Produktbild: Wasteland

Wasteland Roman

19

12,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

33691

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

26.09.2019

Verlag

Knaur eBook

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

3001 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426454343

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

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Erscheinungsdatum

26.09.2019

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Knaur eBook

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400 (Printausgabe)

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Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426454343

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eine etwas andere Dystopie

Bewertung aus Hamburg am 22.10.2019

Bewertungsnummer: 1259226

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Ich fand diesen Roman insgesamt spannend und temporeich. Letzteres unter anderem durch die angenehm kurzen Kapitel, bei denen sich zwei Perspektiven abwechseln: Zeeto (als Ich-Erzähler im Präsens) und Laylay (als Ich-Erzählerin in der Vergangenheitsform). Außerdem gibt es einige zeitliche Raffungen, zum Beispiel bei einer längeren Reise von Laylay. Zeeto hat eine bipolare Neurodivergenz (früher bekannt als manisch-depressiv, heute auch bipolare Störung genannt). Da ich selbst davon betroffen bin, war ich neugierig, wie dies im Roman umgesetzt worden ist. Die Darstellung von Zeetos depressiven und manischen Phasen und wie er damit umgeht, ist aus meiner Sicht gut gelungen. Zeeto und Laylay, die beide noch recht jung sind, bilden aus meiner Sicht ein recht unterschiedliches, aber sympathisches Paar. Zwischen ihnen entwickelt sich eine Romanze, die weder kitschig ist, noch sich in den Vordergrund schiebt. Weitere Kapitel werden außerdem aus Sicht eines Mannes namens Root geschildert, der gleichzeitig eine Art Cyberschamane ist (was mit klassischem Schamanismus aber im Grunde nichts tun hat) Root spricht häufig im Futur II, so als ob er den anderen Gangmitgliedern am laufenden Band Prophezeiungen verkündet, also z.B. „Wir werden über sie gesiegt haben!” Das fand ich als Stilmittel ungewöhnlich, aber passend für diesen Charakter. Circa im letzten Drittel kommt es zu einer unerwarteten Wendung, die sehr stark ins Phantastische geht. Auch an Action mangelt es nicht, bis hin zu wilden Verfolgungsjagden mit allerhand Fahrzeugen. Das Worldbuilding hat mir sehr gefallen – die Gesellschaft, wie wir sie heute kennen, ist zerfallen in kleinere Gruppen, die sich selbst organisieren, ohne Obrigkeit oder eine Regierung: auf der einen Seite die ziemlich hierarchischen, destruktiven und reichlich durchgeknallten Gangs, die „Toxxers” genannt werden, auf der anderen Seite die „Hopers” im „Handgebunden-Markt” – eine fast schon hippiemäßige, friedliche Gemeinschaft, die größtenteils autark lebt, teilweise in polyamoren Familien. Und dazwischen allerhand Vagabunden wie Laylay und ihr Vater (die übrigens einen türkischen Familienhintergrund haben). Letztere reisen kreuz und quer durch das nur noch teilweise bewohnbare Land bis hin ins Ausland. Allerdings habe ich mich an einigen Stellen gefragt: Wenn Industrie, Landwirtschaft und Wirtschaft ebenso brach liegen wie Regierungsinstanzen, woher bekommen die Leute in dieser Welt einige dringend benötigte Ressourcen? Wie bekommen sie manche Nahrungsmittel in einer Welt mit massivem Insektensterben? In einer Szene wird erklärt, wie eine Gruppe an Leuten Strom produziert. Aber wie kommen sie zum Beispiel an so viel Benzin, wie all die Fahrzeuge der Toxxers und der Vagabunden benötigen? Auch gibt es selbst Jahrzehnte nach dem Zusammenbruch der Zivilisation noch Medizin in Originalverpackungen. Diese wird auch bei Bedarf genommen. Das erschien mir teilweise nicht ganz glaubwürdig, denn viele Medikamente verlieren nach einigen Jahren ihre Wirkungskraft und Haltbarkeit. Das alles sind aber letztendlich Einzelheiten, die meinen Lesegenuss nicht weiter getrübt haben. Wer den Roman sehr genau liest, wird feststellen, dass hier durchgängig gendergerechte Sprache verwendet wird, d.h. das generische Maskulinum wird man hier kaum finden und es gibt auch eigene Pronomen für nonbinäre Charaktere. Das Buch enthält auf der letzten Seite übrigens Inhaltswarnungen, was ich begrüßenswert finde.

