Produktbild: Der Fetzen

Der Fetzen Roman. Prix Femina 2018, Prix des Prix 2018 und Prix du Roman News 2018

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2019

Verlag

Tropen

Seitenzahl

551

Maße (L/B/H)

22,1/15,2/4,1 cm

Gewicht

756 g

Farbe

Salsa Rot

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Le Lambeau

Übersetzt von

Nicola Denis

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-50423-1

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Ein herausragender Autor« Peter Pisa, Kurier, 24.08.2019 ("Kurier")
»"Der Fetzen" ist eine autobiografische Schrift und doch einer der besten Romane, die ich zuletzt gelesen habe, weil er schonungslos eine große Traurigkeit beschreibt […]« Simone Finkenwirth, klappentexterin.wordpress.com, 14.07.2019 ("klappentexterin.wordpress.com")
»Ein sprachlich elegantes und dabei analytisches Buch [...] das sich wohltuend von der üblichen Betroffenheitsliteratur abhebt.« Dresdner Neueste Nachrichten, 09.07.2019 ("Dresdner Neueste Nachrichten")
»Ein brilliant komponiertes, zutiefst existentielles Buch. […] ein erschütterndes Buch: in der Schonungslosigkeit, mit der Philippe Lançon seinen Überlebenskampf als Terroropfer beschreibt, in seinem permanenten Kreisen um die letzten Sinnfragen unserer Existenz.« Christoph Vornweg, WDR, 09.07.2019 ("Westdeutscher Rundfunk")
»"Der Fetzen" ist ein erschlagend-fesselndes, nach vielen Seiten hin offenes Buch« Rainer Moritz, MDR Kultur, 01.07.2019 ("mdr Kultur")
»Am Ende bleibt nur, den Menschen Lançon und sein Werk zu bewundern und eine bedingungslose Leseempfehlung auszusprechen.« Lea Gerstenberger, belletristik-couch.de, Juli 2019 ("Belletristik Couch")
»Hier schreibt ein Mann sein verlorenes Leben neu« Johannes Breckner, Allgemeine Zeitung, 17.05.2019 ("Allgemeine Zeitung Mainz")
»Dieses Buch vergisst man nicht.« Stern, 09.05.2019 ("Stern")
»Trotz der thematischen Härte ist es letztlich ein lebensbejahendes optimistisches Buch. [...] Seine Geschichte, die er sehr offen und tabulos mit den Lesern teilt, zeigt, dass selbst radikaler tödlicher Hass wahre Humanität nicht auslöschen kann.« Christine Gorny, Radio Bremen - Kulturwelle, 09.04.2019 ("Radio Bremen")
»Es gibt Werke, die sind bedrückend und fesselnd zugleich. Genau zu dieser Kategorie zählt "Der Fetzen" von Philippe Lançon.« Florian Quanz, Hessische/Niedersächsische Allgemeine, 06.04.2019 ("Hessische/Niedersächsische Allgemeine HNA")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2019

Verlag

Tropen

Seitenzahl

551

Maße (L/B/H)

22,1/15,2/4,1 cm

Gewicht

756 g

Farbe

Salsa Rot

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Le Lambeau

Übersetzt von

Nicola Denis

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-50423-1

Herstelleradresse

Tropen
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

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Ein Buch, das ich nie vergessen werde!

Bewertung am 09.07.2019

Bewertungsnummer: 356054

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Beim Lesen dieses Buches habe ich eines zutiefst bedauert: dass ich ihm nicht mindestens 10 Sterne verleihen kann. Doch leider sind auf der Bewertungsskala maximal 5 Sterne vorgesehen. Philippe Lancon nahm an einer Redaktionssitzung der französischen Satirezeitschrift Charlie Hebdo teil, als maskierte und bewaffnete Islamisten das Gebäude stürmten und etliche der Mitarbeiter töteten oder verletzten. Lancon überlebte mit zerschmettertem Kiefer. In seinem Buch - der Titel ist dem Zustand seines Gesichts entlehnt - erzählt er von dem was geschehen ist, von seinem Leben vor dem Attentat und danach und seinem harten Weg zurück in den Alltag, der nie mehr der gleiche sein wird. Lancon tut dies mit einer hochintellektuellen und zugleich überaus sensiblen und poetischen, wunderschönen Sprache, allem Entsetzen zum Trotz. Dabei offenbart er eine Persönlichkeit, die mich mit ihrer Bescheidenheit zutiefst beeindruckt hat. Reflektiert und frei von Selbstmitleid, vielmehr voller Mitgefühl für seine getöteten "Gefährten". Am liebsten hätte ich mich in den nächsten Zug nach Paris gesetzt, um ihn zu treffen.

Ein Buch, das ich nie vergessen werde!

Bewertung am 09.07.2019
Bewertungsnummer: 356054
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Beim Lesen dieses Buches habe ich eines zutiefst bedauert: dass ich ihm nicht mindestens 10 Sterne verleihen kann. Doch leider sind auf der Bewertungsskala maximal 5 Sterne vorgesehen. Philippe Lancon nahm an einer Redaktionssitzung der französischen Satirezeitschrift Charlie Hebdo teil, als maskierte und bewaffnete Islamisten das Gebäude stürmten und etliche der Mitarbeiter töteten oder verletzten. Lancon überlebte mit zerschmettertem Kiefer. In seinem Buch - der Titel ist dem Zustand seines Gesichts entlehnt - erzählt er von dem was geschehen ist, von seinem Leben vor dem Attentat und danach und seinem harten Weg zurück in den Alltag, der nie mehr der gleiche sein wird. Lancon tut dies mit einer hochintellektuellen und zugleich überaus sensiblen und poetischen, wunderschönen Sprache, allem Entsetzen zum Trotz. Dabei offenbart er eine Persönlichkeit, die mich mit ihrer Bescheidenheit zutiefst beeindruckt hat. Reflektiert und frei von Selbstmitleid, vielmehr voller Mitgefühl für seine getöteten "Gefährten". Am liebsten hätte ich mich in den nächsten Zug nach Paris gesetzt, um ihn zu treffen.

