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Der Sinn des Denkens

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.02.2020

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,9/12/3 cm

Gewicht

262 g

Farbe

Weiß / Blau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06120-7

Beschreibung

Rezension

"Der Autor unternimmt eine beeindruckende Tour durch die Höhen der Erkenntnistheorie wie durch die Niederungen der Tagespolitik und zeigt: Philosophie gehört nicht in den Elfenbeinturm."

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.02.2020

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,9/12/3 cm

Gewicht

262 g

Farbe

Weiß / Blau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06120-7

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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Lesenwert

Bewertung am 08.11.2023

Bewertungsnummer: 2064347

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Rezension zu Der Sinn des Denkens Von Markus Gabriel Seite 323 – „Die heutige Krise Europas folgt der Pathologie der Xenophobie, der Angst vor dem Fremden. Die Xenophobie ist die Arachnophobie oder die Klaustrophobie Ausdruck einer gestörten Selbstrepräsentation. Es ist also höchste Not, den Sinn des Denkens zu reaktivieren, um nach Therapiemöglichkeiten für unsere Denkfehler Ausschau zu halten. Es ist Zeit für eine europäische Philosophie, die es übrigens bisher och niemals gab, ebenso wenig wie ein wirklich geeintes Europa.“ Genau da setzt das Buch von Markus Gabriel an. Nicht einfach zu lesen, mal sollte sich Stück für Stück vorarbeiten. Es ändert das eigene Denkverhalten. Unbedingt empfehlenswert.

Lesenwert

Bewertung am 08.11.2023
Bewertungsnummer: 2064347
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Rezension zu Der Sinn des Denkens Von Markus Gabriel Seite 323 – „Die heutige Krise Europas folgt der Pathologie der Xenophobie, der Angst vor dem Fremden. Die Xenophobie ist die Arachnophobie oder die Klaustrophobie Ausdruck einer gestörten Selbstrepräsentation. Es ist also höchste Not, den Sinn des Denkens zu reaktivieren, um nach Therapiemöglichkeiten für unsere Denkfehler Ausschau zu halten. Es ist Zeit für eine europäische Philosophie, die es übrigens bisher och niemals gab, ebenso wenig wie ein wirklich geeintes Europa.“ Genau da setzt das Buch von Markus Gabriel an. Nicht einfach zu lesen, mal sollte sich Stück für Stück vorarbeiten. Es ändert das eigene Denkverhalten. Unbedingt empfehlenswert.

Wirklich für Laien?

Bewertung aus Querenca am 13.10.2020

Bewertungsnummer: 1389202

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe die ganze Trilogie gelesen und auch mehr von Gabriel. Zuerst das Positive: Es gibt viel zu lernen, wenn man philosophischer Laie ist. Es ist bemerkenswert, welch ein Wissen solch ein junger Philosoph hat ... es sei denn, er versteht es vorzüglich zu blenden, was Kritiker durchaus vorbringen. Das Negative ist: Es gibt keinen objektiven Überblick über die Philosophie der Themen. Die Sichtweise und Kretikfreudigkeit des Autors ist unübersehbar. Gabriel scheint alles besser gelesen zu haben und zu wissen. Damit muss man als Leser vorsichtig umgehen. Autoren des 20. und 21. Jahrhunderts werden kaum genannt, außer gute Freunde. Philosophen aus Deutschland kommen gar nicht zu Wort, mir fallen da nur aus mangelnder Kentnis Lenk und Abels ein. Markus Lenk verfügt ohne Zweifel über ein großes Wissen, ein vorzügliches Gedächtnis, aber leider auch zeigt sich eine sehr (kompensatorische?) Überheblichkeit. Naturalismus und Konstruktivismus sind rote Tücher, ohne wirklich nachvollziehbare Kritik zu äußern. So wird beim neurobiologischen Konstruktivismus das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Die Kritik ist berechtigt aber nur formal nicht wirklich inhaltlich. Es steht einem so gebildeten und intelligentem Philosophen wirklich nicht an, sich so abfällig über andere Theorien herabzulassen. Der Neue Konstruktivismus von Gabriel und einigen Kollegen scheint mir nicht so neu zu sein, scheint mir weinig oder schwach begründet zu sein und wird die Philosophie des 21. Jahrhunderts sicher nicht weiterzubringen. Noch einen Gedanken zu "Warum es die Welt nicht gibt". Der titel wird oft falsch verstaneden, indem der Fokus auf das Wort die 'Welt' gelegt wird. Es geht aber um den Artikel. Es gibt nicht die neine Welt laut Gabriel sondern unendlich viele (konstruierte?) Snnwelten. Und noch ein kurzes Wort zum letzten Buch der Trilogie "Der Sinn des Denkens". Es geht dabei nicht um den Sinn des Denkens, sondern das Denken wird als ein Sinn im Sinne der Sinne konzipiert. Das ist eine Ausweitung des Begriffes unserer Sinne, dem ich nicht folgen kann. Ebenso wie Lenk seinen Begriff der Interpretation auch auf unsere Sinne ausweitet. Noch zum Hintergrund eines Teils meiner Kritik: Ich bin - obwohl seit 25 Jahren todgesagt - ein überzeugter Radikaler Konstruktivist und werde das auch nochmal öffetlich und neu begründen.

