Produktbild: Hexensaat
Band 49

Hexensaat Roman

Aus der Reihe Penguin Klassiker
5

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1436

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.11.2018

Verlag

Penguin

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,7/11,8/2,5 cm

Gewicht

297 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Originaltitel

Hag-Seed

Übersetzt von

Brigitte Heinrich

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-10336-3

Beschreibung

Rezension

»Man kann den Hut ziehen vor Atwood und diesem gewitzten, eigenwilligen Roman applaudieren.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»In dieser atemberaubenden Story demonstriert Margaret Atwood erneut ihre erzählerische Meisterschaft.« ("Freie Presse, Ulf Heise")
»Von herausragender Brillanz. Zweifellos die klügste Shakespeare-Adaption, die ich je gelesen habe.« ("Jonathan Bate, The Times")
»Narrative Meisterschaft unter erschwerten Bedingungen.« ("Neue Zürcher Zeitung, Werner von Koppenfels")
»Es ist in großen Elementen sehr spannend, als Ganzes wahrscheinlich gescheitert, aber empfehlenswert.« ("Claus Peymann im ZDF „Das Literarische Quartett“")
»Die Kanadierin beweist hier einmal mehr, dass sie eine der bedeutendsten zeitgenössischen Autorinnen ist. Rache ist zeitlos – guter Stil ist es auch.« ("Wege (A)")

Produktdetails

Verkaufsrang

1436

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.11.2018

Verlag

Penguin

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,7/11,8/2,5 cm

Gewicht

297 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Originaltitel

Hag-Seed

Übersetzt von

Brigitte Heinrich

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-10336-3

Herstelleradresse

Penguin TB Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Shakespeares Rache im 21.Jahrhundert

speedy208 aus Wetzikon ZH am 12.03.2021

Bewertungsnummer: 1432583

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wow, was soll man dazu sagen? Zunächst dachte ich, das sei irgendetwas wie der moderne Graf von Monte Christo. Daher war ich am Anfang etwas enttäuscht, aber dann... Tja, dann packte es mich: Cool, witzig. Aber die Story war bei weitem nicht so dramatisch, sondern clever durchdacht, quasi ein Stück in einem Stück - Theatre at its best! Für Deutschsprachige die Möglichkeit einen englischen Klassiker im zeitgemässen Kleid zu lesen, quasi 2 Fliegen auf einen Schlag: Toll. Mir fiel auf, dass die Autorin das Buch wie ein Stück aufgeteilt hat: 5 Kapitel, 1 Schlusskapitel plus 1 Epilog. Gute Idee, sehr stimmig. Ich hab's verschlungen. Den Höhepunkt - Ministerbesuch Gefängnis - hätte ich zwar anders erwartet (Mord), aber so wie's gelöst wurde, auch ok. Mich störten nur die Namen der schweren Jungs: 8Handz, Teemez usw. Eigentlich sollten ja Namen, wenn auch Pseudonyme, sprechen, aber so brachte ich es nicht auf die Reihe. Ich konnte mir die Typen einfach nciht vorstellen, in der Verkleidung schon, aber nicht so, wie sie dargestellt oder benannt wurden. Schade. Wenn ich es nochmals lese, muss ich mir unbedingt das Kapitel mit den Namenserläuterungen herauskopieren, um den Durchblick zu behalten. Die tote, kleine, unsichtbare Miranda, an der Vater Felix lange festhält, geht irgendwie in Anne-Marie über und doch wieder nicht. Aber eine gelungene Idee. Fazit: sehr zu empfehlen. Vielleicht doch eher in der Originalversion?

