Produktbild: Ein einfaches Leben

Ein einfaches Leben Roman | New York Times Bestseller und National Book Award Finalist

7

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

4264

Erscheinungsdatum

21.09.2018

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

512 (Printausgabe)

Dateigröße

1150 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Pachinko

Übersetzt von

Susanne Höbel

Sprache

Deutsch

EAN

9783423434928

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

4264

Erscheinungsdatum

21.09.2018

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

512 (Printausgabe)

Dateigröße

1150 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Pachinko

Übersetzt von

Susanne Höbel

Sprache

Deutsch

EAN

9783423434928

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  • Bewertung

    5/5

    26.11.2023

    eBook (ePUB 3)

    Wunderbar!

    [Ein einfaches Leben] ist mein Lieblingsbuch! Dieses Buch zeigt, wie ein gewöhnlicher Mensch inmitten der dunklen Umstände der Zeit ein Leben führt. Dies zeigt, dass der grausame Lauf der Geschichte manchmal das Glück raubt, der Wert des Lebens sich jedoch nie ändert. Die Hauptfigur, die trotz der Beraubung ihres Landes immer ein aufrechtes und würdevolles Auftreten zeigt, scheint die koreanische Nationalität zu symbolisieren. Ich kann getrost sagen, dass dies das beste koreanische Buch ist, das ich je gelesen habe.

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    07.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Grandios!

    EIN EINFACHES LEBEN Min Jin Lee 1910: Sunja ist die Tochter eines einfachen Fischers und dessen Frau im von Japan annektierten Korea. Als diese korrupten neuen Herrscher wieder einmal die Pachten und die Steuern erhöhten, nahmen die Eheleute Logiergäste auf, um die zusätzlichen Abgaben zu leisten. Drei Männer, die am Tage schliefen und nachts arbeiteten und drei weitere, die dann arbeiteten, wenn die anderen schliefen. Die Eltern arbeiteten hart und waren fleißig. Als der Vater starb, gab es nur noch Sunja und ihre Mutter. So gut es ging, versuchten sie die Lücke, die ihr Vater gerissen hatte, zu stopfen. Eines Tages wurde Sunja auf dem Markt von vier jungen Japanern bedrängt. Wenn ihr nicht der angesehene Händler Hansu zur Hilfe gekommen wäre, hätte dieser Marktbesuch für sie ein schlechtes Ende genommen. Sunja und Hansu kommen sich näher und verlieben sich ineinander. Erst als Sunja ihm glücklich eröffnet, dass sie ein Kind von ihm erwartet, erfährt sie, dass Hansu bereits eine japanische Frau und drei Töchter in Osaka hat. Hanus Angebot, seine koreanische Geliebte zu werden, ihr ein Haus zu kaufen und für alle Kosten aufzukommen, lehnt sie ab - lieber nimmt sie die Schande in Kauf, zukünftig im Dorf ignoriert zu werden. Der Zufall kommt ihr zu Hilfe, indem ein weiterer Logiergast namens Pastor Isak, der sich auf dem Wege nach Osaka befindet, um Unterkunft bittet. Dieser Mann erkrankt in der ersten Nacht an Typhus. Aufopferungsvoll pflegen Sunja und ihre Mutter ihn gesund. Als dieser wieder genesen ist, bittet er um Sunjas Hand. Nach der Hochzeit reisen sie gemeinsam nach Osaka, wo es nicht so wird, wie sie es sich erhofft haben. Min Jin Lee schickt uns nach Japan, wo wir Zeuge werden, wie koreanische Einwanderer behandelt werden: „Niemand vermietet gern an Koreaner. Als Pastor haben sie Gelegenheit, zu sehen, wie die Koreaner hier leben. Es ist unvorstellbar: zwölf in einem Raum, der für zwei geeignet ist, Männer und Familien, die schichtweise schlafen. Schweine und Hühner im Haus. Kein fließend Wasser. Keine Heizung. Die Japaner halten die Koreaner für schmutzig, aber die Koreaner können nicht anders, als im Schmutz leben. Ich habe Adlige aus Seoul gesehen, die nichts mehr hatten, kein Geld für die Badeanstalt, nur in Lumpen gekleidet und barfuß, und sie bekommen nicht einmal Arbeit als Träger auf dem Markt. Sie haben keine Möglichkeiten, Unterkunft zu finden. Selbst diejenigen, die Arbeit und Geld haben, finden keine Wohnung.“ (S. 146) Wir begleiten fünf Generationen, die mit Ausgrenzung und Diskriminierung zu tun haben, und das, obwohl sie in Japan geboren wurden und seit mehreren Jahrzehnten dort leben. Wunderbar ist auch beschrieben, wie sich die Rolle der Frau - vermeintlich das schwächste Glied der Familie, jedoch am Ende der Fels in der Brandung - verändert hat, während die Rolle des Mannes bis heute stagniert. Nachdem ich „Gratisessen für Millionäre" von Min Jin Lee im letzten Jahr verschlungen habe, wollte ich unbedingt ein weiteres Buch von ihr lesen. Diese Geschichte hat die Autorin fast dreißig Jahre begleitet, wurde diverse Male umgeschrieben und erschien erstmals auf Deutsch 2018 im dtv-Verlag. Für mich ist dieses Buch eine ganz besondere Perle und wird in meine Highlights einziehen. Ein Buch, das man trotz des Tiefgangs einfach so weg liest, dabei einen tiefen Eindruck in die Familienaufstellung der Koreaner erhält und zusätzlich einen umfangreichen historischen Einblick erfährt. Fazit: Grandios, eindringlich, einfach toll! 5+/ 5