eine etwas andere Dystopie

Bewertung aus Hamburg am 22.10.2019
Bewertungsnummer: 1259226
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Ich fand diesen Roman insgesamt spannend und temporeich. Letzteres unter anderem durch die angenehm kurzen Kapitel, bei denen sich zwei Perspektiven abwechseln: Zeeto (als Ich-Erzähler im Präsens) und Laylay (als Ich-Erzählerin in der Vergangenheitsform). Außerdem gibt es einige zeitliche Raffungen, zum Beispiel bei einer längeren Reise von Laylay. Zeeto hat eine bipolare Neurodivergenz (früher bekannt als manisch-depressiv, heute auch bipolare Störung genannt). Da ich selbst davon betroffen bin, war ich neugierig, wie dies im Roman umgesetzt worden ist. Die Darstellung von Zeetos depressiven und manischen Phasen und wie er damit umgeht, ist aus meiner Sicht gut gelungen. Zeeto und Laylay, die beide noch recht jung sind, bilden aus meiner Sicht ein recht unterschiedliches, aber sympathisches Paar. Zwischen ihnen entwickelt sich eine Romanze, die weder kitschig ist, noch sich in den Vordergrund schiebt. Weitere Kapitel werden außerdem aus Sicht eines Mannes namens Root geschildert, der gleichzeitig eine Art Cyberschamane ist (was mit klassischem Schamanismus aber im Grunde nichts tun hat) Root spricht häufig im Futur II, so als ob er den anderen Gangmitgliedern am laufenden Band Prophezeiungen verkündet, also z.B. „Wir werden über sie gesiegt haben!” Das fand ich als Stilmittel ungewöhnlich, aber passend für diesen Charakter. Circa im letzten Drittel kommt es zu einer unerwarteten Wendung, die sehr stark ins Phantastische geht. Auch an Action mangelt es nicht, bis hin zu wilden Verfolgungsjagden mit allerhand Fahrzeugen. Das Worldbuilding hat mir sehr gefallen – die Gesellschaft, wie wir sie heute kennen, ist zerfallen in kleinere Gruppen, die sich selbst organisieren, ohne Obrigkeit oder eine Regierung: auf der einen Seite die ziemlich hierarchischen, destruktiven und reichlich durchgeknallten Gangs, die „Toxxers” genannt werden, auf der anderen Seite die „Hopers” im „Handgebunden-Markt” – eine fast schon hippiemäßige, friedliche Gemeinschaft, die größtenteils autark lebt, teilweise in polyamoren Familien. Und dazwischen allerhand Vagabunden wie Laylay und ihr Vater (die übrigens einen türkischen Familienhintergrund haben). Letztere reisen kreuz und quer durch das nur noch teilweise bewohnbare Land bis hin ins Ausland. Allerdings habe ich mich an einigen Stellen gefragt: Wenn Industrie, Landwirtschaft und Wirtschaft ebenso brach liegen wie Regierungsinstanzen, woher bekommen die Leute in dieser Welt einige dringend benötigte Ressourcen? Wie bekommen sie manche Nahrungsmittel in einer Welt mit massivem Insektensterben? In einer Szene wird erklärt, wie eine Gruppe an Leuten Strom produziert. Aber wie kommen sie zum Beispiel an so viel Benzin, wie all die Fahrzeuge der Toxxers und der Vagabunden benötigen? Auch gibt es selbst Jahrzehnte nach dem Zusammenbruch der Zivilisation noch Medizin in Originalverpackungen. Diese wird auch bei Bedarf genommen. Das erschien mir teilweise nicht ganz glaubwürdig, denn viele Medikamente verlieren nach einigen Jahren ihre Wirkungskraft und Haltbarkeit. Das alles sind aber letztendlich Einzelheiten, die meinen Lesegenuss nicht weiter getrübt haben. Wer den Roman sehr genau liest, wird feststellen, dass hier durchgängig gendergerechte Sprache verwendet wird, d.h. das generische Maskulinum wird man hier kaum finden und es gibt auch eigene Pronomen für nonbinäre Charaktere. Das Buch enthält auf der letzten Seite übrigens Inhaltswarnungen, was ich begrüßenswert finde.

