Produktbild: Blutlauenen
Band 2

Blutlauenen Kriminalroman

Aus der Reihe Cora Johannis
15

16,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.02.2019

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/2,3 cm

Gewicht

374 g

Farbe

Schwarz / Ozeanblau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-0508-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.02.2019

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/2,3 cm

Gewicht

374 g

Farbe

Schwarz / Ozeanblau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-0508-1

Herstelleradresse

Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
DE

Email: info@emons-verlag.de

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Nichts für schwache Nerven!

Bewertung aus Moosbach am 28.03.2019

Bewertungsnummer: 1197793

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Meine Meinung: Bei diesem Krimi muss man sich wirklich auf einiges gefasst machen. Nicht nur einmal ist mir die Gänsehaut gekommen, weil mich die Situationen so mitgenommen haben. Christof Gasser schafft es seinen Leser in eine andere Welt mitzunehmen und sie zu entführen. So zu entführen, dass man meinen würde, man wäre wirklich mit vor Ort. In diesem Fall hätte ich mir das auf keinen Fall gewunschen. Die Angst, die Kälte,... Alle nur erdenklichen Gefühle sind auf mich übergesprungen. Die Charaktere sind so unterschiedlich, ich glaube, so wirklich könnte ich mich mit keiner Person anfreunden, außer mit Cora. Sie weiß was sie will und erkennt auch ihre Schwächen und "Fehler". An Spannung fehlt es in diesem Buch auch auf keinen Fall. Kaum meint man, ein wenig hinter die Geschichte gekommen zu sein, entwickelt es sich schon wieder in eine andere Richtung, über die man gar nicht nachgedacht hat. So muss es sein und so schafft man es seinen Leser einzuwickeln und bei Laune zu halten. Ich für mich hätte nach dem Durchlesen des Klappentextes keinen so starken Krimi erwartet, ich wurde auf jeden Fall positiv überrascht, auch wenn hin und wieder negative Gefühle geweckt wurden. Fazit: Auf jeden Fall lesen.

Nichts für schwache Nerven!

Bewertung aus Moosbach am 28.03.2019
Bewertungsnummer: 1197793
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Meine Meinung: Bei diesem Krimi muss man sich wirklich auf einiges gefasst machen. Nicht nur einmal ist mir die Gänsehaut gekommen, weil mich die Situationen so mitgenommen haben. Christof Gasser schafft es seinen Leser in eine andere Welt mitzunehmen und sie zu entführen. So zu entführen, dass man meinen würde, man wäre wirklich mit vor Ort. In diesem Fall hätte ich mir das auf keinen Fall gewunschen. Die Angst, die Kälte,... Alle nur erdenklichen Gefühle sind auf mich übergesprungen. Die Charaktere sind so unterschiedlich, ich glaube, so wirklich könnte ich mich mit keiner Person anfreunden, außer mit Cora. Sie weiß was sie will und erkennt auch ihre Schwächen und "Fehler". An Spannung fehlt es in diesem Buch auch auf keinen Fall. Kaum meint man, ein wenig hinter die Geschichte gekommen zu sein, entwickelt es sich schon wieder in eine andere Richtung, über die man gar nicht nachgedacht hat. So muss es sein und so schafft man es seinen Leser einzuwickeln und bei Laune zu halten. Ich für mich hätte nach dem Durchlesen des Klappentextes keinen so starken Krimi erwartet, ich wurde auf jeden Fall positiv überrascht, auch wenn hin und wieder negative Gefühle geweckt wurden. Fazit: Auf jeden Fall lesen.

