Produktbild: Die Ehre der Prätorianer
Band 2

Die Ehre der Prätorianer Historischer Roman

Aus der Reihe Aurelius Varro

13,95 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.07.2018

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

279

Maße (L/B/H)

20/12,1/2,5 cm

Gewicht

304 g

Auflage

2018

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-2299-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.07.2018

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

279

Maße (L/B/H)

20/12,1/2,5 cm

Gewicht

304 g

Auflage

2018

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-2299-7

Herstelleradresse

Gmeiner
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
DE
info@gmeiner-verlag.de

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Philipp Brandstötter

Thalia Linz – Landstraße

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5/5

Gaius Aurelius Varro ermittelt in seinem zweiten Fall

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die römische Stadt Trier im Oktober 313 nach Christus: Knapp ein Jahr ist es her, dass ein historisches Ereignis die Römische Welt erneut erschüttert hat. In der Schlacht an der Milvischen Brücke sind Anhänger des Usurpators Maxentius mit den Anhängern des siegreichen Konstantin aufeinandergetroffen. Es ist nicht nur ein Streit um den römischen Thron, sondern auch eine Entscheidungsschlacht, die weitreichende Folgen für die Weltordnung in Europa hatte. Während der Usurpator an der alten Weltordnung fest hält, so ist Konstantin der neuen Glaubensordnung des Christentums aufgeschlossen. Somit ist es auch eine Entscheidung über die zukünftige Neuausrichtung des Römischen Weltreichs und seiner Bürger in einer sich veränderten Welt. Immer größere ausländische Heere stehen an seinen Grenzen und der Niedergang ist unübersehbar. Inmitten dieser sich veränderten Welt lebt Gais Aurelius Varro sein gewohntes Leben weiter. Er ist großer Anhänger der gedruckten Bücher und Manuskripte und ein leidenschaftlicher Sammler. Aus einem wohlhabenden römischen Haushalt stammend ist es ihm möglich dieses doch recht kostspielige Hobby in seiner noch verbliebenen Freizeit nachzugehen. Da Trier auch Hauptstadt der römischen Provinz Belgica ist, bekommt man hier viele Waren aus aller Herren Länder, die noch der römischen Kontrolle unterstehen. Auch wenn die Auswirkungen der Barbareneinfälle zahlreicher werden. In seinem Hauptberuf ist er Jurist und somit mit verschiedenen Rechtsgrundlagen vertraut. Daneben beschäftigt er sich mit Mordfällen, die von der Verwaltung gerne unter den Tisch gekehrt werden. In der Nähe der Porta Nigra, einem römischen Bestattungsbezirk, wird die Leiche eines amtsbekannten Unruhestifters aufgefunden. Die ältere Frau, die das Opfer gefunden hat, ist seit dem letzten Barbareneinfall jedoch schwer traumatisiert und taugt somit nur wenig als brauchbare Zeugin. Also beginnt Varro selbst zu ermitteln. Die Schlacht an der Milvischen Brücke hat aber noch andere Auswirkungen. Die „Prätorianergarde“, bekannt für ihre Treue zu Rom, stand auf Seiten des Verlierers und wurde somit nach dem Ende der Kampfhandlungen aufgelöst. Die verbliebenen Mitglieder schmachten nun ein wenig beneidenswertes Dasein in Trier, das auch die untere Bevölkerungsschicht in Form von Drangsalierungen oder einzelnen Räubereien sich entlädt. Aber ist die Frustration zugleich auch ein triftiges Motiv einen Mord zu begehen? Varro begibt sich erneut auf Spurensuche im Spätantiken Trier. Wie auch im ersten Band „Die Stunde der Gladiatoren“ ist auch hier wieder ein toller historischer Krimi geglückt, der den Charme des vergangenen Roms in der ältesten Stadt Deutschlands erneut zum Leben erweckt. Der Autor nimmt sich am Anfang viel Zeit etwa die römische Gesellschaft, die Organisation der Stadtverwaltung oder selbst die römische Uhrzeit genauestens und verständlich zu erklären. Selbst die römische Weltordnung so hautnah zu erleben und die Welt in der Zeit von Kaiser Konstantin wieder auferstehen zu lassen, hat mich bis zum Schluss gefesselt. Selbst für den ermittelnden Varro gibt es am Schluss eine Überraschung.
  • Philipp Brandstötter
  • Buchhändler/-in

