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Slade House

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

36207

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.11.2019

Abbildungen

Mit 5 s/w Abb.

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/12,6/2,7 cm

Gewicht

238 g

Farbe

Tabak

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Volker Oldenburg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-27239-4

Beschreibung

Rezension

Das ist super gekocht. Man nehme allerhand Horror, liebenswerte Charaktere, wilde Farce, existenzielle Gefahren, metafiktionale Scherze - und ab in den Kessel damit. In seiner Küche kennt Mitchell sich aus! ("The Guardian")
Seien Sie gewarnt, dies ist keine Bettlektüre für zarte Gemüter! ("The Independent")
Mitchell versetzt die natürlichsten Stimmen - ein schüchternes Mädchen, einen gestrandeten Cop - in die übernatürlichsten Settings - ein brillanter, karrierelanger Hochseilakt. Sollten Sie ihn noch nie gelesen haben, Slade House ist die Einstiegsdroge! ("The Times")

Produktdetails

Verkaufsrang

36207

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.11.2019

Abbildungen

Mit 5 s/w Abb.

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/12,6/2,7 cm

Gewicht

238 g

Farbe

Tabak

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Volker Oldenburg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-27239-4

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

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  • Nadja

    5/5

    18.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Das "Slade House" von David…

    Das "Slade House" von David Mitchell ist ein ganz besonderes Buch, da sich die Geschichte über mehrere Jahrzehnte zieht und das mit unterschiedlichen Protagonisten. Das Slade House und seine Bewohner stehen dabei immer im Mittelpunkt und je nach Protagonist, ändert sich auch die Erzählweise und die Sprache. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Kapitelbilder und -titel immer eine wichtige Rolle in den Geschichten gespielt haben. Alle neun Jahre, am letzten Samstag im Oktober, öffnet das Slade House seine Pforten und lockt neue Besucher an, die daraufhin spurlos verschwinden, sowie das Haus selbst. In der ersten Geschichte begleiten wir den Jungen Nathan und seine Mutter, die in das Slade House eingeladen wurden. Die Geschichte wird aus seiner Sicht erzählt und so ist der Schreibstil in der ersten Geschichte auch eher simpel gehalten. Die Geschichte beginnt ruhig und steigert sich zunehmend und wird sogar gruselig und bedrückend gegen Ende hin. Ansich beginnen die Geschichten immer gleich, der Protagonist (oder die Protagonisten) hat durch irgendeinen Grund vom Slade House erfahren und wird hinein gelockt. Dort befindet sich der Besucher dann in einer Illusion und wird immer tiefer in die Fänge der übernatürlichen Bewohner gezogen. Aber mit jeder Geschichte erfährt man immer mehr über das Slade House und seine Bewohner, deren Herkunft und deren Machenschaften. Fazit: Das Buch war durchweg spannend und auch wenn nicht jede Geschichte ein Happy End hatte, so hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die Charaktere waren interessant wenn auch kurzweilig, vor allem haben mir aber die mysteriösen Bewohner des Slade Houses gefallen und die Auflösung ihrer Geschichte war super. Den Roman "Slade House" kann ich jedem ans Herz legen, der sich gerne gruselt und das ohne Gemetzel, dafür aber mit viel Spannung.

  • NiWa

    4/5

    26.01.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ein edler Schauerroman

    Sobald du das kleine schwarze Eisentor in der Slade Alley gefunden hast, ist es mit dir vorbei. Denn dann betrittst du eine malerische Gartenanlage, die Sonne scheint dir ins Gesicht, du bist beeindruckt und geblendet, fühlst dich pudelwohl, während ein grauenvoller Alptraum beginnt. "Slade House" ist eine Gruselgeschichte aus der Feder von David Mitchell, der mit erzählerischer Erlesenheit Figuren und Leser in das Haus in der Slade Alley entführt. Das Slade House ist unscheinbar, weil es eigentlich nicht existiert. Nur alle neun Jahre lässt sich der Zugang - dieses schwarze, kleine Eisentor - finden. Als Leser hat man wiederholt das Vergnügen, während man um die Figuren bangt. Alle neun Jahre - immer am letzten Sonntag im Oktober - kehrt man in die noble Gartenanlage ein, wird von einer herzlichen Begrüßung eingelullt und fällt auf's Neue herein. Obwohl bei David Mitchell in sanften Zügen der Murmeltier-Effekt zutage tritt, schafft er es dennoch, den Leser um den Finger zu wickeln, und ihm listig voraus zu sein. Episodenhaft ist man dabei, wenn das Slade House das Eisentor öffnet. Hier fühlt sich das Buch ein bisschen wie eine Anthologie an, weil jede dieser Einladungen ins pompöse Anwesen wie eine eigenständige Geschichte wirkt. Übergreifend sind die Hintergründe, das Wissen, das man als Leser in die Situation trägt, obwohl David Mitchell jedes Mal vom vorgezeichneten Weg entführt. Immer wieder hat er mich verblüfft, überrumpelt und mich trotz des gewissen Ausgangs der einzelnen Episoden überrascht. Dieses feine Wirrspiel, die Ungewissheit während man ganz genau weiß, was passieren wird, empfand ich als außerordentliche Meisterleistung, die das Lesen zum Vergnügen macht. Unter anderem darf man Mutter und Sohn, einen verwahrlosten Polizisten sowie eine junge Studentin ins Slade House begleiten, und bezeugen, wie jeder für sich die Ereignisse in dem schaurigen Haus erlebt. Dabei konzentriert sich Mitchell auf die jeweilige Episode, die Situation und lässt den Leser mit den aktuellen Figuren fühlen. Weniger gefallen hat mir der Rahmen um die Hintergründe, die das Slade House zu dieser schicksalhaften Falle macht. Es wird vieles angedeutet, am Ende bekommt man es aus erster Hand erzählt, doch ganz zufrieden war ich nicht. Es sind mir doch zu viele Fragen offengeblieben. Außerdem erscheint zum Schluss ein Gegenpart, bei dem ich mich wundere, warum er nicht bereits vor Jahrzehnten im Slade House angekommen ist. Trotz dieser sanften Kritik lädt „Slade House“ mit sachter Gruselstimmung zum Lesen ein. Die Handlung ist gefinkelt und verwinkelt, interessant und abwechslungsreich. Dabei machen die dunkle Atmosphäre, die Hoffnungslosigkeit der Figuren und die gefühlte Ausweglosigkeit dieses kleine Büchlein zu einem edlen Schauerroman, den ich an Interessierte durchaus empfehle.

