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Ich bin Vincent und ich habe keine Angst Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2020, Kategorie Kinderbuch

Aus der Reihe Schlau mit blau
5

19,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 9 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

24.06.2019

Abbildungen

durchgehend zweifarbig illustriert

Illustriert von

Maartje Kuiper

Herausgeber

Andrea Kluitmann

Verlag

Gerstenberg

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

22,2/16,1/2,4 cm

Gewicht

476 g

Farbe

Dunkellila / Weiß

Auflage

6. NED

Originaltitel

Ik ben Vincent en ik ben niet bang

Übersetzt von

Andrea Kluitmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8369-5679-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 9 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

24.06.2019

Abbildungen

durchgehend zweifarbig illustriert

Illustriert von

Maartje Kuiper

Herausgeber

Andrea Kluitmann

Verlag

Gerstenberg

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

22,2/16,1/2,4 cm

Gewicht

476 g

Farbe

Dunkellila / Weiß

Auflage

6. NED

Originaltitel

Ik ben Vincent en ik ben niet bang

Übersetzt von

Andrea Kluitmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8369-5679-6

Herstelleradresse

Gerstenberg Verlag
Rathausstrasse 18-20
31134 Hildesheim
DE

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  • Bewertung

    5/5

    15.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nicht nur für die Enkel, auch, erst recht, für die Alten

    In jeder und jedem steckt Vincent. Für die elfjährigen Enkel, eigentlich kommt es nicht so genau auf die Jahreszahl an. Das Buch ist mit kurzen Sätzen in einer leicht lesbaren Sprache geschrieben, mit schönen Zeichnungen grafisch gut gestaltet, für Mädchen und Buben gedacht. Ich mag Jugenbücher. Gerade diesen Titel, der mir aus der NZZ empfohlen wurde. „Ich bin Vincent und habe keine Angst.“ Ein Satz - auch für einen 76 Jährigen, der von verschiedensten Dilans verfolgt werden, die die abnehmenden Kräfte des Lebens mit dich bringen. Ich empfehle diesen Roman Grosseltern für ihre Enkel - und für sie selber.

  • Bewertung

    aus Dresden

    5/5

    18.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vincent

    Klappentext Vincent ist elf Jahre alt und er weiß alles über das Überleben in der Wildnis. Sein Lieblingsbuch ist das große Survival-Handbuch, er kennt es fast auswendig. Ums Überleben geht es für ihn auch täglich in der Schule, denn er wird von den anderen schikaniert. Und nun steht die Klassenfahrt bevor. Einziger Lichtblick ist die neue Mitschülerin Jacqueline, genannt »Die Jacke«. Sie spricht vier Sprachen, surft, spielt E-Gitarre. Sie ist überhaupt ziemlich cool und sie scheint Vincent zu mögen. Auf der Klassenfahrt läuft die Situation dann völlig aus dem Ruder. Mitten in der Nacht findet sich Vincent allein im stockdunklen Wald wieder … Eine spannende und berührende Geschichte übers Normal- und Anderssein, Mobbing und über das tägliche Überleben. Inhalt & Meinung Vincent ist ein 11 Jahre alter Junge und sollte eigentlich Spaß haben, die Kindheit genießen und keine Angst haben müssen. Seine Realität sieht leider komplett anders aus. Vincent wird aufs heftigste von seinen Klassenkameraden gemobbt. Das heißt nicht nur mit Worten, sondern er wird verprügelt, getreten, seine Sachen werden kaputt gemacht und er muss eigentlich jeden Tag leiden. Es ist unglaublich hart gewesen, zu lesen was Vincent jeden Tag erleben muss und das es anscheinend niemand mitbekommt bzw. interessiert was da mit ihm gemacht wird und er auch nicht den Mut hat, sich Hilfe zu suchen. Mobbing ist furchtbar und das wird ins diesem Buch sehr eindrucksstark aus der Sicht von Vincent geschildert. Es ist bei weitem nicht immer schön, so nah an der Situation dran zu sein, die Ohnmacht, die Verzweiflung und das Allein sein zu spüren. Aber dadurch wirkt das Buch eben auch sehr realistisch. Irgendwann kommt ein neues Mädchen in seine Klasse und die scheint zumindest anders zu sein, als der Rest, doch so sicher ist sich Vincent da auch nicht und nachdem was er jeden Tag alles erleben muss, ist es natürlich nicht einfach jemanden zu Vertrauen. Dann steht auch noch die Klassenfahrt an, wo er mehrere Tage allein mit den Leuten aus seiner Klasse unterwegs ist. Diese jagen ihn dann auch nachts und er sieht keinen anderen Ausweg als in den Wald zu flüchten. Zum Glück ist er gut vorbereitet, denn er weiß theoretisch so ziemlich alles über das Überleben in der Wildnis, doch ist das in Wirklichkeit dann auch so einfach? Schafft er es zu überleben und aus dem Teufelskreis des Mobbings rauszukommen? Ein für mich echt heftiges, sehr bewegendes und trauriges Buch, welches die Thematik sehr eindrücklich schildert.

