Produktbild: Die Macht der Schönheit

Die Macht der Schönheit Kulturgeschichte Italiens

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39,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

36932

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.11.2022

Abbildungen

mit 110 Abbildungen, davon 50 in Farbe, und 5 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

651

Maße (L/B/H)

24,4/17/4,8 cm

Gewicht

1192 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-74105-0

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

36932

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.11.2022

Abbildungen

mit 110 Abbildungen, davon 50 in Farbe, und 5 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

651

Maße (L/B/H)

24,4/17/4,8 cm

Gewicht

1192 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-74105-0

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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Die Macht der Schönheit

Bewertung am 08.02.2022

Bewertungsnummer: 1653215

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine schön und leichthändig geschriebene Kulturgeschichte Italiens, vom Mittelalter bis heute, je anhand eines exemplarischen Kunstwerks. Noch selten so viel über ein geliebtes Land gelernt.

Die Macht der Schönheit

Bewertung am 08.02.2022
Bewertungsnummer: 1653215
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine schön und leichthändig geschriebene Kulturgeschichte Italiens, vom Mittelalter bis heute, je anhand eines exemplarischen Kunstwerks. Noch selten so viel über ein geliebtes Land gelernt.

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Die Macht der Schönheit

von Volker Reinhardt

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

Zum Portrait

4/5

Krisen und Skandale

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Volker Reinhardt ist in Freiburg als Professur für die Geschichtswissenschaften tätig und gilt als Experte für die italienische Renaissance. In dem umfangreichen Werk "Die Macht der Schönheit" widmet er sich ausführlich der - irgendwie einfach klingenden, dennoch komplizierten - Frage "Was ist Italien?" Die Beantwortung der Frage würde man gemeinhin einem Politikwissenschaftler oder einer Politikwissenschaftlerin überlassen. Die Politikwissenschaft würde vermutlich - wie auch Volker Reinhardt - mit dem Aufstieg der Stadtstaaten und ihren Rivalitäten beginnen. Die Erzählung würde dann auch von der Entstehung des Königreichs Italien berichten, von der Zeit des Faschismus und der Nachkriegszeit der heutigen Republik Italien mit ihrer Einbindung in die Europäische Union. Vielleicht wäre aber mit dem Abriss der politischen Abläufe und Institutionalisierungen noch nichts über Italien gesagt. So greift Volker Reinhardt sicherlich zurecht auf den Fundus der italienischen Kunst- und Kulturgeschichte zurück, um sich der Beantwortung der Frage "Was ist Italien?" zu widmen. Damit nähert man sich natürlich dem an, was unter die Begriffe der Nationalästhetik bzw. Kultur- oder Mentalitätsgeschichte fassen kann. Volker Reinhardt erzählt eindrucksvoll vom Aufschwung der bildnerischen und gestalterischen Kunst sowie ihren Verwicklungen mit den politisch Mächtigen und ihrer Dienstbarkeit und Korrumpierbarkeit angesichts ökonomischer und politischer Machtverhältnisse. Dabei kommt er nicht nur auf die Bildhauerei, Malerei und Architektur zu sprechen, sondern auch auf die Musik, die Mode, auf Autos, den Fußball und den Film. Ausgelassen werden bei dem Spektakel aber auch nicht die Mafia, Berlusconi, Salvini und diverse andere Skandale. So zeigt sich, dass es Volker Reinhardt mit dem Buchtitel "Die Macht der Schönheit" weder um die Erbaulichkeit noch um die Erhabenheit der schönen Kunst geht, geschweige um eine ästhetische Erziehung der Menschen hin zu einer Nation. Aber es geht ihm um das Ineinandergreifen von Kunst, Kultur, Technik, Politik und Ökonomie, das das hervorbrachte, was wir Italien nennen. Dabei zeigt Volker Reinhardt, dass die "Italianità" sich einer Abfolge politischer und sozialer Krisen verdankt. Der Skandal, die Intrige, die Staatskrise ist in Italien nicht die Ausnahme, sondern der ästhetische Wesenszug Italiens.
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

