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Band 52340

Wer hat meinen Vater umgebracht

4

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.01.2019

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

80

Maße (L/B/H)

21,1/12,8/1,5 cm

Gewicht

183 g

Farbe

Grau / Schwarz

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Qui a tué mon père

Übersetzt von

Hinrich Schmidt-Henkel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397428-7

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

zugleich eine zärtliche Liebeserklärung, eine heftige Abrechnung und eine Art offener Brief ("Der Spiegel")
Nur 76 Seiten, über die man noch lang nachdenkt ("Berliner Zeitung")
Es tut gut, eine so dezidiert linke, kritische, neue und lautstarke Stimme in der Literatur zu haben. Eine lange vermisste Stimme. ("Badische Zeitung")
Ein schmales Büchlein, aber mit der Schlagkraft eines Zola’schen ›J’accuse‹ oder der aufrührerischen Schrift ›Empört Euch!‹ von Stéphane Hessel. ("Nürnberger Nachrichten")
Édouard Louis' neuestes Buch ist eine Kampfschrift – mutig und hellsichtig. ("Westdeutscher Rundfunk")
Der Zorn tut gut, und er funktioniert, weil er auf dem zärtlichen Blick auf den Vater beruht. ("Rundfunk Berlin Brandenburg")
Man liest Édouard Louis' Anklage so atemlos, wie er sie geschrieben hat. ("Rundfunk Berlin Brandenburg")
Das Buch ist am Ende gleichzeitig eine Trauerrede, ein Versöhnungstext und ein romantischer Aufruf zur Revolution. Sehr eindringlich und unbedingt lesenswert. ("Westdeutscher Rundfunk")
Im Zuge der Gilet-jaunes-Bewegung könnte sein neues Buch nicht aktueller sein ("Sonntagsblick")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.01.2019

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

80

Maße (L/B/H)

21,1/12,8/1,5 cm

Gewicht

183 g

Farbe

Grau / Schwarz

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Qui a tué mon père

Übersetzt von

Hinrich Schmidt-Henkel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397428-7

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Bewertung

    5/5

    25.03.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein aktueller Beitrag auch zur Geschichte der Gelbwesten

    Ein Vater, ein Sohn, nach jahrelangem sich nicht verstehen, finden sie zueinander. Der Sohn setzt sich mit dem Schicksal des Vaters auseinander. Er versteht, was dem Vater widerfuhr - soziale Ungerechtigkeit. Politik, in der die Schwächsten keinen Platz haben, macht die Kluft zwischen den Beherrschten und den Herrschenden immer grösser. Menschen, die unverschuldet zudem wurden, was von ihnen noch übrig blieb, werden zu «Faulpelzen», degradiert und armengenössig gemacht. Politik, die sich um die realen Bedürfnisse der Menschen, die selbst nicht kämpfen können, nicht kümmert. Auch als politisches Manifest lesenswert, weil das alles nicht nur auf Frankreich zutrifft.

  • Bewertung

    5/5

    24.03.2021

    eBook (ePUB 3)

    Intensiv und emotional

    Gerade mal 80 Seiten hat dieses Buch, das nachwirkt wie ein Tausend-Seiten-Wälzer. Édouard Louis schreibt ungeschönt über das schwierige Verhältnis zu seinem Vater und schafft es trotz seiner schonungslosen Offenheit, sich dem Leser nicht aufzudrängen. So entsteht der Eindruck, dass er dieses Buch in erster Linie für sich selbst geschrieben hat. Es gebraucht hat, um sich kennenzulernen, zu reifen. Ein toller, nachdenklich machender Kurzroman über fehlgeleiteten Männlichkeitswahn, gesellschaftliche Missstände, Wut und Akzeptanz.

  • Bewertung

    5/5

    01.05.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Dieser Text hat mich umgehauen!

    Jeder Satz trifft den Leser voll ins Herz. Ein so wichtiges Thema, sich selbst zu verwirklichen, sich selbst zu lieben, egal was die Gesellschaft darüber denkt wird hier dargestellt. Ein Sohn schreibt über seinen Vater, hinter dessen verschlossener und verhärmter Schale, er niemals das zu finden geglaubt hatte, worüber er nun schreibt. Wunderschön!

  • Bewertung

    aus Thun im Kanton Bern

    4/5

    01.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    bewegend

    Es ist eine Autobiographie, in welcher die Erlebnisse mit dem Vater aufgearbeitet werden. Zugleich handelt es sich um „politische Literatur“, die sich durch die Brille der Armut, der sozialen Schichtung und der Arbeiterklasse für linkes Gedankengut einsetzt. Die Schilderungen über die verschiedenen Schicksalsschläge des Vaters sind sehr sensibel; sie berühren einen. Man versteht sehr gut die Botschaft des Buches, nämlich dass die Psychologie des Vaters das Resultat seiner Schichtzugehörigkeit ist und dass hier von persönlicher Verantwortung nur in vermindertem Mass gesprochen werden kann. Trotzdem überzeugt es mich nicht ganz, Personen und Geschichten möglichst „miserabel“ darzustellen, um dadurch emotional umso stärker gegen bürgerliche Politik zu wettern. Etwas zu einfach, finde ich.

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Bewertungen (4)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Gregor Schwarzenbrunner

    Gregor Schwarzenbrunner

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    4/5

    22.02.2019

    eBook (ePUB 3)

    Auf literarischer Mördersuche

    Mit diesem Roman kehrt Édouard Louis zu seiner Familie, zu seinem Vater zurück und versucht ihn besser zu verstehen. Er analysiert Szenen in seiner Kindheit. Szenen, in denen sein Vater ihm die Liebe versichert und ihn dennoch verbal und nonverbal immer wieder von sich stößt. Zwischen den Zeilen wird Édouard Louis auch ein wenig politisch und erinnert daher an seinen vorigen Roman „Im Herzen der Gewalt“. Manche Kritiker sehen in diesem Roman nun auch ein politisches Manifest. Das konnte ich bei besten Willem nicht herauslesen. Inhaltlich gehört es zu seinem Debütroman „Das Ende von Eddy“. Auch wenn man es lesen kann, ohne es zu kennen, sollte man spätestens nach dieser Lektüre, diesen Roman nachholen.

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