Produktbild: Wo Licht ist

Wo Licht ist »Dieser Roman ist ein Spiegel der weiblichen Seele.« The Times — Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.07.2019

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19/12,6/3 cm

Gewicht

370 g

Auflage

1

Originaltitel

Bodies of Light

Übersetzt von

Nicole Seifert

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-20862-9

Beschreibung

Rezension

»Sarah Moss erzählt die packende Geschichte der beiden Moberley-Töchter und gibt dabei faszinierende Einblicke in eine wichtige Zeit der Frauenbewegung. Sie schreibt nicht nur ungemein kenntnisreich, sondern auch in einer zeitlos schönen Sprache. Ihr ist definitiv eines der besten Bücher dieses Herbstes gelungen.« ("Brigitte Woman")
»Mit viel Sensibilität zeichnet Moss den Weg dieses traurigen, tapferen Mädchens, das es erst zum Schluss schafft, sich aus engen Denkmustern zu befreien. Beim Lesen stellt sich bisweilen das Gefühl ein, schwer atmen zu können, als stecke man selbst in einem zu eng geschnürten Korsett.« ("Bücher")
»Dieser Roman beruhigt ungemein: Er gibt einem den Glauben an die Medizin und das Gute im Menschen zurück. Sarah Moss erzählt in ihrer klaren, schönen Sprache.« ("Brigitte")
»Ein starker und thematisch frischer Roman über die ersten Emanzipationsversuche der Frauen in Großbritannien. Elegant und mit viel Präzision beschreibt die Autorin den Weg von Ally und den anderen Figuren des Buches, ohne dabei eine zu vernachlässigen.« ("Nordseiten")
»Sarah Moss’ Roman besticht durch die direkte Sprache, in der Allys Erziehung und Entwicklung schonungslos dargestellt wird. Ein gelungener Einfall ist der Beginn jedes Kapitels mit der Beschreibung eines Bildes, das stellvertretend für das Kommende steht. Mit Recht wurde das Buch für den Wellcome Book Prize nominiert.« ("Borromäusverein")
»Beeindruckend!« ("Freundin")
» Wo Licht ist erzählt eindrucksvoll von der Geschichte der Medizin, des Feminismus und der Armut im viktorianischen England. Der Roman zeichnet ein prächtiges Gemälde voller scharfer Kontraste: Armut und Reichtum, Entsagung und Anmut, Farbe und Finsternis, Ehe und Prostitution. Und er erinnert nachdrücklich daran, wie viel Frauen seit der viktorianischen Zeit erreicht haben.« ("The Guardian")
»Sarah Moss hat in vielerlei Hinsicht ein wunderbares Buch geschrieben. Wo Licht ist ist nicht nur ein gründlich recherchierter und schön geschriebener Roman. Es ist ebenso ein Roman, der die Herausforderungen, Erfolge, Zweifel und Zwischentöne einfängt, die Ärztinnen im Beruf begleiten, heute ebenso wie damals.« ("The Lancet")
»Moss schreibt wohlüberlegt und präzise, ihr Roman ist klug und zart. Ein sehr gelungenes Werk.« ("Financial Times")
»Eine packende, wunderbar geschriebene Geschichte über die Versuche einer Frau, sich von den machtvollen Zwängen der Familie zu befreien.« ("The Sunday Times")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.07.2019

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19/12,6/3 cm

Gewicht

370 g

Auflage

1

Originaltitel

Bodies of Light

Übersetzt von

Nicole Seifert

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-20862-9

EU-Ansprechpartner

Unionsverlag AG
Siemensstr. 16
35463 Fernwald
DE
mail@unionsverlag.ch

Herstelleradresse

Verlag C.H.Beck oHG
Neptunstraße 20
8032 Zürich
CH
produktsicherheit@beck.de

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  • Evelyn Roewekamp

    aus Rostock

    5/5

    21.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Malerleben im 19. Jahrhundert

    Aus dem Leben des englischen Malers Alfred Moberley. Eine sehr einfühlsame Geschichte über diesen Maler.Im Vordergrund steht aber seine Frau..die sehr streng erzogen, ihr Leben an seiner Seite nicht finden kann.Der Leser wird von der Sprache begeistert sein.

  • vielleser18

    aus Hessen

    5/5

    21.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    100%ige Leseempfehlung

