Gutscheinbedingungen

**Gültig bis 21.08.2026 auf tolino eReader online auf thalia.at, in der Thalia App und in allen Thalia Buchhandlungen in Österreich. In den Buchhandlungen nur gültig auf lagernde Ware. Pro Einkauf einmal einlösbar. Nur gültig gegen Vorlage oder im Onlineshop hinterlegter Bonuscard. Infos zur Einlösung in der Buchhandlung sind auf der Bonuscard-Vorteilspreisseite zu finden. Click & Collect nur bei Onlinevorabzahlung möglich. Keine Einlösung bei Scan & Go-Bezahlung. Keine Barauszahlung. Nicht kombinierbar mit anderen Aktionen und Gutscheinen. Nicht gültig für Geschenkkarten, Versandkosten und Services. Nur solange der Vorrat reicht.

Produktbild: Stürmische Jahre

Stürmische Jahre Die Manns, die Riesers, die Schwarzenbachs

1

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

24.08.2015

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

1361 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783312006762

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

24.08.2015

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

1361 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783312006762

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Johanna

    aus München

    5/5

    16.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Zeitbild der dreißiger Jahre in der Schweiz

    „Wie erfasst man, auch nur annähernd, diese verunsichernden, stürmischen Jahre vor dem Zweiten Weltkrieg?“, fragt sich Eveline Hasler. Sie macht die „Themen der Zeit dingfest an drei Familiennamen: die Manns, die Riesers, die Schwarzenbachs“ (Nachbemerkung E. H.). Zwischen den Familien gibt es viele Querverbindungen. Hasler hat viele Zeitzeugnisse und insbesondere eine Dissertation über Rieser und das Zürcher Schauspielhaus als Grundlage benutzt, um einen Roman über diese Zeit in der Schweiz zu schreiben. Sie setzt wörtliche Zitate in den Text, wo es ihr nötig erscheint, erfindet rund um die agierenden historischen Personen Dialoge und Szenen, die ein lebendiges Panorama der entsetzlichen Jahre bieten. Im Mittelpunkt steht das Schauspielhaus Zürich, der Direktor Ferdinand Rieser, seine Frau Marianne, Malerin, Schauspielerin, Theaterautorin und Schwester Franz Werfels. Ihre Persönlichkeit hat es Hasler besonders angetan. Drum herum Thomas, Erika und Klaus Mann, die reiche, nazifreundliche Familie Schwarzenbach und deren Tochter Annemarie, eine unglückliche Weltreisende, Schriftstellerin und Freundin der Mann-Kinder. Ferdinand Rieser ist eigentlich Weinhändler, kauft nach der Hochzeit mit Marianne das Theater am Pfauen und spielt dort unter dem Einfluss seiner Frau zunehmend moderne und zeitkritische Stücke. Als 1933 viele Schauspieler aus Deutschland fliehen müssen, engagiert er die Verfolgten. Den Schauspieler Wolfgang Langhoff holt er 1934 nach dessen Entlassung aus dem KZ im Kofferraum seines Wagens in die Schweiz, bezahlt ihm Ärzte und ein neues Gebiss, da die Nazis Langhoff die Zähne ausgeschlagen hatten. Thomas Mann geht gern ins Schauspielhaus, auch wenn er nicht mit allen Stücken einverstanden ist und sich ärgert, dass er seine Eintrittskarten ab 1936 bezahlen muss („das ärgerliche Verhalten des Schauspielhauses in Dingen der Kartenbewilligung“). Gewaltsame Proteste gegen Rieser und sein Theater formieren sich unter den sogenannten Frontisten, die auch Erika Manns „Pfeffermühle“ im Visier haben. James Schwarzenbach ist einer der Aufrührer der Krawalle rund um das Kabarett und das Theater. Hasler erzählt aber nicht nur vom bedrohten Theater, sondern auch von Freunden und Verwandten der Familie Rieser. Von den Eltern Werfel, die vor den Nazis aus Prag zu ihrer Tochter in die Schweiz fliehen und nach einem Selbstmordversuch des alten Werfel von den Riesers ausgerechnet ins vermeintlich sichere Vichy gebracht werden. Von Franz Werfel und seiner blindwütig antisemitischen Frau Alma Mahler-Werfel, die selbst noch als Naziverfolgte und vor ihrer angeheirateten jüdischen Verwandtschaft im Schweizer Exil antisemitische Tiraden loslässt. Von Annemarie Schwarzenbach, die ihre Unruhe auch nicht durch viele Weltreisen besänftigen kann und sich wie ihr Freund Klaus Mann durch Drogen zugrunde richtet. Vom Theaterdirektor Rieser, der sich in der Schweiz zunehmend unwohl fühlt, sein Theater 1938 aufgibt, mit der Familie nach Amerika auswandert und kurz nach der Rückkehr 1947 stirbt. Ein Zeitbild der dreißiger Jahre in der Schweiz. Sehr empfehlenswert für Freunde der Kulturgeschichte!

Kundinnen und Kunden meinen

5

1

4

0

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (1)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Stürmische Jahre