Produktbild: Hör auf zu lügen

Hör auf zu lügen Roman ¿ Ausgezeichnet mit dem Euregio-Schüler-Literaturpreis 2021

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

08.10.2018

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

1164 KB

Originaltitel

Arrête avec tes mensonges

Übersetzt von

Hans Pleschinski

Sprache

Deutsch

EAN

9783641225254

Beschreibung

Rezension

»›Hör auf zu lügen‹ ist ein todtrauriges, aber unsentimentales Buch über die Zwänge der Moral – und deren Überwindung. Über die Unmöglichkeit der Liebe, aber auch über die seltsamen Windungen des Lebens.«

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ePUB

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
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Erscheinungsdatum

08.10.2018

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

1164 KB

Originaltitel

Arrête avec tes mensonges

Übersetzt von

Hans Pleschinski

Sprache

Deutsch

EAN

9783641225254

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  • Bewertung

    1/5

    02.03.2021

    eBook (ePUB)

    Schade!

    Hör auf zu lügen Ich habe das Buch «Hör auf zu lügen» gelesen und bin erstaunt, wenn nicht gar fassungslos, dass ein solches Buch, in Frankreich, ein Bestseller ist! Gar das der Autor einer der Bekanntesten in diesem Land ist! Erfolgreich! Die einzige Kraft, welches dieses Buch hat, ist die Tatsache, dass es eine wahre Geschichte ist! Das wars aber dann auch schon! Wenn ich von der Begebenheit ausgehe, dass die erste Liebe, die schönste Liebe ist … wäre gerade da die Chance gewesen, zu zeigen, dass wir zu dieser, jenen ersten Liebe Sorge tragen sollten. Aber die Liebe dieser zweier Männer wurde abgehandelt, als beschreibe der Autor, das backen eines Kuchens, in der Hoffnung, dass dieser Kuchen am Ende des Buches auch noch geniessbar ist. Dabei hätte mit etwas Leidenschaft diese Geschichte, anderen die genau so leiden oder gelitten haben, Kraft geben können! Zeigen wohin sterbende Liebe führt! Was dies aus einem Menschen macht! Liebe leben und nicht zu verleugnen. Immer! Ganz gleich wer sie praktiziert! Es wäre eine super Geschichte, die da in diesem Buch steht! Mit etwas Leidenschaft und Gefühl, zu Tränen rührend! Doch diese beiden Elemente fehlen und dadurch gelang es mir nicht mich den Figuren zu öffnen. Mit zu fühlen, zu leiden! Gegen das Ende des Buches war es mir gar, als lese ich irgendeinen Bericht in einer Zeitung, wo ein Sachverhalt abgehandelt wird! Schade für diese schöne Geschichte! Der Schreibstiel ist für mich grauenhaft. Der Text wirkt so abgehackt. Manchmal besteht ein Satz aus zwei Worten, oft gar aus einem. Wenig weiter im Buch sind Sätze Seiten lang und nur mit Kommas verziert. Die Sprache, zu einfach. Die Abwechslung der Dialoge, sehr einsilbig, gar matt. Oft wiederholten sich dieselben Worte vier Mal auf einer Seite: Sagte! Könne problemlos ersetzt werden mit: Sprach, meinte, von sich gab, plauderte, redete, antwortete! Aber selbst auf eine Frage, gab es nur ein sagte. Oft war es mir, als wäre das Buch mit einem Online-Übersetzungsprogramm übersetzt worden. Ich wünsche mir, dass die schlechte Sprache durch das Übersetzen geschehen ist und nicht das der Autor dieses Buch so schrieb. Da wäre ich noch fassungsloser, dass so ein Schreibstil Bestseller gebären lässt! Die Chance, dass dieses Buch in französische Sprache schöner ist, lässt Hoffen und so auch, dass dieses Buch noch einmal übersetzt wird, vielleicht von jemandem der weiss, was Lieben heisst. Und am Ende des Buches, fragte ich mich? Was hat der Titel mit dieser Geschichte zu tun? Von Lügen handelt dieses Buch nicht! Nach mir: Höchstens von unausgesprochenen Wahrheiten! Aber Stimmt, wenn wir nichts sagen, lügen wir in einer Zeit, wo die Medien so verlogen sind! Es gibt, bessere Bücher die Liebe und Sehnsucht, zweier Männer spürbar zeigen: Paris ein Sommer lang, ist da weitaus herzergreifender! Da bleiben die Figuren noch lange beim Leser, selbst wenn das Buch lange schon aus der Hand gelegt wurde! Was hier nicht der Fall ist! Gerade habe ich gelesen, dass dieses Buch verfilmt werden soll! Nun ich hoffe, dass diese Geschichte nicht so flach erzählt wird, sonst haben wir einen Queer Film mehr, der niemand aus der Ecke lockt und einen Heterosexuellen schon gar nicht!

