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Der Dreißigjährige Krieg Europäische Katastrophe, deutsches Trauma 1618 – 1648

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.04.2019

Abbildungen

Zahlr. s/w Abb.

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

984

Maße (L/B/H)

21,7/15,2/4,8 cm

Gewicht

844 g

Farbe

Weiß / Ozeanblau

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-63090-3

Beschreibung

Rezension

Andreas Bähr untersucht in seinem hervorragenden, so quellenreichen wie anschaulichen Buch den "eigentlichen" Beginn des Krieges, das Erscheinen eines Kometen im November 1618

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.04.2019

Abbildungen

Zahlr. s/w Abb.

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

984

Maße (L/B/H)

21,7/15,2/4,8 cm

Gewicht

844 g

Farbe

Weiß / Ozeanblau

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-63090-3

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

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  • Bewertung

    aus Thun im Kanton Bern

    5/5

    15.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    spannend geschrieben und höchst informativ

    Wer sich ein vertieftes und umfassendes Bild des dreissigjährigen Krieges machen will, dem kann ich dieses Buch von H. Münkler zutiefst empfehlen: packende Schilderungen, erhellende Analysen, fundierte Hypothesen, alles mit Spannung beschrieben, so dass man das Buch nicht mehr los lassen kann, bis man es fertig gelesen hat. Am Schluss wird noch sichtbar, wie das Modell, das der Autor zum Verständnis des dreissigjährigen Krieges benutzt hat, für Kriege der Gegenwart (z.B. Nahost oder Afrika) benutzt werden kann: und dieser Nachweis überzeugt sehr.

  • Bewertung

    aus Danndorf

    5/5

    28.12.2017

    eBook (ePUB 3)

    Der 30 jährige Krieg

    Das Buch entspricht genau meinen Erwartungen. Es ist spannend und verständlich geschrieben, wie man das von Herfried Münkler gewohnt ist.

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Unsere Meinungen

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    Ralf Rother

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.08.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Krieg und Trauma

    Münkler geht es in seiner Untersuchung zum Dreissigjährigen Krieg nicht um eine antiquarische Geschichtsschreibung (vgl. Nietzsche). Seine Behandlung des Themas drängt auf eine Analyse, die Damaliges mit Heutigem vergleicht um Schlüsse für Zukünftiges zu ziehen. Dabei geht es dem Militärhistoriker und Kriegswissenschaftler um den Ideen-Aufwand, der betrieben wurde und betrieben werden muss, um den Wahnsinn des Krieges einzuhegen. Daher nehmen Münklers Ausführungen zum Westfälischen Frieden großen Raum ein, der den Rhythmus des Buches bestimmt. Auch wenn die großen Katastrophen der Weltkriege und der Shoah die politische wie traumatische Bedeutung des Dreissigjährigen Kriegs überlagerten, so ist die Dimension des Westfälischen Friedens für die heutige Kriegs- und Friedenspolitik nicht zu überschätzen. Das betrifft die Rolle des politischen Souveräns, der nun für die Ausrufung des Krieges verantwortlich wurde, wie auch die Einführung von Regeln der Kriegsführung. So wurde der Westfälischen Frieden Ideengeber für die unterschiedlichsten Personen und Institutionen: wie z.B. für Kant, Clausewitz und Schmitt, aber auch für den Völkerbund, die UN und die EU, wenn es um die Kompetenzen und die Einhegung der Souveränität geht, mit Ausblick auf eine Abschaffung bzw. Einschränkung politischer Souveränität um Metaebenen des Politischen zu gründen. Münklers umfangreiches und detailreiches Buch ist weit mehr als die Schilderung traumatisierender Gewalt- und Kriegshandlungen. Es zeigt, wie sich das Trauma fortsetzt.

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