Produktbild: Orangen sind nicht die einzige Frucht

Orangen sind nicht die einzige Frucht

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.09.2019

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,6/11,8/2,3 cm

Gewicht

245 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Oranges Are Not the Only Fruit

Übersetzt von

Brigitte Walitzek

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5999-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.09.2019

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,6/11,8/2,3 cm

Gewicht

245 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Oranges Are Not the Only Fruit

Übersetzt von

Brigitte Walitzek

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5999-3

EU-Ansprechpartner

Kein & Aber Verlag
Württembergallee 12
14052 Berlin
DE
berlin@keinundaber.de

Herstelleradresse

Kein & Aber AG
Bäckerstrasse 52
8004 Zürich
CH
berlin@keinundaber.de

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Das Debut einer großartigen Autorin in wunderschöner passend schlichter Aufmachung

Bewertung am 06.08.2024

Bewertungsnummer: 2261631

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jeanette wird bereits bei ihrer Adoption von ihrer Ziehmutter als "Auserwählte" bezeichnet, schließlich ist Jeanette nicht durch die Sünde sondern nur durch Liebe und Güte der Ziehmutter und natürlich Gottes Willen in die Familie getreten. Lange von allen Menschen ferngehalten, die nicht zur religiösen Bewegung ihrer Familie zählen, erfährt Jeanette erst spät, dass es auch andere Möglichkeiten gibt, ein Leben zu führen. Doch der innere Konflikt, Gott zu enttäuschen und nicht gut genug zu sein, sowie der äußere Konflikt, von der Mutter verstoßen zu werden, machen es Jeanette nicht leicht, sich selbst zu finden. Schließlich muss sie sich entscheiden: Für sich selbst oder die Religion und die Familie. Ein sprachliches Meisterwerk, das inhaltlich nicht an Spannung vermissen lässt. Wie die Autorin die Sicht des Kindes in ihren Formulierungen anpasst und sie im Heranwachsen reifen lässt ist einfach beeindruckend.

Das Debut einer großartigen Autorin in wunderschöner passend schlichter Aufmachung

Bewertung am 06.08.2024
Bewertungsnummer: 2261631
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jeanette wird bereits bei ihrer Adoption von ihrer Ziehmutter als "Auserwählte" bezeichnet, schließlich ist Jeanette nicht durch die Sünde sondern nur durch Liebe und Güte der Ziehmutter und natürlich Gottes Willen in die Familie getreten. Lange von allen Menschen ferngehalten, die nicht zur religiösen Bewegung ihrer Familie zählen, erfährt Jeanette erst spät, dass es auch andere Möglichkeiten gibt, ein Leben zu führen. Doch der innere Konflikt, Gott zu enttäuschen und nicht gut genug zu sein, sowie der äußere Konflikt, von der Mutter verstoßen zu werden, machen es Jeanette nicht leicht, sich selbst zu finden. Schließlich muss sie sich entscheiden: Für sich selbst oder die Religion und die Familie. Ein sprachliches Meisterwerk, das inhaltlich nicht an Spannung vermissen lässt. Wie die Autorin die Sicht des Kindes in ihren Formulierungen anpasst und sie im Heranwachsen reifen lässt ist einfach beeindruckend.

Der wieder entdeckte Debütroman

F. Himmelstorfer aus Linz am 03.04.2020

Bewertungsnummer: 312279

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In ihrem autobiografischen Roman und ihrem literarischen Debüt erzählt Jeanette Winterson von ihrer Kindheit und Jugend als „Pfingstlerin“. Veröffentlicht wurde es erstmals im Jahr 1985. Von ihrer Mutter als missionarisches „Projekt“ adoptiert, wächst Jeanette mit strengen Regeln auf, das Leben ist vollständig nach der Bibel ausgerichtet, die Gemeinde ein eigener Kosmos. Erst spät besucht sie eine öffentliche Schule und stellt im Zuge dessen erstmals ihr bisheriges Leben in Frage. Doch wie löst man sich aus einer Glaubensgemeinschaft mit äußerst konservativen Glaubensgrundsätzen? Denn für Mitglieder der Pfingstgemeinde sind Scheidungen tabu, ebenso Sex außerhalb der Ehe. Die Evolutionstheorie? Reines Teufelswerk! Und wer homosexuell ist, wird aus der Gemeinschaft ausgeschlossen. Was also soll Jeanette tun, als sie sich in ein Mädchen verliebt? Ich habe vor diesem Roman schon andere Bücher von Jeanette Winterson gelesen, unter anderem ihre Biografie „Warum glücklich statt einfach nur normal?“ und war deshalb überrascht wie „liebevoll“ ihre Schilderungen im Vergleich zur Biografie waren. Die fiktive Jeanette ist den Menschen in ihrem Umfeld stark entgegengetreten. Sie zweifelt nicht an sich selbst, sondern an ihrer Umgebung und versteht nicht ganz, warum sie nicht sie selbst sein darf. Vielleicht ist sie auch so wie die reale Jeanette damals gerne gewesen wäre. Die märchenhaften Einzüge gehören zu Jeanette Wintersons Stil, den ich persönlich sehr schätze, da dieser ihren doch schweren Themen immer etwas Träumerisches verleiht. Ihre leichte beflügelnde Art gibt einem die Hoffnung auf ein glückliches Ende, selbst wenn es offen bleibt.

Der wieder entdeckte Debütroman

F. Himmelstorfer aus Linz am 03.04.2020
Bewertungsnummer: 312279
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In ihrem autobiografischen Roman und ihrem literarischen Debüt erzählt Jeanette Winterson von ihrer Kindheit und Jugend als „Pfingstlerin“. Veröffentlicht wurde es erstmals im Jahr 1985. Von ihrer Mutter als missionarisches „Projekt“ adoptiert, wächst Jeanette mit strengen Regeln auf, das Leben ist vollständig nach der Bibel ausgerichtet, die Gemeinde ein eigener Kosmos. Erst spät besucht sie eine öffentliche Schule und stellt im Zuge dessen erstmals ihr bisheriges Leben in Frage. Doch wie löst man sich aus einer Glaubensgemeinschaft mit äußerst konservativen Glaubensgrundsätzen? Denn für Mitglieder der Pfingstgemeinde sind Scheidungen tabu, ebenso Sex außerhalb der Ehe. Die Evolutionstheorie? Reines Teufelswerk! Und wer homosexuell ist, wird aus der Gemeinschaft ausgeschlossen. Was also soll Jeanette tun, als sie sich in ein Mädchen verliebt? Ich habe vor diesem Roman schon andere Bücher von Jeanette Winterson gelesen, unter anderem ihre Biografie „Warum glücklich statt einfach nur normal?“ und war deshalb überrascht wie „liebevoll“ ihre Schilderungen im Vergleich zur Biografie waren. Die fiktive Jeanette ist den Menschen in ihrem Umfeld stark entgegengetreten. Sie zweifelt nicht an sich selbst, sondern an ihrer Umgebung und versteht nicht ganz, warum sie nicht sie selbst sein darf. Vielleicht ist sie auch so wie die reale Jeanette damals gerne gewesen wäre. Die märchenhaften Einzüge gehören zu Jeanette Wintersons Stil, den ich persönlich sehr schätze, da dieser ihren doch schweren Themen immer etwas Träumerisches verleiht. Ihre leichte beflügelnde Art gibt einem die Hoffnung auf ein glückliches Ende, selbst wenn es offen bleibt.

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Orangen sind nicht die einzige Frucht

von Jeanette Winterson

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