Einblick in die Abgründe der menschlichen Seele

Gertie G. aus Wien am 26.03.2019

Bewertungsnummer: 1196839

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Journalistin Cora Johannis hat ein freies Wochenende, da Tochter Mila zu ihrem Vater nach Argentinien reist. Da passt es doch gut, dass sie ihre Jugendfreundin Ludevine, genannt „Lüdi“, trifft, die sie einlädt, gemeinsam mit den anderen Schulkollegen ein verlängertes Wochenende auf der Berghütte Blutlauenen zu verbringen. Oder? „Im Sommer und im Herbst vermochte die wildromantischen Berglandschaft und der Lauensee eine ganze Anzahl Wanderer anzuziehen, die auf ihrer Tour in die Lenk oder rund um Wildhorn hier durchkamen.“ Obwohl Cora ein flaues Gefühl bei dieser Einladung hat, sagt sie spontan zu. Sie hat ja genug Lesestoff dabei, sollte das Wiedersehen mit der alten Clique nicht ihren Erwartungen entsprechen. Ihr Chefredakteur hat ihr eine Geschichte über in der Schweiz verschwundenes Nazi-Gold zur Recherche aufs Aug‘ gedrückt. Der Helikopter bringt die Teilnehmer stilgerecht auf die einsame Berghütte, die sich als komfortables Chalet, mitten im Naturschutzgebiet, entpuppt. Die Idylle trügt und bevor der Leser noch alle Mitspieler kennenlernen kann, gibt es die erste Leiche. Plötzlicher Herztod, konstatiert René Gamper, der Arzt in der Runde. Doch das wird nicht der einzige Tote bleiben. Der nächste wird gleich einmal mit einem Kissen erstickt. Während man noch ein wenig schockiert ist, verschlechtert sich das Wetter und die Menschen auf Blutlauenen sind von der Umwelt abgeschnitten. Als zusätzlich noch der Strom ausfällt, liegen die Nerven ziemlich blank. Dann geht es Schlag auf Schlag, wie bei Max und Moritz: „Dieses war die zweite Leich‘ und die dritte folgt zugleich!“ Nun ja, die dritte Tote stürzt bei einem Spaziergang rund ums Haus zu Tode. An der Unfallversion gibt es berechtigte Zweifel. Wer hat es auf die Clique abgesehen? Kann es der in der Nähe lebende Einsiedler, der vor Jahren Frau und Kind brutal abgeschlachtet hat und nach der Verbüßung seiner Haftstrafe wieder in diese Gegend gezogen ist, sein? Nur, warum und wieso? Weit und breit ist kein Motiv zu erkennen. Oder ist es einer der dienstbaren Geister von Blutlauenen? Oder gar jemand aus der Clique? Ein fesselnder Showdown bringt die schlüssige Lösung dieses Falles. Meine Meinung: Autor Christof Gasser ist wieder ein beklemmender Krimi, der an der Grenze zum Thriller schrammt, gelungen. Er verbindet mehrere Handlungsstränge zu einem dichten Kriminalfall. Jeder der Teilnehmer wird kurz mit seiner eigenen, persönlichen Geschichte vorgestellt. Es scheint, als hätte jeder oder jede in irgendeiner Art Schuld auf sich geladen, die hier nun abgetragen werden soll. Da sind zum Beispiel die beiden, die die wahre Geschichte um das verschwundene Nazi-Gold aufdecken wollen oder diejenige, die mit ihrem Escort-Service eine junge Frau ins Unglück gestürzt hat. Alle Fäden laufen bei einer Person zusammen. Ist das des Pudels Kern (wie Geheimrat Goethe seinen Faust sagen lässt)? Die Stimmung auf der Berghütte wird von Stunde zu Stunde explosiver. Alle sind verdächtig. Doch ebenso könnte jeder das nächste Opfer sein. Christof Gasser hat hier eine Situation, die einer Agatha Christie würdig ist, geschaffen. Die Situation in der einsamen Berghütte, den Elementen ausgeliefert und ohne Verbindung zur Außenwelt zu sein, ist schon unheimlich genug. Dann noch die Mordserie. Der packende Schreibstil tut sein übriges, dass die Leser dieses Buch nicht aus den Händen legen kann. Sehr spannend sind auch die kursiv geschriebenen Abschnitte, die mit der entsprechenden Jahreszahl versehen, den Konnex zur jeweiligen Person in der Berghütte bilden. Das Rätsel wie und wohin das Nazi-Gold verschwunden ist, wird den Lesern durch einen Rückblick eröffnet. Damit setzt sich der Autor mit der doch unrühmlichen Vergangenheit der Schweiz während der Nazi-Zeit auseinander. Denn wirklich „neutral“ waren die Eidgenossen nicht. Sie haben Geldgeschäfte mit jedermann getrieben, ob jüdischer Emigrant oder Nazi-Bonze war einerlei, Hauptsache, die Kassa stimmte. Auch als Umschlagplatz von Devisen und Waffen war die Schweiz bekannt und beliebt. Damit hat sie sich nicht wirklich mit Ruhm bekleckert, denn nebenbei wurden Flüchtlinge und Emigranten wieder zurück nach Nazi-Deutschland und damit in den sicheren Tod geschickt. Der Showdown, mit dem der Autor diesen Krimi enden lässt, ist voller Raffinesse. Da zieht Christof Gasser gekonnt alle Register. Die Charaktere sind komplex angelegt. Auch Cora Johannis hat so ihre Ecken und Kanten, die manchmal selbstsüchtig erscheinen. Fazit: Ein fesselnder und rasanter Krimi, der sich auch kritisch mit der Rolle der Schweiz im Zweiten Weltkrieg auseinandersetzt. Gerne gebe ich hier 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Einblick in die Abgründe der menschlichen Seele