Ein Trollversuch getarnt als…

Michael aus Whiltcounty am 15.11.2022

Bewertungsnummer: 2871109

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Trollversuch getarnt als dystopischer Roman! Wie genial ist das denn? Hut ab vor den Autoren, fast hättet ihr mich auf's Glatteis geführt. Ich hatte schon eine fast relative lange Rezension über das Buch fertig. Wie schlecht der Titel gewählt wurde, der langweilige bis anmaßende Plot, die blutleeren Protagonisten, die Anzahl der bedienten Klischees. Ganz abgesehen von der kindlich-naiven bis passiv-aggressiven Schreibweise sowie den unzähligen Rechtschreib- und Grammatikfehlern. Immer wieder ging mir Georg Zaal's (besser bekannt als Barlow) Ausspruch durch den Kopf: "Eine Nachricht an den Erfinder des Vakuum's: Herzlichen Dank für Nichts". Der Groschen fiel, als ich mir beim Analysieren der letzten Seiten des Buches dachte: "Wenn jetzt 500 Jahre alte Vampiere urplötzlich aus dem Nichts auftauchen, auf's College gehen und sich verlieben, würde das dem Plot nachhaltig guttun". Welcher professionelle Verlag, welche professionelle Autoren veröffentlichen denn Ende 2019 ein ernstgemeintes Werk mit dem Titel Wasteland? Richtig, keiner! Und natürlich ist der Inhalt ein Sammelsurium aus den verschiedenen angestaubten und zigmal durchgekauten dystopischen Plotlinien. Natürlich! Asche auf mein Haupt: Beim anmaßenden Schreibstil hätte ich es merken müssen. Da war mein inneres Auge aber durch die einfach unglaublich intelligent gesetzten Rechtschreib- und Grammatikfehler vernebelt. Eine solch vollendete Sinfonie der Ablenkung habe ich noch in keinem anderen Werk gesehen. Allein dafür: Meine Hochachtung. Welches Genre wird wohl als nächstes Ziel eurer genialen Vertrollung? Ich kann es kaum erwarten! Mein Vorschlag: Nehmt euch doch mal der SF oder SciFi an. Nochmals: Meine Hochachtung vor diesem Werk!

Ein Trollversuch getarnt als…

Michael aus Whiltcounty am 15.11.2022
Bewertungsnummer: 2871109
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Trollversuch getarnt als dystopischer Roman! Wie genial ist das denn? Hut ab vor den Autoren, fast hättet ihr mich auf's Glatteis geführt. Ich hatte schon eine fast relative lange Rezension über das Buch fertig. Wie schlecht der Titel gewählt wurde, der langweilige bis anmaßende Plot, die blutleeren Protagonisten, die Anzahl der bedienten Klischees. Ganz abgesehen von der kindlich-naiven bis passiv-aggressiven Schreibweise sowie den unzähligen Rechtschreib- und Grammatikfehlern. Immer wieder ging mir Georg Zaal's (besser bekannt als Barlow) Ausspruch durch den Kopf: "Eine Nachricht an den Erfinder des Vakuum's: Herzlichen Dank für Nichts". Der Groschen fiel, als ich mir beim Analysieren der letzten Seiten des Buches dachte: "Wenn jetzt 500 Jahre alte Vampiere urplötzlich aus dem Nichts auftauchen, auf's College gehen und sich verlieben, würde das dem Plot nachhaltig guttun". Welcher professionelle Verlag, welche professionelle Autoren veröffentlichen denn Ende 2019 ein ernstgemeintes Werk mit dem Titel Wasteland? Richtig, keiner! Und natürlich ist der Inhalt ein Sammelsurium aus den verschiedenen angestaubten und zigmal durchgekauten dystopischen Plotlinien. Natürlich! Asche auf mein Haupt: Beim anmaßenden Schreibstil hätte ich es merken müssen. Da war mein inneres Auge aber durch die einfach unglaublich intelligent gesetzten Rechtschreib- und Grammatikfehler vernebelt. Eine solch vollendete Sinfonie der Ablenkung habe ich noch in keinem anderen Werk gesehen. Allein dafür: Meine Hochachtung. Welches Genre wird wohl als nächstes Ziel eurer genialen Vertrollung? Ich kann es kaum erwarten! Mein Vorschlag: Nehmt euch doch mal der SF oder SciFi an. Nochmals: Meine Hochachtung vor diesem Werk!

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Wasteland

von Judith C. Vogt, Christian Vogt

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