Produktbild: Hexensaat
Band 49

Hexensaat Roman

Aus der Reihe Penguin Klassiker
5

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

13621

Erscheinungsdatum

17.04.2017

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

2670 KB

Originaltitel

Hag-Seed

Übersetzt von

Brigitte Heinrich

Sprache

Deutsch

EAN

9783641161439

Beschreibung

Rezension

»Das ist ihre wahre Meisterleistung in ‚Hexensaat‘. Atwood hat ‚Der Sturm‘ runderneuert.«

Produktdetails

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ePUB

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
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Verkaufsrang

13621

Erscheinungsdatum

17.04.2017

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

2670 KB

Originaltitel

Hag-Seed

Übersetzt von

Brigitte Heinrich

Sprache

Deutsch

EAN

9783641161439

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  • Bewertung

    5/5

    17.07.2017

    eBook (ePUB)

    Eine außergewöhnliche Idee, grandios umgesetzt

    Schon allein beim lesen der Inhaltsangabe ist man begeistert von der Phantasie, die es braucht, sich diese außergewöhnliche Geschichte auszudenken. Der exzentrische Theaterregisseur Felix ist vom Schicksal nach dem Verlust von Frau und Tochter ohnehin schon arg gebeutelt, als er nach einer Intrige seines hinterhältigen Assistenten Tony auch noch Posten und Renommee einbüßt. Tief getroffen wird Felix zum Einsiedler und nimmt erst Jahre später ein neues Engagement an: mit der Theatergruppe eines Gefängnisses soll er Shakespeares Der Sturm inszenieren. Wie es der Zufall will, führt ihn sein neuer Posten ganz nah mit jenen zusammen, die damals für seinen Sturz verantwortlich waren. Während Felix zu alter Kreativität zurückfindet, nimmt gleichzeitig in ihm ein genial-böser Racheplan Gestalt an... Eine berührende Geschichte voller Fantasie, liebenswerter, unvergesslicher Charaktere, mit subtilem Humor erzählt und gespickt mit Referenzen auf Shakespeare, der an dieser Aufführung seines Sturms mit Sicherheit seine helle Freude gehabt hätte. Ein fantastisches Buch alle Fans großer Literatur.

  • speedy208

    aus Wetzikon ZH

    5/5

    12.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Shakespeares Rache im 21.Jahrhundert

    Wow, was soll man dazu sagen? Zunächst dachte ich, das sei irgendetwas wie der moderne Graf von Monte Christo. Daher war ich am Anfang etwas enttäuscht, aber dann... Tja, dann packte es mich: Cool, witzig. Aber die Story war bei weitem nicht so dramatisch, sondern clever durchdacht, quasi ein Stück in einem Stück - Theatre at its best! Für Deutschsprachige die Möglichkeit einen englischen Klassiker im zeitgemässen Kleid zu lesen, quasi 2 Fliegen auf einen Schlag: Toll. Mir fiel auf, dass die Autorin das Buch wie ein Stück aufgeteilt hat: 5 Kapitel, 1 Schlusskapitel plus 1 Epilog. Gute Idee, sehr stimmig. Ich hab's verschlungen. Den Höhepunkt - Ministerbesuch Gefängnis - hätte ich zwar anders erwartet (Mord), aber so wie's gelöst wurde, auch ok. Mich störten nur die Namen der schweren Jungs: 8Handz, Teemez usw. Eigentlich sollten ja Namen, wenn auch Pseudonyme, sprechen, aber so brachte ich es nicht auf die Reihe. Ich konnte mir die Typen einfach nciht vorstellen, in der Verkleidung schon, aber nicht so, wie sie dargestellt oder benannt wurden. Schade. Wenn ich es nochmals lese, muss ich mir unbedingt das Kapitel mit den Namenserläuterungen herauskopieren, um den Durchblick zu behalten. Die tote, kleine, unsichtbare Miranda, an der Vater Felix lange festhält, geht irgendwie in Anne-Marie über und doch wieder nicht. Aber eine gelungene Idee. Fazit: sehr zu empfehlen. Vielleicht doch eher in der Originalversion?