  • Domenik

    aus Basel

    5/5

    31.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein tragisches und fesselndes Buch

    Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt, so dass ich es nicht mehr weglegen konnte, bis ich am Ende angelangt war. Es erzählt die Geschichte von Philippe und dessen erster grosser Liebe Thomas, und was passiert, wenn einer der beiden aufgrund gesellschaftlicher Normen nicht zu dieser Liebe stehen kann. Es passiert mir nicht oft, dass ich am Ende Tränen in den Augen habe, aber dieses Buch hat es geschafft. Unbedingt lesenswert!

  • Bewertung

    5/5

    03.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ergreifend

    War ich zu Beginn des Buches nur nachdenklich, so war ich am Ende erschüttert. So wie in dieser Autographie geschildert, darf unsere Gesellschaft nicht mit den Gefühlen anderer Menschen umgehen, schon gar nicht den junger Leute. So überaus lesenswert dieses auch Buch ist, so könnte ich es kein zweites Mal lesen. Als Lektüre empfehlen kann ich als aber sehr.

  • Bewertung

    5/5

    01.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich liebe dieses Buch!

    Nicht jedem geht es so, aber ich liebe es, wenn Bücher mich so mitnehmen, dass ich weinen muss. Ein gutes Buch muss für mich Emotionen transportieren und das ist wenigen Romanen so gelungen wie diesem. Ich will gar nicht zu viel sagen, lest selbst und lasst euch fallen in diese tragisch-schöne Geschichte.

  • Bewertung

    aus Chemnitz

    5/5

    08.02.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Verarbeitung der Vergangenheit und ein Eingeständnis

