Produktbild: 14. Juli

14. Juli

3

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

29.03.2019

Verlag

Matthes & Seitz Berlin Verlag

Seitenzahl

136 (Printausgabe)

Dateigröße

728 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Nicola Denis

Sprache

Deutsch

EAN

9783957577528

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

29.03.2019

Verlag

Matthes & Seitz Berlin Verlag

Seitenzahl

136 (Printausgabe)

Dateigröße

728 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Nicola Denis

Sprache

Deutsch

EAN

9783957577528

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  • Bewertung

    aus Dormagen

    5/5

    03.07.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    14.Juli Paris:So könnte es gewesen sein

    14.Juli, von Eric Vuillard https://images.app.goo.gl/FRVNxXoeGS9G4Nwt8 Der Sturm auf die Bastille am 14. Juli - wer kennt nicht das Gemälde der wohlproportionierten Heroin mit halb entblößter Brust, in der linken die Bajonette bewerte Flinte und in der rechten die blau-weiß- rote Fahne, umgeben von wilden Gesellen und martialischem Pulverdampf. Von Eugene Delacroix 1830 gemalt ( „Die Freiheit führt das Volk“, Louvre) hat es mein Bild vom 14.Juli 1789 und vom Chaos an diesem Tag geprägt. Unter dem Eindruck des Buches „ 14. Juli“ von Eric Vuillard entlarvt sich mir das Delacroix-Bild als enthemmte Propaganda, zwar gefälliger anzusehen, aber nicht viel besser als die ach so scheußliche Germania auf dem Niederwald-Denkmal. Nichts könnte den Unterschied zwischen Delacroix’s Bild und Vuillards Schilderungen bildhafter beschreiben als der höchst aufmerksam blickende Knabe im Bild links unten, der die Ehre hat, Viillards Buchdeckel zu zieren. Eine Superidee, den Knaben dorthin zu platzieren. Vuillard beschreibt nämlich einen Aufstand der kleinen Leute, der Schuster, Obdachlosen, Laternenanzünder, Huren, der ständig besoffenen Raufbolde und Herumtreiber, der verzweifelten Mütter und Großmütter, .... Er beschreibt das Elend in Paris anno 1789, den Hunger, die unmenschlichen Lebensverhältnisse, und die Wut, die aller Orten aus diesem Elend erwächst. Die Wut auf ein System, das nur einer Minderheit nutzt und gefällt, und nur für diese ein Staat ist. Der Leser vollzieht problemlos nach, wie sich aus Wut Gewalt entwickelt, und natürlich Gegengewalt. In den Tagen vor dem 14. Juli wird es zunehmend lauter in Paris und die Nächte werden heller, von den Feuern. Und dann dieser eine Tag, an dem sich diese Wut entlädt, ohne Zündung durch irgendwelche Drahtzieher, ohne heroische Marie mit Gewehr und Fahne. Kleine Leute, wie der Knabe links unten im Bild wachsen an diesem Tag über sich selbst hinaus, wie ein stotternder junger Anwalt, der auf den Tisch vor dem Café de Foy springt und die erste Rede seines Lebens hält: „Sie planen eine Bartholomäus-Nacht für die Patrioten!“ Und wo ist König und Königin? Er auf der Jagd, sie pflückt Kapuzinerkresse. Währenddessen werden in dem Chaos in Paris Helden geboren: dank Eric Vuillard haben Sie nun einen Namen, manchmal ein Gesicht. Todesmutig klettern sie Seile und Leitern hoch, zertrümmern Ketten und ihre Hände, stürzen sich teilweise lachend auf die verdutzten Wachsoldaten, viele fallen im Kugelhagel, einige gelangen ans Ziel, an das Pulver, die Kanonen, die Gewehre. Das Buch: „14. Juli“ ist ein Geschichtsbuch, klar. Es vermittelt jedoch keine Sicht einer „ Historikerschule“, sondern es wirkt unglaublich authentisch: So könnte es tatsächlich gewesen sein. Ein Jahrtausend - Ereignis wundervoll beschrieben. - [ ]

  • Bewertung

    5/5

    02.05.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So macht Geschichte Spaß!

    Ein bildgewaltiges, kraftvolles Epos, dass die Ereignisse um den Sturm auf die Bastille aus den Perspektiven verschiedener Figuren mitreißend und phantasievoll erzählt. Ein echter Lesegenuss!

  • Juti

    aus HD

    3/5

    26.09.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte des kleinen…

    Die Geschichte des kleinen Mannes Eigentlich mag ich Vuillards Stil. Ein historisches Thema herunter gebrochen auf das Niveau des einfachen Menschen. Leider war die französische Revolution bisher nicht mein Hauptthema. So war mir nicht immer klar, wozu das Thema wichtig ist. 1789 war ein warmer Sommer nach einem kaltem Winter und die Menschen hatten Hunger, saßen in der Bastille, weil sie Schulden hatten. Der Sturm erfolgte dann spontan. Ich habe das Buch auf der Reise und im Zug gelesen. Man wird häufiger abgelenkt, dennoch lassen die kurzen Kapitel einen immer wieder zurück in den Stoff kommen. 3 Sterne

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