Das Letzte, was sie hörte, war ein Schlaflied Herbst 1997: Auf dem Wilzenberg wird eine junge Frau tot aufgefunden, ermordet durch einen Stich ins Herz. Der Täter lässt nichts zurück außer einer Spieluhr, die »Hush little baby« spielt. Gegenwart: Jan Römer, Reporter für ungelöste Kriminalfälle, rollt mit seiner Kollegin Mütze das Verbrechen neu auf. Warum trug das Opfer trotz der Kälte nur ein dünnes rotes Kleid? Warum kann niemand etwas zu dem Gästehaus im Wald sagen, in dem die Frau damals arbeitete? Dann wird wieder eine Frau getötet. Auch neben ihrer Leiche wird eine Spieluhr gefunden. Und Jan Römer begreift, dass die Vergangenheit nicht tot ist …
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Lesemone
5/5
14.01.2021
eBook (ePUB 3)
Die Spieluhr
Jan Römer steckt mal wieder seine Nase in einen längst vergessenen, ungelösten Mordfall hinein und gerät mit Freundin Mütze immer mehr ins Visier des Täters. Mir hat dieser Band noch besser gefallen als der vorherige, da ich ihn als spannender empfand. Lange wird eine falsche Fährte gelegt, bei der man meint, es wäre die des Mörders. Doch die Spannung bleibt bis zum Ende erhalten, da erst dann klar wird, wer hinter der Tat wirklich steckt. Die Spieluhr zieht sich wie ein roter Faden durchs komplette Buch. Mich fesselt Linus Geschke immer wieder mit seinem sehr lebendigen Schreibstil, bei dem man mittendrin im Geschehen ist und meint, man würde neben Jan stehen und mitermitteln. Ein toller Krimi, der ohne große Beschreibungen von Blutvergießen auskommt und bei dem die Aufdeckung der Tat im Vordergrund steht.
Bewertung
5/5
14.01.2021
eBook (ePUB 3)
Spiel mir das Lied vom Tod
Wer hat noch keine altmodische Spieluhr in seinen Händen gehalten und fasziniert ihrer Melodie gelauscht? Hier ist es "Hush, little baby", das jedem Leser nach der Lektüre nicht mehr aus dem Kopf gehen wird.
Mit "Das Lied der toten Mädchen" legt Linus Geschke bereits den 3. Fall für sein Ermittlerduo Mütze und Jan Römer vor. Hier geht es um einen zwanzig Jahre zurückliegenden Fall. Im Herbst 1997 wird auf dem Wilzenberg eine junge Frau tot aufgefunden, ermordet durch einen Stich ins Herz. Der Täter lässt nichts zurück außer einer Spieluhr, die »Hush little baby« spielt. In der Gegenwart rollt Jan Römer, Reporter für ungelöste Kriminalfälle, rollt mit seiner Kollegin Mütze das Verbrechen neu auf. Warum trug das Opfer trotz der Kälte nur ein dünnes rotes Kleid? Warum kann niemand etwas zu dem Gästehaus im Wald sagen, in dem die Frau damals arbeitete? Dann wird wieder eine Frau getötet. Auch neben ihrer Leiche wird eine Spieluhr gefunden. Und Jan Römer begreift, dass die Vergangenheit nicht tot ist
Das Cover des Buches nicht spektakulär. Aber es passt gut zu dem Schauplatz des Krimis, der in Schmallenberg, mitten im idyllischen Sauerland, spielt. Es ist in dunklen Farben gehalten und zeigt einen Feldweg, der ins Nirgendwo zu führen scheint. Der Titel ist gut gewählt; er rekurriert auf den Inhalt und bleibt im Gedächtnis haften.