Shakespeares Rache im 21.Jahrhundert

speedy208 aus Wetzikon ZH am 12.03.2021
Bewertungsnummer: 1432583
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wow, was soll man dazu sagen? Zunächst dachte ich, das sei irgendetwas wie der moderne Graf von Monte Christo. Daher war ich am Anfang etwas enttäuscht, aber dann... Tja, dann packte es mich: Cool, witzig. Aber die Story war bei weitem nicht so dramatisch, sondern clever durchdacht, quasi ein Stück in einem Stück - Theatre at its best! Für Deutschsprachige die Möglichkeit einen englischen Klassiker im zeitgemässen Kleid zu lesen, quasi 2 Fliegen auf einen Schlag: Toll. Mir fiel auf, dass die Autorin das Buch wie ein Stück aufgeteilt hat: 5 Kapitel, 1 Schlusskapitel plus 1 Epilog. Gute Idee, sehr stimmig. Ich hab's verschlungen. Den Höhepunkt - Ministerbesuch Gefängnis - hätte ich zwar anders erwartet (Mord), aber so wie's gelöst wurde, auch ok. Mich störten nur die Namen der schweren Jungs: 8Handz, Teemez usw. Eigentlich sollten ja Namen, wenn auch Pseudonyme, sprechen, aber so brachte ich es nicht auf die Reihe. Ich konnte mir die Typen einfach nciht vorstellen, in der Verkleidung schon, aber nicht so, wie sie dargestellt oder benannt wurden. Schade. Wenn ich es nochmals lese, muss ich mir unbedingt das Kapitel mit den Namenserläuterungen herauskopieren, um den Durchblick zu behalten. Die tote, kleine, unsichtbare Miranda, an der Vater Felix lange festhält, geht irgendwie in Anne-Marie über und doch wieder nicht. Aber eine gelungene Idee. Fazit: sehr zu empfehlen. Vielleicht doch eher in der Originalversion?

Aus dem Hogarth Projekt

Bewertung am 04.09.2020

Bewertungsnummer: 267874

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit Hexensaat hat sich Atwood im Hogarth Projekt des "Sturms" angenommen und eine großartige Adaption geschaffen. Im Prinzip ist ihr Werk der Sturm im Sturm im Sturm eine dreifache Ausgabe, die kunstvoll ineinander verwoben ist. Einfach nur großartige Literatur!

Aus dem Hogarth Projekt

Bewertung am 04.09.2020
Bewertungsnummer: 267874
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit Hexensaat hat sich Atwood im Hogarth Projekt des "Sturms" angenommen und eine großartige Adaption geschaffen. Im Prinzip ist ihr Werk der Sturm im Sturm im Sturm eine dreifache Ausgabe, die kunstvoll ineinander verwoben ist. Einfach nur großartige Literatur!

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Hexensaat

von Margaret Atwood

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Meinung aus der Buchhandlung

Gregor Schwarzenbrunner

Thalia Zentrale

Zum Portrait

5/5

Eine shakespearsche Hommage

Bewertet: eBook (ePUB)

Als Felix durch eine Intrige seines Assistenten als Theaterdirektor abgesetzt und seine letzte Inszenierung von - Der Sturm - abgebrochen wird, ist er untröstlich. Als fast gänzlich gebrochener Mann zieht er sich und seine imaginäre und verstorbene Tochter Miranda in ein altes Haus, ohne fließend Wasser und Strom, zurück. Wie ein Stalker verfolgt er aus der Ferne, die Karriere seiner Peiniger - und entwirft mit der Zeit einen Plan zur Vergeltung, einen Plan der Rache. Vor einigen Jahren hat der britische Verlag Hogarth Press ein faszinierendes Projekt angekündigt: Der Verlag würde eine Reihe von Romanen - die auf Shakespeares berühmtesten Werke basieren publizieren und letztes Jahr im April 2016 (zum 400. Todestag von Shakespeare) war es soweit: Einige berühmte Schriftsteller haben ihre Shakespeare-inspirierten Werke veröffentlicht. Was mir besonders gut an diesem Projekt gefallen hat ist, dass sich der Deutsche Knaus Verlag entschloss, die jeweilige Übersetzungen zu veröffentlichen. Nachdem nun Margaret Atwood, die genauso wie der von mir verehrte Haruki Murakami, zu den ewigen Anwärtern auf den Literaturnobelpreis gehört und ich im Gegensatz zu Murakami bisweilen von ihr noch nichts gelesen habe, ihr Werk zum Thema - Der Sturm - zu dieser Reihe beigetragen hat, wurde es an der Zeit die Hexensaat zu lesen. Hauptcharakter in diesem Werk ist Felix, ehemaliger künstlerischer Leiter eines Theaterfestivals - und zeitgleich Atwood als Figur des Prospero dient - der ja im ursprünglichen Stück von seinem Bruder als Herzog von Mailand abgesetzt worden ist. Hexensaat ist aber auch so etwas wie ein Stück im Stück, denn es geht auch hauptsächlich darum, dass Felix das Theaterstück - Der Sturm - aufführen möchte, was ihm durch Tonys, seinem ehemaligen Assistenten, indizierten Absetzung nicht mehr gelungen ist. Hier liegt wohl auch die Komplexität von Hexensaat verborgen und eine gewisse Affinität zum Meisterbarden wäre für den geneigten Leser vom Vorteil, wobei ich mir traue zu behaupten, dass Atwoods kurzweilige Beschreibungen von - Der Sturm - beide Leser gleichermaßen überzeugen kann und damit einerseits den Kenner und andererseits den Neuling für sich und Shakespeare gewinnt. Mir hat es sehr gut gefallen und bin nun verleitet Margaret Atwoods Werke, genauso wie die anderen Werke der Hommage an Shakespeare zu lesen.
  • Gregor Schwarzenbrunner
  • Buchhändler/-in

