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Alte Sorten Roman

167

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.03.2019

Abbildungen

gebunden mit Lesebändchen

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,3/12,6/2,8 cm

Gewicht

368 g

Farbe

Elfenbein / Kaffee

Auflage

10. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-8381-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.03.2019

Abbildungen

gebunden mit Lesebändchen

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,3/12,6/2,8 cm

Gewicht

368 g

Farbe

Elfenbein / Kaffee

Auflage

10. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-8381-3

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

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  • Bewertung

    5/5

    27.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zieht einen in den Bann

    Unfassbar gut geschrieben. Die Emotionen der beiden Hauptperson werden sehr sehr gut rübergebracht. Das leichte erwachen einer Freundschaft und die Veränderung die Sally durchmacht erlebt man schritt für schritt mit. Ab der Mitte noch mal sehr packend. Ich wollte das Buch gar nicht mehr weglegen. Das hat definitiv meine Freude am lesen wieder geweckt.

  • Bewertung

    5/5

    03.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch mit Tiefgang

    Sehr schön geschrieben und wunderbare Protagonistinnen. Das Buch hat Tiefgang, erlaubt den Figuren sich zu entfalten, dem Leser sie lieb zu gewinnen und gleichzeitig eine mitreißende Geschichte!

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    23.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    auf der Suche nach dem Leben und sich selbst

    Zwei gänzlich unterschiedliche Leben - Liss auf dem Land - Sally in der Stadt - weit entfernt - und doch näher als sie sich glauben. - Sally haut aus der Klinik ab, will nur weg, ab- und nie mehr auftauchen - irgendwie landet sie in Liss Gegend, gerade, als deren Traktor feststeckt - sie packt zu - und damit auch ihr Leben an - was sich erst zeigen wird. Vorerst scheint jede ihren Weg weiter zu gehen - doch Liss lädt Sally zu sich ein - und es beginnt ein gemeinsamer Weg - zunächst eher zwei parallell verlaufende Strässchen - mitunter gemeinsame Rast, dann wieder Abzweigungen - sie finden und verlieren sich - mögen sich irgendwie und still - dann explodieren ihre Wunden - denn diese tragen beide - und sie sind sich ähnlicher in Wesen und Biografien, als sie ahnen… Die Erzählung ist still, fast introvertiert, lässt sich auf das Geschehen und die Zwischentöne ein - poetisch und schön - um im nächsten Satz ins Derbe zu entgleisen - das erste bei Liss und ihrer Welt, das zweite bei Sally und ihrer Welt - die Charaktere sind in der Sprache aufgehoben. - Und grad auch in der Sprache spürt man die Entwicklung von Sally, wie sie in den Wochen bei Liss reift, wie das Obst, das sie ernten - und eindrücklich, wie Sally das Ungewohnte zu kosten vermag… Dass nicht nur Sally sondern auch Liss ‘kaputt’ ist, vom Leben zerrieben, zeigt sich im letzten Drittel, wo alles aus dem Ruder zu laufen scheint - und genau da finden sich die beiden erst wirklich - und geben sich gleichzeitig wieder frei. Ein Roman wie ein gemaltes Bild - das Ende ist mehr eine Hoffnung als ein Schluss, denn vieles bleibt offen, kann von jedem und jeder weiter gemalt werden. (Vom Titel und Cover her hätte ich das Buch nicht gelesen - keine Einladung - danke @Hortensia13 für die Leserunde! >>> Die Lektüre lohnt sich wirklich!)

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    23.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend-berührend-tröstend

    Spannend: Der Roman dreht sich rund um das Schicksal von Sally und Liss. Von Anfang an wird klar, dass es in beiden Leben Geheimnisse gibt. Die beiden Frauen treffen sich per Zufall im Weinberg von Liss und sind von diesem Moment an miteinander verbunden. Beim gemeinsamen Arbeiten auf dem Hof kommen sie sich näher, entfremden sich wieder und lösen ihre persönlichen Dramen am Schluss auf. Die beiden Frauen bleiben freundschaftlich verbunden. Berührend: Zwei Schicksale, die zum Teil sehr beklemmend sind, münden in einen gemeinsamen Nenner, nämlich Freundschaft. Tröstend: Die Wege sind verschlungen, und dennoch wird Unmögliches plötzlich möglich. Auch aus scheinbar hoffnungslosen Situationen eröffnen sich neue Wege.

