Produktbild: Als die Kirche den Fluss überquerte

Als die Kirche den Fluss überquerte Roman | »grandiose Geschichte« Heinrich Steinfest

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

42657

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.08.2018

Verlag

Piper

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,1/13,4/3,2 cm

Gewicht

433 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-05920-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Die Qualität ihres Romans besteht nicht zuletzt in der punktgenauen Wahl der literarischen Mittel für ganz unterschiedliche Stimmungen. So wie die Szenen es jeweils verlangen, weiß Didi Drobna nicht nur Aberwitz und Übermut, sondern auch Melancholie, Wut und Trauer mal im schnellen Dialog-Klippklapp, dann wieder im nachdenklichen Reflexionsmodus einzufangen. So ist ›Als die Kirche den Fluss überquerte‹ auch ein Versprechen auf weitere Arbeiten dieser jungen Autorin.« ("Der Tagesspiegel")
»Nur an der Oberfläche zu kratzen, das genügt der Autorin nicht. Didi Drobna wühlt in den Innereien des Lebens.« ("Radio FM 4")
»Didi Drobna gehört zu den auffälligen Begabungen in der jungen österreichischen Erzählliteratur.« ("OÖ Nachrichten (A)")
»Mit ›Als die Kirche den Fluss überquerte‹ hat die junge Schriftstellerin einen äußerst unterhaltsamen Entwicklungsroman vorgelegt, der von den großen Verlusten und ebenso großen Chancen erzählt.« ("ORF Bestenliste, Dezember 2018")
»Didi Drobnas Roman ›Als die Kirche den Fluss überquerte‹, ihr zweiter, ist lebhaft, wortreich und beinahe übermütig.« ("Thüringer Allgemeine")
»Dramatisch, tragisch, manchmal auch komisch – so ist das verfluchte Leben. Und so ist Didi Drobnas Roman.« ("Dresdner")
»Das Besondere am formidablen Roman der in Bratislava geborenen jungen Österreicherin: auch der Untergang wird hier mit Humor und ohne Larmoyanz beschrieben.« ("ORF "erLesen"")
»Authentisch.« ("Kieler Nachrichten")
»Didi Drobna erweist sich als eine Autorin, die um die Verstörungen von Menschen weiß und wie sich diese auf ihre Nächsten auswirken.« ("(A) Salzburger Nachrichten")
»Ein tragikomischer Entwicklungsroman.« ("(A) Falter")

Produktdetails

Verkaufsrang

42657

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.08.2018

Verlag

Piper

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,1/13,4/3,2 cm

Gewicht

433 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-05920-6

Herstelleradresse

Piper
Georgenstraße 4
80799 München
DE
info@piper.de

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  • Bewertung

    aus Hude

    5/5

    18.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Gefühlschaos!

    In "Als die Kirche den Fluss überquerte" begleiten wir den jungen Mann Daniel, der mit seinen 20 Jahren herausfinden muss, wer er in der Welt ist. Es ist ein wunderschöner Sommertag, als Daniels Eltern ihre Trennung bekannt geben. Für die Kinder Laura und Daniel bricht die Welt auseinander. Während sich Laura immer mehr zurück zieht, versucht Daniel die Rolle des Mannes in der Familie einzunehmen. Mehr schlecht als recht versucht er die Frauen bei Laune zu halten. Doch schon bald wird bei seiner Mutter Parkinson-Demenz diagnostiziert und die Welt hört auf sich zu drehen. Wie soll die kleine Familie damit klar kommen? In dieser Geschichte wird jegliches Gefühl angesprochen. Auf eine Reise in eine Familie, die so existiert haben könnte, schlüpfen wir in die Rolle Daniels. Fühlen was er fühlt, denken, was er denkt. Die Autorin versteht es, den Leser auf eine sehr emotionale Reise mitzunehmen. Besonders schön fand ich den familiären Zusammenhalt, der trotz allem immer bestehen bleibt. Vieles bleibt ungesagt, vor allem die Gefühle der Eltern, das fand ich schade und traurig, aber es könnte wirklich so in einer Familie sein. Schön fand ich, dass die Autorin zeigt, dass nicht alles schlecht sein muss. Mit einigen witzigen Anekdoten aus der Vergangenheit der Eltern, Großcousine Miriam, Onkel Billy, zeigt sie, dass gerade diese Geschichten, die Familie noch enger zusammen bringen. Ich fand dieses Buch wirklich richtig gut!

  • leseratte1310

    5/5

    18.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine chaotische Familie

    Für Daniel bricht eine Welt zusammen, als er am letzten gemeinsamen Urlaubstag erfährt, dass sich seine Eltern trennen. Es gab keine Anzeichen, die darauf hingedeutet hätten. Für Daniel gibt es einen Schuldigen, nämlich seinen Vater. Da sein Gefühlsleben chaotisch ist, reagiert er auch entsprechend. Aufgrund des Klappentextes bin ich von ganz anderen Voraussetzungen ausgegangen. Ich hatte erwartet, dass Daniel jünger ist. So aber kam mir alles ziemlich überzogen vor. Er ist von Großcousine Miriam beeindruckt, die ziemlich schräg ist und er will Künstler werden. Auch sein Onkel Billy ist ein schräger Vogel. Dann verliebt sich Daniel in seine Schwester Laura. Da er so mit sich beschäftigt ist, bemerkt er fast nicht, dass es seiner Mutter nicht gut geht. Eine Parkinson-Demenz zeigt ihre schreckliche Seite. Endlich rückt die Familie wieder zusammen. Dies war nicht mein Buch. Ich habe es immer wieder zur Seite gelegt und musste mich überwinden, um es zu Ende zu lesen. Sprachlich hat mir das Buch gut gefallen, allerdings konnten mich die Protagonisten und ihre kuriosen Geschichten überhaupt nicht packen. Daniel lässt uns immer wieder an seiner Vergangenheit teilhaben, aber ich konnte mich nicht in ihn hineinfühlen. Selbst wenn ich ihn zugutehalte, dass er durch die Trennung der Eltern verunsichert ist, so kann ich seine Gedankengänge und Handlungen nicht nachvollziehen, zumal vieles nur angedeutet ist. Mir war das alles zu viel, zu überdreht und ausgeflippt. Mit dieser Art von Humor kann ich nichts anfangen. Mitzuerleben wie die Krankheit der Mutter fortschreitet, war allerdings gut dargestellt und berührend. Die Familie rückt zusammen und auch der Vater kümmert sich. Die ernsten Themen „wie gehen Kinder mit der Trennung der Eltern um“ und „wie wird eine Familie mit einer solchen Krankheit fertig“ wurden durch die vielen abstrusen Szenen überlagert. Mich konnte das Buch nicht packen.