    Der junge Franzose Philippe ist Klassenbester in der Abschlussklasse des Gymnasiums in Barbezieux und ein Außenseiter. Er fühlt sich zu einem Jungen der Parallelklasse, Thomas, hingezogen, der, wider seines Erwartens, sein Interesse erwidert. Die nächsten sechs Monate führen die beiden eine geheime Beziehung, bis zu dem letzten Sommer, nach dem Abitur. In dem Sommer geht Thomas fort und lässt Philippe allein, der später diese Zeit in einem biografischen Roman verarbeitet. Der Roman ist, wie oben schon genannt, ein biografischer Roman und in drei große Teile, drei Kapitel geteilt. Der Ich-Erzähler schildert direkt aus seinen Gedanken heraus seine eigene Vergangenheit so, wie er sie erlebt und empfunden hat. Besonders dabei ist, dass er nie die direkte Rede verwendet, immer benutzt er den Konjunktiv und das mit einer beeindruckenden Konsequenz. Dabei schwenkt er teilweise hin und her zwischen dem Konjunktiv, durch die er seinen Gegenüber sprechen lässt, oder der Wiedergabe des Gesagten aus seiner Erinnerung, indem er in der dritten Person von den sprechenden Figuren und den Personen aus der Erzählung dieser spricht. Zu Anfang dauert es ein paar Seiten, bis man als Leser in den richtigen Lesefluss kommt, da die Sätze teilweise lang und sprachlich ausgefeilt sind. Ebenfalls gewöhnungsbedürftig, jedoch nicht im negativen Sinne, sind die Abschnitte, die in einem Fort den Leser mit den Gedanken von Philippe Besson „beschießen“, so, wie sie ihm wohl gerade durch den Kopf gehen. Manch einer mag kurz dabei stutzen, da diese Art und Weise für eine erzählte Handlung eines Romans eher unpassend wirkt. Führt man sich jedoch vor Augen, dass es sich um ein autobiografisches Werk handelt, in dem der Autor seine Eindrücke aus jener Zeit schildert, wirkt die Erzählung damit sehr authentisch und real. Trotz anspruchsvoller literarischer Verarbeitung des eigenen Lebens liest sich das Werk, unterstützt durch die überschaubare Seitenanzahl von knapp über 150, sehr flüssig. In keinem Fall wirkt es langatmig oder langweilend. Neben der angenehmen Kurzweiligkeit ist die Erfahrenheit des Autors durch verwendete Bilder und Metaphern für Gefühle zu erkennen. Er spricht von Sehnsucht, von Verlangen wie Feuer, das ihn verbrennt, von zersetzendem Warten, welches lähmt. Auch scheut er nicht vor direkten Ausdrücken, die die Intimität zwischen den beiden Liebenden verdeutlicht Zwischen den drei Kapiteln des Buchs gibt es jeweils einen Zeitsprung, der zwischen erstem und zweitem Teil erheblicher ist als von zwei zu drei. Kapitel eins erzählt von der Vergangenheit von Philippe Besson, seiner Jugend und Zeit mit seiner ersten Liebe Thomas. Trotz der Vergangenheit erzählt Besson hier im Präsens und ist sehr detailgetreu. Er holt den Leser ab und führt ihn durch die eigene Vergangenheit. Das zweite Kapitel handelt von dem Treffen mit einem jungen Mann, als Besson selbst ein erwachsener Mann und erfolgreicher Autor ist. Es handelt sich um den Sohn seiner Liebe Thomas, den er sofort als solchen erkennt und mit ihm ein Gespräch über seinen Vater und dessen Lebensentwicklung nach der abrupten Trennung führt. Kapitel drei beschreibt ein weiteres Treffen mit dem Sohn von Thomas, der ihn darum gebeten hatte um ihm vom Ende des Lebens von Thomas zu berichten. Bei diesem Treffen wird die Homosexualität direkt angesprochen und was diese anrichten kann mit dem Leben eines Mannes, der sich nicht dazu bekennen will. Besson hält sich dabei nur an einen Handlungsfaden, an die Geschichte von ihm und Thomas. Alles andere wird ausgeblendet, wenn es nicht keine Verbindung zu dem gerade Geschehenen hat. Ab und zu werden Rückblicke, Erinnerungen von Philippe eingeworfen. Diese erzeugen beim Leser ein noch stärkeres Gefühl von Authentie, da sich niemand gegen die eigenen Gedanke wehren kann und wir ständig mit Erinnerungen, die durch Situationen hervorgerufen werden, konfrontiert werden. Besson beschränkt sich auf die Personen, die für die Geschichte um ihn und seiner Jugendliebe relevant sind. Wirklich handelnd sind dabei nur er und Thomas im ersten Kapitel, im zweiten noch eine Journalistin und der Sohn Thomas`, Lucas, und im dritten nur er und Lucas. Mehr Personen würden von dem eigentlichen Kern, der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, ablenken. Das Werk ist in meinen Augen eine Art Verarbeitung der eigenen Vergangenheit. In dem letzten Gespräch mit Lucas zu erkennen hat Philippe Besson wohl nie wirklich mit dem Erlebnis in seiner Jugend abgeschlossen und es wirkt, als wäre vom ihm mit dem Schreiben dieses biografischen Werk eine Last abgefallen. Der Titel macht zu Anfang möglicherweise etwas falsche Erwartungen beim Leser, da man, durch Klappentextes verstärkt, eine direkte Auseinandersetzung zwischen den beiden Liebenden erwartet, die darüber diskutieren, wie sie nun mit ihrer Beziehung und der Identifizierung damit umgehen sollten. So ist man etwas stutzig, als Kapitel eins mit der plötzlichen Trennung der Jungen endet und Kapitel zwei von einem späteren Zeitpunkt im Leben Bessons erzählt. Für mich entsteht der richtige Bezug zum Titel im Kapitel drei, in dem Thomas' Sohn Lucas Philippe Besson vor Augen führt, er gesteht sich nicht ein, dass seine Romane in irgendeiner Form von ihm, Thomas oder der vergangenen Beziehung der beiden handelt. Der Autor streitet dies zunächst ab, sagt aber dann selbst, dass leugnen nichts bringt (S. 148-151). Somit ist dieser Roman der erste ehrliche autobiografische Roman, in dem Besson zu seiner Vergangenheit steht und diese direkt verarbeitet. „Hör auf zu lügen“ könnte die Aussage Bessons an sich selbst sein, der sich ermahnt, nun endlich ehrlich damit umzugehen. Das Werk zeugt von einer Erfahrenheit des Autors. Es spricht von Identitätsfindung, von Gefühlen und von Ehrlichkeit, sich den eigenen zu stellen. Das Buch ist auf jeden Fall lesenswert, aufgrund der überschaubaren Länge auch für Leser, die normalerweise andere Genres lesen.