  • galaxaura

    aus Köln

    5/5

    01.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Seiltanz ins Glück

    „Alte Sorten“ von Ewald Arenz, erschienen 2019 im DuMont Buchverlag, ist ein Buch wie ein Spätsommerabend: warm, irgendwie nostalgisch, summend und glücklich machend. Liss und Sally sind zwei Menschen, die auf der Oberfläche der pure Gegensatz sind, innendrin aber so gleich, dass diese zwei Seelen direkt miteinander schwingen wie Ying und Yang eben oder schwarz und weiß – erst miteinander vollkommen. Beide tragen ein Geheimnis, beide tragen tiefe Wunden. Und vielleicht geschieht das ja manchmal wirklich, dass zwei Menschen, die genau den anderen so sehr brauchen, aufeinandertreffen, ganz zufällig, und sich dann nicht mehr loslassen, ganz ohne Zwang, ganz ohne Müssen. Alte Sorten ist ein Buch voller Melancholie und voller Hoffnung, mit einem packenden Plot, von dem ich nichts spoilern möchte, mit so viel Gefühl und so viel Schmerz, aber vor allem mit Licht! Diesem sanften Licht, das morgens über einer Wiese steht, weshalb das Setting eines alten Bauernhofes nicht besser gewählt sein könnte. Die Alten Sorten, das vergessene Wissen, das viele, was schon immer in uns wohnt, all das kann ein Weg zur Heilung sein und ein Weg raus aus unserer lauten Welt, ohne dass wir diese hassen und verdrängen müssen. Arenz wählt im Schreiben seine Worte so klug, alles ist mit so viel Genauigkeit und Bedachtsamkeit gesetzt, dass mensch hier durch eine Sternstunde des Schreibens schreiten darf und am Ende des Buches voller Sehnsucht ist, noch einmal ungelesen von vorn beginnen zu können. Weil das aber nicht geht, muss ich jetzt diese Rezension beenden, tut mir leid, ich habe keine Zeit, ich muss schnell alle anderen Bücher von Ewald Arenz lesen! „Es war so selten, dass die Dinge im Gleichgewicht waren. Ohne Glück und ohne Trauer. Oder anders: dass Glück und Traurigkeit in einem so in der Schwebe waren, in so einer perfekten Balance, dass man sich nicht bewegen wollte.“ (S. 127) So ist dieses Buch. Unbedingt lesen.

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Bewertungen (167)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Christina Koppenberger

    Christina Koppenberger

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roman wie eine wohlige Umarmung!

    Der Roman ist für mich die perfekte Beschreibung zweier einsamer Seelen, die dem Anschein nach nichts gemein haben und doch perfekt zueinander passen, weil sie sich doch ähnlicher sind als zuerst angenommen. Auf der einen Seite haben wir Sally, eine 17-Jährige, die von Zuhause ausgerissen ist, auf der Suche nach sich selbst und einen Platz für sich, denn ihr Zuhause hatte sich für sie nicht wie ein Zuhause angefühlt. Sie ist laut, wild und stur. Ihr gegenüber steht Liss: eine zwar ruhige, aber starke, emanzipierte, jedoch mysteriöse Frau, die einen Hof schmeißt, sich um ihre Tiere und Birnenplantage kümmert und ihr Leben völlig im Griff zu haben scheint - jedoch in manchen Momenten auch einsam wirkt. Die beiden Charaktere machen eine beindruckende, persönliche Wandlung durch, ihre Freundschaft, die auch Mutter-Tochter-Dynamiken beinhaltet ist wunderschön. Das Buch greift auch tiefgründige Themen auf und verarbeitet und verwebt es gut in die Geschichte der beiden Frauen. Das Buch fühlte sich leicht an, fast einfach, jedoch tiefgründig und bedeutsam zugleich! Der Vibe, den dieses Buch vermittelt, ist ruhig und entspannt, was meiner Meinung nach sehr gut zur Geschichte passt, denn man kann persönliches Wachstum, Selbstheilung und Selbstfindung nicht beschleunigen. Man braucht die Zeit, die man eben benötigt. Wir haben uns mit zwei einsamen, verlorenen Seelen auf die Reise begeben, die nun endlich ein Zuhause gefunden haben. Herzerwärmend. Ein Meisterwerk!
  • Zum Bewerterprofil von Anne K.

    Anne K.

    Thalia Wien – Westfield Donau Zentrum

    Buchhändler*in

    4/5

    04.11.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Über das tiefe Verständnis zweier Frauen

    Sally ist 17 Jahre alt und kommt mit ihren Eltern überhaupt nicht klar. Sie fühlt sich missverstanden und ungewollt. Dies sind zwei der Gründe, weshalb sie sich ritzt und bereits mehrfach in therapeutischer Behandlung war. Nun ist Sally abgehauen und kommt zufälligerweise an den Hof von Liss. Einer Frau mittleren Alters, die den Hof alleine bewirtschaftet und von den Dorfbewohnern gemieden wird. Schon nach kurzer Zeit entwickelt sich zwischen den beiden Frauen ein Vertrauensverhältnis. Für Sally ist Liss wichtig, da diese keine Fragen stellt und sie nicht bevormundet, Sally hingegen erinnert Liss stark an sich selbst und damit die Hoffnung, dem Leben eine andere Wendung geben zu können. Eine schöne Geschichte über das tiefe Verständnis zweier Frauen. Einen Stern ziehe ich ab für die teilweise vulgären Ausdrücke Sallys, die es meiner Meinung nach, nicht bedurft hätte, um die Unsicherheit des Teenagers darzustellen.

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