Commissario Marco Pellegrini hatte sich auf die ersten warmen Frühlingstage gefreut. Zu gern hätte er in Ruhe den einen oder anderen caffè in der Bar des Familienbetriebs genossen, ehe die Touristenmassen an den Comer See strömen. Denn dann ist es auch bei der Polizia di Stato mit der Ruhe vorbei. Doch die Realität holt ihn früher ein als erwartet: Ein Student wird in seiner völlig verwüsteten Wohnung aufgefunden - erwürgt. Schnell zeigt sich, dass der Tote über außerordentlich viel Geld verfügte, das weder von seinen halblegalen Vermietungsgeschäften noch von seinem dubiosen Nebenjob kommen konnte. Woher hatte er so viel Geld? Und wurde er deswegen ermordet? Commissario Pellegrini übernimmt den Fall, wird bei den Ermittlungen aber nicht nur mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert, sondern muss auch noch lästige Streitereien in seinem Team schlichten. Die meisten Menschen würden sagen, dass es keine Gemeinsamkeiten zwischen einem Barista und einem Commissario gibt. Pellegrini war da anderer Meinung. Beide mussten gut zuhören können, in den Leuten das Bedürfnis wecken, reden zu wollen, ohne sich dessen bewusst zu sein. Die Unterschiede kamen erst zum Tragen, wenn alles gesagt war. Während der Barista die Geheimnisse gleich einem Beichtvater für sich behielt, war es die Aufgabe des Commissario, sich alle Informationen für die Ermittlungen zunutze zu machen.«
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
Bewertung
5/5
09.06.2023
Buch (Taschenbuch)
Sehr zu empfehlen!
Dies ist eine tolle Serie, ich habe alle - bis jetzt 4 - Bücher gelesen und freue mich schon auf das nächste! Ich möchte hier keine Inhaltsangabe wiedergeben, doch trotzdem sagen, daß die Atmosphäre und die Haupt-Charaktere sympathisch sind und der Stil angenehm, ohne Übertreibungen oder Kitsch, oder Vulgarität.
Ich kann es sehr empfehlen und wünsche angenehme Lektüre!
Maria
aus K
5/5
11.04.2019
Buch (Taschenbuch)
Ein Fall für den Commissario
Commissario Marco Pellegrini ermittelt, wo andere Ferien machen, am Comer See. Beinahe wäre er Hotelier geworden, doch da gab es ein paar Familienstreitigkeiten. Doch seinem täglichen Espresso am frühen Morgen an der familieneigenen Hausbar ist er treu geblieben. Zur Arbeit fährt er mit der Seilbahn, da er zwar eine tolle Wohnung mit herrlichem Ausblick, jedoch kein Platz für ein Auto hat.
Sein erster Fall ist ein toter Student, der offenbar mehr Geld hatte, als er legal verdienen konnte. Zusammen mit seinem Team muss Pellegrini einen großen Personenkreis überprüfen und stößt dabei auf einige Geheimnisse.
Das Buch lässt sich leicht und angenehm lesen. Immer wieder erlebt man als Leser ein Stück italienisches Flair. Die Geschichte macht definitiv Lust, Urlaub in Italien zu machen. Es ist ein eher ruhiger Krimi, der durch seine Gespräche, Atmosphäre, dem Commissaro und seinem Team besticht. Man erfährt Dinge aus dem Familienleben und auch beim Ermittlungsteam läuft nicht alles glatt. Das Ende ist schnell da und man bleibt etwas traurig zurück, weil man gerne weiterlesen möchte. Der Commissario hat auf jeden Fall Potential , noch einige Fälle zu lösen. Fortsetzungen des Buches wäre ich nicht abgeneigt und würde sie sehr gerne lesen.
Gut gefallen hat mir auch das Niveau des Krimis, dass das Lesen der Geschichte zu Vergnügen gemacht hat.
Bewertung
aus Birkenfeld
5/5
26.03.2019
Buch (Taschenbuch)
Mordfall in italienischer Idylle
"Ein Espresso für den Commissario" lautet der Titel des ersten Falls von Commissario Marco Pellegrini. Geschrieben wurde das Buch von Dino Minardi und ist im Kamp Verlag erschienen.
Schauplatz des Mordfalls und der Ermittlungen ist dort, wo andere gerne ihre Ferien verbringen: Mitten in der Idylle Italiens, genauer gesagt am Comer See, spielt die Geschichte.
