• Produktbild: Die Insel der Leuchttürme
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Die Insel der Leuchttürme Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.02.2020

Verlag

Diana

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

2,8/12/18,7 cm

Gewicht

293 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Originaltitel

The Island Villa

Übersetzt von

Ute Brammertz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-36052-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.02.2020

Verlag

Diana

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

2,8/12/18,7 cm

Gewicht

293 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Originaltitel

The Island Villa

Übersetzt von

Ute Brammertz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-36052-5

Herstelleradresse

Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH
Neumarkter Straße 28|81673|München|DE
vertrieb.verlagsgruppe@randomhouse.de

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  • Bewertung

    aus Altdorf

    5/5

    16.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Traurig, aber wunderschön zu lesen

    Inhaltsangabe: Charlotte ist am Boden zerstört, als ihr Mann James an Krebs verstirbt. Doch er hinterläßt ihr eine Nachricht mit nur einem Satz: "Ich habe dir ein Haus gekauft. Sei nicht böse". Als ihre Tochter ihr Studium wieder aufnimmt, beschließt Charlotte nach Formentera zu reisen und sich das Anwesen anzuschauen. Sie verliebt sich sofort in das wunderschöne alte Haus mit dem Namen "Marisal", indem zuletzt ihre Großmutter Alba gewohnt hat. Und nochmal erhält Charlotte eine Nachricht von James, in der er ihr erklärt, dass die Schwester ihrer verstorbenen Großmutter noch auf der Insel lebt. Charlotte, die nichtmal wußte, dass ihre Oma noch eine Schwester hatte, macht sich auf den Weg zu Maria und erfährt die tragische Geschichte zweier Schwestern, die sich nach einem Streit entzweit haben. Meine Meinung: Anhand des schönen verträumten Covers denkt man eher an eine leichte Sommergeschichte, doch hier erwartet uns etwas viel tiefgründigeres. Wir haben zwei Handlungsstränge. In der Gegenwart begleiten wir Charlotte, wie sie auf der Insel wieder zu sich findet und so den Tod ihres geliebten Mannes verarbeitet. Durch Maria erfährt sie unglaubliches über ihre Familie. Die Vergangenheit (1718) erzählt uns von den beiden Schwestern Cesca und Esperanza, die unterschiedlicher nicht sein können. Ihre Geschichte ging mir besonders unter die Haut und hat mich zu Tränen gerührt. Durch den anschaulichen Schreibstil der Autorin habe ich mich von Anfang an ebenfalls in die tolle Landschaft Formenteras und das Anwesen verliebt. Ich hörte das Meer rauschen, konnte die Wärme spüren, sah die Farbenpracht der Blumen vor mir und spürte den Duft in der Nase. Man erahnt zwar, auf was die Geschichte hinausläuft, aber trotzdem hatte ich am Schluß Gänsehaut. Obwohl die Geschichte hauptsächlich traurig ist, konnte sie mich sehr gut unterhalten und ich hätte noch ewig weiterlesen können. Für dieses rundum gelungene Werk vergebe ich sehr gerne 5 Sterne und hoffe, bald neues von der Autorin lesen zu können.

  • Bewertung

    aus Herzogenrath

    5/5

    09.03.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Stimmungsgeladen und packend - lesenswert!