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4/5

Krisen und Skandale

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Volker Reinhardt ist in Freiburg als Professur für die Geschichtswissenschaften tätig und gilt als Experte für die italienische Renaissance. In dem umfangreichen Werk "Die Macht der Schönheit" widmet er sich ausführlich der - irgendwie einfach klingenden, dennoch komplizierten - Frage "Was ist Italien?" Die Beantwortung der Frage würde man gemeinhin einem Politikwissenschaftler oder einer Politikwissenschaftlerin überlassen. Die Politikwissenschaft würde vermutlich - wie auch Volker Reinhardt - mit dem Aufstieg der Stadtstaaten und ihren Rivalitäten beginnen. Die Erzählung würde dann auch von der Entstehung des Königreichs Italien berichten, von der Zeit des Faschismus und der Nachkriegszeit der heutigen Republik Italien mit ihrer Einbindung in die Europäische Union. Vielleicht wäre aber mit dem Abriss der politischen Abläufe und Institutionalisierungen noch nichts über Italien gesagt. So greift Volker Reinhardt sicherlich zurecht auf den Fundus der italienischen Kunst- und Kulturgeschichte zurück, um sich der Beantwortung der Frage "Was ist Italien?" zu widmen. Damit nähert man sich natürlich dem an, was unter die Begriffe der Nationalästhetik bzw. Kultur- oder Mentalitätsgeschichte fassen kann. Volker Reinhardt erzählt eindrucksvoll vom Aufschwung der bildnerischen und gestalterischen Kunst sowie ihren Verwicklungen mit den politisch Mächtigen und ihrer Dienstbarkeit und Korrumpierbarkeit angesichts ökonomischer und politischer Machtverhältnisse. Dabei kommt er nicht nur auf die Bildhauerei, Malerei und Architektur zu sprechen, sondern auch auf die Musik, die Mode, auf Autos, den Fußball und den Film. Ausgelassen werden bei dem Spektakel aber auch nicht die Mafia, Berlusconi, Salvini und diverse andere Skandale. So zeigt sich, dass es Volker Reinhardt mit dem Buchtitel "Die Macht der Schönheit" weder um die Erbaulichkeit noch um die Erhabenheit der schönen Kunst geht, geschweige um eine ästhetische Erziehung der Menschen hin zu einer Nation. Aber es geht ihm um das Ineinandergreifen von Kunst, Kultur, Technik, Politik und Ökonomie, das das hervorbrachte, was wir Italien nennen. Dabei zeigt Volker Reinhardt, dass die "Italianità" sich einer Abfolge politischer und sozialer Krisen verdankt. Der Skandal, die Intrige, die Staatskrise ist in Italien nicht die Ausnahme, sondern der ästhetische Wesenszug Italiens.

Meinung aus der Buchhandlung

Die Macht der Schönheit

von Volker Reinhardt

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  • Produktbild: Die Macht der Schönheit
  • Einleitung: Auf der Suche nach Italien und der Italianità

    ErsterTeil

    DIE MACHT DER STÄDTE

    11. bis 14. Jahrhundert

    Zweiter Teil

    DER HOF UND DIE FEINEN LEUTE

    15. und 16. Jahrhundert

    Dritter Teil

    HARMONIEN UND DISSONANZEN

    16. und 17. Jahrhundert

    Vierter Teil

    AUSGRABUNGEN UND AUFKLÄRUNG

    18. Jahrhundert

    Fünfter Teil

    DER TRAUM VON DER NATIONALEN WIEDERGEBURT

    Das lange 19. Jahrhundert

    Sechster Teil

    FUTURISMUS, FASCHISMUS, FASHION UND FILM

    20. und 21. Jahrhundert

    Anhang

    Karten

    Literatur

    Bildnachweis

    Personenregister