    Das Buch beginnt 1856 mit der Hochzeit von Alfred und Elizabeth in Manchester. Sarah Moss beschreibt abwechslend ihre Gefühle und Ansichten. Ein Jahr später wird Ally geboren, von der die Geschichte dann im weiteren handelt. Elizabeth, selbst sehr streng erzogen, ist tief gläubig, und setzt sich für die vielen armen Menschen in ihrer Umgebung ein und vor allem für die Rechte der Frauen. Doch sie tut das mit einer unnachgiebigen, freudlosen Art, vor allem aber, verlangt sie von ihren Kindern, denen sie keine Liebe gibt oder geben kann, ein Leben nach strengen Regeln, Arbeit und Einsatz. Vor allem von Ally, die mehr und mehr anfängt unter dem Druck und der Erwartungshaltung ihrer Mutter zu leiden. Ist sie doch sehr begabt und von ihrer Mutter ausersehen einen ganz besonderen Weg einzuschlagen: sie soll als einer der ersten Frauen Englands Medizin studieren. Jedem Kapitel ist eine Bildbeschreibung vorangestellt, die auch immer einen Bezug zu den Begebenheiten des Kapitels beeinhaltet. Gemalt von Alfred, Allys Vater, und dessen Freund und Kollegen Aubrey. Dies gibt dem Buch authentische Züge, so dass man geneigt sein kann, dass diese Bilder existieren und damit auch diese Menschen wirklich gelebt haben. Ein gelungenes Stilmittel ! Die Geschichte von Ally begleitet den Wandel der Rolle der Frau im 19. Jahrhundert. Viele Ungerechtigkeiten, die damals üblich waren, werden hier geschildert, viele Grausamkeiten, viele Behandlunsgmethoden, viele Strafen, die man sich heute so gar nicht mehr vorstellen kann. Und wie steinig der Weg war, dieses zu ändern. Es geht aber auch um die Medizin und ihre Notwendigkeiten. Sarah Moss wirft z.B. in einer Diskussion unter den Studentinnen die Frage auf, was ist notwendig, was ist vertretbar, was ist experimentieren, was ist heilen ? Dabei geht es um Operationen und die hohe Todesrate, die damals noch bestand. Der Roman ist authentisch geschildert, bewegend und mitreissend, informativ und bewegend. Von mir gibt es eine 100%ige Leseempfehlung.

  • Wuestentraum

    5/5

    21.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfach klasse

    Mitte des 19. Jahrhunderts: Ally ist die Tochter von Eltern, die unterschiedlicher nicht sein könnten: der Vater, Alfred Moberley, ein bekannter Maler, warmherzig, sinnlich und mit einem unbestechlichen Blick für das Schöne; die Mutter, Elizabeth, eine unbeugsame Christin, die sich entschlossen für die Rechte von Armen und Außenseitern einsetzt sich selbst jedoch kasteit und den beiden Töchtern vorlebt, dass religiöse und politische Prinzipien wichtiger sind als der eigene Hunger, Gefühle und die Sehnsucht nach Wärme. Während die jüngere Tochter May (bekannt aus Schlaflos) früh den Absprung schafft und auf eine schottische Insel zieht, verharrt Ally in einem aussichtslosen Kampf um die Liebe und Anerkennung ihrer Mutter. Doch selbst als sie ein Stipendium erhält und als eine der ersten weiblichen Studentinnen für ein Medizinstudium an der Universität London angenommen wird, zeigt Elizabeth sich kaum beeindruckt. Da begreift Ally, dass es auch für sie an der Zeit ist, die familiären Fesseln zu sprengen und ihren eigenen Weg zu gehen. Farbintensiv, psychologisch glaubwürdig und mit großem Gespür für den Zeitgeist und die Zwänge des 19. Jahrhunderts schildert Sarah Moss das Aufeinanderprallen zweier viktorianischer Milieus verkörpert durch die hart arbeitende, aber lieblose Mutter auf der einen und den Kunst liebenden Vater auf der anderen Seite und erzählt die Geschichte einer klugen, sensiblen Frau, die sich auf der Suche nach Bildung und Liebe von beiden befreien muss. Elisabeth ist von ihrer Mutter lieblos und streng gläubig erzogen worden. Sie arbeitet in einem Frauenhaus und setzt sich sehr für die Armen und misshandelten Frauen dort ein. Schonungslos wird Elisabeth’s Umgang mit ihren beiden Töchtern Ally und May dargestellt. Als religiöse Frau rechtfertigt Elisabeth die seelischen und körperlichen Misshandlungen, vor allem ihrer älteren Tochter Ally. Lieblosigkeit, Strenge, Bestrafungen, diese Dinge erfährt Ally schon in früher Kindheit und Jugend. Sie strebt nach der Liebe und Anerkennung der Mutter. Doch dann möchte sie auch auf eigenen Wunsch hin Medizin studieren, was damals für eine Frau natürlich noch undenkbar schien. Und so verlässt sie die häusliche Umgebung und die lieblose Mutter, in der Hoffnung, nun ihre Liebe und Anerkennung zu erhalten. Sarah Moss beschreibt mitfühlend und einfühlsam die Geschichte von Ally, die es unter ihrer lieblosen Mutter Elisabeth sehr schwer im Leben hat. Eindrucksvoll wird dies um die Zeit des 19. Jahrhunderts erzählt, mit den Moralvorstellungen, Bestrafungen und Erziehungsmethoden, aber auch der medizinische Stand von damals wird wunderbar beschrieben und überzeugt realistisch aus dieser Epoche. Mich hat zum einen der wunderbare klare und flüssige Schreibstil sowie die Charaktere dieser eindrucksvoll erzählten Geschichte von Kapitel zu Kapitel immer mehr in seinen Bann gezogen. Am Ende des Buches war ich einfach nur begeistert und berührt. Informativ, fesselnd und mitfühlend, ein toller Roman, den ich auf jeden Fall weiterempfehlen möchte.