Wirklich für Laien?

Bewertung aus Querenca am 13.10.2020
Bewertungsnummer: 1389202
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe die ganze Trilogie gelesen und auch mehr von Gabriel. Zuerst das Positive: Es gibt viel zu lernen, wenn man philosophischer Laie ist. Es ist bemerkenswert, welch ein Wissen solch ein junger Philosoph hat ... es sei denn, er versteht es vorzüglich zu blenden, was Kritiker durchaus vorbringen. Das Negative ist: Es gibt keinen objektiven Überblick über die Philosophie der Themen. Die Sichtweise und Kretikfreudigkeit des Autors ist unübersehbar. Gabriel scheint alles besser gelesen zu haben und zu wissen. Damit muss man als Leser vorsichtig umgehen. Autoren des 20. und 21. Jahrhunderts werden kaum genannt, außer gute Freunde. Philosophen aus Deutschland kommen gar nicht zu Wort, mir fallen da nur aus mangelnder Kentnis Lenk und Abels ein. Markus Lenk verfügt ohne Zweifel über ein großes Wissen, ein vorzügliches Gedächtnis, aber leider auch zeigt sich eine sehr (kompensatorische?) Überheblichkeit. Naturalismus und Konstruktivismus sind rote Tücher, ohne wirklich nachvollziehbare Kritik zu äußern. So wird beim neurobiologischen Konstruktivismus das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Die Kritik ist berechtigt aber nur formal nicht wirklich inhaltlich. Es steht einem so gebildeten und intelligentem Philosophen wirklich nicht an, sich so abfällig über andere Theorien herabzulassen. Der Neue Konstruktivismus von Gabriel und einigen Kollegen scheint mir nicht so neu zu sein, scheint mir weinig oder schwach begründet zu sein und wird die Philosophie des 21. Jahrhunderts sicher nicht weiterzubringen. Noch einen Gedanken zu "Warum es die Welt nicht gibt". Der titel wird oft falsch verstaneden, indem der Fokus auf das Wort die 'Welt' gelegt wird. Es geht aber um den Artikel. Es gibt nicht die neine Welt laut Gabriel sondern unendlich viele (konstruierte?) Snnwelten. Und noch ein kurzes Wort zum letzten Buch der Trilogie "Der Sinn des Denkens". Es geht dabei nicht um den Sinn des Denkens, sondern das Denken wird als ein Sinn im Sinne der Sinne konzipiert. Das ist eine Ausweitung des Begriffes unserer Sinne, dem ich nicht folgen kann. Ebenso wie Lenk seinen Begriff der Interpretation auch auf unsere Sinne ausweitet. Noch zum Hintergrund eines Teils meiner Kritik: Ich bin - obwohl seit 25 Jahren todgesagt - ein überzeugter Radikaler Konstruktivist und werde das auch nochmal öffetlich und neu begründen.

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Der Sinn des Denkens

von Markus Gabriel

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