Matthias Horx beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit der Zukunft und seit 10 Jahren mit den psychologischen Dimensionen der Zukunftsforschung. Daraus ist die Disziplin des "Neurofuturismus" entstanden. Horx zeigt, wie innere Projektionsprozesse und Zukunftsbilder unser Handeln und damit - rekursiv - die Zukunft verändern. Dieses Buch fasst seine darauf basierenden wichtigsten, praxisrelevanten Erkenntnisse in 15 konkreten Regeln zusammen. Das ist genau das, was sich viele Leser von Matthias Horx lange gewünscht haben.
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Viele Buzzwords zum Kennenlernen!...
Bewertung am 09.05.2020
Bewertungsnummer: 330371
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Viele Buzzwords zum Kennenlernen! Minimal auf Abstand haben mich die vielfältigen Erzählausflüge, da sie sich als "von allem ein wenig, nichts richtig" anfühlten (Defizite in Recherche: Austismus als Krankheit bezeichnet statt Behinderung; "autistisch" als negatives Adjektiv).
Meinung aus der Buchhandlung
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Matthias Horx gilt bereits seit über zwanzig Jahren als eine Koryphäe im Bereich der Trendanalysen, die Vorhersage von zukünftig stattfindenden Ereignissen. Viele Faktoren spielen dabei eine wesentliche Rolle, denken Sie nur an den Umstand die sich täglich verändernde Börsenmarktsituation anzusehen. Eigentlich ist da niemand zu hundert Prozent in der Lage eine Prognose für die nächsten Jahrzehnte abzugeben. Dennoch versucht eine handvoll Forscher immer wieder Prognosen für die Zukunft abzugeben, so auch Matthias Horx.
Seine wichtigste Bezugsquelle für die Trendforschung ist und bleibt der Mensch selber. Interessen und Lebensumstände verändern sich, selbst die allgemeine Jobsituation jedes Menschen wird sich früher oder später auch ändern. Hier eine genaue Prognose für alle Menschen unseres Planeten abzugeben ist schlicht und einfach unmöglich, dennoch versucht Herr Horx dies auch wieder in seinem aktuellen Buch für die breite Masse fassbar zu machen. Ansatzweise gelingt ihm das auch wieder, leider muss ich jedoch sagen, dass hier einige Prognosen für mich nicht neu waren.
Er bezeichnet den Menschen in seinem aktuellen Buch als „Homo Prospectus“, was auf Deutsch in etwa so viel heißt wie der „vorausschauende Mensch“. Der Mensch lebt nicht nur im hier und jetzt, er macht sich sehr wohl über seine Zukunft und seine Umwelt Gedanken. So weit, so nachvollziehbar. Allerdings kommen hier dann einige Beispiele aus dem Bereich der Trendforschung, welche ich so schon kenne. Auf fast jeder gefühlt vierten Seite zitiert Herr Horx eine andere bekannte (oder auch weniger bekannte) Persönlichkeit, welche sich in den vergangenen Jahren mit dem Thema der Trendforschung beschäftigt hat. Das ist auf Dauer leider etwas anstrengend zu lesen, ich hätte mir ehrlich gesagt ewas mehr eigene Ideen gewünscht.
Ich finde etwa die Idee einer globalen Zukunftsgesellschaft, welche er in seinem Buch anschneidet, durchaus ein interessantes Gedankenexperiment. Darin entwirft er eine Gesellschaft, die komplett autark und ohne fixen Wohnsitz funktioniert. Teile der Menschen leben in seiner Vision als eine Art „digitaler Nomade“, das heißt, sie sind an keinen fixen Ort gebunden. Dabei denkt er an zehnspurige Autobahnen, die auf verschiedenen Ebenen um den gesamten Globus herumfahren. Es gibt im engeren Sinn keine Staaten oder Staatsgrenzen mehr, alle Menschen leben als Teil einer Art Weltregierung. Außerdem gibt es auch keine Sprachunterschiede mehr, alle Menschen sprechen die gleiche Sprache, das Studium alter Sprachen wird als Hobby angesehen, wie heutzutage Liebhaber von Altgriechisch oder Latein.
Des weiteren gibt es auch keine unterschiedlichen Währungen mehr, alle Welt zahlt mit einer Bargeldlosen Bitcoin-Währung, die auch keinen Wertverlust mehr aufweist. Auch eine interessante Idee, ist mir aber leider auch schon des öfteren untergekommen. Sollte dies das erste Buch von Matthias Horx sein, welches Sie lesen, so können sie hier getrost zugreifen. Sollten Sie jedoch, so wie ich, auch schon andere Bücher dieses Herrn kennen, werden sie leider wenig Neues erfahren.
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