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  • Zum Bewerterprofil von Andrea Gangl

    Andrea Gangl

    Thalia Wien – Westfield Donau Zentrum

    Buchhändler*in

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    4/5

    21.02.2026

    eBook (ePUB)

    Melancholische Erinnerungen an die erste Liebe

    Bei diesem Roman hat man das Gefühl, nicht nur eine Geschichte zu verfolgen, sondern einer sehr intimen Erinnerung beizuwohnen. Die erste Liebe zwischen Philippe und Thomas wird zart, vorsichtig und zugleich schmerzhaft erzählt - eine Mischung aus Sehnsucht, Angst und Sprachlosigkeit. Das Schweigen liegt irgendwie über allem – das Schweigen über Gefühle, über die eigene Identität, über das Nicht-Ausgesprochene. Man kann die Enge des Dorfes, den Druck der Erwartungen und das Gefühl, sich verstecken zu müssen, fast körperlich spüren. Es ist kein lauter Roman, aber einer, der lange nachhallt und mich noch Tage später beschäftigt hat.
  • Zum Bewerterprofil von Gregor Schwarzenbrunner

    Gregor Schwarzenbrunner

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    18.10.2018

    eBook (ePUB)

    Wahre Gefühlt und fiktive Geschichte?

    Das Besondere an Philippe Bessons Roman „Hör auf zu lügen“ ist, dass er in der Geschichte der Ich-Erzähler, der gleichzeitig der Hauptprotagonist ist, sich direkt an den Leser wendet und ihm von seiner ersten großen Liebe erzählt. Man bekommt das Gefühl keinen Roman zu lesen, sondern eine mitreißende biografische Liebesgeschichte in der Hand zu halten. Das liegt vor allem auch daran, dass er und der Schriftsteller den selben Vornamen haben. Reflektiert blickt er auf seine erste große Liebe, Thomas Andrieu. Dabei ist der Charakter kein Fremder, in einem anderen Roman mimte er sogar der Hauptcharakter. Gerne würde man Philippe Besson Glauben schenken, dass alles genauso geschehen ist. Allerdings wird die Frage aufgeworfen, was nun im Buch tatsächlich biografisch und was Fiktion ist. In einer Szene erzählt Philippe davon, wie er bereits im Kindesalter Geschichten erfindet und seine Mutter ihm lapidar vorwirft zu lügen. Der Wahrheit entspricht, dass es ist ein aufrichtiges Buch gegen Homophobie und Intoleranz ist, es uns daran erinnert man selbst zu sein und zu sich zu stehen. Der bereits achtzehnte Roman von Philippe Besson stand wochenlang auf Platz 1 der französischen Bestsellerlisten, ganz zu Recht wie ich meine. Er reiht sich in die illustre Gesellschaft von Katherine Pancol, Véronique Olmi und Michel Bussi ein. Sie alle wurden unter anderem mit dem Prix Maison de la Presse, der seit 1970 jährlich an französische Autoren vergeben wird, ausgezeichnet.

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