Produktbild: Das Ende der Illusionen
Band 2735

Das Ende der Illusionen Politik, Ökonomie und Kultur in der Spätmoderne

Aus der Reihe edition suhrkamp
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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.10.2019

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

305

Maße (L/B/H)

17,1/11,1/2 cm

Gewicht

192 g

Farbe

Karotte

Auflage

9

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-12735-3

Beschreibung

Rezension

»Nach der wegweisenden Studie Gesellschaft der Singularitäten beschäftigt sich Andreas Reckwitz in seiner Essaysammlung mit dem Strukturwandel der Gesellschaft. Der Soziologe seziert die neue Klassengesellschaft, die postindustrielle Ökonomie, die Konflikte um Kultur und Identität und den Imperativ der Selbstverwirklichung, woraus Erschöpfung und Demokratiemüdigkeit entspringen.« ("DIE ZEIT")
»Wer wissen will, warum es die alten Sicherheiten, die die BRD zu garantieren schien, so aus der Kurve getragen hat, muss Reckwitz lesen. Eine elegant-intelligente Tour de Force durch Politik, Ökonomie und Kultur.« ("DIE WELT")

»Nun lässt [Reckwitz] mit dem
Ende der Illusionen
eine ebenso erhellende Sammlung von fünf Essays folgen, die an [
Die Gesellschaft der Singularitäten
] anschließen und seine Einblicke in den aktuellen Zustand von Politk, Wirtschaft und Gesellschaft vertiefen. Manch ein Phänomen, vor dem wir bislang rätselnd standen, wird dadurch entschlüsselt.«
("Südwest Presse")
»Ein erhellendes, dringendes Buch.« ("Philosphie Magazin")
»Das im wissenschaftlichen Stil verfasste Buch bietet auf soziologischer Basis einen realistischen Befund gegenwärtiger westlicher Gesellschaften. ... Unbedingt für wissenschaftliche Bibliotheken zu empfehlen.« ("Die Österreichische Volkshochschule")
»Provokante und gerade darin oft simplifizierende Thesen sind [Andreas Reckwitz’] Sache nicht, dystopische Dramatisierungsrhetorik liegt ihm so fern wie trotziger Fortschrittsoptimismus. Wer so auf die Wirklichkeit schaut, sieht mehr und begreift besser, was er sieht.« ("Soziopolis")
»Nach der Lektüre seines Buches darf man sich gespannt auf den nächsten großen Wurf von Andreas Reckwitz freuen.« ("Das Parlament")

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.10.2019

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

305

Maße (L/B/H)

17,1/11,1/2 cm

Gewicht

192 g

Farbe

Karotte

Auflage

9

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-12735-3

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • June

    aus Kiel

    5/5

    21.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Perfekt erklärt und ein Muss…

    Perfekt erklärt und ein Muss für jeden, der tiefe Zusammenhänge mag. Top aktuell wird analysiert, was die Gesellschaft antreibt, ausmacht und was in der Folge daraus resultiert - Beispiel Veränderung der Parteienlandschaft an die Ränder.

  • Hans-Peter Büttgenbach

    aus Langenfeld

    4/5

    22.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Kein Ende der Geschichte, Schumpeter macht weiter

    Fünf verflochtene Themenfelder machen für den Autor "das Ende der Illusionen" in der Spätmoderne aus: Kulturalisierung des Sozialen, neue Drei-Klassen-Gesellschaft, Strukturwandel des Kapitalismus, erschöpfte Selbstverwirklichung und Krise des Liberalismus sind offenbar "ungeplante" Entwicklungen, die der Idee eines stetigen gesellschaftlichen Fortschritts widersprechen. Das Ende der Geschichte ist also nicht in Sicht. Und Illusionen waren derer viele. Mehr Bildung ("Bildungsinflation") für viele verbessert nämlich nicht durchgängig Chancen, die Wissens- oder Dienstleistungsgesellschaft ist keine Befreiung von öder, harter Arbeit, Selbstverwirklichung ist kein Weg ins gelobte Land ohne Risiken, ökonomisches Kapital wird gar durch kulturelles Kapital entwertet. Dabei geht Reckwitz oft über gängige soziologische Ansätze hinaus - Bolte, Schelsky und Dahrendorf zur Schichtung, Weber und Huntington zur Kultur, Bourdieus Konzept der Kapitalien usw. - bindet sie ein Stück zusammen und denkt sie weiter. Hier und da schlagen festgestellte "Polarisierungen" (Marktanteile, Qualifikationen, Einkommen) nicht durch, weil es um einfache Verteilungen geht. Simple Kategorien - von "neoliberaler Steuerpolitik" über "Populismus" zur "Finanzialisierung" - stören das gute Gesamtbild ein Stück. Das beste Kapitel dieses gut lesbaren Buchs ist das zur Selbstverwirklichung, das zum Liberalismus bleibt undeutlich.

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  • Produktbild: Das Ende der Illusionen

  • Einleitung: Die desillusionierte Gegenwart



    Kulturkonflikte als Kampf um die Kultur: Hyperkultur und Kulturessenzialismus



    Von der nivellierten Mittelstandsgesellschaft zur Drei-Klassen-Gesellschaft: Neue Mittelklasse, alte Mittelklasse, prekäre Klasse



    Jenseits der Industriegesellschaft: Polarisierter Postindustrialismus und kognitiv-kultureller Kapitalismus



    Erschöpfte Selbstverwirklichung: Das spätmoderne Individuum und die Paradoxien seiner Emotionskultur



    Die Krise des Liberalismus und die Suche nach dem neuen politischen Paradigma: Vom apertistischen zum einbettenden Liberalismus