Produktbild: Die Zukunft der Erdbewohner

Die Zukunft der Erdbewohner Ein Manifest

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.04.2019

Verlag

Matthes & Seitz

Seitenzahl

94

Maße (L/B/H)

20,5/12,1/1,5 cm

Gewicht

144 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

L'Avenir des Terriens. Fin de la préhistoire de l'humanité comme société planétaire

Übersetzt von

Daniel Fastner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95757-701-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.04.2019

Verlag

Matthes & Seitz

Seitenzahl

94

Maße (L/B/H)

20,5/12,1/1,5 cm

Gewicht

144 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

L'Avenir des Terriens. Fin de la préhistoire de l'humanité comme société planétaire

Übersetzt von

Daniel Fastner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95757-701-6

Herstelleradresse

Matthes & Seitz Verlag
Großbeerenstraße 57A
10965 Berlin
DE

Email: vertrieb@matthes-seitz-berlin.de

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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5/5

Von der Notwendig einer Weltvergesellschaftung (planétarisation).

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Weite Teile der Bevölkerung – samt ihrer Politikerklasse – beharren entweder darauf, dass es keinen Klimawandel gibt oder sind davon überzeugt, dass die gegenwärtige Generation nicht von den katastrophalen Umbrüchen betroffen sein wird und überlässt es den kommenden Generationen, für den Schaden aufzukommen. In engstirniger Manier glaubt man, dass nur jene Probleme Probleme sind, die in kleinen zurechtgezimmerten Horizonten aufscheinen. Frei nach dem Motto: die Menschheit – und somit die Probleme und die Weltenräume der gesamten Menschheit – ist keine Kategorie des politischen Handelns. Zum Glück gibt es singuläre Stimmen, die sich wohltuend von der kollektiven Behäbigkeit absetzen: zu ihnen gehört der Ethnologe und Anthropologe Marc Augé. Vor Jahren ist er mit der Unterscheidung von Orten und Nicht-Orten aufgefallen. Jetzt veröffentlichte er eine Art Manifest, in dem er sich an die gesamte Erdenmenschheit richtet, die es zu entscheiden hat, wie sie und ob sie in Zukunft leben möchte. Marc Augé hält uns geradezu den Spiegel vor, wenn er sagt, dass die Menschheit einerseits von wissenschaftlichen, ökonomischen und technischen Innovationen besessen ist, andererseits nicht wagt, in ihren eigenen absehbaren Horizont zu blicken. Während das letzte Jahrhundert überschwänglich die Utopien feierte und in tödliche Experimente enden ließ, so zeichnet sich das anbrechende 21. Jahrhundert durch eine innovative Beschleunigung aus, von der man nicht weiß, wohin mit ihr. Marc Augé warnt davor, dass wir uns in das politische Schema einer Drei-Klassen-Welt festfahren, in der es nur die Mächtigen, die Konsumenten und die Ausgeschlossenen gibt. Um dieser armseligen Perspektive zu entkommen, schwebt Marc Augé die „Gattungsdimension des Menschen“ als politische Praxis vor. Um den Klimawandel zu verhindern bzw. um die Folgen des Klimawandels nicht in drastische Ungleichheiten und Gewaltausbrüchen münden zu lassen, ist es notwendig das politische Handeln einer Weltvergesellschaftung (planétarisation) zu denken.
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

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5/5

Von der Notwendig einer Weltvergesellschaftung (planétarisation).

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Weite Teile der Bevölkerung – samt ihrer Politikerklasse – beharren entweder darauf, dass es keinen Klimawandel gibt oder sind davon überzeugt, dass die gegenwärtige Generation nicht von den katastrophalen Umbrüchen betroffen sein wird und überlässt es den kommenden Generationen, für den Schaden aufzukommen. In engstirniger Manier glaubt man, dass nur jene Probleme Probleme sind, die in kleinen zurechtgezimmerten Horizonten aufscheinen. Frei nach dem Motto: die Menschheit – und somit die Probleme und die Weltenräume der gesamten Menschheit – ist keine Kategorie des politischen Handelns. Zum Glück gibt es singuläre Stimmen, die sich wohltuend von der kollektiven Behäbigkeit absetzen: zu ihnen gehört der Ethnologe und Anthropologe Marc Augé. Vor Jahren ist er mit der Unterscheidung von Orten und Nicht-Orten aufgefallen. Jetzt veröffentlichte er eine Art Manifest, in dem er sich an die gesamte Erdenmenschheit richtet, die es zu entscheiden hat, wie sie und ob sie in Zukunft leben möchte. Marc Augé hält uns geradezu den Spiegel vor, wenn er sagt, dass die Menschheit einerseits von wissenschaftlichen, ökonomischen und technischen Innovationen besessen ist, andererseits nicht wagt, in ihren eigenen absehbaren Horizont zu blicken. Während das letzte Jahrhundert überschwänglich die Utopien feierte und in tödliche Experimente enden ließ, so zeichnet sich das anbrechende 21. Jahrhundert durch eine innovative Beschleunigung aus, von der man nicht weiß, wohin mit ihr. Marc Augé warnt davor, dass wir uns in das politische Schema einer Drei-Klassen-Welt festfahren, in der es nur die Mächtigen, die Konsumenten und die Ausgeschlossenen gibt. Um dieser armseligen Perspektive zu entkommen, schwebt Marc Augé die „Gattungsdimension des Menschen“ als politische Praxis vor. Um den Klimawandel zu verhindern bzw. um die Folgen des Klimawandels nicht in drastische Ungleichheiten und Gewaltausbrüchen münden zu lassen, ist es notwendig das politische Handeln einer Weltvergesellschaftung (planétarisation) zu denken.

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Die Zukunft der Erdbewohner

von Marc Auge

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