Produktbild: Der Prozess

Der Prozess Roman

2

32,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.01.2018

Verlag

Boer Verlag

Seitenzahl

264

Maße (L/B/H)

21,1/14/2,3 cm

Gewicht

457 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-947618-05-7

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Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.01.2018

Verlag

Boer Verlag

Seitenzahl

264

Maße (L/B/H)

21,1/14/2,3 cm

Gewicht

457 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-947618-05-7

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  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    07.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    „Jemand musste Josef K.…

    „Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet.“ Ausgerechnet an seinem 30. Geburtstag. Mit dieser Ausgangssituation beginnt Franz Kafkas berühmter Roman „Der Prozess“. Josef K. arbeitet als angesehener Prokurist einer Bank. Die Stellung. Durch sein äußerst zurückgezogenes Privatleben sind seine menschlichen Kontakte stark reduziert. Die Umstände seiner Verhaftung sind grotesk, niemand kennt das Gesetz, und das mysteriöse Gericht bleibt stets anonym. Josef K. erfährt nicht, worin die Anklage besteht und welche Schuld ihm vorgeworfen wird. Je mehr er seine Unschuld beweisen will, umso tiefer sinkt er ins Gestrüpp undurchschaubarer Gesetze und menschlicher Verwirrungen. Josef K. und mit ihm die Leser*innen werden immer tiefer in ein rätselhaftes Geschehen hineingezogen. Da er mit seinem Verteidiger unzufrieden ist, übernimmt er schließlich seine Verteidigung selbst. Im letzten Kapitel des Romans wird Josef K. abends um neun Uhr von zwei Männern zu einem alten Steinbruch abgeführt und hingerichtet. Seine letzten Worte sind: „Wie ein Hund!“. Der Roman, der 1914/15 entstand, blieb jedoch ein Fragment und wurde 1925 posthum veröffentlicht. Er ist eine Kritik an einer verselbstständigten und unmenschlichen Bürokratie und am Fehlen bürgerlicher Freiheitsrechte. Bis heute wandeln sich immer wieder die Deutungen des Romans. Neben einer Zeittafel wird die Reclam-Ausgabe mit einer Nachbemerkung von Michael Müller ergänzt. Der Literaturwissenschaftler widmet sich darin der Entstehung des Manuskriptes und der posthumen Veröffentlichung durch Kafkas Freund, dem Schriftsteller Max Brod. Die Neuerscheinung, die anlässlich des bevorstehenden 100. Todestages von Franz Kafka (3. Juni 2024) erscheint, ist eine willkommene Gelegenheit, ein rätselhaftes Werk der Weltliteratur kennenzulernen.

  • Bewertung

    aus Linz

    5/5

    10.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Freiwillig gelesen

    Dieses Buch war eine Pflichtlektüre zur Matura. Damals fand ich das Buch eher lästig und eine Pflicht. Einige Jahre später, freiwillig gelesen, finde ich es fantastisch. Auch wenn Liebesgeschichten nicht zu meinen Lieblingslektüren gehören.

  • Jakob B.

    aus Laberweinting

    5/5

    10.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    „Vorgängerwerk“ zu „Kabale und Liebe“

    Die bürgerliche Emilia sollte eigentlich den edlen Grafen Appiani heiraten, doch Hettore Gonzaga, der Prinz des absolutistischen Staates Guastalla, hat sich in sie verliebt, lässt von seinem Kammerherren den Grafen ermorden und anschließend Emilia auf sein Schloss bringen. Diese tugendhafte junge Frau fürchtet sich aber davor, dass sie von Hettore verführt wird und lässt sich deshalb von ihrem Vater erdolchen. Lessing, der bedeutendste Schriftsteller der Aufklärung, kritisiert damit den menschenverachtenden Hof, insbesondere den Intrigenreichtum und „lobt“ die hohe Moralität des Bürgertums. „Emilia Galotti“ gilt als ein Musterbeispiel für ein „bürgerliches Trauerspiel“ und hat auch Schiller für „Kabale und Liebe“ inspiriert. Typisch für die Epoche „Aufklärung“ ist hier einmal die Einhaltung der „drei Einheiten“, die Kritik am verkommenen Adel und die Darstellung des Bürgertums als moralisch und tugendhaft.

  • Bewertung

    aus Jena

    5/5

    10.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    tragische Gerechtigkeit

    Der bürgerlichen Schönheit Emilia Galotti gelingt durch die Entsagung vom Leben die Rückeroberung ihrer vom Vater unterdrückten Individualität und somit ihre Eigenständigkeit als Frau und Tochter in einer Zeit herrschender Ständeordnung. Sie selbst verkörpert Rechtschaffenheit und Zivilcourage und wird folglich zum Sinnbild für Wahrheit. Während die ehrenwerten Herren und Damen von Rang ein Netz aus List und Hinterhalt, Lüge und Betrug spinnen, wandeln sich ihre prestigeträchtigen Eigenschaften zu tückischen und falschen. Die unglückliche Liebe des Prinzen zu Emilia machte ihn blind und seine Taten gleichzeitig unberechenbar, welche unaufhaltsam den Tod seiner Angebeteten heraufbeschworen und ihm sein unbefriedigtes Gefühl nur auf tragische Weise zu ernüchtern vermochten.

  • Bewertung

    5/5

    13.12.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein grotesker Staatskrimi

    In seinem bekanntesten Werk „Der Prozess“ erzählt Kafka die Geschichte von Josef K. , der an seinem 30. Geburtstag ohne Vorwarnung und ohne Grund verhaftet und verhört wird. Das Gesetz, nach welchem er verurteilt werden soll, kennt niemand. Das Gericht bleibt anonym. Jeder Versuch K.s sich zu wehren oder Informationen einholen scheitert am undurchsichtigen Justiz-Apparat und bringt nur mehr Verwirrung und mehr „Verdächtigungen“ mit sich. Ein großartiges Werk, das Kritik am „System“ und der Existenz übt und sich dabei so spannend liest wie ein Krimi.

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