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5/5

Gaius Aurelius Varro ermittelt in seinem zweiten Fall

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die römische Stadt Trier im Oktober 313 nach Christus: Knapp ein Jahr ist es her, dass ein historisches Ereignis die Römische Welt erneut erschüttert hat. In der Schlacht an der Milvischen Brücke sind Anhänger des Usurpators Maxentius mit den Anhängern des siegreichen Konstantin aufeinandergetroffen. Es ist nicht nur ein Streit um den römischen Thron, sondern auch eine Entscheidungsschlacht, die weitreichende Folgen für die Weltordnung in Europa hatte. Während der Usurpator an der alten Weltordnung fest hält, so ist Konstantin der neuen Glaubensordnung des Christentums aufgeschlossen. Somit ist es auch eine Entscheidung über die zukünftige Neuausrichtung des Römischen Weltreichs und seiner Bürger in einer sich veränderten Welt. Immer größere ausländische Heere stehen an seinen Grenzen und der Niedergang ist unübersehbar. Inmitten dieser sich veränderten Welt lebt Gais Aurelius Varro sein gewohntes Leben weiter. Er ist großer Anhänger der gedruckten Bücher und Manuskripte und ein leidenschaftlicher Sammler. Aus einem wohlhabenden römischen Haushalt stammend ist es ihm möglich dieses doch recht kostspielige Hobby in seiner noch verbliebenen Freizeit nachzugehen. Da Trier auch Hauptstadt der römischen Provinz Belgica ist, bekommt man hier viele Waren aus aller Herren Länder, die noch der römischen Kontrolle unterstehen. Auch wenn die Auswirkungen der Barbareneinfälle zahlreicher werden. In seinem Hauptberuf ist er Jurist und somit mit verschiedenen Rechtsgrundlagen vertraut. Daneben beschäftigt er sich mit Mordfällen, die von der Verwaltung gerne unter den Tisch gekehrt werden. In der Nähe der Porta Nigra, einem römischen Bestattungsbezirk, wird die Leiche eines amtsbekannten Unruhestifters aufgefunden. Die ältere Frau, die das Opfer gefunden hat, ist seit dem letzten Barbareneinfall jedoch schwer traumatisiert und taugt somit nur wenig als brauchbare Zeugin. Also beginnt Varro selbst zu ermitteln. Die Schlacht an der Milvischen Brücke hat aber noch andere Auswirkungen. Die „Prätorianergarde“, bekannt für ihre Treue zu Rom, stand auf Seiten des Verlierers und wurde somit nach dem Ende der Kampfhandlungen aufgelöst. Die verbliebenen Mitglieder schmachten nun ein wenig beneidenswertes Dasein in Trier, das auch die untere Bevölkerungsschicht in Form von Drangsalierungen oder einzelnen Räubereien sich entlädt. Aber ist die Frustration zugleich auch ein triftiges Motiv einen Mord zu begehen? Varro begibt sich erneut auf Spurensuche im Spätantiken Trier. Wie auch im ersten Band „Die Stunde der Gladiatoren“ ist auch hier wieder ein toller historischer Krimi geglückt, der den Charme des vergangenen Roms in der ältesten Stadt Deutschlands erneut zum Leben erweckt. Der Autor nimmt sich am Anfang viel Zeit etwa die römische Gesellschaft, die Organisation der Stadtverwaltung oder selbst die römische Uhrzeit genauestens und verständlich zu erklären. Selbst die römische Weltordnung so hautnah zu erleben und die Welt in der Zeit von Kaiser Konstantin wieder auferstehen zu lassen, hat mich bis zum Schluss gefesselt. Selbst für den ermittelnden Varro gibt es am Schluss eine Überraschung.

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Die Ehre der Prätorianer

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