Der Plot hat mich überzeugt. Linus Geschke verbindet einen "typischen" ungelösten Mordfall mit einem brisanten politischen Hintergrund. Auch das Setting ist gut gewählt. Die Handlung spielt an verschiedenen Orten (Berlin, Köln, Meschede usw.), die Spuren führen aber immer wieder nach Schmallenberg zurück. Einem kleinen Ort mitten im Sauerland, an dem vor zwanzig Jahren ein Verbrechen geschehen ist - und wo es letztendlich gesühnt wird.
Es ist meine erste Begegnung mit dem Ermittlerduo Mütze und Jan Römer. Deshalb kann ich hier nichts zu ihrer persönlichen Entwicklung im Laufe der letzten Fälle sagen. Sie sind ein ungewöhnliches Paar, das nicht richtig zusammen passen will, aber trotzdem gut zusammenarbeitet. Mütze und Jan sind starke Protagonisten, sie lieben ihren Beruf als Reporter, haben viele Ecken und Kanten, und ihr Privatleben ist alles andere als unkompliziert. Die Ehe von Jan ist in die Brüche gegangen, seine Frau hat einen neuen Freund und zieht in ein anderes Bundesland, er verliert den Kontakt zu seinem Sohn und betäubt seinen tiefen Schmerz durch Alkohol. Mütze scheint nichts von Beziehungen zu halten und hat keinen festen Freund, obwohl sie eine gutaussehende junge Frau ist. Abgerundet wird dieses schräge Ermittlerduo durch die interessante Figur des ehemaligen Profi-Boxers Arslan, der weniger durch seine geistigen Fähigkeiten als durch seinen körperlichen Einsatz für seine Freunde punktet.
Linus Geschke schreibt in einem klaren, gut lesbaren Stil. Sein neues Buch ist ein absoluter "Page-Turner", den man nicht aus der Hand legen kann (und möchte). Er versteht sein literarisches Handwerk, konstruiert einen spannenden Fall, baut unerwartete Wendungen in die Handlung ein und legt falsche Fährten, die in die Irre führen. Auf diese Weise gelingt es ihm, seinen Spannungsbogen bis zum Ende zu halten. Dann überrascht er mit einer einfachen Lösung, mit der man trotz dezenter Hinweise gar nicht gerechnet hat.
Mich hat dieser atmosphärisch dichte, spannende Krimi überzeugt, der ohne extremes Blutvergießen auskommt. Deshalb vergebe ich gern 5 Sterne und eine klare Lese-Empfehlung.
Bewertung
aus Völklingen
5/5
14.01.2021
eBook (ePUB 3)
Spieluhr des Todes!!!
Jan Römer und seine Kollegin Mütze, alias Stefanie Schneider sind Kriminaljournalisten. Gemeinsam rollen sie einen Fall auf welcher schon vor 20 Jahren geschah.
Auf dem Wilzenberg im Sauerland wird die junge Sarah erstochen aufgefunden. Alle Ermittlungen der Polizei verlaufen im Sande, der Fall wird als nicht gelöst auf Seite gelegt. Die beiden jungen Journalisten stoßen in ihrer Recherche auf einige ungereimtheiten, und fangen an nachzuforschen. Bei ihren Nachforschungen treten sie dem ein oder anderen ganz gewaltig auf die Füße. Und ganz plötzlich haben sie den Verfassungsschutz am Hals.... Was hat der Verfassungsschutz mit Sarahs Tod zu tun????
Mir hat dieser Roman ausgesprochen gut gefallen. Der Autor hat es geschafft mich mit auf den Wilzenberg zu nehmen, und an der Story teilhaben zu lassen. Die Protagonisten sind sehr gut gewählt, und auch der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Wer gerne deutsche Krimis liest, ist mit diesem Krimi wirklich gut bedient. Hier lasse ich sehr gerne 5 Sterne hier.....
Vielen Dank das ich Vorablesen durfte.....
Ju
5/5
14.01.2021
eBook (ePUB 3)
Tödliche Kinderlieder
Hush, little baby, dont say a word... Es hat schon etwas Grausames, zugleich doch auch makaber poetisches, wenn neben einem toten Mädchen eine Spieluhr mit dieser Kindermelodie abgelegt wird.