    Komm, wir begleiten Charlotte auf die Baleareninsel Formentera! Lasst uns den Roman am Strand oder in einen der Hippiekneipen lesen... denn dort gehört er hin :-) Lily Graham ist eine wunderbare, tiefgründige und zugleich unterhaltsame Geschichte gelungen, die von Charlotte handelt, welche ihren Mann verloren hat. In der Trauerphase, welche die Mutter einer erwachsenen Tochter scheinbar kraftlos über sich ergehen lässt, bekommt sie einen Brief von ihrem verstorbenen Mann mit der Mitteilung, er habe ihr ein wunderschönes altes Haus auf Formentera gekauft. Nach und nach löst sich die Trauer auf bzw. bietet Raum für eine Generationengeschichte, in welche nicht nur Charlottes Familie verwickelt ist. Nein, auch alte Traditionen und die Geschichte der kleinen, charmanten Hippie-Baleareninsel bekommen wir gut recherchiert zu lesen... und ich muss sagen, mich hat das Geheimnis rund um zwei Schwestern von Anfang an gepackt! Gekonnt verbindet die englische Autorin Realität und Fiktion, Vergangenheit und Gegenwart, Ernsthaftigkeit und Humor. Sicherlich auch aufgrund der treffenden Übersetzung von Ute Brammertz konnte mich die jeweilige Stimmung gut erreichen und ich fühlte mich in beiden Zeitebenen sofort mitgenommen. Trotz der thematischen Schwere gab es auch immer wieder humorvolle Momente, die zum Schmunzeln einluden: „Als er einen hörbaren Seufzer der Erleichterung ausstieß, verengte sie die Augen, warf sich dann das Haar über die Schultern und pfiff nach ihrem Hund... (…) Er hatte immerhin den Anstand, ein wenig peinlich berührt zu wirken, und setzte zu einer Entschuldigung an, doch Esperanza blieb nicht, um sie sich anzuhören. Sie war sich ihrer eigenen Schönheit bewußt - (…) - trotzdem, fand sie, brauchte er nicht derart erleichtert auszusehen. Es gab doch gewiss Schlimmeres auf der Welt als die Vorstellung, sie zu heiraten?“ (Auszug S. 177/178) Ja, stimmungsgeladen empfand ich den Roman – mal durch die Beschreibung des Hauses Marisal oder das kleine Städtchen La Savina (übrigens real mit den beiden Leuchttürmen, von denen wir einen auf dem Buchcover wiederfinden) – mal durch Briefe, Bilder oder alte Erzählungen u.a. von Maria. Zu gerne hätte ich noch weiter auf Formentera mit Charlotte verweilt... leider hat aber jedes Buch einmal ein Ende. Mit dem Gedanken „wundervoll“ habe ich die letzte Seite geschlossen und mir noch einmal ausgiebig das treffend gestaltete Buchcover angeschaut. Wobei ich mich immer noch frage, warum man den Titel mit den Leuchttürmen gewählt hat, wenn diese zwar mit der Insel an sich, aber wenig mit dem Roman zu tun haben? Nun, ich hätte sicherlich aufgrund des Covers in der Buchhandlung zu dem Roman gegriffen; hätte aber bestimmt wegen der Buchbeschreibung einen anderen Inhalt erwartet. Letztendlich hat mich „Die Insel der Leuchttürme“ mit Tiefgründigkeit und Humor absolut überzeugt!

  • Bettina Hertz Lesehertzen

    aus Brandenburg

    5/5

    19.02.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Die Insel der Leuchttürme

    Inhalt: „Ein altes Haus im warmen, mediterranen Licht auf einer balearischen Insel. Ein Ort, von der Zeit vergessen, der von lange vergangenen Sommern, sonnengeküssten Erinnerungen und einem schrecklichen Verrat erzählt … Ihr verstorbener Mann James hinterlässt Charlotte ein unerwartetes Geschenk auf Formentera: das wunderschöne alte Haus mit dem klingenden Namen Marisal, das einst ihrer Großmutter gehörte. Als Charlotte dorthin reist, kommt sie der verborgenen Geschichte ihrer Familie, die eng mit dem dunklen Geheimnis der Insel verwoben ist, auf die Spur. Und sie erfährt von einer verhängnisvollen Liebe, die viele Leben in Gefahr brachte und von zwei Schwestern, die ein tragischer Verlust entzweite …“ Der Roman besteht aus zwei Erzählsträngen. Zum einen ist es die Geschichte von Charlotte in der Gegenwart und zum anderen, die ihrer Vorfahren - den Schwestern Cesca und Esperanza aus Formentera. In die Vergangenheit reisen wir bis weit ins 18. Jahrhundert zurück. Ich liebe Bücher, die in zwei Zeitebenen spielen und dabei brisante Familiengeheimnisse aufdecken. Hier ist es die Judenverfolgung/-Vertreibung in Spanien, viele Flüchtende landen auf Formentera. Die Autorin verknüpft hier Fiktives und historische Fakten und bettet das ganze in einer spannenden Handlung ein. Den Schreibstil empfand ich sehr gut zu lesen, sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart. Die Vergangenheit fand ich zum Teil spannender, aber ich war auch über dessen Ausgang in der Gegenwart sehr gespannt, die Charlotte nach und nach auf Formentera erfährt. Auch die Handlungsorte konnte ich mir sehr gut vorstellen. Die Beschreibungen von Formentera, von der Villa Marisal sind einfach toll zu lesen. Charlotte war mir sympathisch, obwohl ich nicht immer einer Meinung mit ihr war. Sie trauert um ihren Mann Jeams, der viel zu früh verstorben ist. Durch ihn bekommt sie die einmalige Chance, eine altes Anwesen auf Formentera ihrer einstigen Familie kennenzulernen. Und nicht nur die Villa, es gibt auch noch lebende Nachkommen, Familie. Gegrübelt habe ich über den Titel des Buches „Die Insel der Leuchttürme“. Es gab für mich keinen Zusammenhang oder eine Verbindung der Geschichte zu einem Leuchtturm. Diesen Aspekt fand ich wirklich unglücklich gewählt. Insgesamt hab ich das Buch sehr gerne und schnell gelesen und vergebe dafür vier Sterne.

