Produktbild: Gott der Barbaren

Gott der Barbaren Roman

8

15,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

34535

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.01.2020

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

709

Maße (L/B/H)

20/12,1/4,1 cm

Gewicht

540 g

Farbe

Mint / Bordeaux

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47025-1

Beschreibung

Rezension

»Stephan Thomes Roman erzählt gekonnt die turbulente und hochkomplexe Geschichte Chinas aus der Perspektive unterschiedlicher Akteure. ... Aufgrund seiner exzellenten China-Kenntnisse gelingt es dem in Taipeh beheimateten Sinologen ... , ein Kapitel der chinesischen Geschichte erlebbar zu machen, dessen Beschreibung auch für Historiker eine enorme Herausforderung darstellt.« ("NZZ am Sonntag")
»Vertraute Aktualitäten spiegeln sich unforciert in der Vergangenheit ... Leichte Verschiebungen des Gewohnten erzielen dabei eine stark demaskierende Wirkung. Thome gelingt das aber umso besser, als er die Geschichte nicht als Mittel zum Zweck nutzt – was zu platten Parallelen führen könnte, hier ist aber nichts platt, alles ist verschlungen und eine Aufforderung zum Denken –, sondern für sich genommen ernst nimmt.« ("Frankfurter Rundschau")
»Vor allem aber gelingt es dem Autor, die geheimnisvoll in sich geschlossene und faszinierende Welt des chinesischen Denkens vor Augen zu führen. ... Einerseits ist dieses groß angelegte Buch also eine suggestive Einführung in die chinesische Ästhetik und Geschichtsauffassung, andererseits kann man es aber auch als einen spannenden Abenteuerroman lesen.« ("DIE ZEIT")
» ... ein gewaltiges Buch, das von historischen Ungeheuerlichkeiten in einer Weise berichtet, dass wir, die wir von diesem frühen Grauen nichts wussten und eigentlich auch nichts wissen wollten, mitgerissen werden – und die Parallelen zu unserer Welt von heute, in der immer die anderen die Barbaren sind, ganz von selbst ziehen.« ("DER SPIEGEL")

»
Gott der Barbaren
ist ein meisterhaft komponierter Roman. Thome erzählt konfuzianisch gelassen, kalligraphisch schön, episch ausholend. ... jede der 700 Seiten lohnt sich.«
("Badische Zeitung")
»Der Schriftsteller breitet ein großes, genauestens recherchiertes Epochenpanorama aus und ist zugleich ganz nah bei seinen Protagonisten.« ("WDR")

»Gute historische Romane – und
Der Gott der Barbaren
ist ein sehr guter – entfalten bei der Lektüre ihre Bedeutung in mehreren Schichten. Man kann ihn erstens verschlingen wie einen Abenteuerroman ... Man kann, zweitens,
Gott der Barbaren
politisch lesen als kritischen Beitrag zur Kolonialgeschichte.«
("Berner Zeitung")

Produktdetails

Verkaufsrang

34535

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.01.2020

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

709

Maße (L/B/H)

20/12,1/4,1 cm

Gewicht

540 g

Farbe

Mint / Bordeaux

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47025-1

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    23.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wussten Sie, dass der größte Bürgerkrieg der Weltgeschichte um 1860 in China stattgefunden hat? Auslöser war der Aufstand einer ominösen christlichen Sekte. Am Ende waren ca. 30 Millionen Menschen tot. Erzählt wird diese Geschichte aus der Sicht eines deutschen Missionars, eines englischen Generals und eines Generals einer chinesischen Privatarmee... Mit diesem Roman wird deutlich, dass Thome, der gelernter Sinologe ist, dezeit zu den besten Erzählern gehört. Spannend, sprachlich brilliant und hochinteressant.

