen der Sicht der Eltern als Wissenschaftler und als Mutter und Vater wird gut transportiert. Besonders gut hat mir auch die Schilderung der wissenschaftlichen Erforschung und der Skepsis der alteingesessenen Spezialisten gefallen. Das Buch gibt einen guten Einblick in die Besonderheiten von Autisten und weist immer wieder darauf hin, diese Entwicklungsbesonderheit nicht als Krankheit oder Behinderung anzusehen. Autisten sind vollwertige Menschen, die über außergewöhnliche Talente verfügen. Besonders wichtig ist die Einzigartigkeit des Einzelnen. Laut Auffassung von Markram sagt die Diagnose Autismus nichts über die Stärken und Schwächen des Einzelnen aus. Sie ist nur eine Zusammenfassung veschieden möglicher „Symptome“ einer Mutationsgruppe in der langen Geschichte der Evolution. Viele der geschilderten Erlebnisse und Forschungsergebnisse haben mein Bild von Autisten verändert. Integration ist unsere Aufgabe. Leider ist das Buch mit sehr viel emotionalem Abstand geschrieben und kommt als reine Nacherzählung daher. Trotzdem habe ich es gerne gelesen. Der Inhalt zählt. Fazit: Lesenswert!

  • Boockpicker

    Book Circle Community

    5/5

    07.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Manchmal muss man den Kopfstand wagen, um die Dinge richtig zu sehen!

    Autisten sind nicht Behinderte, sondern hochbegabt. Aber wir sind behindert in unserem Umgang mit ihnen, weil wir ihnen zu wenig Empathie entgegenbringen! Ein weltbekannter und hochintelligenter Hirnforscher verzweifelt beinahe, weil er seinen autistischen Sohn weder verstehen noch ihm helfen kann. Er unternimmt alles, was er kann, forscht mich Hochdruck, und findet schlussendlich heraus, dass die bisherige Diagnose und Therapie von autistischen Menschen grundverkehrt ist: sie fühlen nicht zu wenig, sondern zu viel. Zu viele Eindrücke und Reize überfordern sie, lassen sie in Abwehrhaltung versinken. Mit Geduld und Akribie verfolgt Markram mit seiner Forschung das Ziel, Kai und vielen andern Menschen zu helfen. Er und seine Mitarbeiterinnen bleiben trotz Widerständen und Misserfolgen dran, bis sie beweisen können, was wirklich abgeht im Gehirn eines Autisten. Die Geschichte dieser Kehrtwende ist liebevoll und mitreissend beschrieben – die täglichen Kämpfe und Misserfolge, das unglaublich intensive und fordernde Leben mit einem autistischen Kind, die Unmenge an Liebe und Zuwendung und Geduld, die das Leben mit Kai fordert, und die Freude und Wärme, die immer wieder durchbricht. Und die Geschichte eines unbequemen, hartnäckigen Forschers, der trotz Missgunst, Widerstand und Unverständnis dranbleibt, forscht, hinterfragt, und schliesslich dank seines Sohnes Kai und Mitstreiterinnen eine bahnbrechende Wende in der Therapie von autistischen Menschen erreicht – uns sich selbst im Spiegel seines Jungen erkennt. Eine Geschichte auch, die fordert genau hinzuschauen, hinzuhören, nicht auf vorgefertigten und allgemeingültigen Lehrmeinungen und Dogmen sitzenzubleiben, sondern diese mutig mit Hilfe der eigenen Wahrnehmung und Erkenntnis hinterfragt und notfalls umstösst. Absolut lesenswert.

  • Bewertung

    aus Gmund

    5/5

    11.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Glatte 5 Sterne - lesen lesen lesen - auch wenn man nicht vom "Autismus" betroffen ist

    und wer davon / oder von der "Irrfahrt Diagnostik" betroffen ist - ist es jetzt ADHS oder Autismus oder...??? der sollte es ganz unbedingt lesen!!!! Spannend!!! Tiefe Einblicke in die Welt der Ärzte/Wissenschaft... - und er als Hirnforscher MIT autistischem Sohn der gleich 2 Blickwinkel abdeckt. SUPER

  • Bewertung

    aus Werne

    5/5

    18.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch, das Ratgeber, Sachbuch und Biografie vereint. 100% empfehlenswert

    Autisten: Menschen, die wenig bis keine Empathie haben und Gefühle nicht nachvollziehen können. Mit dieser Definition bin ich aufgewachsen, Autismus ist mittlerweile Teil der Allgemeinbildung. Henry und seine Forschung haben diese Definition schon vor Jahren widerlegt, trotzdem ist das noch nicht bei allen angekommen. Entgegen aller Erwartungen ist "Der Junge, der zu viel fühlte" aber kein Sachbuch, keine Seite ist langweilig oder vermittelt trockenen Stoff. Im Gegenteil, ich habe mich gefühlt, als würde ich einen Film sehen, so anschaulich wurde alles beschrieben. Weiter bei https://buch-traum.jimdofree.com/derjungederzuvielfühlte

  • Bewertung

    aus Evilard

    5/5

    10.05.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Junge, der zu viel fühlte

    verständlich geschrieben, hilfreich, beleuchtet die Problematik des Autismus einfühlsam, bringt eine andere Sichtweise als bis anhin, rüttelt auf

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