Produktbild: Slumberland

Slumberland Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

10.06.2019

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

2632 KB

Übersetzt von

Robin Detje

Sprache

Deutsch

EAN

9783641222512

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Erscheinungsdatum

10.06.2019

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

2632 KB

Übersetzt von

Robin Detje

Sprache

Deutsch

EAN

9783641222512

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Lukas Bärwald

Thalia St. Pölten

Zum Portrait

4/5

Unterwegs mit 33 1/3rpm

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Ich brauchte eine beliebige Erzählung vom Weh schwarzer Menschen über viele Generationen, die den weißen Lesern und allen, die weiß zu sein begehrten, versicherte, das alles gut ausgehen würde, trotz der erdrückenden Beweislast, dass niemals irgendetwas gut ausging.“ Was DJ Darky, seines Zeichens selbsternannter Jukebox-Sommelier braucht, ist die eine Sache, was wir zu lesen bekommen, eine gänzlich andere. Denn anstelle einer tragisch-anklagenden „Erzählung vom Weh schwarzer Menschen“ ist dieser Roman eine pointen- und hakenreiche Suche eines Mannes auf der Suche nach seinem Glück, seinem Vorbild und irgendwo auch so etwas, was seiner eigenen Identität entspricht. Dabei pulsiert und wummert dieser Roman mit der gleichen unwiderstehlichen Intensität, wie der Protagonist seine Beats mixt und die tanzenden Körper zum vibrieren bringt. Aber von Anfang an: Wir nähern uns dem Ende der 1980er Jahre und DJ Darky mit dem außergewöhnlichen Talent, niemals auch nur einen einzigen Geräuschschnipsel zu vergessen, den er je gehört hat, fabriziert nach langen Versuchen den perfekten Beat. Das einzige, was ihm jetzt noch fehlt, um sein Meisterwerk zu legitimieren, ist die offizielle Absegnung durch sein musikalisches Idol – dessen einzig verfolgbare Spur jedoch nach Berlin führt. Und so reist der durch sein eigenes Leben mäandernde Protagonist dorthin, kurz bevor die Mauer fallen wird. Was folgt, ist eine sprachliche virtuose Mischung aus rotem Faden und aneinander gereihten Vignetten aus dem eifrig mäandernden Musik-, Liebes- und Privatleben der Hauptfigur, garniert mit Stasi-Offizieren, Musikfanatikern, Neonazis und Shakespeare, alles in einem Hals-über-Kopf-Tempo und stets abseits von dem, was gemeinhin als „politisch korrekt“ angenommen wird. Ähnlich wie in Michael Chabons Jazzroman „Telegraph Avenue“ ist dieses Buch mit einem eingeschriebenen Soundtrack ausgestattet, der es einem erlaubt, parallel zur Lektüre Auszüge aus der legendäre Bestückung der Jukebox des titelgebenden Clubs Slumberland zu hören. Wem Paul Beattys Pulitzer-prämiertes Buch „Der Verräter“ oder sein Debüt „Schlechter tanzen“ gefallen hat, kann hier gefahrenlos zugreifen und wird einer Hauptfigur begegnen, die denen seiner Vorgängerromane durchaus verwandt zu sein scheint.
  • Lukas Bärwald
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4/5

Unterwegs mit 33 1/3rpm

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Ich brauchte eine beliebige Erzählung vom Weh schwarzer Menschen über viele Generationen, die den weißen Lesern und allen, die weiß zu sein begehrten, versicherte, das alles gut ausgehen würde, trotz der erdrückenden Beweislast, dass niemals irgendetwas gut ausging.“ Was DJ Darky, seines Zeichens selbsternannter Jukebox-Sommelier braucht, ist die eine Sache, was wir zu lesen bekommen, eine gänzlich andere. Denn anstelle einer tragisch-anklagenden „Erzählung vom Weh schwarzer Menschen“ ist dieser Roman eine pointen- und hakenreiche Suche eines Mannes auf der Suche nach seinem Glück, seinem Vorbild und irgendwo auch so etwas, was seiner eigenen Identität entspricht. Dabei pulsiert und wummert dieser Roman mit der gleichen unwiderstehlichen Intensität, wie der Protagonist seine Beats mixt und die tanzenden Körper zum vibrieren bringt. Aber von Anfang an: Wir nähern uns dem Ende der 1980er Jahre und DJ Darky mit dem außergewöhnlichen Talent, niemals auch nur einen einzigen Geräuschschnipsel zu vergessen, den er je gehört hat, fabriziert nach langen Versuchen den perfekten Beat. Das einzige, was ihm jetzt noch fehlt, um sein Meisterwerk zu legitimieren, ist die offizielle Absegnung durch sein musikalisches Idol – dessen einzig verfolgbare Spur jedoch nach Berlin führt. Und so reist der durch sein eigenes Leben mäandernde Protagonist dorthin, kurz bevor die Mauer fallen wird. Was folgt, ist eine sprachliche virtuose Mischung aus rotem Faden und aneinander gereihten Vignetten aus dem eifrig mäandernden Musik-, Liebes- und Privatleben der Hauptfigur, garniert mit Stasi-Offizieren, Musikfanatikern, Neonazis und Shakespeare, alles in einem Hals-über-Kopf-Tempo und stets abseits von dem, was gemeinhin als „politisch korrekt“ angenommen wird. Ähnlich wie in Michael Chabons Jazzroman „Telegraph Avenue“ ist dieses Buch mit einem eingeschriebenen Soundtrack ausgestattet, der es einem erlaubt, parallel zur Lektüre Auszüge aus der legendäre Bestückung der Jukebox des titelgebenden Clubs Slumberland zu hören. Wem Paul Beattys Pulitzer-prämiertes Buch „Der Verräter“ oder sein Debüt „Schlechter tanzen“ gefallen hat, kann hier gefahrenlos zugreifen und wird einer Hauptfigur begegnen, die denen seiner Vorgängerromane durchaus verwandt zu sein scheint.

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Slumberland

von Paul Beatty

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