  • Bewertung

    aus Nürnberg

    5/5

    16.05.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Barbarische Zustände

    Jetzt habe ich das Buch seit ca. 2 Wochen zu Ende gelesen und bin mir auch jetzt nicht ganz sicher wie ich das Buch bewerten soll. Ich habe mindestens 6 Wochen für dieses Buch benötigt und zwischen Wow und ich ertrage es nicht mehr, waren alle Gefühlsrichtungen dabei. Ein junger Missionar aus Deutschland reist nach Asien, um dort die Menschen zu bekehren. Interessant fand ich die Länder, die bereist wurden. Außerdem begegnet er einigen Leuten auf dieser missionarischen Reise, deren Erlebnisse der Autor ebenfalls erzählen lässt. Und da war mein erstes Problem: Es gab mehrere Ich-Erzähler und ich brauchte immer eine Weile, bis ich erkannte, wer denn gerade an der Reihe ist. Dies förderte meinen Lesegenuss nicht unbedingt. Außerdem schockierte mich die Härte, mit der der Autor die Erlebnisse schildert, auch wenn mich eigentlich der Titel vorwarnen hätte müssen. Gott der Barbaren, es geht wirklich barbarisch zu in dem Buch. Ich will gar nicht daran zweifeln, dass hier nicht die Realität abgebildet wurde, aber für mich war es einfach des Guten zu viel. Es war allerdings nicht alles schlecht. Der Autor kann erzählen, hat sicherlich gut recherchiert, kennt sich auf dem Gebiet aus und schafft es gut zu beschreiben. Leider konnten mich die Beschreibungen nicht 500+ Seiten lang begeistern, da hätte mir ein Bruchteil davon gereicht. Das Buch wird mir trotzdem lange in Erinnerung bleiben, auf Grund der Härte und der Menge an barbarischen Handlungen in der asiatischen Welt.

  • Bewertung

    5/5

    02.12.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Taiping Aufstand

    Religiöser Fanatatismus ruft seit ewigen Zeiten Aufstände , Kriege und rohe Gewalt hervor. Die Religion ist allerdings nur das scheinheilige Argument für territoriale Machtkämpfe , die bis in die heutige Zeit reichen. Abgesehen von der wirklich gelungenen Geschichtsstunde bietet dieser fulminante Abenteurerroman drei hochinteressante und spannende Protagonisten wie den feinsinnigen Lord Elgin, die für verschiedene Weltanschauungen stehen...sehr klug, sehr tiefsinnig und sehr lesenswert!

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Monumentalwerk

    Chinesen, Missionare , bekehrte Christen und Europäer kämpfen überzeugt und im guten Glauben um die Version ihres Chinas. Gut recherchiert , entsteht ein China in der Mitte des 19Jahrhunderts vor unseren Augen, dem ein großer Wandel, die Engländer nennen es Fortschritt, bevorsteht. Wir erleben die unterschiedlichen Protagonisten, die oft getrieben von den Umständen und den unterschiedlichsten Interessen sind und dann Prozesse in Gang setzen, die nichts mehr mit ihren ursprünglichen Idealen zu tun haben. Geschichtlich und philosophisch beeindruckend.

  • Edith Berger

    aus Graz

    5/5

    19.09.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ungemein fesselndes Leseerlebnis

    "Es war Ende 1849, in einem milden, verregneten Winter", als Philipp Johann Neukamp, ältester Sohn eines Zimmermeisters aus dem Märkischen den Vortrag des deutschen Missionars Karl Gützlaff hört. Ohne Geld, Plan oder Vorstellung von seinem weiteren Lebensweg lässt sich Philipp Johann Neukamp auf den Vorschlag von Karl Gützlaff ein. Als junger, idealistischer Missionar bei der Modernisierung des riesigen Reiches zu helfen. Ehrgeizig und voll Tatendrang macht er sich auf den Weg. China wird von einer Welle von kriegerischen Auseinandersetzungen überzogen. Ein blutiger Machtkampf zwischen Aufständischen und der Hunan Armee. Um weitere Handelsrouten zu erschließen, fährt England selbstgefällig und mit wenig diplomatischem Geschick dazwischen.

Kundinnen und Kunden meinen

5

6

4

2

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (8)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ralf Rother

    Ralf Rother

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    06.10.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von den Gerüchen der Demütigungen und der Gewalt

    Nach dem Widersacher“ von Emmanuel Carrère, war das Buch „Gott der Barbaren“ von Stephan Thome meine zweite Urlaubslektüre, die mir allerdings mehr behagte. Der Roman spielt während des zweiten Opiumkrieges in China. Thome erzählt sehr belesen und lehrreich seine spannende Geschichte. Als Sinologe und Philosoph kann er von kolonialen Kämpfen um Territorien und Herrschaftsansprüchen, von unterschiedlichen Weltbildern und Glaubensvorstellungen erzählen, die eine Welt voller Demütigungen und Gewalt hervorbrachten. Ronald Pohl schrieb über Stephan Thome im „Standard“: „Thomes prächtig durchblutete Figuren können in der einen Sekunde über Hegel und Schelling sprechen und in der nächsten haarfein den Geruch wahrnehmen, den ihre Gastgeber verströmen: nach Zitrone und Kokos.“ Dem Urteil schließe ich mich an!

Unsere Meinungen

Bewertungen (1)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Gott der Barbaren