  • Bewertung

    5/5

    04.09.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Aus dem Hogarth Projekt

    Mit Hexensaat hat sich Atwood im Hogarth Projekt des "Sturms" angenommen und eine großartige Adaption geschaffen. Im Prinzip ist ihr Werk der Sturm im Sturm im Sturm eine dreifache Ausgabe, die kunstvoll ineinander verwoben ist. Einfach nur großartige Literatur!

  • F. Himmelstorfer

    aus Linz

    5/5

    02.06.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Hogarth Shakespeare Project 4

    Adaptiert wird Shakespeares „Der Sturm“ Felix (Prospero), der exzentrische Theaterdirektor, wird von seinem Assistenten Tony (Antonio) durch eine Intrige ersetzt, gerade in dem Jahr als Felix Shakespeares „Der Sturm“ auf die Bühne bringen will. Gebeutelt vom Verlust seiner Familie und tief gekränkt von diesem Verrat, zieht sich Felix aufs Land, in ein kleines Haus ohne Fließend Wasser und mit nur begrenzt Strom, zurück. Felix ist getrieben von Rachegefühlen, weiß aber nicht so ganz, wie er das anfangen könnte. Um nicht gänzlich den Verstand zu verlieren, übernimmt er ein jährliches Theaterprojekt in einem staatlichen Gefängnis. Ein glücklicher Zufall bringt Felix Intriganten in seine Nähe und er beschließt in diesem Jahr eine einmalige Fassung von „Der Sturm“ extra für Sie zu inszenieren. Ich musste mich erst ein bisschen durch die benötigte Vorgeschichte kämpfen bis ich erfassen konnte, in welche Richtung Margaret Atwood gehen wollte. Aber nachdem ich das geschafft hatte, nahm der Roman Fahrt auf und belohnte mich spitzfindigen Pointen und einer tiefsinnigen Geschichte. Mit satirischen Anspielungen auf die Literatur- und Theaterwelt hat mir Atwood hier und da einen Lacher entlockt. Wer die Hogarth Shakespeare Project Reihe gelesen hat wird erstaunt feststellen das M. Atwood bisher die einzige ist, die das adaptierte Shakespeare’sche Werk während ihrer Adaption erklärt. Mit diesem Kunstgriff, des Stücks im Stück, bringt sie mit innovativen, frischen Ideen eine Variante des „Sturms“ hervor, die vielleicht so manchen neugierig auf das Original werden lässt.

  • Kaffeeelse

    4/5

    29.12.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Rache

    Dieses Buch ist das erste Buch aus dem Hogarth Shakespeare Projekt, welches mir vor die Augen kommt. Im Hogarth Shakespeare Projekt erzählen bekannte Autoren Werke von Shakespeare in einem neuen Gewand nach. Und in "Hexensaat" erzählt Margaret Atwood "Der Sturm" nach. Ich habe "Hexensaat" sehr gern gelesen, habe aber leider auch etwas die Schärfe der Margaret Atwood vermisst, die in anderen Büchern dieser wunderbaren Autorin besser zum Vorschein kommt und auch diese Geschichte noch etwas mehr gewürzt hätte. Denn eine Prise Chili fehlt hier. Dennoch ist diese Geschichte über Rache ein wirklich gelungenes Buch. Vielleicht ist es auch schwer ein Bühnenstück in eine literarische Form zu bringen, gewisse Vorgaben sind ja einzuhalten. Ich habe ja noch einige Bücher aus diesem Projekt vor mir. Mal sehen, wie diese so vor meinen Augen abschneiden werden. Felix Philips ist ein hervorragender Mensch des Theaters, er lebt für seinen Beruf, hat auch schon durch seinen Anspruch an seinen Beruf Schläge einstecken müssen. Dennoch brennt er für seine Arbeit. Seine Inszenierungen sind legendär, opulent und einzigartig. Doch eine fiese Intrige engster Mitarbeiter lässt ihn seinen Beruf/seine Stellung verlieren, gerade als er kurz vor der Premiere von "Der Sturm" stand. Er zieht sich Wunden leckend zurück und sinnt auf Rache. Auf seine Chance auf Rache. Er wartet. Und diese Chance wird ihm Jahre später geboten. In einer weiteren Inszenierung von "Der Sturm", auf einer anderen Bühne, an einem anderen Ort. Die Geschichte ist gut erzählt, kommt aber vor meinen Augen leider nicht an "Der Report der Magd" oder an "Der blinde Mörder" heran. Aber vielleicht liegt das auch an mir und meiner Interpretation beider Bücher. :-)

