Produktbild: Heimkehr nach Fukushima

Heimkehr nach Fukushima Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.07.2018

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

244

Maße (L/B/H)

21,1/12,8/2,7 cm

Gewicht

366 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-72702-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.07.2018

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

244

Maße (L/B/H)

21,1/12,8/2,7 cm

Gewicht

366 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-72702-3

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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  • Bianca Penz

    5/5

    29.08.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wer Japan und gute Liebesromane...

    Wer Japan und gute Liebesromane mag kommt hier voll auf seine Kosten. Ein Roman mit einer wunderschönen Geschichte die einem im Gedächtnis bleibt.

  • Bewertung

    5/5

    30.07.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Adalbert Stifter und das schönste Dorf Japans

    " Besuchen Sie uns in Japan ,solange es noch steht ", das ist die dringliche Einladung an Paul Neuhaus - Architekt und Lebenskünstler- vom Bürgermeister des ehemals schönsten Dorfes mitten im verstrahlten Gebiet Fukushimas. Eine internationale Künstlerkolonie soll entstehen, ähnlich wie Worpswede. Paul Neuhaus nimmt die Einladung an und erlebt die existentielle Spannung sich zwischen wunderschön blühenden Kirschbäumen und schwarzen Plastiksäcken mit verseuchtem Müll zu bewegen , das ist einfach nur erschreckend und irrational. Auch die Angst der Menschen vor Verseuchung, die soziale Ausgrenzung derer die dort lebten und die verzweifelten Anstrengungen des Bürgermeisters der Wiederbesiedlung sind kaum auszuhalten. Die Liebesgeschichte zwischen Paul und Mitsuko bietet für mich keine Option auf Hoffnung , ist in meinen Augen sonderbar , nicht nachvollziehbar und hat auch mit Adalbert Stifters Zitaten und Passagen versehen für mich nicht die erwartete Tiefe. Die Hommage an Fukushima, an Japan , seine Menschen und Werte - die ist allerdings mehr als gelungen !

  • Bewertung

    4/5

    26.09.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf Muschgs Sprache muss man sich...

    Auf Muschgs Sprache muss man sich definitiv einlassen - tut man dies jedoch, gerät man in einen Sog, den man nicht mehr so leicht verlassen kann! Ein eindringliches Buch.

  • Bewertung

    aus Leiblfing

    4/5

    14.09.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über die Nachwirkungen der Katastrophe von Fukushima

    Adolf Muschg – Heimkehr nach Fukushima Japan scheint mit einem Fluch belegt zu sein, was atomare Katastrophen betrifft. Nach Hiroshima und Nagasaki, erlebt 2011 auch Fukushima seinen Super-Gau. Genau hier setzt Adolf Muschg mit seinem Roman an, allerdings weniger bei der Katastrophe selbst, sondern vielmehr bei den Folgen, die die Bevölkerung zu tragen hat, lange nachdem die Weltöffentlichkeit schon wieder wegsieht. Der Bürgermeister eines japanischen Dorfes, nahe des Unglücksmeilers von Fukushima gelegen und damit in der Sperrzone, möchte den Ort wieder mit Leben füllen. Die ehemaligen Bewohner sollen zurückkehren, obwohl die Böden verseucht sind. Er lädt den Architekten Paul Neuhaus ein, dieser soll als Botschafter und Pionier fungieren. Gleichzeitig bahnt sich eine Liebelei mit der Nichte des Bürgermeisters an. Paul kommt als Besucher, als Außenstehender und nimmt als solcher den Leser an die Hand. Er informiert sich, er interviewt Menschen. Dieser, sowohl sprachlich als auch inhaltlich anspruchsvolle Roman hat es auf die Longlist für den Deutschen Buchpreis geschafft. Tatsächlich fand ich ihn nicht leicht zu lesen, was zum Teil an der nicht gekennzeichneten wörtlichen Rede liegt. Auch setzt der Autor einiges an vertiefter Allgemeinbildung voraus. Etliche Abschweifungen in unterschiedliche kulturelle Bereiche machen die Lektüre nicht einfacher. Das ganze Buch durchziehen immer wieder Bezüge, auch Zitate, zu Adalbert Stifter. Damit könnte ich persönlich eher weniger anfangen. Ich habe auch den Zusammenhang nicht ganz nachvollziehen können. Vielmehr empfand ich diese Zitatstellen als den Lesefluss störend, irgendwann hab ich sie dann einfach überlesen. "Erinnern und Vergessen gehören zusammen." Seite 80 Die Katastrophe von Fukushima ist allgegenwärtig, meist jedoch aus einem ganz speziellen japanischen Blickwinkel. Ich war eigentlich positiv überrascht, wie detailliert auf die Katastrophe und ihre Folgen eingegangen wird. Der Autor schafft ein umfassendes und einfühlsames Bild der ehemaligen Bewohner der Sperrzone, wobei auch die japanische Kultur und Mentalität nicht zu kurz kommt. Letztendlich geht es um die Gegenüberstellung und Abwägung von Sehnsucht nach der Heimat, dem Wunsch in das verstrahlte Gebiet zurückzukehren, und auf der anderen Seite die Gefahren für die Gesundheit. Den Protagonisten Paul muss man nicht verstehen oder gar mögen. Er ist nur sehr holzschnittartig dargestellt, um ihn geht es nicht. Er ist nur der Mittler, der dem Leser Zugang zur Bevölkerung dieses kleinen japanischen Ortes macht. So mein Empfinden. Auch die Liebesgeschichte passiert ihm eher und wirkt teilweise etwas skurril. Das mag an den Beschreibungen liegen. Dieser Roman hat ein spezielles Thema und er ist insgesamt besonders. Sicherlich wird er mir länger im Gedächtnis bleiben. Die Nominierung auf der Longlist halte ich für gerechtfertigt, allerdings finde ich es auch in Ordnung, dass er es nicht auf die Shortlist geschafft hat. Auf jeden Fall ein interessantes Buch, mit ganz neuen Gedankenansätzen.

  • Bewertung

    aus Wettswil

    3/5

    27.12.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Heimkehr nach Fukushima

    Die Geschichte ist gut recherchiert, das Thema durchaus interessant. Ärgerlich sind Fehler. Das Rückenmark bildet kein Blut. Ich dachte, das wisse heute jeder Fünftklässler. Spätestens der Lektor, falls nicht weggespart, hätte dies merken müssen. Die Fantasien alter Männer sind schwer zu ertragen. Hier grenzen sie an Fantasien eines Teenagers. Ich bin selber im Pensionsalter und erwarte von einem Mann vom Format eines Herrn Muschg eine gewisse Würde.

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