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Produktbild: In welcher Welt leben?

In welcher Welt leben? Ein Versuch über die Angst vor dem Ende

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.10.2025

Verlag

Matthes & Seitz

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

22,1/14,2/2,5 cm

Gewicht

250 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Há mundo por vir?: Ensaio sobre os medos e os fins

Übersetzt von

Ulrich van Loyen + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95757-566-1

Beschreibung

Rezension

Die Autoren erweisen sich mit ihren Betrachtungen als würdige und produktive Nachfolger auf den Spuren der Apokalypsenphilosophie eines Günther Anders.

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.10.2025

Verlag

Matthes & Seitz

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

22,1/14,2/2,5 cm

Gewicht

250 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Há mundo por vir?: Ensaio sobre os medos e os fins

Übersetzt von

  • Ulrich van Loyen
  • Clemens van Loyen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95757-566-1

Herstelleradresse

Matthes & Seitz Verlag
Großbeerenstraße 57A
10965 Berlin
DE

Email: info@matthes-seitz-berlin.de

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    Ralf Rother

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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    5/5

    03.06.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von indigenen Vorstellungen lernen

    Eduardo Viveiros de Castro und Deborah Danowski gehen in ihrem Buch den Endzeit-Theorien einer Welt ohne Menschen nach. Im ersten Teil des Buches werden in der Hauptsache zwei Theorieansätze gegeneinandergestellt. Auf der einen Seite sind es Autoren und Autorinnen wie Latour und Chakrabarty, auf der anderen Seite sind es die Autoren des Akzelerationismus. Im zweiten Teil des Buches werden indigene Vorstellungen von einem Ende der Welt erläutert, im Unterschied zu den europäischen Vorstellungen einer Welt ohne Menschen. Castro und Danowski gehören zu jener Ethnologie wie auch Philosophie, denen die Literatur des Postkolonialismus und der Dekonstruktion nicht fremd ist. Für all jene, die glauben, dass die Menschheit so weiter machen kann wie bisher bzw. dass diese Lebensweise noch zu beschleunigen ist, sei diese Lektüre anzuraten. Castros und Danowskis Anliegen ist es jedoch auch lehrreiche Schlüsse aus den indigenen Vorstellungen vom Ende der Welt zu ziehen. Sie legen uns nahe, dass wir uns nicht eine neue und andere Welt vorzustellen haben. Womöglich geht es eher darum, dass wir uns eine neue Menschheit vorstellen müssen.

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