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Bewertungen (5)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Gregor Schwarzenbrunner

    Gregor Schwarzenbrunner

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    06.08.2017

    eBook (ePUB)

    Eine shakespearsche Hommage

    Als Felix durch eine Intrige seines Assistenten als Theaterdirektor abgesetzt und seine letzte Inszenierung von - Der Sturm - abgebrochen wird, ist er untröstlich. Als fast gänzlich gebrochener Mann zieht er sich und seine imaginäre und verstorbene Tochter Miranda in ein altes Haus, ohne fließend Wasser und Strom, zurück. Wie ein Stalker verfolgt er aus der Ferne, die Karriere seiner Peiniger - und entwirft mit der Zeit einen Plan zur Vergeltung, einen Plan der Rache. Vor einigen Jahren hat der britische Verlag Hogarth Press ein faszinierendes Projekt angekündigt: Der Verlag würde eine Reihe von Romanen - die auf Shakespeares berühmtesten Werke basieren publizieren und letztes Jahr im April 2016 (zum 400. Todestag von Shakespeare) war es soweit: Einige berühmte Schriftsteller haben ihre Shakespeare-inspirierten Werke veröffentlicht. Was mir besonders gut an diesem Projekt gefallen hat ist, dass sich der Deutsche Knaus Verlag entschloss, die jeweilige Übersetzungen zu veröffentlichen. Nachdem nun Margaret Atwood, die genauso wie der von mir verehrte Haruki Murakami, zu den ewigen Anwärtern auf den Literaturnobelpreis gehört und ich im Gegensatz zu Murakami bisweilen von ihr noch nichts gelesen habe, ihr Werk zum Thema - Der Sturm - zu dieser Reihe beigetragen hat, wurde es an der Zeit die Hexensaat zu lesen. Hauptcharakter in diesem Werk ist Felix, ehemaliger künstlerischer Leiter eines Theaterfestivals - und zeitgleich Atwood als Figur des Prospero dient - der ja im ursprünglichen Stück von seinem Bruder als Herzog von Mailand abgesetzt worden ist. Hexensaat ist aber auch so etwas wie ein Stück im Stück, denn es geht auch hauptsächlich darum, dass Felix das Theaterstück - Der Sturm - aufführen möchte, was ihm durch Tonys, seinem ehemaligen Assistenten, indizierten Absetzung nicht mehr gelungen ist. Hier liegt wohl auch die Komplexität von Hexensaat verborgen und eine gewisse Affinität zum Meisterbarden wäre für den geneigten Leser vom Vorteil, wobei ich mir traue zu behaupten, dass Atwoods kurzweilige Beschreibungen von - Der Sturm - beide Leser gleichermaßen überzeugen kann und damit einerseits den Kenner und andererseits den Neuling für sich und Shakespeare gewinnt. Mir hat es sehr gut gefallen und bin nun verleitet Margaret Atwoods Werke, genauso wie die anderen Werke der Hommage an Shakespeare zu lesen.

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