Produktbild: Der Kreis des Weberknechts

Der Kreis des Weberknechts

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.08.2019

Verlag

Otto Müller Verlag GmbH

Seitenzahl

196

Maße (L/B/H)

19/12,4/2,2 cm

Gewicht

259 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7013-1271-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.08.2019

Verlag

Otto Müller Verlag GmbH

Seitenzahl

196

Maße (L/B/H)

19/12,4/2,2 cm

Gewicht

259 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7013-1271-9

Herstelleradresse

Otto Müller Verlagsges.
Ernest-Thunn-Str 11
5021 Salzburg
AT

Email: info@omvs.at

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  • Lesesaite

    5/5

    30.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    gewaltig ausgeglichen

    Ach, was ist der gute liebe Karl Lipitsch sympathisch - für mich. Lipitsch mag keine Menschen, aber er ist auch kein wirklicher Misanthrop. Er wohnt bewusst alleine und macht lieber sein eigenes Ding im Haus, im Garten und in seinem ganzen Leben. Mathilde, seine Nachbarin, nutzt so gut wie jede Gelegenheit mit ihm in Kontakt zu kommen. Zufall ist das ganz und gar nicht! Zuneigung und Abneigung, Zuneigung und Zuneigung sowie Abneigung und Abneigung bilden ein harmonisches Spiel zwischen den beiden - ein unendlicher Kreis bis das Ende naht. Ja, man kann sagen, Mathilde spinnt ihr Netz immer enger, wobei der Knauskopf Lipitsch große Anstrengungen hat, dort nicht hinein zu gelangen. Aber was soll man von einem Weberknecht mit seinem zarten Körper, klugen Gedanken und filigranen Beinen erwarten, wenn das Opfer immer mehr in Bewegung kommt, sich immer mehr im Netz verirrt und es kein Zurück mehr gibt? Der Plan war gesetzt, das Vorgehen geübt, das Opfer hartnäckig, aber das Ziel in greifbarer Nähe. Ein gewaltiger und ausgeglichener Debütroman von Ana Marwan. Ich bin beeindruckt.

  • Bewertung

    5/5

    29.10.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sprachlich wunderbar verspielt und elegant

    Herrlich erheiternder und gleichzeitig ernüchternder Roman, der sprachlich wunderbar verspielt und ausdrucksstark zum Eintauchen in die Welt von Karl Lipitsch verleitet. Schon lange kein so erfrischendes Buch mehr gelesen. Kategorie empfehlenswert!

  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    28.09.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolles, fesselndes Buch

    Der ironische Debütroman fesselte mich von Anfang an! Die Spannung, ob der eitle Karl Lipitsch mit seinen unbefriedigende sozialen Beziehungen doch noch seine Misanthropie ablegen kann, blieb bis zum Schluss aufrecht.

  • Jutta Moll

    5/5

    01.09.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    GROSSARTIGE SPRACHE, berührende Gefühlswelt, erfrischend andere Literatur

    WHOW …. Hin- und hergerissen zwischen der Neugier, in die Welt des Eigenbrötlers Karl Lipitsch einzutauchen und dem unangenehmen Verdacht, sich da und dort selbst beschrieben zu finden, ist jedes Wort so absolut perfekt gewählt, dass kein anderes treffender sein könnte. Grossartige Sprache, berührende Gefühlswelt, erfrischend andere Literatur … unbedingt Zeit nehmen und lesen!

  • Tausendléxi

    4/5

    05.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Debüt von 2019 das mich…

    Ein Debüt von 2019 das mich wundervoll unterhalten hat! Der Misanthrop Karl Lipitsch wohnt alleine, Gesellschaft ist ihm zuwider und Gespräche versucht er tunlichst zu vermeiden. Vor allem aber erregen Frauen seinen Argwohn. Ihnen traut er nicht. Er fühlt sich wohl in seiner Rolle als Einsiedler und schreibt an seiner interdisziplinären philosophischen Abhandlung. Tatsächlich erdreistet sich eine ihm unbekannte Nachbarin ihn freundlich anzusprechen. Lipitsch ist schockiert. Doch die Nachbarin mit Namen Mathilde zeigt sich offen und charmant. Lipitsch und Mathilde nähern sich sachte an. Wobei bei Lipitsch die Gedanken sich in einer Art Achterbahn bewegen. Eine Annäherung mit dem anderen Geschlecht sieht er sehr misstrauisch entgegen. Denn er, Karl Lipitsch fühlt sich allen und jedem überlegen. Doch ein paar Federn muss er lassen, der Karl. Mathilde lädt ihn zu einen Salonfest mit Nachbarn und Freunden ein. Das ist schon ein große Herausforderung für den Einsiedler. Doch er nimmt die Einladung an und beobachtet die Gesellschaft, die er vorfindet mit Hohn. Bei jedem Kontakt meint er sich herablassen zu müssen. Mit jeder Einladung seitens Mathildes wächst Lipitsch, er wir etwas zugänglicher. Man trifft sich nun häufiger. Doch Lipitsch wäre nicht Lipitsch wenn er sich so einfach in die Fäden einer Frau verwickeln lies. Er spürt das Netz zieht sich zu. Es ist zuviel Nähe, die er doch nicht ertragen kann. Dieser Debütroman von Ana Marwan ist selbst ein gesponnenes Netz. Ein Netz aus scharfsinniger Beobachtungsgabe, den feinfühligen Blick für Zwischenmenschliches, gehobener Sprachstil mit Schwung und charmanten Humor. Ich habe diesen Roman sehr gerne gelesen. Lipitschs Gedanken und Aussagen haben mich teils amüsiert und leicht konsterniert. Mathilde fand ich durchweg charmant und sympathisch. Lest dieses Modell einer Annäherung zwischen Frau und Mann. Köstlich!

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Bewertungen (6)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Danijela Turkijevic-Zauner

    Danijela Turkijevic-Zauner

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfach toll!

    Herr Lipitsch ist unsympathisch, fühlt sich anderen Menschen überlegen, ja verabscheut die ganze Menschheit. Als seine nette, ledige Nachbarin seinen Weg kreuzt und eine Einladung ausspricht, sieht er darin eine “Kriegserklärung”. Seiner Meinung nach ist das einzige Ziel im Leben einer Frau, ihr Netz auszuwerfen und Männer darin einzufangen, doch nicht mit ihm! Gegenwehr ist jedoch zwecklos, schon bald zappelt er vergeblich in ihrer Falle. Grandiose Sprache und Unterhaltung auf höchstem Niveau.
  • Zum Bewerterprofil von Hans Wilhelm Schmölzer

    Hans Wilhelm Schmölzer

    Thalia Villach – Atrio

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Allererste Sahne

    Ana Marwan (Bachmann-Preisträgerin 2022) ist ein besonderes literarisches Talent und eine ausgewiesene Expertin für Zwischenmenschliches. Virtuose Sprachbeherrschung, präzises Denken, feiner Humor: der Misanthrop Lipitsch trifft in seiner selbstgewählten Isolation auf die souveräne Mathilde. „Lipitsch verglich sich in seiner Vorstellung gerne mit einem einsamen Wolf. Wenn man jedoch nicht die gleiche Großzügigkeit, mit der man sich selbst betrachtet, für Lipitsch aufbringen kann, würde man ihn eher einen Einsiedlerkrebs nennen.“ Mit größtem Vergnügen gelesen. Herausragend. Absolute Empfehlung.

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