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Andreas Reckwitz

Andreas Reckwitz, geboren 1970, ist Professor für Allgemeine Soziologie und Kultursoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. 2019 erhielt er den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Reckwitz‘ Bücher erreichen regelmäßig Bestsellerstatus und erscheinen in mehr als 20 Sprachen. Die Gesellschaft der Singularitäten wurde mit dem Bayerischen Buchpreis ausgezeichnet und stand auf der Shortlist des Sachbuchpreises der Leipziger Buchmesse. Verlust. Ein Grundproblem der Moderne erhielt den Preis »Das politische Buch« der Friedrich-Ebert-Stiftung.

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Erbe

Man kann nicht nicht erben

Was wir erben: das Vermögen der Eltern und ihre Traumata, die demokratischen Institutionen und die Staatsschulden, Kulturgüter und Gewaltgeschichte, Infrastruktur und Klimawandel. Erbe, dieses komplexe Verhältnis zwischen den Toten, den Lebenden und den Noch-nicht-Geborenen, betrifft uns als Individuen, als soziale Gruppe, als Nation und als Spezies. Es kann positiv und negativ sein – Ressource und Last. Sicher ist nur: Man kann nicht nicht erben.

Andreas Reckwitz widmet sich in diesem Buch dem neuen Erbenbewusstsein in der Spätmoderne. Denn während die klassische Moderne in ihrer Zukunftsorientierung mit dem Erbe der Vergangenheit brechen wollte, ist das heute weder möglich noch ausnahmslos wünschenswert. Aber wie können wir mit den verschiedenen Erbschaften umgehen? Was wollen wir künftigen Generationen hinterlassen? Und was ist das »Fortschrittserbe« der westlichen Moderne, dessen Weiterführung sich lohnt?

• Nach Die Gesellschaft der Singularitäten, Das Ende der Illusionen und Verlust: die nächste bahnbrechende Studie zur spätmodernen Gesellschaft und Kultur

• Untersucht die Deutungs- und Verteilungskonflikte, die mit Erbschaften verbunden sind

• Grundlegender Beitrag zu aktuellen gesellschaftlichen Debatten um Erinnerungskultur, Generationengerechtigkeit und Klimaschutz

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Buch (Gebundene Ausgabe)

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