Zwei Mädchen werden gemeinsam erwachsen. Schon früh lernen sie sich zu schminken, ziehen Stöckelschuhe an und vergleichen ihre Brüste. Sie masturbieren und sprechen über ihre Erfahrungen. Sie sind jung und rebellisch, entdecken Alkohol und Drogen, gehen mit fremden Männern nach Hause, feiern Partys und haben Sex. Je älter sie werden, desto eindeutiger werden die Blicke und Berührungen auf der Straße. Doch die jungen Frauen wollen sich nicht einschränken lassen, unternehmen Reisen in ferne Länder und erfahren am eigenen Körper, dass Freiheit nicht für beide Geschlechter das Gleiche bedeutet.
Anhand einer Frauenfreundschaft und einer Liebesbeziehung erzählt Marie Luise Lehner vom Schauen und vom Angeschautwerden, von Rollen, in die Frauen gedrängt werden, und von alltäglicher sexueller Gewalt. Minutiös zeichnet sie die Momente nach, in denen Frauen in unangenehme, oft gefährliche Situationen geraten, und lässt Wut in ihren Figuren aufkeimen. Eine Wut, die groß genug ist, um gegen Sexismus zu kämpfen.
"Ich spüre deine Wut über die beiden Männer, die mich am Würstelstand kommentieren. Ich mag deine Wut, weil sie mich spüren lässt, dass so etwas nicht normal sein sollte."
Kundinnen und Kunden meinen
2.8/5.0
Kaffeeelse
4/5
22.10.2018
Buch (Gebundene Ausgabe)
Unter dem Blick der Männer ???
Ich habe "Im Blick" als einen interessanten Roman wahrgenommen, der mich beschäftigt hat und sehr nachdenklich macht. Genau das sollte dieser Roman meiner Meinung nach auch erreichen. Diese etwas überspitzte Art dem Geschehen gegenüber klingt für mich danach. Ich zweifele mit diesem Satz keineswegs das Geschilderte an, sondern meine mit überspitzte Art den Stil des Geschilderten. Welcher mir übrigens sehr gefallen hat.
Zur Handlung: die junge Ich-Erzählerin ohne einen Namen schildert in zwei Handlungssträngen einmal ihr jetziges Leben und zum Anderen rückblickend ihre jüngeren Jahre; weitere bedeutende Personen der Handlung sind ihre Geliebte, ebenso ohne einen Namen und hier nur in der Du Form angeredet und ihre heterosexuelle Freundin Anja. Ansonsten kommen noch einige weitere Personen der engeren Umgebung vor, die aber nicht so tragende Charaktere des Romans sind. Das Hauptthema ist im ersten Teil des Buches die Adoleszenz der Hauptfiguren und die Beschreibung der Beziehungsmuster der Protagonistin und ihrer dazugehörigen Gefühlswelt. Es wird auch sehr ausführlich über das Thema Sexualität gesprochen. Auch zum Genderthema kommen sehr wichtige Aussagen. Im zweiten Teil des Buches bekommen außer den bereits angedeuteten Themen noch der allgegenwärtige Sexismus und sexuelle Übergriffe gegenüber den jungen Frauen ihre Plattform. Einerseits ist das definitiv erschreckend und abstoßend, aber andererseits auch etwas plakativ und sehr einseitig betrachtet. Es geht schließlich nicht von jedem Mann eine Gefahr aus. Und Männer sind per se keine Feinde. Dann wird auch das Verhalten der Frauen thematisiert. Sollte man nicht bestimmte Dinge vermeiden aus der Angst heraus??? Nein, sollten wir nicht!!! Man kann nicht aus den Ängsten heraus das eigene Leben einengen. Aber wenn wir ganz ehrlich unser Leben betrachten. Tun wir das nicht schon?
"Anja sagt, sie hat sich dazu entschieden, beweglich zu bleiben und sich nicht einschüchtern zu lassen. Sie will sich nicht in ihrer Freiheit beschränken, nur weil jederzeit etwas passieren kann."