5/5

Eine shakespearsche Hommage

Bewertet: eBook (ePUB)

Als Felix durch eine Intrige seines Assistenten als Theaterdirektor abgesetzt und seine letzte Inszenierung von - Der Sturm - abgebrochen wird, ist er untröstlich. Als fast gänzlich gebrochener Mann zieht er sich und seine imaginäre und verstorbene Tochter Miranda in ein altes Haus, ohne fließend Wasser und Strom, zurück. Wie ein Stalker verfolgt er aus der Ferne, die Karriere seiner Peiniger - und entwirft mit der Zeit einen Plan zur Vergeltung, einen Plan der Rache. Vor einigen Jahren hat der britische Verlag Hogarth Press ein faszinierendes Projekt angekündigt: Der Verlag würde eine Reihe von Romanen - die auf Shakespeares berühmtesten Werke basieren publizieren und letztes Jahr im April 2016 (zum 400. Todestag von Shakespeare) war es soweit: Einige berühmte Schriftsteller haben ihre Shakespeare-inspirierten Werke veröffentlicht. Was mir besonders gut an diesem Projekt gefallen hat ist, dass sich der Deutsche Knaus Verlag entschloss, die jeweilige Übersetzungen zu veröffentlichen. Nachdem nun Margaret Atwood, die genauso wie der von mir verehrte Haruki Murakami, zu den ewigen Anwärtern auf den Literaturnobelpreis gehört und ich im Gegensatz zu Murakami bisweilen von ihr noch nichts gelesen habe, ihr Werk zum Thema - Der Sturm - zu dieser Reihe beigetragen hat, wurde es an der Zeit die Hexensaat zu lesen. Hauptcharakter in diesem Werk ist Felix, ehemaliger künstlerischer Leiter eines Theaterfestivals - und zeitgleich Atwood als Figur des Prospero dient - der ja im ursprünglichen Stück von seinem Bruder als Herzog von Mailand abgesetzt worden ist. Hexensaat ist aber auch so etwas wie ein Stück im Stück, denn es geht auch hauptsächlich darum, dass Felix das Theaterstück - Der Sturm - aufführen möchte, was ihm durch Tonys, seinem ehemaligen Assistenten, indizierten Absetzung nicht mehr gelungen ist. Hier liegt wohl auch die Komplexität von Hexensaat verborgen und eine gewisse Affinität zum Meisterbarden wäre für den geneigten Leser vom Vorteil, wobei ich mir traue zu behaupten, dass Atwoods kurzweilige Beschreibungen von - Der Sturm - beide Leser gleichermaßen überzeugen kann und damit einerseits den Kenner und andererseits den Neuling für sich und Shakespeare gewinnt. Mir hat es sehr gut gefallen und bin nun verleitet Margaret Atwoods Werke, genauso wie die anderen Werke der Hommage an Shakespeare zu lesen.

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Hexensaat

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