Kurz vor der Urlaubssasion wird hier ein toter Student gefunden. Er lebte in einer großzügigen Wohnung und statt mit einer Vespa zur Uni zu fahren, hat er sich nur wenige Tage vor seinem Tod eine nagelneue Ducati gekauft. Woher hatte der junge Mann so viel Geld? Wurde er deshalb ermordert?
Definitiv ein Fall für Commissario Marco Pellegrini und sein Team. Auch wenn dieser lieber den ein oder anderen caffé in der Bar des Familienbetriebs genossen hätte, wirft er sich bald mit ganzer Tatkraft in den Fall...
Schon das Cover stimmt auf einen Krimi mitten in Italien ein. Gekonnt schafft es der Autor durch seine Schreibweise sowie die Verwendung italienischer Begriffe den Leser nach wenigen Seiten mitten in das Geschehen hineinzuziehen. So lassen sich die insgesamt 238 Seiten doch recht schnell in einem Fluss lesen.
Die Handlung ist nicht nur spannend, sondern auch mit viel Witz und Humor gespickt. Des Öfteren musste ich als Leser über das Ermittlerteam und deren kleineren Streitereien regelrecht schmunzeln.
Die Figuren wirken sympatisch und authentisch, handeln schlüssig.
Insgesamt ein toller und sehr unterhaltsamer Krimi. Perfekt für den Urlaub. Fünf Sterne.
books and phobia
aus Halle
4/5
14.07.2021
Buch (Taschenbuch)
Herrlich leichte Lektüre mit Urlaubsflair
Wie wäre es mit einem Ausflug nach Italien? Vielleicht nach Como? Aber nicht zum ausspannend, sondern um mit Commissario Pellegrini seinen ersten lesbaren Fall zu erleben. In der kleinen Stadt gab es nämlich einen Mord!
Dabei machte mir der Einstieg in die Geschichte schon sehr viel Spaß. Nicht nur das der Commissario eine durch und durch sympathische Figur war, er hatte auch noch ein Team, welches eben doch mal etwas anders war. Unter 2 Kollegen gab es nämlich einen Kampf um den Rang, welcher sehr heftige Auseinandersetzungen mit sich brachte. Eigentlich eine lustige Sache, machte dies aber auch Probleme, da sie die Streitereien eben auch in den aktuellen Fall einfließen ließen. Da konnte ich als Leserin den Ärger von Pellegrini richtig mitfühlen.
Immerhin wollte er einen Fall lösen, der je weiter er suchte, immer größere Welle schlug. Wie die Kurzbeschreibung verriet wurde ein junger Mann ermordet, welcher überraschend viel Geld hatte, obwohl er keiner Arbeit nachging. Was war da also passiert? Auf jeden Fall eine große Sache, welche neben viel Spannung auch richtig interessante Themen ansprach. Dazu kam, das wir natürlich auch mehr über Pellegrini und seine Familie kennenlernen durften, was ebenfalls für die ein oder andere Überraschung sorgte.
Was für mich übrigens ebenfalls sehr angenehm empfand, waren die kleinen Wechsel ins italienische. Hier ein caffé, da schnell zum telefonino gegriffen oder hier und da ein salve oder pronto, waren immer mal zu finden und brachten richtig Flair ins Buch. Aber auch darüber hinaus, genoss ich den Schreibstil sehr. Gerade wenn es um die Landschaften und Begebenheiten ging, kam bei mir wirklich Urlaubsflair auf. Allerdings hätte ich mir für die Geschichte selbst, einen etwas weniger verzweigten Verlauf gewünscht. Hier und da und wurde es dann doch etwas zu chaotisch.
Mein erster Fall mit Commissario Pellegrini war ein spannender, aber auch herrlich leichter Krimi-Auftakt, der Lust auf mehr macht. Besonders da es interessante Charaktere, eine wunderschön umschriebene Landschaft und die Behandlung aktueller Themen gab, welche dafür sorgten das ich mich hier wirklich fallen lassen konnte. Nur eine klarere Linie in der Handlung wäre mir wünschenswert gewesen, da ich hin und wieder doch etwas verwirrt war.
Bewertung
aus Wiesendangen
4/5
04.08.2020
Buch (Taschenbuch)
Unterhaltsame Ferienlektüre
Leicht zu lesen, unterhaltsam, bleibt zum zum Schluss spannend. Versetzt einem nach Oberitalien in die Ferien.
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