Da ja die Protagonisten im Roman in der Adoleszenz stecken, sind ihre Betrachtungsweisen noch von recht naiver Natur. Das Leben wird diese Gedankengänge sicher noch formen. Aber wir als Leser/innen haben unsere Betrachtungsweisen dazu. Und sollten darüber reden. Denn das Frauenbild in unserer Zeit bewegt sich leider wieder zurück. Und von einer Gleichheit von Mann und Frau kann keine Rede sein. Der Feminismus ist wieder gefragt. Und sicher nicht in dem wir brav bitte, bitte sagen! Allerdings ist die blanke Wut auch keine gute Beraterin.
Gefallen hat mir auch die Betrachtungsweise des männlichen Blickes auf die Frau, und deren Umsetzung in Kultur und Kunst. Und auch da gibt es ein Glück inzwischen Vieles, was auch einen weiblichen Blick andeutet/zeigt.
Interessant finde ich auch den Ansatz der Solidarität unter uns Frauen. Das wäre wirklich förderlich. Aber gibt es das wirklich? So im großen Sinne. Oder überwiegen da nicht andere Verhaltensmuster? Und wenn das so ist, frage ich warum?
Ich sehe in diesem Roman viel Potenzial zur Diskussion, zudem für mich in diesem Roman jede Menge Provokation lauert. Und ich hoffe diese Diskussion findet statt.
Die Art des Schreibens hat mir sehr gefallen und ich erkenne viel schöpferische Kraft bei der Autorin. Ich denke wir werden noch von ihr hören. Dieses teilweise wie bruchstückhaft Geschriebene, dieses gesamte Konstrukt, teilweise versartig klingend und erscheinend und dann diese starken lyrischen Anleihen. Irgendwie faszinierend. Und die thematische Auswahl ist für unsere Zeit fast zwingend notwendig. Ansonsten habe ich einen großen Sog verspürt und das Buch hat mir gefallen. Und das hier bitte nicht falsch verstehen. Mir hat nicht unbedingt alles an der Geschichte gefallen, aber dass, was es mit mir macht, umso mehr.
Frollein_von_Kunterbunt
3/5
26.09.2018
Buch (Gebundene Ausgabe)
Fragmente und Episoden aus dem Leben einer jungen, feministischen Frau
„Im Blick“ ist nicht nur auf Grund seiner thematischen Aktualität modern, sondern auch durch die ungewöhnliche Covergestaltung, der teilweise poetischen Sprache und des Alters der Autorin. Marie Luise Lehner ist gerade einmal 23 Jahre jung und schreibt in diesem Buch in unverwechselbarer Art über Rollenbilder, Identität, Sexismus und sexualisierter Gewalt - Themen also, die dem Zielpublikum nahe liegen und Teil ihres Alltags sind.
Klappentext
Zwei Mädchen werden gemeinsam erwachsen. Schon früh lernen sie sich zu schminken, ziehen Stöckelschuhe an und vergleichen ihre Brüste. Sie masturbieren und sprechen über ihre Erfahrungen. Sie sind jung und rebellisch, entdecken Alkohol und Drogen, gehen mit fremden Männern nach Hause, feiern Partys und haben Sex. Je älter sie werden, desto eindeutiger werden die Blicke und Berührungen auf der Straße. Doch die jungen Frauen wollen sich nicht einschränken lassen, unternehmen Reisen in ferne Länder und erfahren am eigenen Körper, dass Freiheit nicht für beide Geschlechter das Gleiche bedeutet.
Anhand einer Frauenfreundschaft und einer Liebesbeziehung erzählt Marie Luise Lehner vom Schauen und vom Angeschautwerden, von Rollen, in die Frauen gedrängt werden, und von alltäglicher sexueller Gewalt. Minutiös zeichnet sie die Momente nach, in denen Frauen in unangenehme, oft gefährliche Situationen geraten, und lässt Wut in ihren Figuren aufkeimen. Eine Wut, die groß genug ist, um gegen Sexismus zu kämpfen.