  • Bewertung

    5/5

    11.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eine tolle Familiensaga

    Ein einfaches Leben ist eine schöne Geschichte rund um eine koreanische Familie in Japan. Ganz am Anfang sind Hoonie und seine Frau, die in der Nähe von Busan ein Logierhaus betreiben. Ihre Tochter Sunja wird schwanger von einem koreanischen Geschäftsmann der in Osaka wohnt, dort aber Frau und Kinder hat. Isak, ein Pastor der zu dieser Zeit im Logierhaus nächtigt, erbarmt sich Sunja, heiratet sie und sie ziehen zusammen nach Japan. Man folgt der Familie über mehrere Generationen und kann miterleben wie sie von ganz unten starten und sich mit Beharrlichkeit ein wohlhabendes Leben aufbauen. Das Buch ist auch aus geschichtlicher Sicht wahnsinnig interessant, man lernt viel über die koreanische Minderheit in Japan.

  • Bewertung

    5/5

    10.06.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein bewegender Familienepos, in...

    Ein bewegender Familienepos, in dem man auch mehr über die Geschichte Koreas und Japan erfährt. Es zieht einen vollkommen in seinen Bann!

  • Bewertung

    5/5

    07.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Über Stärke und Widerstandsfähigkeit

    Ein kleines Kunstwerk. Unglaublich toll erzählt. Am Anfang dieses Buches steht das 20 Jahre Arbeit darin stecken und das merkt man. Diese Geschichte ist wirklich überwältigend und man hat das Gefühl, es ist so echt. Ich habe Sunja auf der ersten Seite schon liebgewonnen, als über sie erzählt wurde. Sie ist so real, sie ist klug, sie ist wahnsinnig stark. Sie ist stark für ihre beiden Söhne Noa und Mozasu, für ihren Mann Isak, sie ist stark in Zeiten von Armut, Geldproblemen, Hunger, sie ist stark als die Japanerinnen sie ablehnen, da sie Koreanerin ist. Sie ist stark in Zeiten des Krieges. Es sind aber nicht nur die Protagonisten in dem Buch, die ich alle sehr mag. Es sind die Gewohnheiten, die Regeln, die Art, die Kultur , die Menschen, die Gefühle, die eigene Geschichte die hier von Japan und Korea erzählt wird. Die Kultur wird in einem nicht nur nah gebracht, man lebt mit in dieser Zeit von ca 1910-1989. Ich habe mich im ganzen Buch so gefühlt, als bin ich dabei. Mit dabei in den Krisen, wenn der Familie das Essen ausging und sie quasi ihr letzes Hemd hergeben mussten für Lebensmittel. Mit dabei in den Zeiten, wenn es gut lief, da Sunja im Restaurant arbeiten konnte und Kimchi hergestellt hat, was so beliebt ist (und auch sehr lecker klingt). Auch wenn es nicht üblich war als Frau zu arbeiten. Ich war mit dabei als sie und ihre Familie geflohen sind vor dem Krieg, als ihre Stadt bombardiert wurde, sie aber in dem neuen Ort wo sie dann gewohnt haben, einfach genauso stark weitergemacht haben wie vorher, sich etwas neues aufgebaut haben. Dieses traditionelle, altmodische habe ich sehr geliebt. Es war ein einfaches Leben, aber nicht einfach, sondern nur simple. Dort hatten die Traditionen noch eine viel stärkere Bedeutung. Diese Rezension ist jetzt etwas länger also sonst, aber ich habe mich einfach und diese Geschichte verliebt. Diese Mischung zwischen: Ich weine mit Sunja mit, die aktuellen Ereignisse in der Familie oder die wirtschaftliche Lage im Land haben mich sehr berührt und erschüttert, auf der anderen Seite habe ich sie so sehr bewundert. Sie wollte immer nur das Beste für ihre Familie, für Kyunghee, Isak, Yoseb, Noa, Sie war nicht zu besiegen, von niemandem der sie erniedrigt hat oder gedemütigt. Wenn sie es für ihre Familie getan hat, dann hat sie es auch geschafft, und es war selbstverständlich für sie. Es wurde mal geweint, aber sich nie beschwert. Es konnte schwer sein, aber es gab einen Weg, wenn man wirklich einen Weg finden wollte. Ich bin beeindruckt von dieser Kultur, diesen Ländern, dieser Familie, diesem Buch. Diese Autorin hat mein Herz.

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