  • TochterAlice

    aus Köln

    5/5

    17.08.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Daniels Familie bricht gerade…

    Daniels Familie bricht gerade zusammen - nach einem durchaus harmonischen Familienurlaub, der sich durch nichts von den vorherigen unterscheidet, verkünden die Eltern, dass sie sich trennen werden. Nach dem Auszug des Vaters reagieren Daniel und seine ältere Schwester Laura unterschiedlich: während Daniel austickt und gar nicht weiß, wohin mit seiner Wut und seinen überbordenden Gefühlen, bleibt Laura zunächst so wie sie immer war - gut gelaunt und eine Stütze für beide - sowohl für die Mutter als auch für Daniel. Dann aber geschieht etwas zwischen ihr und Daniel und sie zieht zum Vater. Und die Mutter wird auch immer seltsamer... Ein junger Mann, der 20jährige Daniel, erlebt den Zusammenbruch seiner Familie. Ja und, möchte man sagen, in heutiger Zeit ist das doch ein Allerweltsthema. Ja, aber doch nicht so! Denn Autorin Didi Drobna beschreibt eine ungewöhnliche Familie, auch die weiteren Entwicklungen sind alles andere als 08/15. Und die Reaktionen von Daniel und Laura? Es sind die von zigtausenden anderen jungen Erwachsenen und sie sind es auch wieder nicht. Denn Didi Drobna beschreibt hier in schöner und eindringlicher Sprache das mögliche Verhalten nach so einem "Supergau". Nach einer Situation, die nicht für jeden jungen Erwachsenen ein Schock ist, manche reagieren da kaum drauf, andere sind vielleicht sogar erleichtert und ganz viele leben ihr eigenes Leben einfach weiter. Aber es kann auch so kommen wie in diesem Roman. Allerdings passiert hier noch so einiges mehr, was zum absoluten Zusammenbruch führt. Mich hat vor allem die Sprache der Autorin fasziniert, ihre Fähigkeit, Tragik mit verhaltener Komik, mit Ironie zu verbinden. Ein Buch, das ich nicht aus der Hand legen konnte. Wobei ich mir vorstellen kann, Romane von Didi Drobna zu jedem Thema zu lesen, einfach, weil sie so toll schreibt, Furchtbares mit einer gewissen Leichtigkeit darstellt, die es dennoch nicht relativiert. Ein ungewöhnliches und kraftvolles Buch zu einem alltäglichen Thema. Freud und Leid? Nein, eher Leid und Familienzusammenhalt - gespickt mit Situationskomik. Tragisch, ergreifend und sehr lesenswert!

  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    14.08.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Toll geschrieben, überdreht und tief berührend

    Wow, was für ein ungewöhnliches Buch! Eine ungewöhnliche Story rund um eine eine ungewöhnliche, skurrile Familie. Ich fühlte mich sehr an die Filme von Wes Anderson oder die Bücher von Joachim Meyerhoff erinnert. Alle sind sie in dieser Familie eigenartig, unfähig und trotzdem irgendwie auch liebenswert. Der trockene, subtile Humor war genau mein Ding, ich musste bei mehreren Szenen laut lachen! Das gesagt, es gab auch wieder ganz andere Kapitel, die sehr beklemmend und hart sind, das muss man halt aushalten können. Und wiederum gegen Ende wurde es unglaublich berührend, ich habe sehr mitgefühlt. Aber genau so muss Literatur sein, oder? Es muss was mit einem machen. Das ist jedenfalls ein Roman, der echt das Auf und Ab des Lebens einfängt. Zuerst zerlegt die Autorin die Familie in ihre Einzelteile, nur um sie dann wieder zusammenzupuzzeln. Ich habe schon lange nichts mehr wie dieses Buch gelesen. Und sehr schön geschrieben!

  • Bewertung

    aus Lichtenstein

    4/5

    18.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familie oder Tragödie?

    In diesem Buch wird die tragische Geschichte einer ungewöhnlichen österreichischen Familie im ausgehenden zwanzigsten Jahrhundert erzählt. Die Eltern trennen sich nach langer Ehe, die beiden erwachsenen Kinder suchen lange verzweifelt nach ihrem Platz im Leben, die Großcousine ist der Fels in der Brandung. Und wie in jeder anderen Familie gibt es auch ein schwarzes Schaf. Hier ist es Onkel Billy. Durch die baldige schwere Erkrankung der Mutter kommt es zu viel Leid und Kummer, aber auch zu positiven Erfahrungen der anderen Familienmitglieder. Vereint im Schmerz, kommt man einander wieder näher. Traurig, aber leider oft wahr, genau wie im wahren Leben. Bittere Realität trifft Hoffnung auf Besserung und Erlösung.

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