Anhand von zwei Erzählperspektiven, der Kindheit und Jugend sowie der aktuellen On/Off Beziehung, wird die namenlose Protagonistin skizziert. Die beiden Zeitebenen werden dabei abwechselnd beschrieben und wirken eher wie Fragmente oder Episoden, nicht jedoch wie zusammenhängende und einander aufbauende Handlungsstränge. Der Zusammenhang zwischen den beiden Zeitebenen bleibt unklar.
Doch auch die handelnden Personen bleiben nicht nur auf Grund ihres fehlenden Namens ominös und nicht zu greifen. Einzig die Ich-Erzählerin wird mit ihren Gefühlen und Gedanken geschrieben. Der Rest bleibt nebulös, wage beschrieben oder wirkt wie eine Stereotype. Das lässt Spielraum für eigene Interpretationen und Gedankengänge und bietet eine unglaubliche Gelegenheit für ein Katz und Maus Spiel. Denn zusätzlich zum Namen und zur Gefühlswelt bleibt auch das Geschlecht des On/Off Partners unklar, wird undeutlich skizziert und gibt Rätsel auf. Ein kluger Zug der Jungautorin, wird so doch deutlich, dass Geschlechtszugehörigkeit etwas ist, mit dem man spielen und das in der Liebe keine Rolle spielt.
Der Schreibstil der Autorin ist, in meinen Augen, herausragend. Episodisch, knapp, ehrlich, modern, poetisch, flüchtig und intensiv – all das kommt im Buch vor. Während sie Diskussionen und politische Veranstaltungen nüchtern und sachlich beschreibt, so wird ihre Sprache, wenn es um die Beziehung und die Liebe der Protagonistin geht, poetisch, rhythmisch, intensiv. Ein Wechsel, der mich das eine oder andere mal dazu brachte Sätze mehrfach zu lesen, um sie ganz verstehen, aufsaugen und genießen zu können.
Für mich persönlich wirkte das ganze Buch nicht wie ein fertiger Roman. Der Geschichte fehlte es an einem roten Faden, an Geschlossenheit, Kontinuität und ersichtlichen Zusammenhängen.
Auf mich machte es eher den Eindruck, als läse ich im Skizzenbuch einer talentierten Autorin, läse Gedankenfetzen, Fragmente und Skizzen von Handlungen und Menschen. Unausgereifte, unreflektierte Gedankengänge und Episoden treffen dabei auf klischeehafte und plakative Fetzen und Charakterzüge. Diese regen jedoch nicht weniger zum Nachdenken an, machen Spaß zu lesen und sind ein kurzweiliges Vergnügen.
Auch wenn das bestimmt nicht die Absicht der Autorin war, so ist dieses Buch unter dem Gesichtspunkt gesehen durchaus weiterzuempfehlen.
FvK
aus Zamonien
3/5
26.09.2018
Buch (Gebundene Ausgabe)
Anhand von zwei Erzählperspekt…
Anhand von zwei Erzählperspektiven, der Kindheit und Jugend sowie der aktuellen On/Off Beziehung, wird die namenlose Protagonistin skizziert. Die beiden Zeitebenen werden dabei abwechselnd beschrieben und wirken eher wie Fragmente oder Episoden, nicht jedoch wie zusammenhängende und einander aufbauende Handlungsstränge. Der Zusammenhang zwischen den beiden Zeitebenen bleibt unklar. Doch auch die handelnden Personen bleiben nicht nur auf Grund ihres fehlenden Namens ominös und nicht zu greifen. Einzig die Ich-Erzählerin wird mit ihren Gefühlen und Gedanken geschrieben. Der Rest bleibt nebulös, wage beschrieben oder wirkt wie eine Stereotype. Das lässt Spielraum für eigene Interpretationen und Gedankengänge und bietet eine unglaubliche Gelegenheit für ein Katz und Maus Spiel. Denn zusätzlich zum Namen und zur Gefühlswelt bleibt auch das Geschlecht des On/Off Partners unklar, wird undeutlich skizziert und gibt Rätsel auf. Ein kluger Zug der Jungautorin, wird so doch deutlich, dass