Schwer zu ertragen

leseratte1310 am 03.05.2019

Bewertungsnummer: 1208340

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als man seinerzeit von dem Terroranschlag auf die Redaktion Charlie Hebdo hörte, war man schockiert, ist aber recht schnell wieder zum Tagesgeschehen übergegangen. Einerseits war da eine Angst vor Terroranschlägen, andererseits wollte man wohl nicht zu sehr darüber nachdenken. Was aber ist mit den Menschen, die betroffen sind? Was ist mit denen, die den Anschlag überlebten, deren Leben aber nie mehr das ist, was es zuvor war? Philippe Lançon ist ein Betroffener; er hat überlebt. Er musste zusehen, wie seine Kollegen erschossen wurden und er musste erleiden, wie ihm der Unterkiefer zerschossen wird. Mit einem Mal waren viele seiner Pläne nicht mehr möglich. Ein langer Heilungsprozess mit vielen Operationen steht ihm bevor und am Ende hat er zwar ein Leben, aber nicht mehr das, was es zuvor war. Der Kulturkritiker und Kolumnist Philippe Lançon hat sein Trauma in diesem Buch verarbeitet. Es ist nicht einfach, dieses Buch zu lesen, denn es ist verstörend und macht einen fassungslos. Umso bewundernswerter ist es, wie Philippe Lançon sich zurückgekämpft hat. Dabei berichtet er detailliert und relativ emotionslos darüber, was er erduldet hat und was ihn bewegt hat. Man lernt seine Gedanken zu vielen unterschiedlichen Themen kennen. Wer das erlebt hat, muss eigentlich wütend sein und darf jammern ob der Qualen, die er ertragen musste. Aber der Autor berichtet sehr sachlich, was ich bewundere. Es ist ein verstörendes Buch, es macht betroffen und nachdenklich. Es ist ein sehr intensives Buch.

Schwer zu ertragen

leseratte1310 am 03.05.2019
Bewertungsnummer: 1208340
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als man seinerzeit von dem Terroranschlag auf die Redaktion Charlie Hebdo hörte, war man schockiert, ist aber recht schnell wieder zum Tagesgeschehen übergegangen. Einerseits war da eine Angst vor Terroranschlägen, andererseits wollte man wohl nicht zu sehr darüber nachdenken. Was aber ist mit den Menschen, die betroffen sind? Was ist mit denen, die den Anschlag überlebten, deren Leben aber nie mehr das ist, was es zuvor war? Philippe Lançon ist ein Betroffener; er hat überlebt. Er musste zusehen, wie seine Kollegen erschossen wurden und er musste erleiden, wie ihm der Unterkiefer zerschossen wird. Mit einem Mal waren viele seiner Pläne nicht mehr möglich. Ein langer Heilungsprozess mit vielen Operationen steht ihm bevor und am Ende hat er zwar ein Leben, aber nicht mehr das, was es zuvor war. Der Kulturkritiker und Kolumnist Philippe Lançon hat sein Trauma in diesem Buch verarbeitet. Es ist nicht einfach, dieses Buch zu lesen, denn es ist verstörend und macht einen fassungslos. Umso bewundernswerter ist es, wie Philippe Lançon sich zurückgekämpft hat. Dabei berichtet er detailliert und relativ emotionslos darüber, was er erduldet hat und was ihn bewegt hat. Man lernt seine Gedanken zu vielen unterschiedlichen Themen kennen. Wer das erlebt hat, muss eigentlich wütend sein und darf jammern ob der Qualen, die er ertragen musste. Aber der Autor berichtet sehr sachlich, was ich bewundere. Es ist ein verstörendes Buch, es macht betroffen und nachdenklich. Es ist ein sehr intensives Buch.

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Der Fetzen

von Philippe Lançon

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Meinung aus der Buchhandlung

Helmuth Fahrngruber

Thalia St. Pölten

Zum Portrait

4/5

Überleben danach

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Journalist Philippe Lancon hat das Attentat auf die Redaktion der Satirezeitschrift Charlie Hebdo 2015 überlebt. Sein Überlebenskampf beginnt, als er die Attentäter geflüchtet sind und er zwischen den Leichen seiner Kollegen wieder zu Bewusstsein kommt. Zur Rekonstruktion seines Gesichts – ein Fetzen wird transplantiert- verbringt er lange Zeit in Krankenhäusern. Literarisch eindrucksvoll schildert er sein „neues“ Leben zwischen Ohnmacht und Hoffnung.
  • Helmuth Fahrngruber
  • Buchhändler/-in

4/5

Überleben danach

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Journalist Philippe Lancon hat das Attentat auf die Redaktion der Satirezeitschrift Charlie Hebdo 2015 überlebt. Sein Überlebenskampf beginnt, als er die Attentäter geflüchtet sind und er zwischen den Leichen seiner Kollegen wieder zu Bewusstsein kommt. Zur Rekonstruktion seines Gesichts – ein Fetzen wird transplantiert- verbringt er lange Zeit in Krankenhäusern. Literarisch eindrucksvoll schildert er sein „neues“ Leben zwischen Ohnmacht und Hoffnung.

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