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Produktbild: Dinosaurierfragmente

Dinosaurierfragmente Zur Geschichte der Tendaguru-Expedition und ihrer Objekte, 1906-2018

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23,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

03.12.2018

Verlag

Wallstein Verlag

Seitenzahl

311 (Printausgabe)

Dateigröße

23309 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783835343054

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PDF

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Barrierefreiheit

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Erscheinungsdatum

03.12.2018

Verlag

Wallstein Verlag

Seitenzahl

311 (Printausgabe)

Dateigröße

23309 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783835343054

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    Philipp Brandstötter

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    4/5

    23.06.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Der größte Fund der deutschen Paläonthologiegeschichte

    Das beginnende 20. Jahrhundert gilt heute, also knapp 100 Jahre später, als das goldene Zeitalter der Archäologie. In keiner anderen Zeitepoche der Erforschung verschiedener Völker, Kulturen und Tiergattungen, die schon lange verschwunden sind, wurden mehr wichtige Entdeckungen für die Nachwelt gemacht, als in diesen ersten Jahren. Viele damals und heute bekannte wissenschaftiche Einrichtungen sandten Expeditionen aus, um etwa die untergegangene Kultur der Maja in Südamerika zu entdecken oder Hinterlassenschaften der Kelten auf Irland auszugraben. Diese Pioniere der Archäologie konnten sich noch auf eine Fülle an neuen Entdeckungen freuen, in jüngerer Zeit wird es zusehends schwieriger, hier große Funde zu machen. Das liegt jedoch nicht in erster Linie daran, dass wir schon so viel wissen, sondern, ist in erster Linie dem politischen Hingerund und dem damaligen Weltgeschehen geschuldet. Zu Beginn des 20.Jahrhunderts hatten alle großen europäischen Nationen auf anderen Kontinenten Kolonien. Man muss es immer etwas distanzierter im Kontext der Zeit betrachten, wie und warum es daher so einfach war, hier vor Ort große Grabungen zu verschiedenen geschichtlichen Epochen der Vor- und Frühgeschichte unserer Welt durchzuführen. Eine dieser Grabungskampagnen fand ab 1906 im damaligen Deutsch-Ostafrika statt. Heute ist das ein Teil des Landes Tansania und einigen Nachbarländern. Zur Blütezeit lebten in dieser deutschen Kolonie fast acht Millionen Menschen. In der Nähe des Berges „Tendaguru“ hatte drei Jahre zuvor ein Bergbauingeneur einen aus dem Boden ragenden Knochen entdeckt. Diese Meldung war sofort auf offene Ohren zu Hause, im deutschen Kaiserreich, gestoßen. Man beauftragte den Paläonthologen, der damals noch anders genannt wurde, Werner Janensch mit dem Auffinden dieser großen Knochen. Der Bergbauingenieur informierte damals über den üblichen Weg daheim seinen Vorgesetzten in Hannover über den Fund und dieser gab das dann an das archäologische Museum in Berlin weiter, für welches Werner Janensch und eine ganze Reihe weiterer Forscher arbeiteten. Die nun ausgerüstete Forschungsexpedtion fördert den, bis heute unnerreichten, größten Fundus an Dinosaurierknochen zu Tage, welcher in deutschem Auftrag erschlossen wurde. Zu keinem anderen Zeitpunkt der deutschen Archäologiegeschichte wurden bei nur einer einzigen Expedition mehr Knochen von Dinosauriern zurück ans Tageslicht gebracht als jemals zuvor. Die Autoren des hier vorliegenden Buches sehen das Ganze dann etwas differenzierter im Kontext der jeweiligen Zeit. So war es für Janensch überhaupt kein Problem nach seiner Landung mit dem Flugzeug in „Daressalama“ sofort „freiwillige“ Arbeitskräfte durch das „Reichskolonialamt“ zu gewinnen, welche ihm bei der Ausgrabung halfen. Auch von deutscher Seite stellte das Kaiserreich eine Handvoll Wissenschaftler ihrer Zeit, welche nicht nur den bekannten „Brachiosaurus brancai“, sondern auch den Sauropoden „Tornieria“, den ebenfalls wenig bekannten „Dricraeosaurus“ oder den nach dem Expeditionsleiter benannten „Janenschia“ ausgruben. Bis heute werden ihre Funde immer wieder neu gedeutet und die moderne Paläonthologie wird vermutlich noch Jahre mit der Aufarbeitung dieser Exponate beschäftigt sein. Hier wird sehr detailliert beschrieben, was mit den Funden der erfolgreichsten Expedition im Laufe seiner wechselvollen Geschichte alles geschah. Nicht immer leicht zu lesen, manche Stellen sind in einem etwas älteren Deutsch verfasst, da ja doch auch die Sprache der Wissenschaftler sich in 100 Jahren verändert hat.

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