Geschlechtszugehörigkeit etwas ist, mit dem man spielen und das in der Liebe keine Rolle spielt. Der Schreibstil der Autorin ist, in meinen Augen, herausragend. Episodisch, knapp, ehrlich, modern, poetisch, flüchtig und intensiv – all das kommt im Buch vor. Während sie Diskussionen und politische Veranstaltungen nüchtern und sachlich beschreibt, so wird ihre Sprache, wenn es um die Beziehung und die Liebe der Protagonistin geht, poetisch, rhythmisch, intensiv. Ein Wechsel, der mich das eine oder andere mal dazu brachte Sätze mehrfach zu lesen, um sie ganz verstehen, aufsaugen und genießen zu können. Für mich persönlich wirkte das ganze Buch nicht wie ein fertiger Roman. Der Geschichte fehlte es an einem roten Faden, an Geschlossenheit, Kontinuität und ersichtlichen Zusammenhängen. Auf mich machte es eher den Eindruck, als läse ich im Skizzenbuch einer talentierten Autorin, läse Gedankenfetzen, Fragmente und Skizzen von Handlungen und Menschen. Unausgereifte, unreflektierte Gedankengänge und Episoden treffen dabei auf klischeehafte und plakative Fetzen und Charakterzüge. Diese regen jedoch nicht weniger zum Nachdenken an, machen Spaß zu lesen und sind ein kurzweiliges Vergnügen. Auch wenn das bestimmt nicht die Absicht der Autorin war, so ist dieses Buch unter dem Gesichtspunkt gesehen durchaus weiterzuempfehlen.
Aischa
aus Kissing
2/5
28.08.2018
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein feministischer Roman, aber leider kein guter ...
Der Roman hat mich sehr enttäuscht. Mag sein, dass ich von Autorin Marie Luise Lehner als Alpha-Literaturpreisträgerin 2017 sprachlich mehr als Durchschnitt erwartet habe.
Es mag auch an dem für mich missverständlichen Klappentext liegen, der von der Wut der Protagonistinnen spricht. Einer Wut aufgrund sexueller Übergriffe, die Antrieb zum Kampf gegen Sexismus ist.
Doch genau diesen Kampf habe ich im Buch vermisst. Ich glaube nicht, dass Wut allein Veränderungen bewirken kann, dazu muss sie konstruktiv genutzt werden, und das kann ich in dieser Erzählung nicht erkennen.
Die Sprache ist in Ordnung, mit den sich abwechselnden Erzählebenen Kindheit/Jugend und aktuelle Beziehung bin ich klar gekommen, aber eine überdurchschnittliche schriftstellerische Leistung konnte ich darin nicht erkennen.
Über den Inhalt habe ich lange nachgedacht, sehr lange. Eigentlich ein gutes Zeichen, wenn mir ein Buch nicht gleich nach der letzten Seite aus dem Sinn gerät.
In diesem Fall allerdings bleiben einfach zu viele offene Fragen, allen voran: Was will mir die Autorin sagen?
Ja, es gibt zu viele sexuelle Übergriffe, und nein, Frauen und Mädchen (im Übrigen auch Jungen und Männer) sind nicht selbst daran schuld.
Aber dennoch heiße ich es nicht gut, wenn sich die Protagonistin derart mit Drogen zudröhnt - und das in der Wohnung mit einem Zufallsbekannten, dessen Namen sie noch nicht einmal weiß - dass sie nicht mehr nach Hause gehen kann und es daher zu nicht einvernehmlichem Sex, sprich: einer Vergewaltigung, kommt. Wo bleibt hier der Kampf gegen Sexismus? In der Schilderung des Vorgefallen?
Ja, auch ich denke, dass sich Frauen noch viel mehr solidarisieren müssten. Aber hier fehlen mir im Buch außer einem manifestartigen Aufruf am Schluss hilfreiche Vorschläge. Wie muss Erziehung aussehen, damit junge Mädchen selbstbewusst NEIN sagen und Grenzüberschreitungen benennen und gegebenenfalls anzeigen? Wie können wir Zivilcourage stärken?