  • Bewertung

    5/5

    14.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das ist der Moment, in dem es auf den Überlebenswillen ankommt

    Dieses Buch ist so liebevoll und so hübsch (auf perfekte Art plakativ) in Grün und Schwarz illustriert, dass ich es auch deshalb behalten musste, obwohl ich es eigentlich nur ausleihen wollte. Ich bin ja nicht mehr neun oder elf. /// Die vier Ecken des Covers sind mit vier Figuren aus der Erzählung verziert, die mir besonders ans Herz gewachsen sind: die Tiere. Das Eichhörnchen, der Wurm, der kleine Käfer und das Fohlen, das gerne dämliche Witze erzählt. Diese vier sind Vincents imaginäre Freunde, da er sonst keine Freunde hat. Sie sind immer für ihn da, stehen ihm mit ihren Bedenken oder mit gutem Rat zur Seite, und manchmal schweigen sie einfach. /// Ausgrenzung und Ablehnung gehören zu den schlimmsten und traurigsten Erfahrungen, die ein Kind (wie auch ein Erwachsener) machen kann. Besonders erschreckend ist es, wenn das in körperliche Gewalt und Verletzungen ausufert. Aber Vincent ist kein Feigling, er ist mutig, tapfer und 'tough'. Hier kommt ein “Loser” zu Wort, der keiner ist. Koens findet die exakte Balance und erzählt Vincents Geschichte mitfühlend, aber nie wehleidig. So führt das Buch zum spannenden Survival-Training in vielerlei Hinsicht und gerät zu einer Mischung zwischen Raquel J. Palacios “Wunder” und Finn-Ole Heinrichs “Reuberroman”; diese beiden seien ergänzend wärmstens empfohlen. /// “Ich muss mich anstrengen, um mir klarzumachen, dass das hier echt ist. Die Milchstraße. Der Große Bär. Unbekannte Sonnen. Feuer, Explosionen und schwarze Löcher. Unentdeckte Welten voller fremder Wesen, die wahrscheinlich doch allem, was wir kennen, irgendwie ähneln: Menschentiere und Pflanzenmenschen, Baumgebüsche, Fischferkel, Apfelmelonen, Affenflöhe, Hühnerkaninchen, Minimonster und Maximäuse. Ich zeige Der Jacke (Jacqueline) den Großen und den Kleinen Bären und Orion.” /// Wir ähneln uns alle, aber “normal” ist überall anders.

  • Nicole

    aus Nürnberg

    5/5

    29.10.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mobbing und seine Folgen

