Das Island-Lesebuch
Band 1

Das Island-Lesebuch

Impressionen und Rezepte aus dem Land der Elfen und Trolle

Buch (Kunststoff-Einband)

19,00 €

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Beschreibung

Details

Einband

Kunststoff-Einband

Erscheinungsdatum

03.04.2023

Verlag

MANA-Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

12,8/19,7/2,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Kunststoff-Einband

Erscheinungsdatum

03.04.2023

Verlag

MANA-Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

12,8/19,7/2,2 cm

Gewicht

343 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95503-127-5

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Für meine Schwester..

Bewertung am 28.03.2020

Bewertungsnummer: 450361

Bewertet: Buch (Kunststoff-Einband)

Meine Schwester hat sich monatelang auf ihre Reise nach Island gefreut. Im Mai sollte es losgehen. Aber in Zeiten wie diesen kommt gerade alles anders als gedacht. Dafür gibt es dieses tolle Buch als Trostpflaster : Geschichten, Rezepte, ganz viele Reisetipps und eine große Portion Liebe zu Land und Leuten kennzeichnen dieses Buch. Optimal für die Wartezeit und vielleicht findet sich noch ein Ziel, das bislang nicht auf der Liste stand.
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Für meine Schwester..

Bewertung am 28.03.2020
Bewertungsnummer: 450361
Bewertet: Buch (Kunststoff-Einband)

Meine Schwester hat sich monatelang auf ihre Reise nach Island gefreut. Im Mai sollte es losgehen. Aber in Zeiten wie diesen kommt gerade alles anders als gedacht. Dafür gibt es dieses tolle Buch als Trostpflaster : Geschichten, Rezepte, ganz viele Reisetipps und eine große Portion Liebe zu Land und Leuten kennzeichnen dieses Buch. Optimal für die Wartezeit und vielleicht findet sich noch ein Ziel, das bislang nicht auf der Liste stand.

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Das Island-Lesebuch

von Almut Irmscher

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Island liegt im Trend. Es ist zum erklärten Sehnsuchtsziel der Reisenden aufgestiegen, und Millionen Fußballfans in aller Welt gehen die Herzen auf, wenn isländische Fans ihre Mannschaft mit rhythmischen "Húh"-Rufen anfeuern. Ihre Heimat ist eine recht große Insel, aber nur ein ziemlich kleiner Staat, nämlich ungefähr so groß wie Bayern und Baden-Württemberg zusammengenommen. Weil Island zudem nur rund 350.000 Einwohner hat, ist es ausgesprochen dünn besiedelt. Wenn man bedenkt, dass mehr als ein Drittel der Isländer in der Hauptstadt Reykjavík und noch einmal so viele in deren direktem Umland leben, so bekommt man eine Vorstellung davon, wie menschenleer weite Teile dieser Insel sind. Island hat zwar einen hohen Lebensstandard, aber recht wenig aufsehenerregende Merkmale menschlicher Machart. Die Historie des Landes verlief weitestgehend unspektakulär, was der relativen Isolation der Insel im sturmumtosten Nordatlantik geschuldet sein mag. Die isländische Ökonomie wurde jahrhundertelang im Wesentlichen von Bauern bestimmt, wobei man bedenken muss, dass viel Landwirtschaft auf der kargen, von Lavawüsten, Gebirgszügen und polarfrischem Klima geprägten Region gar nicht möglich ist. Wohl gibt es bedeutende kulturelle Errungenschaften wie die Götter- und Heldensaga Edda aus dem 13. Jahrhundert und die zahlreichen anderen Isländersagas, welche die nordeuropäische Literatur und darüber hinaus letztendlich auch die Weltliteratur wesentlich mitgeprägt haben. Auch in jüngerer Zeit machen engagierte Kulturschaffende aus Island auf sich aufmerksam, die Leistungen der Fußballmannschaft sind beachtlich, und nach der Beinahe-Pleite durch die Finanzkrise von 2007 hat sich der Staat erstaunlich schnell wieder erholt. All das vermag allerdings nicht zu erklären, warum die bloße Erwähnung von Island allen Reiselustigen den Schimmer sehnsuchtsvollen Fernwehs in die Augen treibt.Doch schon beim Anflug auf den Flughafen Keflavik, der 40 Kilometer südwestlich von Reykjavík auf der Halbinsel Reykjanes liegt, bekommt man eine Ahnung für die Ursache dieses Phänomens. Düster und fremdartig erhebt sich die Insel aus dem dämmergrauen Nordmeer, schwarz und bedrohlich ragen Bergkegel aus bleichen Ebenen empor. Weißschäumende Gischt schlägt an die Kanten des Landes, wo sich ein paar wenige Häuser an einem stillen Hafen zusammendrängen und das schwarze Band einer einsamen Straße sich durch die Leere einer blass beigegrauen Weite zieht.Denn Island ist wild. Nicht menschliche Bewohner, Vulkane beherrschen diese Insel und gestalten sie nach ihrer Fasson. Hier stößt der Mensch an seine Grenzen, unangefochten führt die Natur Regie. Sie zeigt ihre überwältigende Macht, jederzeit unberechenbar, und weist den Menschen in seine Schranken, wo er sich immer wieder aufs Neue staunend umsieht und bemerkt, wie klein und unwichtig er ist. Und gerade dies scheint der Grund dafür zu sein, dass Island so sehr fasziniert.In unserer immer straffer durchorganisierten Welt, reglementiert, geordnet und vernetzt bis in den letzten Winkel, wirkt Island wie eine Bastion aus einem unbekannten Universum. Menschengemachte Gesetze und Strukturen oder all die Betriebsamkeit und Hektik, die unseren normalen Alltag dominieren, wirken hier völlig deplatziert. Sie sind nichtig angesichts der dramatischen Schönheit steil aufstürmender Bergmassive, die ihre schneebedeckten Gipfel wie stolze Königskronen tragen. Angesichts der endlosen Leere und der Steinwüsten, die bis über den Horizont hinausreichen, oder der ungeheuren Gletscher, die ihre Tentakel durch die Täler walzen und eisblau in Lagunen brechen. Angesichts der mächtigen Wasserfälle, die mit wutschäumenden Fluten in die engen Spalten bodenloser Schluchten stürzen. Und erst recht angesichts der blubbernden und fauchenden Höllenschlote, in denen die Erde kocht und ihr ewigwährendes Lied von der jähen Vergänglichkeit singt, die einzig ihrer Laune unterworfen ist.Island ist der Spielplatz des Planeten selbst, und alles, was von Menschen
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