Dieser Fall liegt Jahre zurück und wurde nie gelöst, auf dem Wilzenberg im Sauerland wurde ein Mädchen, Sonja, durch einen einzigen Stich ins Herz getötet, keine weiteren Verletzungen, keine Spuren, kein Täter. Der Beginn, in dem dieses Mädchen einsam, spät am Abend im Wald auf ihren Liebhaber oder ihren Mörder wartet, ist bedrückend und eisig.
Die zwei Reporter Jan Römer und Mütze nehmen diesen Fall in ihre Reihe der ungelösten Kriminalfälle auf. Zunächst tappen die beiden im Dunkeln, die ersten Recherchen führen ins Ungewisse, die ersten Befragten mauern und schweigen. Was verbirgt sich wirklich hinter dem Tod des jungen Mädchens. Ein großes Mysterium ist zunächst auch die letzte Arbeitsstätte von Sonja. Ein Haus, abgelegen im Wald, in dem immer mal wieder Männer für mehrere Wochen untergebracht sind. Sonja und zwei weitere Mädchen kümmern sich um die Bewirtung, um die Zimmer und wie sich nach und nach rausstellt, auch um die Männer im Speziellen. Die anderen beiden Rebecca und Anne halten sich auch sehr bedeckt, was die gemeinsame Vergangenheit angeht. Diese scheint mit einer großen Angst belastet. Eine Angst, die nicht ganz unbegründet ist, wenn man im Verlauf der Geschichte erfährt, in welchen Kreisen die Beteiligten agieren.
Mit Spannung habe ich den Kriminalroman verfolgt. Die Lösung wurde erst gegen Ende klar, die Spannung blieb somit bis zum Ende bestehen. Der Erzählstil hat mir gut gefallen und der Autor hat meine Neugierde auf die vorherigen Fälle geweckt. Mit einem Cliffhanger weckt er die Spannung auf mehr!
coffee2go
5/5
14.01.2021
eBook (ePUB 3)
gefährliche Reportage
Kurze Inhaltszusammenfassung:
Der Reporter Jan Römer und seine junge Kollegin Mütze rollen einen 20 Jahre alten Cold Case Fall auf und versuchen selbst, was damals den Ermittlern nicht gelungen ist, nämlich den Täter ausfindig zu machen. 1997 wurde auf dem Wilzenberg eine junge Frau getötet und eine Spieluhr aufgefunden. Nachdem Jan und Mütze wieder zu stöbern beginnen, gibt es auch schon bald die nächsten Toten.
Meine Meinung zum Buch:
Mir ist der Einstieg in das Buch sehr leicht gefallen, obwohl ich nur den ersten Teil der Reihe gelesen habe, aber den zweiten leider noch nicht. Sehr gut gelungen finde ich die Verknüpfung der Ereignisse, die bereits 20 Jahre zurück liegen mit den aktuellen Recherchen von Jan und Mütze. Das Thema mit den Geheimnissen rund um den Wilzenberg sowie die Verstrickungen des Verfassungsschutzes sind auch sehr spannend aufgebaut. In der Mitte ist die Spannung meiner Meinung nach kurzzeitig etwas abgeflaut, als Jan und Mütze sämtliche Zeugen abgeklappert hatten und dann noch eine zweite Runde gestartet haben, aber zum Schluss hin, ist die Spannung noch einmal gestiegen. Das Ende war auch genau nach meinem Geschmack und nicht vorhersehbar oder an den Haaren herbeigezogen, sondern stimmig und trotzdem überraschend.
Mein Fazit:
Mir hat der dritte Teil der Reihe mit Jan Römer und seiner Kollegin Mütze als Cold Case Reporter ziemlich gut gefallen, allerdings könnten beide, nachdem sie sich jetzt schon sehr lange und gut kennen, auch mehr von ihrem Privatleben preisgeben.
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