Die schönsten norwegischen Märchen

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 6 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

08.04.2019

Herausgeber

Hans-Jürgen Hube

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

231

Beschreibung

Rezension

»Die schönsten norwegischen Märchen ist eine abwechslungsreiche und kurzweilige Sammlung schöner Märchen, die auch einen Einblick in das norwegische Leben gibt.«
besser-nord-als-nie.net, Jaana Bla 10.10.2019

Details

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 6 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

08.04.2019

Herausgeber

Hans-Jürgen Hube

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

231

Maße (L/B/H)

18,8/12,2/2,2 cm

Gewicht

225 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-36400-9

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Von vielköpfigen Trollen und weißen Bären

Libertine Literatur am 16.08.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Auf über 200 Seiten hat Hans-Jürgen Hube sie gesammelt: ›Die schönsten norwegischen Märchen‹. Sie sind voll von mutigen Prinzen, entführten Prinzessinnen, liebenswerten Helfern und rollenden Trollköpfen. Missgünstige Brüder, die den jüngsten nicht mitnehmen wollen und sich über ihn lustig machen, finden ebenso Einzug in die Geschichten wie Stiefmütter, die sich der verhassten Stiefsöhne entledigen wollen. Eingeleitet werden die einzelnen Geschichten von der vertrauten Märchen-Formel »Es war einmal«, doch geschlossen nur selten von der altbekannten »Und wenn sie nicht gestorben sind«-Formel. Neben bekannten Märchen-Elementen, wie dem Raub der schönen Prinzessin, finden sich viele, den norwegischen Märchen eigene Elemente, wie die vielköpfigen Trolle und den bösartigen Trollhexen. »Als Lillekort ein Weilchen gewandert war, traf er ein altes, krummes buckliges Weib, das nur ein Auge hatte.« Zudem variieren die einzelnen Märchen erheblich in ihrer Länge. Während manche Geschichten kaum eine Seite lang sind, erstrecken sich wieder andere auf ein halbes Dutzend Seiten. Unter den Elementen, von denen sich einige immerfort zu wiederholen scheinen, fallen doch jene Geschichten besonders auf, die eigenere Inhalte erzählen. Unter meinen liebsten norwegischen Märchen dürfen sowohl der ›Weißbär König Valemon‹, ›Die Mühle auf dem Meeresgrunde‹, ›Lillekort‹ als auch ›Allschwarz und Allweiß‹ nicht fehlen. Auf jeden Fall zähle ich ›Die schönsten norwegischen Märchen‹ schon jetzt zu den Büchern, die ich in diesem Jahr gelesen habe und deren Cover mir mit am meisten gefallen hat. Ich finde, dass das Cover die Stimmung der Geschichten in ›Die schönsten norwegischen Märchen‹ wunderbar einfängt und große Lust macht, das hübsche und handliche Büchlein wieder und wieder in die Hand zu nehmen. »Es waren einmal zwei Brüder, der eine hieß Treu, der andere Ungetreu; und Treu war stets gut und aufrichtig, Ungetreu aber böse und voller Lügen; niemand konnte sich auf ihn verlassen. Ihre Mutter war eine arme Witwe, die nur wenig zum Leben hatte …« Wer sich für Märchen interessiert, sollte, obwohl auch ein paar der Märchen durch die sich wiederholenden, jedoch märchentypischen Elemente eintönig wirken können, doch auch einmal einen Blick auf norwegische Märchen werfen, unter denen sicherlich der eine oder andere Liebling gewonnen werden kann.

Von vielköpfigen Trollen und weißen Bären

Libertine Literatur am 16.08.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Auf über 200 Seiten hat Hans-Jürgen Hube sie gesammelt: ›Die schönsten norwegischen Märchen‹. Sie sind voll von mutigen Prinzen, entführten Prinzessinnen, liebenswerten Helfern und rollenden Trollköpfen. Missgünstige Brüder, die den jüngsten nicht mitnehmen wollen und sich über ihn lustig machen, finden ebenso Einzug in die Geschichten wie Stiefmütter, die sich der verhassten Stiefsöhne entledigen wollen. Eingeleitet werden die einzelnen Geschichten von der vertrauten Märchen-Formel »Es war einmal«, doch geschlossen nur selten von der altbekannten »Und wenn sie nicht gestorben sind«-Formel. Neben bekannten Märchen-Elementen, wie dem Raub der schönen Prinzessin, finden sich viele, den norwegischen Märchen eigene Elemente, wie die vielköpfigen Trolle und den bösartigen Trollhexen. »Als Lillekort ein Weilchen gewandert war, traf er ein altes, krummes buckliges Weib, das nur ein Auge hatte.« Zudem variieren die einzelnen Märchen erheblich in ihrer Länge. Während manche Geschichten kaum eine Seite lang sind, erstrecken sich wieder andere auf ein halbes Dutzend Seiten. Unter den Elementen, von denen sich einige immerfort zu wiederholen scheinen, fallen doch jene Geschichten besonders auf, die eigenere Inhalte erzählen. Unter meinen liebsten norwegischen Märchen dürfen sowohl der ›Weißbär König Valemon‹, ›Die Mühle auf dem Meeresgrunde‹, ›Lillekort‹ als auch ›Allschwarz und Allweiß‹ nicht fehlen. Auf jeden Fall zähle ich ›Die schönsten norwegischen Märchen‹ schon jetzt zu den Büchern, die ich in diesem Jahr gelesen habe und deren Cover mir mit am meisten gefallen hat. Ich finde, dass das Cover die Stimmung der Geschichten in ›Die schönsten norwegischen Märchen‹ wunderbar einfängt und große Lust macht, das hübsche und handliche Büchlein wieder und wieder in die Hand zu nehmen. »Es waren einmal zwei Brüder, der eine hieß Treu, der andere Ungetreu; und Treu war stets gut und aufrichtig, Ungetreu aber böse und voller Lügen; niemand konnte sich auf ihn verlassen. Ihre Mutter war eine arme Witwe, die nur wenig zum Leben hatte …« Wer sich für Märchen interessiert, sollte, obwohl auch ein paar der Märchen durch die sich wiederholenden, jedoch märchentypischen Elemente eintönig wirken können, doch auch einmal einen Blick auf norwegische Märchen werfen, unter denen sicherlich der eine oder andere Liebling gewonnen werden kann.

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