  • Michaela

    aus Wien

    5/5

    24.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tritt niemals durch die kleine schwarze Eisentür!

    "Sie ist wirklich klein... Sie hat weder Griff noch Schlüsselloch und nicht mal Türritzen. Sie ist schwarz, schwarz-schwarz, wie das Nichts zwischen den Sternen... Die Tür zieht meine Hand zu sich. Sie ist ganz warm. Und dann schwingt sie quietschend auf..." Alle neun Jahre, tritt jemand ganz Besonderes durch die Tür von Slade House und verschwindet für immer. Dieses Verbrechen wird niemals gesühnt werden, niemals wirklich gerächt werden können und es wird sich fortsetzen - immer und immer wieder, alle neun Jahre, am letzten Sonntag im Oktober. In makellos formulierten Sätzen, dem jeweiligen Charakter entsprechend, erfährt man Stück für Stück den wahren Hintergrund des Verschwindens von 4 besonderen "Gästen", in den Jahren 1979-2006. Diese Kurzgeschichte ist absolut lesenswert! Es ist ein Gewinn sie zu kennen! Die verschiedenen Blickwinkel, dass sich schrittweise Annähern an die traurige, skrupellose Wahrheit. Das Bedauern für jedes Opfer um das absolute Nicht-Entkommen-Könnens, das Entsetzen und dann die Hilflosigkeit, der letzte Moment vor der völligen Auflösung. 5 Sterne und eine defintive Leseempfehlung!

  • Edith Berger

    aus 3istau

    5/5

    16.06.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    schaurig schönes Gruselvergnügen

    "Die Slade Alley ist die schmalste Gasse, die ich je gesehen habe. Sie schneidet sich zwischen zwei Häusern hindurch und verschwindet nach dreißig Schritten oder so nach links."....Nathan ist mit seiner Mum auf dem Weg zu einem Musiknachmittag. Eingeladen von Lord und Lady Grayer. Nachdem sie offenbar mehrmals daran vorbeigelaufen sind, finden sie die kleine schwarze Eisentür doch noch....."Sie hat weder Griff noch Schlüsselloch und nicht mal Türritzen". Sie müssen sich regelrecht durch den Eingang durchzwängen. Vor ihnen liegt ein wild blühender, noch sommerlicher Garten. "Oben auf dem Hang steht das Slade House, alt, streng, ein grauer Kasten, halb mit rotem Efeu zugewachsen"....... Nathan weiß, dass seine Mum ihn gerne daheim gelassen hätte. Lady Grayer hat aber ausdrücklich darauf bestanden, dass er bei diesem musikalischen Nachmittag dabei ist.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Philipp Hagen

    Philipp Hagen

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    4/5

    24.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alle neun Jahre, am letzten Samstag...

    Alle neun Jahre, am letzten Samstag im Oktober, öffnet das Slade House seine Pforten und lockt neue Besucher an, die daraufhin spurlos verschwinden...Den Roman "Slade House" kann ich jedem ans Herz legen, der sich gerne gruselt und das ohne Gemetzel, dafür aber mit viel Spannung.
  • Zum Bewerterprofil von Nina Oberngruber

    Nina Oberngruber

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    4/5

    17.06.2018

    eBook (ePUB 3)

    Für Fans von Schauerromanen, der an die Klassiker des Genres erinnert.