Was ich außerdem vermisse: Wie geht es der Protagonistin damit, Zeugin und Mitwisserin von zahlreichen Übergriffen zu sein, die nicht verfolgt wurden?
Für mich ein außergewöhnliches Buch, aber (bis auf die für den Verlag gewohnt hochwertige Gestaltung) leider im negativen Sinn. Der Roman hat mich weder gut unterhalten noch habe ich aus feministischer Sicht dazu gelernt oder Anregungen für ein besseres Miteinander der Geschlechter erhalten. Von mir daher keine Leseempfehlung.
Aischa
2/5
27.08.2018
Buch (Gebundene Ausgabe)
Der Roman hat mich sehr…
Der Roman hat mich sehr enttäuscht. Mag sein, dass ich von Autorin Marie Luise Lehner als Alpha-Literaturpreisträgerin 2017 sprachlich mehr als Durchschnitt erwartet habe. Es mag auch an dem für mich missverständlichen Klappentext liegen, der von der Wut der Protagonistinnen spricht. Einer Wut aufgrund sexueller Übergriffe, die Antrieb zum Kampf gegen Sexismus ist. Doch genau diesen Kampf habe ich im Buch vermisst. Ich glaube nicht, dass Wut allein Veränderungen bewirken kann, dazu muss sie konstruktiv genutzt werden, und das kann ich in dieser Erzählung nicht erkennen. Die Sprache ist in Ordnung, mit den sich abwechselnden Erzählebenen Kindheit/Jugend und aktuelle Beziehung bin ich klar gekommen, aber eine überdurchschnittliche schriftstellerische Leistung konnte ich darin nicht erkennen. Über den Inhalt habe ich lange nachgedacht, sehr lange. Eigentlich ein gutes Zeichen, wenn mir ein Buch nicht gleich nach der letzten Seite aus dem Sinn gerät. In diesem Fall allerdings bleiben einfach zu viele offene Fragen, allen voran: Was will mir die Autorin sagen? Ja, es gibt zu viele sexuelle Übergriffe, und nein, Frauen und Mädchen (im Übrigen auch Jungen und Männer) sind nicht selbst daran schuld. Aber dennoch heiße ich es nicht gut, wenn sich die Protagonistin derart mit Drogen zudröhnt - und das in der Wohnung mit einem Zufallsbekannten, dessen Namen sie noch nicht einmal weiß - dass sie nicht mehr nach Hause gehen kann und es daher zu nicht einvernehmlichem Sex, sprich: einer Vergewaltigung, kommt. Wo bleibt hier der Kampf gegen Sexismus? In der Schilderung des Vorgefallen? Ja, auch ich denke, dass sich Frauen noch viel mehr solidarisieren müssten. Aber hier fehlen mir im Buch außer einem manifestartigen Aufruf am Schluss hilfreiche Vorschläge. Wie muss Erziehung aussehen, damit junge Mädchen selbstbewusst NEIN sagen und Grenzüberschreitungen benennen und gegebenenfalls anzeigen? Wie können wir Zivilcourage stärken? Was ich außerdem vermisse: Wie geht es der Protagonistin damit, Zeugin und Mitwisserin von zahlreichen Übergriffen zu sein, die nicht verfolgt wurden? Für mich ein außergewöhnliches Buch, aber (bis auf die für den Verlag gewohnt hochwertige Gestaltung) leider im negativen Sinn. Der Roman hat mich weder gut unterhalten noch habe ich aus feministischer Sicht dazu gelernt oder Anregungen für ein besseres Miteinander der Geschlechter erhalten. Von mir daher keine Leseempfehlung.
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4/5
16.09.2018
Buch (Gebundene Ausgabe)
Junge Autorin aus Österreich....
Junge Autorin aus Österreich. Potenziale definitiv vorhanden. Sie schreibt sehr offen über manche Tabu Themen. Jung und frech, mutig und laut. Mir gefiel der Stil sehr gut.
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