    Meine Meinung zum Kinderbuch: Ich bin Vincent und habe keine Angst Inhalt in meinen Worten: Ich bin Vincent und bin 11 Jahre alt. Ich habe keine Angst – doch ziemlich – und muss bald mit in ein Schullager, worauf ich so gar nicht Lust habe, denn dort erwartet mich nichts Gutes. Ich kenne mich sehr gut mit Survivaladventures aus, ok mit meinem Buch, mit meinem Lieblingsbuch, und ich weiß in aller größter Not wie ich im draußen überleben kann. Zudem habe ich vier ganz besondere Freunde, die sieht aber niemand anderes als ich. Klingt kurios, ist aber so. Meine Geschichte ist anders, sie will euch erzählen wie es ist, ein Opfer zu sein, geärgert zu werden und den Weg nicht nach außen zu finden. Doch keine Angst, am Ende kommt die Hoffnung, denn am Ende wird alles Gut und wenn nicht, dann ist es nicht das Ende. Oder? Begleitet ihr mich auf meine Reise zu mir und vor allem wie ich mich meiner Angst und dem Schmerz stellen kann? Das würde mich freuen, vielleicht gebe ich euch ungeplant ja noch richtig Kraft? Wie ich das Gelesene empfinde: Ich konnte dieses Buch nicht einem Happen lesen, auch wenn das Buch nicht viele Seiten hat, dazu hat mich das Buch nämlich etwas zu tief berührt, denn das was Vincent mit seiner Schule und den Klassenkameraden erleben muss, das erlebte ich selbst in einem bestimmten Moment meines Lebens und ich kann mich deswegen sehr gut in Vincent hineinversetzen, was nicht unbedingt gut ist, denn es reißt alte Wunden auf. Deswegen musste ich langsam und behutsam dieses Buch lesen, damit ich mich nicht selbst ungewollt absolut Trigger. Denn das Buch ist ein Kinderbuch aber genau mit der Härte die manches Kind in sich trägt. Und deswegen spreche ich hier auch eine dezente Triggerwarnung aus. Gut finde ich jedoch das kein Blatt vor den Mund genommen wird und es nicht total herunter spielt was so alles geschehen kann, wenn man gemobbt wird. Thema: Mobbing ist ein Thema das jeden etwas angeht. Egal ob nun von der einen oder anderen Seite, die Frage ist nur, wie geht jeder Einzelne damit um, macht er mit auf der Seite der Täter oder stellt er sich zu den vermeintlich Schwächeren? Hier wird gut aufgezeigt in welche Isolation man geraten kann, wenn man gemobbt wird und ein Opfer ist. Zudem wird klar dargestellt was es kostet, wenn man alleine damit ist, wobei ganz alleine ist Vincent nicht. Seine Kinderhüterin und auch Die Jacke helfen ihm um zu sprechen und wieder neuen Mut zu fassen. Doch am Ende ist klar, das ist noch nicht alles und Vincent muss sich seiner Angst stellen. Charaktere: Es geht um Vincent, deswegen steht er auch ganz klar im Mittelpunkt und um Mitschüler, die ihn Triezen und dabei ziemlich verletzen. Es geht aber auch um Die Jacke, eine neue Mitschülerin die sich gut in Vincent hineinversetzen kann und ihm eine Freundin sein möchte, doch gerade weil er so tief verletzt wurde und klar weiß das jeder anders ist, als gedacht, traut er sich nicht so ganz an sie heran, dabei hat er sie recht gerne gewonnen und möchte gerne Freundschaft mit ihr. Wird das gelingen? Vincent lernt viel über sich selbst und auch darüber wie Menschen sind. Zudem wächst er über sich selbst hinaus und lernt, er muss sein Leben in seine eigenen Hände nehmen und nicht mehr länger nur Dinge über sich ergehen lassen. Deswegen geht er am Ende auch Stärker aus der Geschichte, wie er hinein gegangen ist. Spannung: Für mich war das Buch intensiv und hart. Es ist keine leichte Kost, es führt vor Augen was Kinder im Stande zu tun sind. Zugleich war ich gespannt, wie Vincent seine Tour mit der Klasse schaffen wird und wie er am Ende aus dem Schlamassel finden wird. Für ein Kinderbuch genau die richtige Spannung, wenn auch unbequem und heftig. Empfehlung: Jeder kennt einen Mitschüler den er nicht mag. Aber wie geht man damit um, und was kann man tun, damit die Schärfe aus Dingen entkommen kann? Das lernt Vincent in diesem Buch. Und wer sich gerne von ihm anstecken lassen möchte, erkennen möchte und vielleicht ermutigt werden möchte, der kann in dieses Buch hinein schauen, ich empfehle aber das Buch zusammen mit den Eltern zu lesen oder mit anderen, damit die Härte etwas abgehärtet werden kann und jeder der ein Problem bekommt nicht alleine da stehen muss. Dennoch empfehle ich das Buch, weil es nicht nur heiter und Sonnenschein verspricht sondern zeigt, was Mobbing anrichten kann. Bewertung: Ich gebe der Geschichte von Vincent 5 Sterne. Auch wenn ich nicht alles gut empfinde, und am Ende etwas zu schnell aufgelöst wird, ist es dennoch berührend an mein Herz gegangen und ich hoffe das jeder der einen anderen mobbt dieses Buch liest um zu entdecken, was er da eigentlich tut.

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