Produktbild: Tschernobyl

Tschernobyl Eine Chronik der Zukunft

5

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

11.04.2019

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

2643 KB

Auflage

1

Übersetzt von

Ingeborg Kolinko

Sprache

Deutsch

EAN

9783518761557

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Erscheinungsdatum

11.04.2019

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

2643 KB

Auflage

1

Übersetzt von

Ingeborg Kolinko

Sprache

Deutsch

EAN

9783518761557

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  • Bewertung

    5/5

    03.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Die Realität ist sehr schmerzhaft

    Sehr Emotional und bewegend geschrieben aus der Sicht der Betroffenen, die endlich dadurch Gehör finden und eine Plattform haben Ihre Geschichten zu erzählen. Unglaublich berührend, jedes einzelne Schicksal

  • Bewertung

    5/5

    16.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Die belarussische Nobelpreisträgerin...

    Die belarussische Nobelpreisträgerin verbindet höchst virtuos unzählige Augenzeugenberichte zu einer "Sinfonie des Schreckens" über die Unmenschlichkeit angesichts der nuklearen Katastrophe. Durch den Ukrainekrieg hat dieses wichtige Buch leider wieder neue Aktualität gewonnen.

  • Bewertung

    5/5

    11.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Tschernobyl: Eine Chronik der Zukunft

    Tschernobyl: Allein das Wort weckt extrem unheilvolle Assoziationen. Tod, Verseuchung und das ultimative Versagen des Menschen beim Versuch, das atomare Feuer zu zähmen. Die Bilder des stillen Riesenrades und der Ruinen von Pripyat sind heute weltberühmt und geradezu Ikonen eines toten Zeitalters. Der Stoff um die Katastrophe wurde seitdem unzählige Male in allen nur denkbaren Kunstformen verarbeitet, sei es in der Literatur, im Film oder sogar in Videospielen.Ich selbst bin nur wenige Monate nach der Katastrophe geboren. Vielleicht erklärt sich daraus mein schon seit Jahren ungebrochenes Interesse an dem Vorfall. Im Laufe der Jahre habe ich so ziemlich alles gelesen, angeschaut oder gespielt, was zu dem Thema zu haben ist. Aber das Buch von Swetlana Alexijewitsch ist dennoch etwas ganz Besonderes.Konzentrieren sich die meisten Darstellungen des Unglücks darauf, den technischen Aspekt minutiös nachzuzeichnen, so kommen in „Tschernobyl: Eine Chronik der Zukunft“ die Zeitzeugen direkt im (literarisch nachbearbeiteten) Monolog zu Wort. Was sind schon abstrakte Zahlen von Opfern verglichen mit der Beschreibung einer damals jungen, schwangeren Frau, deren Ehemann vor ihren Augen unter Plastikplanen über Wochen hin langsam lebendig verfault, und die allein durch die Strahlenbelastung, der sie dadurch ausgesetzt war, ihr ungeborenes Kind verliert?Bisweilen musste ich das Buch beiseitelegen, weil es einfach nicht auszuhalten war. Dabei sind zwar weder Naturkatastrophen noch menschengemachtes Leid etwas Neues, im Gegenteil. Aber Tschernobyl bleibt dennoch etwas Außergewöhnliches: Das Land um den Reaktor wird für den Menschen auf ewig unbewohnbar bleiben, perfide und unsichtbar sitzt das Gift im Boden, in der Luft, in den Lebewesen. Tschernobyl war mehr als eine Katastrophe, Tschernobyl war das Ende einer Zukunft und der Tod des Traumes vom friedlichen, beherrschbaren Atom. 

  • Sikal

    5/5

    11.05.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Berührende Anklage an das Leben

    Es gibt wohl niemanden, dem die Katastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986 kein Begriff ist. Vieles wurde darüber geschrieben, Filme wurden gedreht, mittlerweile gibt es den Katastrophen-Tourismus – unglaublich, aber die Region rund um den Atomreaktor gilt als Ausflugsziel … Die Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch kennt die Region sehr gut und gibt mit diesen zusammengefassten Monologen, die sie über 20 Jahre gesammelt hat, den Betroffenen eine Stimme. Zum Teil nichts für Zartbesaitete, sondern wirklich hart an der Schmerzgrenze. Die Überlebenden erzählen ihre Sicht der Dinge, stellen ihr Erleben dieser Katastrophe in den Fokus, was nicht verstanden wurde, wie Informationen verheimlicht oder manipuliert wurden. Befragt wurden beispielsweise Evakuierte, Liquidatoren, Feuerwehrmänner, Dorfbewohner und einige andere. Alle erzählen von einem normalen Alltag bis zum Tag X, ab dem plötzlich kein Leben mehr so war wie bisher. Und doch mussten die Überlebenden einen Weg finden, um mit dem Tod an ihrer Seite umzugehen und eine Möglichkeit für ein Weiterleben zu suchen. Die Autorin schafft es, sehr eindringliche Porträts darzustellen. Ich habe zwar schon einiges über Tschernobyl oder auch andere Atomunfälle gelesen, doch diese Geschichten vermitteln die persönlichen Katastrophen und das damalige Erleben jedes Einzelnen eindrucksvoll. Ein wichtiges Buch, das zur Pflichtlektüre an Schulen werden sollte. So schnell geraten solche Unglücke (für nicht Betroffene) wieder ins Hintertreffen, doch Tschernobyl muss ein Mahnmal bleiben und darf nicht vergessen werden. 5 Sterne sind hier selbstverständlich.

  • J

    4/5

    11.06.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Interviews mit Betroffenen der...

    Interviews mit Betroffenen der Katastrophe in Tschernobyl - Flüchtlingen aus Prypjat, Luiqidatoren, die ihr Land gerettet haben, noch immer unter der Strahlung leiden, aber keine medizinische Versorgung kriegen, und mit Menschen, die trotz der Strahlung geblieben sind. Gänsehaut.

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