  • abetterway

    5/5

    29.09.2015

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderbar!

    Meinung: Der Schreibstil ist sehr flüssig und man kommt leicht durch das Buch. Die Charaktere werden sehr gut dargestellt, obwohl mit Ally´s Mutter total unsympatisch ist und Ally einen großteil Ihrer Eigenschaften übernimmt. May ist da viel lockerer und macht sie auch viel sympatischer... Aber ich glaube genau das macht das Buch aus. Es beschreibt wie Ally versucht die Anerkennung ihrer Mutter zu gewinnen und Erfolg im Beruf haben will. Ich finde es ist ein außergewöhnliches Buch! Fazit: Ein wunderbares Buch über das viktorianische England und den Mut einer jungen Frau!

  • SteffiKa

    4/5

    21.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wo Licht ist

    Inhalt (übernommen) Manchester, Mitte des 19. Jahrhunderts: Ally ist die Tochter von Eltern, die unterschiedlicher nicht sein könnten: der Vater, Alfred Moberley, ein bekannter Maler, warmherzig, sinnlich und mit einem unbestechlichen Blick für das Schöne; die Mutter, Elisabeth, eine unbeugsame Christin, die sich entschlossen für die Rechte von Armen und Außenseitern einsetzt - sich selbst jedoch kasteit und den Töchtern vorlebt, dass religiöse und politische Prinzipien wichtiger sind als Hunger, Gefühle und die Sehnsucht nach Wärme. Während die jüngere Tochter May früh den Absprung schafft und auf eine schottische Insel zieht, verharrt Ally in einem aussichtslosen Kampf um Liebe und Anerkennung ihrer Mutter. Doch selbst als sie ein Stipendium erhält und als eine der ersten Frauen für ein Medizinstudium an der Universität London genommen wird, zeigt Elisabeth sich kaum beeindruckt. Da versteht Ally, dass es auch für sie an der Zeit, die familiären Fesseln zu sprengen und ihren eigenen Weg zu gehen. Charaktere Zuerst lernen wir Ally´s Eltern bei deren Hochzeit kennen. Alfred ist der typische Künstler: warmherzig, aber auch verträumt und für mich manchmal etwas realitätsfremd, oder einfach nur bequem. Elisabeth, die eigentlich den Blick für das Gute hat, wird so von ihrer Religion beeinflusst, dass sie ihre Großzügigkeit leider "nur" an Fremde weitergeben kann: Gefühle gegenüber ihrem Mann und ihren Töchtern zu zeigen ist ihr völlig fremd. Und das erwartet sie auch von ihren Mädchen -insbesondere von Ally. Ally - lernen wir als folgsames, schüchternes Mädchen kennen, die vor allem nur eins will: Ihrer Mutter zu gefallen und gerecht zu werden. Der Weg dorthin führt sie über ein Medizinstudium, dass zu dieser Zeit eigentlich nur Männern vorbehalten war, aber die Zeiten und Gesetze ändern sich. May als kleine Schwester wächst sorgenfreier auf: Sie hat ein freudiges und unbeschwertes Gemüt. Erwähnen möchte ich noch Ally´s Tante und gleichzeitig Elisabeths Schwester Mary: Sie hat für mich mit ihrer Wärme und Herzlichkeit eine zentrale Rolle auf Ally´s Weg gespielt. Insgesamt ist es Sarah Moss gelungen die Charaktere mit Liebe zum Detail zu zeichnen. Man konnte förmlich die Kälte beziehungsweise auch die Wärme und Herzlichkeit spüren. Ich habe mit Ally mitgelitten, mitgetrauert und hätte sie manchmal auch gerne geschüttelt und ihr gesagt, dass sie ihr Leben endlich genießen soll. Schreibstil Ich muss sagen, dass ich eine Weile gebraucht habe, um in die Geschichte zu kommen. Wenn ich nicht an der Leserunde teilgenommen hätte, hätte ich das Buch wahrscheinlich zur Seite gelegt. Mir gingen die Perspektivenwechsel und die zeitlichen Sprünge manchmal zu schnell. Auch habe ich mich manchmal schwer getan, mit den Hintergrund-Lektüren auf die sich Sarah Moss bezogen hat und die man kennen musste, damit man verstanden hat, was gemeint war. Aber das Durchhalten hat sich gelohnt: Für mich war ab der 2. Hälfte das Buch ein Highlight. Die Charaktere haben sich toll weiterentwickelt und auch das Thema "Emanzipation" wurde zum Mittelpunkt. Moss gibt Denkanstöße, die es auch heute noch lohnt zu diskutieren. Außergewöhnlich schön fand ich, dass zu jedem Kapitel vorher ein Bild oder ein Gemälde beschrieben wurde (vorzugsweise von Alfred Moberley gemalt), das zum Thema passte. Fazit Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat mich das Buch dann doch gefesselt: Eine tolle und anspruchsvolle Lektüre zum Thema Emanzipation.

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