    Wer sich gerne mit einem spannenden Gruselroman unter der Bettdecke verkriecht, wird nicht gerade mit Novitäten überschüttet. Mit "Slade House" ist allerdings mal wieder ein Titel zum genüsslichen Schaudern dabei. Alle neun Jahre verschwinden Menschen im sogenannten Slade House, betreten sie das Grundstück durch ein unscheinbares Tor in einer massiven Mauer, dann scheint ihr Schicksal besiegelt. Begibt man sich allerdings auf die Suche nach den Vermissten, wird man keine Spur von dem alten Herrenhaus in seiner parkähnlichen Anlage entdecken. Zugegeben, das Konzept ist nicht neu und auch nicht besonders innovativ. Trotzdem hat mich Mitchells Roman gepackt. Der Leser begleitet alle neun Jahre einen Besucher des Hauses, der dort die Erfüllung seiner Sehnsüchte wähnt, doch dann schnappt die Falle unweigerlich zu. Immer wieder musste ich beim Lesen an den Song "Hotel California" denken, der auch einmal kurz erwähnt wird ("but you can never leave…"). Die Art, wie die Naivität der Opfer ausgenutzt wird, hat mich außerdem ein bisschen an Roald Dahls Geschichten erinnert. Die Verlockung scheint zu groß, als dass die Opfer ihrem unguten Bauchgefühl folgen und vor dem Haus und ihren Bewohnern fliehen. Die wiederkehrenden Streitgespräche zwischen den beiden Gastgebern fand ich allerdings etwas platt und haben meiner Meinung nach den Spannungsbogen immer wieder abrupt unterbrochen. Eventuell Absicht des Autors? Kann sein, habe ich aber als etwas ermüdend empfunden. Alles in allem ist "Slade House" aber ein gelungener Schauerroman, der mit den klassischen Elementen des Genres spielt und der es geschafft hat, dieses surreale Spukhaus detailreich vor meinem inneren Auge entstehen zu lassen. Leichter Gänsehautfaktor, der mir Spaß gemacht hat.
  • Zum Bewerterprofil von Lukas Bärwald

    Lukas Bärwald

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

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    3/5

    02.06.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hinter verschlossenen Türen

    Man nehme: Einen Teil Edgar Allan Poe, einen Teil E.T.A. Hoffmann und garniere mit einer Prise Stephen King – drei mal gegen den Uhrzeigersinn umgerührt und heraus kommt David Mitchells neuester Streich, das „Slade House“. Der Autor von „Cloud Atlas“ hat einen modernen Schauerroman geschrieben. Im Zentrum steht das titelgebende Haus und seine beiden düsteren Bewohner. Jedes der fünf Kapitel führt einen Protagonisten allein oder in Begleitung im Abstand von neun Jahren in das Slade House. Jeder Besucher begegnet dort seinem Gastgeber, der ihm genau das zu versprechen scheint, nach was es ihm am meisten in diesem Augenblick verlangt: Karriere, Wissen, Geld oder Liebe – die Bewohner des Hauses mutieren zur Venusfliegenfalle und lassen genau so ihre Gäste nicht mehr aus ihren Fängen. Der Plot, der mitunter an Stephen Kings „In einer kleinen Stadt“ erinnert, ist zwar nicht bahnbrechend innovativ, jedoch gelingt es Mitchells in der Aufeinanderfolge der fünf Kapitel sukzessiv mehr Spannung und ein Gefühl von Bedrohung aufzubauen. Sprachlich ragt speziell das Auftaktkapitel heraus, in dem ein Kind mit autistischen Zügen zum Erzähler wird, der gemeinsam mit seiner Mutter das Haus aufsucht. Indem er das Geschehen auf seine persönliche Weise, ein Stück abseits des gewohnt wahrnimmt und wiedergibt, bekommt das Grauen einen besonderen Ton und Rhythmus. Insgesamt bleibt die Handlung spannend, jedoch sind die Wendungen bis hin zum Ende etwas zu vorhersehbar und nach den üblichen Regeln der Gattung gespielt. Trotz allem eine Empfehlung für all jene, die Lust darauf haben, sich wohlig zu gruseln, ohne dabei gleich den nächsten Horror Schnitter zur Hand nehmen zu wollen.
  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Friedrich

    Dagmar Friedrich

    Thalia Krems – ALEX

    Buchhändler*in

    5/5

    08.09.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein mysteriöses Haus in der Slade...

    Ein mysteriöses Haus in der Slade Alley, welches man nur durch den Hintereingang betreten kann und in dem in regelmäßigen Abständen Menschen verschwinden. Schaurig und spannend!
  • Zum Bewerterprofil von Gregor Schwarzenbrunner

    Gregor Schwarzenbrunner

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    4/5

    23.06.2019

    eBook (ePUB 3)

    Viktorianischer Grusel

    „Slade House“ ist ein Schauerroman, also ein sehr viktorianisches Lesevergnügen, dass aber in der neueren Zeit angesiedelt ist. Sehr bildhaft erzählt, steht ein Spukhaus und deren übernatürlichen Bewohnern im Mittelpunkt der Geschichte. Der Grusel, schön verpackt mit einem gewissen literarischen Anspruch, hat mir gut gefallen. Im weitesten Sinne ist es wohl eine Parabel auf die menschliche Gier und deren absehbaren Folgen. „Slade House“ ist insgesamt runder und weit kurzweiliger als sein ebenfalls surrealer Roman „Die Knochenuhren.“

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