  • buecherundgedanken

    aus Graz

    4/5

    21.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Die Insel der Leuchttürme

    „Die Insel der Leuchttürme“ von Lily Graham erzählt die Geschichte von Charlotte, deren verstorbener Mann ihr kurz vor seinem Tod ein Haus auf Formentera kauft. Dieses Haus ist nicht irgendeine Finca, sondern „Marisal“ hat mit Charlottes Familiengeschichte zu tun. Sie und ihr Bruder kannten das Haus schon von einer alten Fotografie. Charlotte begibt sich nach Formentera und trifft dort auf Maria, der Schwester ihrer verstorbenen Großmutter Lily Graham erzählt Charlottes Familiengeschichte und so spielt das Buch einerseits in der Jetztzeit und andererseits im Jahr 1728. Das Hauptthema neben der Familiengeschichte ist das Leben der heimlichen Juden auf Formentera, der sogenannten „Chuetas“. In das Cover und den Titel habe ich mich sofort verliebt, denn ich liebe Bücher, die am Meer spielen. Leider war mir die Beschreibung der Insel, der Menschen, der Natur und überhaupt das Lebensgefühl auf Formentera viel zu oberflächlich für diesen Titel. Ich habe mehrere Ansätze gebraucht, um das Buch fertigzulesen, da für mich sowohl Cover als auch Titel ein bisschen irreführend waren. Auch habe ich herausgearbeitete Charakteren, mit all ihren Emotionen und Gefühle vermisst.

  • Bewertung

    aus Köln

    4/5

    19.02.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Roman über Trauer und die Entdeckung der eigenen Familiengeschichte - Frauenschicksale geprägt von Liebe, Verlust und Geheimnissen

    Charlotte Woolf ist 45 Jahre alt, als ihr Mann an Krebs stirbt. Als sein Erbe hinterlässt er ihr ein Haus auf Formentera, das er heimlich gekauft hat. Es ist das Haus von Charlottes Vorfahren, das zuletzt ihre Großmutter Alba bewohnte. Der Tod von James hat Charlotte schwer getroffen. Als ihre 19-jährige Tochter ihr Studium wieder aufnimmt und Wodka Charlottes bester Freund zu werden droht, beschließt sie, nach Formentera zu reisen und eine Woche für sich auf der kleinen balearischen Insel zu verbringen. Vor Ort findet sie einen Brief von James, in welchem er ihr mitteilt, dass die Schwester ihrer Großmutter noch auf der Insel lebt. Charlotte wusste bisher überhaupt nicht, dass ihre Großmutter noch Verwandte auf Formentera hat. im Gespräch mit ihrer Großtante Maria erfährt Charlotte mehr über die Wurzeln ihrer Familie, die bis auf den Anfang des 18. Jahrhunderts zurückzuverfolgen sind. Dabei erhält sie nicht nur Kenntnisse über die Leben ihrer Vorfahren, die sie überraschen, sondern auch Details über die Geschichte der Insel, über Flucht, Vertreibung und Leugnung der eigenen Herkunft. "Die Insel der Leuchttürme" handelt auf der kleinsten Insel der Balearen, die vom Tourismus noch nicht überlaufen ist. Charlotte bezieht die alte Villa Marisal und bleibt länger als die vorgesehene Woche der Regeneration, als sie durch ihre Großtante mehr über die Herkunft ihrer Familie erfährt. Die Aufdeckung eines Familiengeheimnisses und die Erzählungen über ihre Vorfahren lenken sie von der Trauer über ihren verstorbenen Mann ab. Auch als Leser taucht man in die Geschichte der Familie Alvarez ein, die beispielhaft für viele Familien auf Formentera ist, die sich bewusst auf der kleinsten Insel niedergelassen haben, um dort Schutz vor der Inquisition zu suchen. Die Autorin vermischt dabei historische Fakten mit einer fiktiven Geschichte. Der Roman, der zunächst von Trauer und Trauerbewältigung handelt, überrascht durch den Erzählstrang in der Vergangenheit, der von zwei unterschiedlichen Schwestern auf Formentera Anfang des 18. Jahrhunderts handelt und einer verbotenen Liebe, die das Leben der ganzen Familie gefährdete und die beiden Schwestern zu entzweien drohte. Während in der Gegenwart Charlotte, abgelenkt durch die Aufdeckung der überraschenden Vergangenheit, wieder neuen Lebensmut fasst, die Villa Marisal renoviert und einen Neuanfang wagt, schildert die Vergangenheit ein spannendes Familiendrama, das eng mit der Geschichte der balearischen Inseln und dem Kampf um Freiheit und Religion verbunden ist. Cover und Titel des Romans suggerieren eine sommerlich-leichte Inselgeschichte, er bietet aber letztlich viel mehr und wartet mit interessanten Details über die spanische Geschichte auf, die mir bisher nicht bewusst waren. Dabei bewegt der Roman durch die packenden Schicksale der Frauen und ihre Geschichte, die von Liebe, Verlust und Geheimnissen erzählt und Auswirkungen bis in die Gegenwart hat. Am Ende ging es mir jedoch ein wenig zu schnell, die Probleme in beiden Erzählsträngen lösten sich zu abrupt in Wohlgefallen auf.

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