Produktbild: Und ich war da

Und ich war da Roman

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11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

30.08.2019

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

3197 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843721660

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

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Ja

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Barrierefreiheit

  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Erscheinungsdatum

30.08.2019

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

3197 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843721660

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  • yellowdog

    5/5

    30.08.2019

    eBook (ePUB 3)

    Martin Beyer hat mit „Und ich…

    Martin Beyer hat mit „Und ich war da“ ein ambitioniertes und bewegendes Buch geschrieben. Mit Themen, über die es sich lohnt, nachzudenken.   Die Hauptfigur August Unterseher ist ein Junge, später junger Mann in den schlimmen Jahren 1936 bis 1943 in Deutschland. Sein tyrannischer Vater hat einen Bauernhof und behandelt seine beiden Söhne streng. Nicht selten geht es gewalttätig zu. Die Kindheit ist sowohl von der Gewalt des Vaters als auch das der Umgebung und der Gesellschaft geprägt. August Schicksal scheint vorbestimmt. Und nur zweimal glaubt August, auch andere Möglichkeiten zu haben. Zuerst durch seinen intellektuellen Freund Paul, der immerhin Widerstand leistet. August schafft das nicht. Und später durch die Widerständlerin Isabella, in die er sich verliebt, der er aber am Ende doch nicht helfen kann.   Später werden die Söhne in den Krieg ziehen und nur August wird versehrt zurückkehren. Aus einer Perspektive aus dem Jahr 1988 versucht der alte August sich durch Traumtherapie an die Kriegsjahre zu erinnern und es folgen grausame Kriegsszenen, in der August immer wieder an die extreme stößt. Er tötet viel und es gibt auch Erschießungsszenen, wo er blind gehorcht. Auch nach dem Krieg wird der traumatisierte August beim Töten helfen.   Die Frage ist nun, warum August zum Mitläufer wurde und man kann sich die Frage stellen, wie man selbst reagiert hätte. Die Fragestellung löst sich durch den Roman meiner Meinung nach nicht auf. Die Beschreibungen der einzelnen Szenen zeigen, dass August Möglichkeiten zu begrenzt waren. Dass er sich innerlich nicht befreien konnte, kann ich verstehen. Aber ein Roman muss die Lösung nicht unbedingt in sich tragen, um zu überzeugen.   Man kann sich der Intensität des Romans nur schwer entziehen. Ich halte den Roman daher für lesenswert.

  • Barbara Sitter

    aus Wien

    5/5

    08.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    War ich da?

    "Und ich war da" ist der berührende Bericht eines Soldaten im zweiten Weltkrieg, der Jahrzehnte später versucht, Worte für das Unsagbare zu finden, Worte für Geschehnisse, die er erlebt hat, ohne sie zu verstehen, und darüber den Willen verloren hat, weiterzuleben, aber zu wenig Antrieb hat, sich selbst das Leben zu nehmen. Er bleibt gefangen in einer schmerzhaften Zwischenwelt, die manchmal die Grenze zum Aushaltbaren überschreitet. Ein wertvolles, wichtiges Buch.

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    Hans Wilhelm Schmölzer

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    4/5

    04.12.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Und ich war da

    August Unterseher, bei Kriegsausbruch Anfang Zwanzig, hadert mit seinem Schicksal. Ohne zu wollen, aber auch ohne die Kraft, sich anders zu entscheiden, durchlebt er eine schwierige Herkunft, das Verschwinden von Freunden, die Kriegsgräuel im Osten und die Heimkehr als Kriegsversehrter. Der zweite Roman von Martin Beyer, Dozent für Kreatives Schreiben und Bachmannpreis-Teilnehmer 2019. Manchmal etwas musterhaft. Die Episode als Henkersgehilfe bei der Hinrichtung von C. Probst und der Geschwister Scholl unpassend. Habe das Buch aber trotzdem als Auseinandersetzung mit einer Zeit, in der es keine Kompromisse gibt, mit großem Interesse gelesen.

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