Gertie G. aus Wien am 26.03.2019
Bewertungsnummer: 1196839
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Journalistin Cora Johannis hat ein freies Wochenende, da Tochter Mila zu ihrem Vater nach Argentinien reist. Da passt es doch gut, dass sie ihre Jugendfreundin Ludevine, genannt „Lüdi“, trifft, die sie einlädt, gemeinsam mit den anderen Schulkollegen ein verlängertes Wochenende auf der Berghütte Blutlauenen zu verbringen. Oder? „Im Sommer und im Herbst vermochte die wildromantischen Berglandschaft und der Lauensee eine ganze Anzahl Wanderer anzuziehen, die auf ihrer Tour in die Lenk oder rund um Wildhorn hier durchkamen.“ Obwohl Cora ein flaues Gefühl bei dieser Einladung hat, sagt sie spontan zu. Sie hat ja genug Lesestoff dabei, sollte das Wiedersehen mit der alten Clique nicht ihren Erwartungen entsprechen. Ihr Chefredakteur hat ihr eine Geschichte über in der Schweiz verschwundenes Nazi-Gold zur Recherche aufs Aug‘ gedrückt. Der Helikopter bringt die Teilnehmer stilgerecht auf die einsame Berghütte, die sich als komfortables Chalet, mitten im Naturschutzgebiet, entpuppt. Die Idylle trügt und bevor der Leser noch alle Mitspieler kennenlernen kann, gibt es die erste Leiche. Plötzlicher Herztod, konstatiert René Gamper, der Arzt in der Runde. Doch das wird nicht der einzige Tote bleiben. Der nächste wird gleich einmal mit einem Kissen erstickt. Während man noch ein wenig schockiert ist, verschlechtert sich das Wetter und die Menschen auf Blutlauenen sind von der Umwelt abgeschnitten. Als zusätzlich noch der Strom ausfällt, liegen die Nerven ziemlich blank. Dann geht es Schlag auf Schlag, wie bei Max und Moritz: „Dieses war die zweite Leich‘ und die dritte folgt zugleich!“ Nun ja, die dritte Tote stürzt bei einem Spaziergang rund ums Haus zu Tode. An der Unfallversion gibt es berechtigte Zweifel. Wer hat es auf die Clique abgesehen? Kann es der in der Nähe lebende Einsiedler, der vor Jahren Frau und Kind brutal abgeschlachtet hat und nach der Verbüßung seiner Haftstrafe wieder in diese Gegend gezogen ist, sein? Nur, warum und wieso? Weit und breit ist kein Motiv zu erkennen. Oder ist es einer der dienstbaren Geister von Blutlauenen? Oder gar jemand aus der Clique? Ein fesselnder Showdown bringt die schlüssige Lösung dieses Falles. Meine Meinung: Autor Christof Gasser ist wieder ein beklemmender Krimi, der an der Grenze zum Thriller schrammt, gelungen. Er verbindet mehrere Handlungsstränge zu einem dichten Kriminalfall. Jeder der Teilnehmer wird kurz mit seiner eigenen, persönlichen Geschichte vorgestellt. Es scheint, als hätte jeder oder jede in irgendeiner Art Schuld auf sich geladen, die hier nun abgetragen werden soll. Da sind zum Beispiel die beiden, die die wahre Geschichte um das verschwundene Nazi-Gold aufdecken wollen oder diejenige, die mit ihrem Escort-Service eine junge Frau ins Unglück gestürzt hat. Alle Fäden laufen bei einer Person zusammen. Ist das des Pudels Kern (wie Geheimrat Goethe seinen Faust sagen lässt)? Die Stimmung auf der Berghütte wird von Stunde zu Stunde explosiver. Alle sind verdächtig. Doch ebenso könnte jeder das nächste Opfer sein. Christof Gasser hat hier eine Situation, die einer Agatha Christie würdig ist, geschaffen. Die Situation in der einsamen Berghütte, den Elementen ausgeliefert und ohne Verbindung zur Außenwelt zu sein, ist schon unheimlich genug. Dann noch die Mordserie. Der packende Schreibstil tut sein übriges, dass die Leser dieses Buch nicht aus den Händen legen kann. Sehr spannend sind auch die kursiv geschriebenen Abschnitte, die mit der entsprechenden Jahreszahl versehen, den Konnex zur jeweiligen Person in der Berghütte bilden. Das Rätsel wie und wohin das Nazi-Gold verschwunden ist, wird den Lesern durch einen Rückblick eröffnet. Damit setzt sich der Autor mit der doch unrühmlichen Vergangenheit der Schweiz während der Nazi-Zeit auseinander. Denn wirklich „neutral“ waren die Eidgenossen nicht. Sie haben Geldgeschäfte mit jedermann getrieben, ob jüdischer Emigrant oder Nazi-Bonze war einerlei, Hauptsache, die Kassa stimmte. Auch als Umschlagplatz von Devisen und Waffen war die Schweiz bekannt und beliebt. Damit hat sie sich nicht wirklich mit Ruhm bekleckert, denn nebenbei wurden Flüchtlinge und Emigranten wieder zurück nach Nazi-Deutschland und damit in den sicheren Tod geschickt. Der Showdown, mit dem der Autor diesen Krimi enden lässt, ist voller Raffinesse. Da zieht Christof Gasser gekonnt alle Register. Die Charaktere sind komplex angelegt. Auch Cora Johannis hat so ihre Ecken und Kanten, die manchmal selbstsüchtig erscheinen. Fazit: Ein fesselnder und rasanter Krimi, der sich auch kritisch mit der Rolle der Schweiz im Zweiten Weltkrieg auseinandersetzt. Gerne gebe ich hier 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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