Die toten Seelen - Ein Klassiker der Weltliteratur Die Abenteuer Tschitschikows: Ein Roman über unmoralisches Gewinnstreben und Korruption
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
05.04.2018
Verlag
E-artnowSeitenzahl
232
Maße (L/B/H)
22,9/15,2/1,3 cm
Gewicht
343 g
Sprache
Englisch
ISBN
978-80-273-1005-0
Die toten Seelen ist ein Roman von Nikolaj Gogol (1809-1852). Der erste Teil wurde 1842 veröffentlicht. Ursprünglich war eine Trilogie geplant, aber Gogol vollendete nur die ersten beiden Teile, wovon der zweite aber nur bruchstückhaft überliefert ist. Das Originalmanuskript des zweiten Teils vernichtete Gogol einige Tage vor seinem Tod. Der Roman sollte ein umfassendes Bild des maroden sozialen Systems im nach-napoleonischen Russland zeichnen. Wie in vielen Kurzgeschichten Gogols wird auch in "Die toten Seelen" die Kritik der Gesellschaft hauptsächlich über absurde und heitere Satire vermittelt. Zur Handlung: Pawel Tschitschikow wächst in ärmlichen Verhältnissen auf, erhält nach entbehrungsreicher Jugend einen kleinen Büroposten in einem abgelegenen Oberfinanzamt, steigt mithilfe von Fleiß, Verzicht, Schmeicheleien, später auch mit angenehmen Umgangsformen, gewandtem Auftreten und Geschäftstüchtigkeit zum Abteilungsleiter und Kommissionsmitglied auf. Zuerst bekämpft er die Korruption, verfällt ihr aber schließlich auch, lebt in Luxus und verliert nach der Aufdeckung Stellung, Besitz und Geld. Das Gleiche wiederholt sich nach abermals entbehrungsreicher Zeit beim Aufstieg innerhalb des Zollamts. Er schlägt sich u.a. als Winkeladvokat durch, beglaubigt in dieser Funktion den Verkauf von Leibeigenen und erfährt dabei, dass einige schon tot sind. Das bringt ihn auf eine Geschäftsidee, die zwar verboten ist, aber mithilfe der Verschwiegenheit der Geschäftspartner in der juristischen Praxis durchläuft. Im damaligen Russland wurden verstorbene Leibeigene, die man auch als "Seelen" bezeichnete, bis zur nächsten Revision nicht aus den Listen gestrichen und waren somit auf dem Papier nicht als Tote und damit wertloser Besitz zu identifizieren.
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